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Globus, 79.1901

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

Objekt: Globus, 79.1901

Mehrbändiges Werk

Strukturtyp:
Mehrbändiges Werk
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-715362
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-715362
Persistenter Identifier:
BV047954758
Titel:
Die Burgen, Klöster, Kirchen & Kapellen Württembergs und der Preußisch-Hohenzollern'schen Landestheile mit ihren Geschichten, Sagen und Mährchen
Weitere Titel:
Die Burgen, Klöster, Kirchen und Kapellen Württembergs und der Preußisch-Hohenzollern'schen Landesteile mit ihren Geschichten, Sagen und Märchen
Autor:
Schönhuth, Ottmar Friedrich Heinrich
Erscheinungsort:
Stuttgart
Verlag:
Verlag v. Eduard Fischhaber
Lizenz:
Attribution-ShareAlike 4.0 International (CC BY-SA 4.0)
Sammlung:
Allgemeiner Bestand
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Kunst und Wissen
Geschichte

Band

Strukturtyp:
Band
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-714240
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714240
Persistenter Identifier:
BV047954859
Titel:
Die Burgen, Klöster, Kirchen & Kapellen Württembergs und der Preußisch-Hohenzollern'schen Landestheile mit ihren Geschichten, Sagen und Mährchen, 2. Band
Erscheinungsort:
Berlin
Erscheinungsjahr:
1863
Signatur:
2015 A 1189:2:'2'
Lizenz:
Attribution-ShareAlike 4.0 International (CC BY-SA 4.0)
Sammlung:
Allgemeiner Bestand

Hinterer Einband

Strukturtyp:
Hinterer Einband
Sammlung:
Allgemeiner Bestand

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Globus
    -
  • Globus, 79.1901
    [III]
  • Vorderer Einband
    -
  • Vorderer Buchspiegel
    -
  • Vorsatzblatt
    -
  • Vorblatt
    [I]
  • Titelseite
    [III]
  • Inhaltsverzeichnis: Inhaltsverzeichnis des LXXIX. Bandes
    [V]
  • Korrekturen: Druckfehler im LXXIX. Bande
    XI
  • Leerseite
    [uncounted]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 1. 3. Januar 1901 / Andree, Richard
    [1]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 2. 10. Januar 1901 / Andree, Richard
    [21]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 3. 17. Januar 1901 / Andree, Richard
    [37]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 4. 24. Januar 1901 / Andree, Richard
    [53]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 5. 31. Januar 1901 / Andree, Richard
    [69]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 6. 7. Februar 1901 / Andree, Richard
    [85]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 7. 21. Februar 1901 / Andree, Richard
    [101]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 8. 28. Februar 1901 / Andree, Richard
    [117]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 9. 7. März 1901 / Andree, Richard
    [133]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 10. 14. März 1901 / Andree, Richard
    [149]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 11. 21. März 1901 / Andree, Richard
    [165]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 12. 28. März 1901 / Andree, Richard
    [181]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 13. 4. April 1901 / Andree, Richard
    [197]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 14. 11. April 1901 / Andree, Richard
    [213]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 15. 18. April 1901 / Andree, Richard
    [229]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 16. 25. April 1901 / Andree, Richard
    [245]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 17. 2. Mai 1901 / Andree, Richard
    [261]
  • Zeitschriftenartikel: Die Schicksalsbücher der alten Mexikaner / Preuss, K. Th.
    [261]
  • Zeitschriftenartikel: Fossile Kamele in Rumänien und die pleistocäne Steppenzeit Mitteleuropas. Mit 2 Abbildungen / Nehring, A.
    264
  • Abbildung: Abb. 1. Camelus alutenis Stef. Unterkiefer von der Seite gesehen. 1/4 nat. Gr. Aus dem Pleistocän von Rumänien. - Kopiert nach Stefanescu und verkleinert
    265
  • Abbildung: Abb. 2. Obere Ansicht zu Abb. 1. 1/4 nat. Gr. - Kopiert nachen Stefanescu und verkleinert
    265
  • Zeitschriftenartikel: Eine Besteigung des Vulkans Kaba auf Sumatra. II. / Hagen, B.
    267
  • Zeitschriftenartikel: Das nordrussische Seengebiet / Seidlitz, N. v.
    273
  • Zeitschriftenartikel: Ein australisches Inselreich Neu-Seeland / Zimmermann, F. W. R.
    274
  • Zeitschriftenartikel: Kleine Nachrichten
    275
  • Zeitschriftenheft: Nr. 18. 9. Mai 1901 / Andree, Richard
    [277]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 19. 23. Mai 1901 / Andree, Richard
    [293]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 20. 30. Mai 1901 / Andree, Richard
    [309]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 21. 6. Juni 1901 / Andree, Richard
    [325]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 22. 13. Juni 1901 / Andree, Richard
    [341]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 23. 20. Juni 1901 / Andree, Richard
    [357]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 24. 27. Juni 1901 / Andree, Richard
    [373]
  • Sonstiges: [Inhalt, Eingesendete Neuigkeiten, Werbung]
    [uncounted]
  • Nachsatzblatt
    [uncounted]
  • Hinterer Buchspiegel
    [uncounted]
  • Hinterer Einband
    [uncounted]
  • Farbkeil
    [uncounted]

