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Jahrbuch des Linden-Museums, Museum für Länder- u. Völkerkunde, 1.1951 N.F.

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

Volltext: Jahrbuch des Linden-Museums, Museum für Länder- u. Völkerkunde, 1.1951 N.F.

Monographie

Strukturtyp:
Monographie
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-714329
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714329
Persistenter Identifier:
BV048219721
Titel:
Das Geistesleben der afrikanischen Negervölker
Autor:
Seidel, August
Erscheinungsort:
Berlin
Verlag:
Verlagsbuchhandlung Alfred Schall
Erscheinungsjahr:
1896
Beschreibung:
Sozial- und Kulturanthropologie#Kunst und Wissen
Signatur:
2008 A 2256
Lizenz:
Attribution-ShareAlike 4.0 International (CC BY-SA 4.0)
Sammlung:
Allgemeiner Bestand
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Kunst und Wissen

Kapitel

Strukturtyp:
Kapitel
Titel:
C. Die Bantu-Völker
Sammlung:
Allgemeiner Bestand

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Jahrbuch des Linden-Museums, Museum für Länder- u. Völkerkunde
    -
  • Jahrbuch des Linden-Museums, Museum für Länder- u. Völkerkunde, 1.1951 N.F.
    [3]
  • Vorderer Einband
    -
  • Vorderer Buchspiegel
    -
  • Vorblatt
    [1]
  • Titelseite
    [3]
  • Impressum
    [4]
  • Vorwort
    [5]
  • Inhaltsverzeichnis: Inhaltsverzeichnis
    [6]
  • Leerseite
    [8]
  • Zeitschriftenheft: Jahrbuch des Linden-Museums, N. F. Bd. 1 1951
    [9]
  • Zeitschriftenartikel: Das Aktualitätsprinzip in der Völkerkunde / Podach, E. F.
    [9]
  • Zeitschriftenartikel: Vorgeschichte und Ethnologie in ihrer Bedeutung für die moderne Anthropologie / Saller, Karl
    [20]
  • Zeitschriftenartikel: Die Gelbgüsse des Ali Amonikoyi. Ein kunstmorphologischer Beitrag zur Frage des Kitsches bei den Naturvölkern / Glück, Julius F.
    [27]
  • Zeitschriftenartikel: Proportion und Intervall, sensorium commune, und sinnbildliche Zahl / Erpelt, Wolfgang
    [72]
  • Zeitschriftenartikel: The Voyage of Powell Knutsson. A Lost Expedition to Greenland - and further to Vinland? / Thalbitzer, William
    [92]
  • Zeitschriftenartikel: Das Regenmädchen. Eine mazedonisch - kaukasische Parallele / Eckert, Georg
    [98]
  • Zeitschriftenartikel: Zu einem verbreiteten Verwandlungsrequisit europäischer Kultbünde / Herrmann, Ferdinand
    [102]
  • Zeitschriftenartikel: Die Körperform der afrikanischen Pygmäen. Eigenart und Entstehung / Gusinde, Martin
    [114]
  • Zeitschriftenartikel: Streiflichter aus dem Leben der Kinder und Jugendlichen bei den Ndau Südost-Afrikas (mit Bemerkungen über die Hlengwe) / Spannaus, Günther
    [123]
  • Zeitschriftenartikel: Die Erotik in den Mythen von Huarochiri / Trimborn, Hermann
    [131]
  • Zeitschriftenartikel: Die Sam-Ginseng-Pflanze als koreanisches Kulturgut / Eckardt, Andre
    [135]
  • Zeitschriftenartikel: Der Buddha des "Lotus des Guten Gesetzes" / Glasenapp, Helmuth von
    [148]
  • Zeitschriftenartikel: Gin-lien. Ein aktualistischer Beitrag zur Ethnologie des Häßlichen / Podach, E. F.
    [160]
  • Zeitschriftenartikel: Tâghût gegen scherî'a. Gewohnheitsrecht und islamisches Recht bei den Gabilen des jemenitischen Hochlandes / Rathjens, Carl
