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Zeitschrift des Vereins für Volkskunde, 21.1911

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

Volltext: Zeitschrift des Vereins für Volkskunde, 21.1911

Monographie

Strukturtyp:
Monographie
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-713601
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-713601
Persistenter Identifier:
BV047348904
Titel:
Weltfriede und Propheten
Autor:
Peters, Norbert
Erscheinungsort:
Paderborn
Verlag:
Druck und Verlag der Bonifacius-Druckerei
Erscheinungsjahr:
1917
Beschreibung:
Sozial- und Kulturanthropologie#Religionsethnologie
Religion
Signatur:
2023 SA 5864
Lizenz:
Attribution-ShareAlike 4.0 International (CC BY-SA 4.0)
Sammlung:
Allgemeiner Bestand
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Religionsethnologie
Religion

Kapitel

Strukturtyp:
Kapitel
Titel:
II. Die vorschriftprophetische Erwartung im Alten Testamente
Sammlung:
Allgemeiner Bestand

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Zeitschrift des Vereins für Volkskunde
    -
  • Zeitschrift des Vereins für Volkskunde, 21.1911
    [I]
  • Vorderer Einband
    -
  • Vorderer Buchspiegel
    -
  • Vorsatzblatt
    -
  • Titelseite
    [I]
  • Inhaltsverzeichnis: Inhalt
    III
  • Zeitschriftenheft: Heft 1 / Michel, Hermann
    [I]
  • Titelseite
    [I]
  • Inhaltsverzeichnis: Inhalt
    [II]
  • Zeitschriftenartikel: Tannhäuser und die Tannhäusersage / Meyer, Richard M.
    [1]
  • Zeitschriftenartikel: Weiteres über Rübezahl im heutigen Volksglauben / Loewe, Richard
    31
  • Zeitschriftenartikel: Die altgermanische Wirkgrube auf slawischem Boden / Rhamm, Karl
    44
  • Zeitschriftenartikel: Der Spruch der Toten an die Lebenden / Storck, Willy F.
    53
  • Zeitschriftenartikel: Sylter Lieder / Siebs, Theodor
    63
  • Zeitschriftenartikel: Zum deutschen Volksliede / Bolte, Johannes
    74
  • Zeitschriftenartikel: Zum Volksliede vom Tod zu Basel / Schulz, Marie
    84
  • Zeitschriftenartikel: Les contes populaires dans le Livre des Rois de Firdausi / Chauvin, Victor
    85
  • Zeitschriftenartikel: Ludwig Katona zum Gedächtnis / Gragger, Robert
    86
  • Zeitschriftenartikel: Eine Gesellschaft für Volkskunde in Chile / Bolte, Johannes
    88
  • Zeitschriftenartikel: Nachträge zu dem Spruch der Toten an die Lebenden / Storck, Willy F.
    89
  • Zeitschriftenartikel: Zum Liede 'Was braucht man im Dorf' / Kopp, Arthur
    91
  • Zeitschriftenartikel: Vom Notfeuer / Reichhardt, Rudolf
    91
  • Zeitschriftenartikel: Heilkraft der Totenhand / Schnippel, Emil
    91
  • Zeitschriftenrezension: Georg Wilke, Spiral-Mäander-Keramik und Gefässmalerei. Hellenen und Thraker. Darstellungen über früh- und vorgeschichtliche Kultur, Kunst und Völkerentwicklung, herausgegeben von Gustaf Kossinna. 1. Heft / Feist, Sigmund
    92
  • Zeitschriftenrezension: K. H. E. de Jong, Das antike Mysterienwesen in religionsgeschichtlicher, ethnologischer und psychologischer Beleuchtung / Samter, Ernst
    93
  • Zeitschriftenrezension: Paul Stengel, Opferbräuche der Griechen. Mit 6 Textabbildungen / Samter, Ernst
    96
  • Zeitschriftenrezension: Robert Vian, Ein Mondwahrsagebuch. Zwei altdeutsche Handschriften des XIV. und XV. Jahrhunderts / Meyer, Helene
    97
  • Zeitschriftenrezension: Joh. Chrysostomus Schulte, P. Martin von Cochem 1634 -€” 1712. Sein Leben und seine Schriften nach den Quellen dargestellt (= Freiburger Geologische Stadien 1) / Wrede, A.
    99
  • Zeitschriftenrezension: H. Bertsch, Weltanschauung, Volksssage und Volksgebrauch in ihrem Zusammenhang untersucht / Meyer, Richard M.
    100
  • Zeitschriftenrezension: H. Kretzschmar, Über Volkstümlichkeit in der Musik / Sachs, Curt
    100
  • Zeitschriftenrezension: Franz Fuhse, Beiträge zur Braunschweiger Volkskunde. Mit Abbildungen aus den Sammlungen des Städtischen Museums / Andree, Richard
    101
  • Sonstiges: Notizen
    101
  • Sonstiges: Entgegnung / Schultz, Wolfgang
    105
  • Sonstiges: Zur Besprechung von Rob. Eisler, Weltenmantel und Himmelszelt / Eisler, Robert
    106
  • Protokoll: Aus den Sitzungs-Protokollen des Vereins für Volkskunde / Brunner, Karl
    107
  • Zeitschriftenheft
    [113]
  • Zeitschriftenheft
    [225]
  • Zeitschriftenheft
    [321]
  • Nachsatzblatt
    -
  • Hinterer Buchspiegel
    -
  • Hinterer Einband
    -
  • Farbkeil
    -