Volltext

265 
Prof. Dr. A. Neiiring: Fossile Kamele in Rumänien. 
wurden, findet sich eine kurze Notiz, bei Langkavel, „Das 
wilde Kamel“, in der „Natur“, 1887, S. 571. Die mir 
bekannt gewordenen südsibirischen Kamelreste be 
stehen aus den wenigen Backenzähnen, welche Bojanus 
1838 beschrieben hat. Sie gehören, genau genommen, 
nicht zu der Gattung Camelus, sondern zu der Gattung 
Merycotherium. 
Die von Stefanescu beschriebenen Kamelreste ver 
dienen eine besondere Beachtung, einerseits weil ihre 
Fund Verhältnisse durchaus feststehen, andererseits weil 
sie relativ gut erhalten sind, und endlich weil ihr Fundort 
am weitesten nach Europa hinein vorgeschoben ist. 
Stefanescu hat die beiden Unterkiefer 1874 selbst ge 
funden, und zwar in einer Schicht, welche beim Bau der 
Eisenbahn von Bukarest nach Virciorova durchschnitten 
wurde. Der Fundpunkt liegt auf dem linken Ufer der 
Aluta (Olt), eines Nebenflusses der Donau, nicht weit 
von Slatina. Hier wurde durch den erwähnten Eisen 
bahnbau ein bedeutendes Profil von mehr als 20 m 
Mächtigkeit blolsgelegt; oben lag eine Schicht Acker 
boden von 35 cm, darunter folgte eine Löfs- 
schicht von 2,60 m und unter dieser eine 
3,70 m mächtige Schicht von grobem diluvialen 
Sand. In der letzteren lagen (6 m unter der 
Oberfläche) die beiden Kamelunterkiefer, ver 
mischt mit anderen quaternären Knochen; 
unter letzteren befanden sich der Schädel einer 
Abb. 1. Camelus alutentis Stef. Unterkiefer, von der Seite gesehen. 
% nat. Gr. Aus dem Pleistocän von Kumänien. — Kopiei’t nach Stefanescu 
und verkleinert. 
m 1 
m 2 
m 3 
’Á 
pl p3 p4 
Abb. 2. Obere Ansicht zu Abb. 1. 
nat. Gr. — Kopiert nach Stefanescu und verkleinert. 
Antilope und Zähne eines Elephas primigenius (Mammut). 
Über die sonstige Fauna wird leider nichts gesagt. 
Der eine Unterkiefer ist relativ gut erhalten, wie 
unsere Abbildungen 1 und 2 erkennen lassen; der an 
dere zeigt einen weniger guten Erhaltungszustand, indem 
er nur aus dem molar-tragenden Teile einer rechten Kiefer 
hälfte besteht. Jeder, der ein Kamelgebifs kennt, wird 
bei dem Anblick des abgebildeten Unterkiefers die Zu 
gehörigkeit zur Gattung Camelus bestätigen müssen; es 
handelt sich hier nicht um einzelne zweifelhafte Zähne 
oder um Fragmente von Extremitätenknochen, wie so oft 
bei Fossilfunden, sondern um einen in den wesentlichen 
Partieen wohlerhaltenen Unterkiefer, an dem nament 
lich auch der so charakteristische Symphysenteil mit den 
Schneidezähnen, den Hakenzähnen und den hakenähn 
lichen vordersten Prämolaren ausgezeichnet erhalten ist. 
Wie unsere Abbildungen zeigen, ist die linke Hälfte 
des Unterkiefers nebst den zugehörigen Backenzähnen 
fast unversehrt; von der rechten Hälfte ist nur der 
vordere Teil erhalten. 
Die sechs Schneidezähne (il, i2, i3), von denen i3 
dext. weggebrochen ist, zeigen die für die Kamele cha 
rakteristische Form und Stellung. Die Hakenzähne (c) 
Globus LXXIX. Nr. 17. 
sind auffallend nahe und eng an die äufseren Schneide 
zähne herangerückt; wenigstens finde ich bei den zahl 
reichen recenten Kamelschädeln der mir unterstellten 
Sammlung die Hakenzähne durchweg etwas mehr von 
