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Spruchwörterbuch

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Nutzungslizenz

CC BY-SA: Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliographische Daten

fullscreen: Spruchwörterbuch

Monographie

Strukturtyp:
Monographie
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-713801
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-713801
Persistenter Identifier:
BV047483124
Titel:
Spruchwörterbuch
Untertitel:
Sammlung deutscher und fremder Sinnsprüche, Wahlsprüche, Inschriften an Haus und Gerät, Grabsprüche, Sprichwörter, Aphorismen, Epigramme, von Bibelstellen, Liederanfängen, von Zitaten aus älteren und neueren Klassikern, sowie aus den Werken moderner Schriftsteller, von Schnaderhüpfln, Wetter- und Bauernregeln, Redensarten usw., nach den Leitworten sowie geschichtlich geordnet
Herausgeber:
Lipperheide, Franz
Erscheinungsort:
Berlin
Verlag:
Verlag von Franz Lipperheide
Erscheinungsjahr:
1907
Beschreibung:
Sozial- und Kulturanthropologie#Kunst und Wissen
Allgemeines
Literatur und Sprachen#Deutsche Sprache und Literatur
Signatur:
2023 SB 792
Lizenz:
Attribution-ShareAlike 4.0 International (CC BY-SA 4.0)
Sammlung:
Allgemeiner Bestand
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Kunst und Wissen
Allgemeines
Literatur und Sprachen > Deutsche Sprache und Literatur

Kapitel

Strukturtyp:
Kapitel
Titel:
G
Sammlung:
Allgemeiner Bestand

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Spruchwörterbuch
    [III]
  • Vorderer Einband
    -
  • Vorderer Buchspiegel
    -
  • Vorsatzblatt
    -
  • Vorblatt
    [I]
  • Titelseite
    [III]
  • Vorwort: Vorwort / Lipperheide, Franz
    [V]
  • Abkürzungsverzeichnis: Abkürzungen für die Quellenangaben
    [VIII]
  • Kapitel: A
    [1]
  • Kapitel: B
    42
  • Kapitel: C
    85
  • Kapitel: D
    90
  • Kapitel: E
    123
  • Kapitel: F
    174
  • Kapitel: G
    249
  • Kapitel: H
    368
  • Kapitel: I
    417
  • Kapitel: J (j)
    423
  • Kapitel: K
    438
  • Kapitel: L
    490
  • Kapitel: M
    573
  • Kapitel: N
    644
  • Kapitel: O
    668
  • Kapitel: P
    672
  • Kapitel: Q
    700
  • Kapitel: R
    701
  • Kapitel: S
    746
  • Kapitel: T
    838
  • Kapitel: U
    889
  • Kapitel: V
    913
  • Kapitel: W
    954
  • Kapitel: X
    1038
  • Kapitel: Z
    1039
  • Korrekturen: Verbesserungen und Vermehrungen
    [1063]
  • Leerseite
    -
  • Werbung
    -
  • Nachsatzblatt
    -
  • Hinterer Buchspiegel
    -
  • Hinterer Einband
    -
  • Farbkeil
    -

