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Geschichte der britischen Baumwollenmanufactur und Betrachtungen über ihren gegenwärtigen Zustand

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Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

Inhalt / Download : Geschichte der britischen Baumwollenmanufactur und Betrachtungen über ihren gegenwärtigen Zustand

Monographie

Strukturtyp:
Monographie
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-713601
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-713601
Persistenter Identifier:
BV047348904
Titel:
Weltfriede und Propheten
Autor:
Peters, Norbert
Erscheinungsort:
Paderborn
Verlag:
Druck und Verlag der Bonifacius-Druckerei
Erscheinungsjahr:
1917
Beschreibung:
Sozial- und Kulturanthropologie#Religionsethnologie
Religion
Signatur:
2023 SA 5864
Lizenz:
Attribution-ShareAlike 4.0 International (CC BY-SA 4.0)
Sammlung:
Allgemeiner Bestand
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Religionsethnologie
Religion

Kapitel

Strukturtyp:
Kapitel
Titel:
Schluss Die Gegenwartsbedeutung der Weltfriedensweissagung der Propheten
Sammlung:
Allgemeiner Bestand

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Geschichte der britischen Baumwollenmanufactur und Betrachtungen über ihren gegenwärtigen Zustand
    -
  • Vorderer Einband
    -
  • Vorderer Buchspiegel
    -
  • Vorsatzblatt
    -
  • Titelseite
    -
  • Inhaltsverzeichnis: Inhalt
    -
  • Tafelverzeichnis: An den Buchbinder
    -
  • Vorblatt
    [1]
  • Einleitung
    [3]
  • Tafel
    -
  • Kapitel: Erster Abschnitt. Ursprung und Verbreitung der Baumwollen-manufactur
    [7]
  • Kapitel: Zweiter Abschnitt. Von der Baumwollenfabrication in Indien.
    17
  • Kapitel: Dritter Abschnitt. Fühere Geschichte der englischen Baum- wollenmanufactur.
    [28]
  • Kapitel: Vierter Abschnitt. Die ersten Schritte zur Wtaschinenfpinnerei.
    [42]
  • Kapitel: Fünfter Abschnitt. Gründung der mechanischen Spinnerei durch Arkwright.
    [53]
  • Kapitel: Sechster Abschnitt. Weitere Fortschritte der Ntaschinenspinnerei.
    74
  • Kapitel: Siebenter Abschnitt. Einführung der Dampfmaschine und der mechanischen Webstuhle.
    [85]
  • Kapitel: Achter Abschnitt. Die Bleichkmtst und der Kattundruck.
    [98]
  • Kapitel: Neunter Abschnitt. D i e B a u m w o l l e .
    [120]
  • Kapitel: Zehnter Abschnitt. Commercielle Verhältnisse.
    [135]
  • Kapitel: Eilfter Abschnitt. Dermaliger Belang der brittischen Baum- wollenfabrication.
    [155]
  • Kapitel: Zwölfter Abschnitt. Zustand der arbeitenden Classen.
    [177]
  • Kapitel: Dreizehnter Abschnitt. Aussichten.
    [211]
  • Werbung
    -
  • Nachsatzblatt
    -
  • Hinterer Buchspiegel
    -
  • Hinterer Einband
    -

Volltext

5 
abenteuerliche Reisende berichten oder einige Naturkundige ver- 
nommen haben mögen. 
Bonden vier Hanptmaterialien, die zur Verfertigung unserer 
Kleidung dienen, gehören zwei, die Baumwolle und der Flachs, 
dem Pflanzenreiche, zwei, die Wolle und die Seide, dem Thierreiche 
an. Die drei ersten dieser Substanzen müssen, da sie aus kur- 
zen und dünnen Fasern bestehen, von dem Weber erst zu einem 
Faden versponnen werden; die Seide hingegen wird vom Wurm 
selbst zu Faden ausgezogen, so daß diese nur, um die nothige Starke 
zu erhalten, einer'Zwirnnng bedürfen. Alle diese schätzbaren 
Stoffe spendet uns der weise Schopfer in größtem Ueberflusse. 
Zugleich aber uuter solchen Formen und Verhältnissen, daß sie die 
menschliche Erfindungskraft auf mannichfache Weise anregen, und 
die Volker zu gegenseitigem Verkehr einladen. Es scheint nämlich, 
daß der Flachs hauptsachlich Aegypten ursprünglich angehöre, und 
das Schaf den Gebirgslandern Asiens; während der Seidenwurm in 
China,.die Vaumwollenstaude in Indien und Amerika einheimisch 
sind. Von allen diesen Substanzen kommt übrigens wohl keine hin- 
sichtlich ihrer ausgedehnten Nützlichkeit dem Erzeugnisse der Baum- 
woller^flanze gleich. Wegen der Aehnlichkeit mir der früher be- 
kannten Schafwolle wurde es von mehreren Volkern, und nament- 
lich den Deutschen, Baumwolle genannt; obschon die Eigenschaf- 
ten dieser vegetabilischen Faser gar wesentlich von jener verschie- 
den sind. Die Baumwolle ist gewohnlich von reiner weißer Farbe 
und selten nur gelblich; sie bildet eine Substanz, die weich und 
warmhaltend ist; ihre Fasern sind überaus zart und biegsam, und 
doch lang und fest genug, um'sich zu den feinsten Faden ans- 
spinnen zu lassen. Sie wachst in einer Hülse eingeschlossen, die 
sie vor Stanb und Feuchte schützt , und sich erst dann von selbst 
öffnet, wenn die Wolle zum Einsammeln reif ist. 
Betrachtet man die Banmwollenfasev unter einer starken 
Vergrößerung, so erscheint sie als ein flaches, nicht ganz straffes, 
sondern etwas gedrehtes Band; eine Beschaffenheit, die das An- 
einanderhangen der Fasern wie das Warmhalten begünstigt. Die 
Fasern des Flachses hingegen erscheinen als völlig gerade Röhren 
von glatter Oberflache und schilfahnlich gefiedert. Die Baum- 
wolle wachst theils auf krautartigen, jahrigen, theils auf stau-
	        

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