i3 entfernt. Dagegen ist der erste hakenförmige Prä 
molar (p 1) relativ weit von dem Hakenzahne entfernt; 
der Zwischenraum beträgt 22 mm, während er bei einem 
mir vorliegenden recenten Dromedarschädel von ent 
sprechender Gröfse nur 16 mm ausmacbt 5 ). Relativ 
grofs erscheint auch die Entfernung jenes hakenförmigen 
Prämolars von der zusammenhängenden Reihe der 
Backenzähne, wie denn überhaupt der ganze Kiefer 
einen sehr schlanken und gestreckten Bau zeigt. 
Besonders interessant ist der Umstand, dafs der 
vorderste Zahn der zusammenhängenden Backenzahn 
reihe, den ich in Abb. 2 als p 3 bezeichnet habe, vor 
handen und wohlentwickelt ist. Dieser Zahn fehlt den 
heutigen Kamelen regelmäßig im Unterkiefer; er wird 
nur in sehr seltenen Ausnahmefällen beobachtet. Da 
gegen haben ihn beide Exemplare des fossilen Kamels 
aus Rumänien aufzuweisen; bei dem einen 
ist er freilich nur durch seine Wurzeln bezw. 
Alveolen angedeutet. Wenn hier nicht ein 
seltener Zufall vorliegt, so darf man an 
nehmen, dafs der vorderste Prämolar der zu 
sammenhängenden Backenzahnreihe (p3) bei 
den pleistocänen Kamelen Südost-Europas 
noch regelmäfsig entwickelt war, während 
er bei den heutigen Kamelen regelmäfsig 
fehlt. Es deutet dieses auf eine im Laufe 
der Zeiten stattgefundene Reduzierung oder 
Verkümmerung des betreffenden Prämolars 
hin, welche vom Standpunkte der Entwicke 
lungsgeschichte sehr interessant erscheint. 
Hiermit im Zusammenhänge steht wohl der 
Umstand, dafs die hinteren Backenzähne des 
fossilen rumänischen Kameles absolut und 
noch mehr relativ kleiner sind als bei den 
heutigen Kamelen. Die letzteren zeigen also 
eine Verstärkung der Molaren bei gleich 
zeitiger Reduzierung der Prämolaren. Was 
das Gebifs im Laufe der Zeiten an den 
Prämolaren verloren hat, hat es an den Mo 
laren gewonnen, ein Vorgang, der auch bei 
vielen anderen Säugetierfamilien bezw. -gat- 
tungen von den Paläontologen beobachtet ist. 
In Rücksicht auf jene Abweichung im Gebifs und 
auf einige sonstige Differenzen hat Stefanescu das plei 
stocän e Kamel von Rumänien als „Camelus aluten- 
sis“ bezeichnet. Wie sich diese Art zu Camelus Knob- 
lochi und C. volgensis verhält, mufs erst noch festgestellt 
werden. Hinter C. sivalensis steht C. alutensis in der 
Gröfse bedeutend zurück; wenn aber Stefanescu glaubt, 
dafs seine fossile Art auch hinter den heutigen Kamelen 
an Gröfse zurückstehen, so kann ich das nicht ohne 
weiteres zugeben. Es kommt darauf an, welche Rasse 
der letzteren man vergleicht. In meinen Händen be 
findet sich der Schädel eines völlig erwachsenen Dro 
medars von Koseir am Roten Meer, dessen Unterkiefer 
kleiner ist als der von C. alutensis; andere mir vor 
liegende recente Schädel haben die gleiche Gröfse, noch 
andere gehen darüber hinaus 6 ). 
Besonders wichtig wäre ein Vergleich mit dem wilden 
centralasiatischen Kamel (C. bactrianus ferus). 
5 ) Diese Entfernung ist allerdings einigermafsen variabel, 
wie andere mir vorliegende Schädel zeigen. 
6 ) Siehe 0. Lehmann, „Das Kamel“, Sonderabdruck aus 
Kettlers Zeitschr. f. wissenscli. Geographie, Weimar 1891, 
S. 13 ff. 
34
	        

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