Volltext

46 
Rhamra : 
ursprüngliche Anlage nicht teilen . Wenn die isländische dyngja der zeit nach Guctmundsson ein wirkliches Gebäude war , das sich von den anderen nur durch ein gewisses Eingraben in die Erde unterschied , so beweist das nichts für die älteste Zeit : eine Vertiefung im Erdboden kommt auch noch weit später für das Hauptgebäude , die stofa , vor , und es liegt nur in der Richtung der natürlichen Entwicklung , dass derartige Erdbauten sich im Verlauf der Zeit herausarbeiten , zumal wenn gewisse von Tacitus angedeutete Nebenzwecke , wie zum Versteck in Notfällen , wegfallen . 
Die Angaben von Tacitus1 ) und von Plinius ( Hist , natur . 19 , 1 : in Germania autem defossi atque sub terra id opus [ texendi ] agunt ) stehen , ohne sich gerade zu widersprechen , nicht in vollem Einklang , ja man könnte im Hinblick auf die unten zu erörternden Fälle aus Bulgarien zweifelhaft sein , ob nicht bei jenen Angaben verschiedene Gruben gemeint wären , wenn nicht der mistbedeckte Dung durch die spätere Überlieferung als Wirkraum gesichert wäre . Tacitus wiederum gibt mit dem doppelten Amt , das er der Dunggrube zuschreibt , Anlass zu anderen Bedenken , denen man , wie noch Heyne , dadurch zu begegnen sucht , dass man eine Querteilung der Grube annimmt , wobei die untere Abteilung zur wahrung dient . Indes , einmal ist die Berufung auf die sogenannten Mar - delle , trichterförmige Gruben , die Andeutungen einer ähnlichen Abscheidung erkennen lassen , neuerdings als unzulässig erkannt , und man kann Stephani nicht Unrecht geben , wenn er meint , dass Tacitus hier Verschiedenartiges vermengt hat , da eine derartige Unterkellerung des eigentlichen Dung höchst umständlich herzustellen und weit zweckmässiger durch eine zweite Grube zu ersetzen sei . Dafür begegnen sich beide , Heyne und Stephani , in der Annahme , dass der Dung im Winter dem gesamten Hausvolk als Zuflucht und Wohnung gedient hätte . Das halte ich für vollständig ausgeschlossen , dazu war der Dung seinem ganzen Wesen nach schon viel zu enge ; der Zweck der Anlage war nicht Erwärmung schlechthin — das besorgte auch das Herdfeuer im Wohnhause — , sondern die schaffung eines warmen und dabei rauchfreien Raumes für die arbeit der Weiber . Die allgemeinere Ausseruug des Tacitus muss durch die genauere des Plinius und das , was wir von der altnordischen dyngja wissen , eingebessert werden ; auch letztere war zunächst ein Frauen - gemach , und auch aus den slawischen Zeugnissen geht hervor , dass der Zutritt dem männlichen Geschlecht , wo nicht ganz verboten , doch nur bedingt gestattet war . Ehe ich aber auf letztere eingehe , will ich die Ermittelungen wiedergeben , die sich auf' die Rückstände des 'Dung' bei 
1 ) Germania , c . 16 : soient et subterráneos specus aperire eosque multo insuper fimo onerant suffugium hiemis et receptaculum frugibus , quia rigorem frigoris ejusmodi locis molliunt et si quando hostis advenit , aperta populatur , abdita autem et defossa . . igno - rantur .
	        

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