Volltext

334 
Gott. — Es kann in Ewigkeit kein Ton so 
lieblich sein, | Als wenn des Menschen Herz mit 
Gott stimmt überein. 
Angelus Silesius (Joh. Scheffler), Cherubinischer 
Wanders-Mann (1675). 
— Mensch, gibst du Gott dein Herz, er gibt 
dir seines wieder. | Ach, welch ein werter Tausch: 
du steigest auf, er nieder. 
Angelus Silesius (Joh. Scheffler), Cherubinischer 
Wanders-Mann (1675). 
— Ich möchte wohl von einem nüchternen, maß 
vollen, gerechten Menschen die Aussage hören: es 
ist kein Gott. Er wiirde wenigstens ohne Haß 
und Liebe sprechen. Aber ein solcher Mensch findet 
sich nicht. Franz.: de voudrai voir un homme 
sobre, modéré, chaste, équitable, prononcer 
qu’il n’y a point de Dieu; il parlerait du 
moins sans intérêt, mais cet homme ne se 
trouve point. 
Jean de La Bruyère, Charaktere (1688). 
Übers, v. Hamel. V. starken Geistern. 
— Die Unmöglichkeit, worin ich mich befinde, 
zu beweisen, daß es keinen Gott gebe, tut mir 
eben seine Existenz dar. Franz.: D’impossibilité 
ob je suis de prouver que Dieu n’est pas, me 
découvre son existence. 
Jean de La Bruyère, Charaktere (1688). 
Übers, v. Hamel. V. starken Geistern. 
— Neidt, Haß, wie du wilt, j Gott bleibet doch 
mein schilt; | Der gebe ferner fegen, I Woran sehr 
viel gelegen. Spr. an einem Hause in Hildesheim 
(1695). 
— Du (Gott) bist meines Lebens Leben, | Meine 
Hoffnung, Fels und Trutz. 
Christ. Gryphius, Poetische Wälder (1698). 
An seinem Geburts-Tage. 
— Ohn dich (Gott) hilfst nichts unser Sorgen; | 
Bey dir steht das Heut und Morgen. 
Gustav Adolf, Herzog zu Mecklenburg, Geistl. Reim 
gedichte (1699). Morgen-Lied. 
— So schrieb unser aller Verhängnis auf eherne 
Tafeln 1 Der im Himmel (Gott) und schwieg. 
Friedr. Gottl. Klopstock, Oden. An Giseke (ged. 1748). 
— Gott geht unter den Menschen | Seinen ver 
borgenen Weg mit stillem Wandeln, doch endlich, | 
Wenn er dem Ziele sich naht, mit dem Donner 
gang der Entscheidung. 
Friedr. Gottl. Klopstock, D. Messias (1749). 
— Bin ich, so ist auch Gott. Er ist von mir 
zu trennen, | Ich aber nicht von ihm. 
Gotthold Ephr. Lessing, Schriften (1753—1755). 
Gedichte. Fragmente. A. einem Gedichte über d. 
menschliche Glückseligkeit. 
— Der Herr (Gott) hat mein noch nie ver 
gessen; j Vergiß mein Herz auch seiner nicht! 
Christ. Fürchtegott Gellert, Geistl. Oden u. Lieder (17 5 7). 
D. Güte Gottes. 
— Gott ist die Lieb'; an seinem Heil | Hat 
ohne Liebe niemand teil. 
Christ. Fürchtegott Gellert, Geistl. Oden u. Lieder (1757). 
D. tätige Glaube. Schlußv. 
Gott. — Gott ist mein Lied! | Er ist der Gott 
der Stärke; | Hehr ist sein Name, groß sind seine 
Werke. 
Christ. Fürchtegott Gellert, Geistl. Oden u. Lieder (4 757). 
Gottes Macht u. Vorsehung. 
— Er herrscht als Gott, und seines Thrones 
Veste | Ist Wahrheit und Gerechtigkeit. 
Christ. Fürchtegott Gellert, Geistl. Oden u. Lieder (1757). 
Gottes Macht u. Vorsehung. 
— Ein Mensch, der Gott gehorcht, erwählt das 
beste Teil; | Ein Mensch, der Gott verläßt, verläßt 
sein eignes Heil. 
Christ. Fürchtegott Gellert, Geistl. Oden u. Lieder (1757). 
Wider d. Aufschub d. Bekehrung. 
— Gott erfüllt, was er verspricht; > Dies ist 
meine Zuversicht. 
Christ. Fürchtegott Gellert, Geistl. Oden u. Lieder (1757). 
Osterlied. 
— Sichtbar, wie du (Gott) es Sterblichen sein 
kannst; I Ja! das bist du, sichtbar, Unendlicher! 
Friedr. Gottl. Klopstock, Oden. D. Frühlingsfeier 
(ged. 1759). 
— Groß ist der Herr (Gott)! die Himmel 
ohne Zahl | Sind Säle seiner Burg; | Sein Wagen 
Sturm und donnernde Gewölk’, | Und Blitze sein 
Gespann. 
Ewald Christ, von Kleist, Sämtl. Werke (1760). 
Gedichte. Hymne. Mel. v. Joh. Abraham Peter 
Schulz. 
— Du Gott der Langmut, gehe nicht ins 
Gericht | Mit deinem Knechte! Dir ist des Sün 
ders Tod | Nicht Wohlgefallen! Nie verschloß sich j 
Reuigen Tränen dein Herz, o Vater! 
Joh. Friedr. Hahn, An Gott (ged. 1772). Schlußv. 
— Hilf, Gott! hilf! Wer den Vater kennt, | 
Der weiß, er hilft den Kindern. 
Gottfr. Aug. Bürger, Gedichte. Lenore 
(ged. Winter 1773). 
— Mit Gott im Himmel hadre nicht! 
Gottfr. Aug. Bürger, Gedichte. Lenore 
(ged. Winter 1773). 
— Hebe, liebendes Herz, dem Erschaffenden dich! j 
Sei mein Herr du, mein Gott! du Allliebender, 
du, | Der die Sonne, den Mond und die Stern’ j 
Schuf, Erde und Himmel und mich. 
Joh. Wolfg. von Goethe, Ges. a. d. geplanten Drama 
Mahomet (1773). 
— Wen Gott niederschlägt, der richtet sich selbst 
nicht auf. 
Joh. Wolfg. von Goethe, Götz v. Berlichingen (1773). 
A. 5. Heilbronn im Turn (Götz). 
— Unzufrieden mit Gott hieße unzufrieden mit 
allem sein, was vollkommen und gut ist; und wie 
kann das eine denkende Seele? 
Joh. Jak. Engel, D. Philosoph für d. Welt (1775— 
1777). T. 2, Stück 28. über d. Tod. 
— Wann ist der Witz des Menschen erfinderischer, 
oder wann ist seine Zunge beredter gewesen, als 
wenn es darauf ankam, seinen Gott zu richten? 
Joh. Jak. Engel, D. Philosoph für d. Welt (1775— 
1777). T. 2, Stück 28. Über d. Tod.
	        

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