    [172]
  • Zeitschriftenartikel: Zum Problem der australischen Dualsysteme / Petri, Helmut
    [188]
  • Leerseite
    [203]
  • Zeitschriftenartikel: Das älteste Maifest / Ankenbrand, Ludwig
    [205]
  • Zeitschriftenartikel: Die japanische Teezeremonie / Tjadens, Herbert
    [209]
  • Leerseite
    [214]
  • Nachruf: Nachruf für Paul Lester / Hartweg, Raoul
    217
  • Nachruf: André Ropiteau / O'Reilly, Patrick
    217
  • Nachruf: Eberhard Floess / Glück
    218
  • Sonstiges: Übersicht über den Nachkriegsstand (1950) der deutschen völkerkundlichen Sammlungen
    219
  • Protokoll: Wanderausstellung "Westafrika in seiner Kunst" des Linden-Museums, Stuttgart / Glück
    222
  • Leerseite
    [224]
  • Zeitschriftenrezension: Benedict, Ruth: Kulturen primitiver Völker / Glück
    227
  • Zeitschriftenrezension: Baschmakoff, Alexandre: La synthèse des périples pontiques. Méthode de précision en paléo-ethnologie / Glück
    227
  • Zeitschriftenrezension: Georg Kraft: Der Urmensch als Schöpfer. Die geistige Welt des Eiszeitmenschen / Glück
    228
  • Zeitschriftenrezension: Ad. E. Jensen: Das religiöse Weltbild einer frühen Kultur / Glück
    229
  • Zeitschriftenrezension: Karl Saller: Grundlagen der Anthropoplogie. CES-Bücherei Band 17. Karl Saller: Art- und Rassenlehre des Menschen. CES-Bücherei Bd. 33 / Glück
    230
  • Zeitschriftenrezension: Hans Kayser: Akroasis. Die Lehre von der Harmonik der Welt / Glück
    232
  • Zeitschriftenrezension: Jean Gebser: Ursprung und Gegenwart. Erster Band: Die Fundamente der aperspektivischen Welt / Glück
    233
  • Zeitschriftenrezension: Pierre Lecomte du Nouy: Die Bestimmung des Menschen / Glück
    233
  • Zeitschriftenrezension: F. Falkenburger: Grundriß der Anthropologie, deutsche Ausgabe des Buches: Les Races Humaines von P. Lester und J. Millot / W., H.-W.
    234
  • Zeitschriftenrezension: Festgabe zum 70. Geburtstag von Prof. Dr. Otto Schlaginhaufen, 1949, Archiv der Julius-Klaus-Stiftung Zürich, Bd. 24 / Saller, Karl
    235
  • Zeitschriftenrezension: Spieth, Rudolf: Der Mensch als Typus. CES-Bücherei, Band 24 / Glück
    238
  • Zeitschriftenrezension: Ungern-Sternberg, Roderich: von und Schubnell, Hermann: Grundriß der Bevölkerungswissenschaft (Demographie). Wagemann, Ernst: Menschenzahl und Völkerschicksal. Eine Lehre von den optimalen Dimensionen gesellschaftlicher Gebilde / Glück
    239
  • Zeitschriftenrezension: Himpel, Kurt: Probleme der Entwicklung im Universum, Ces-Bücherei, Band 2. Huss, W. und Pfeiffer, H. H.: Zellkern und Vererbung, CES-Bücherei, Band 6. Wenzl, Aloys: Materie und Leben, CES-Bücherei, Band 6 / Glück
    240
  • Zeitschriftenrezension: Lindblom, K. G.: Spears and staffs with two or more points,in Africa. Smärre Meddelanden, Nr. 14. Lindblom, K. G.: Wire-Drawing, especially in Africa.Smärre Meddelanden, Nr. 15. Lindblom, K. G.: African Razors Smärre Meddelanden, Nr. 19. Lindblom, K. G.: Nose Ornaments in Africa. Smärre Meddelanden, Nr. 20. Lindblom, K. G.: Tubular smoking pipes, especially in Africa. Smärre Meddelanden, Nr. 21. Lindblom, K. G.: The One-leg resting position (Nilotenstel- lung) in Africa and elsewhere. Smärre Meddelanden, Nr. 22 / Glück
    241
  • Zeitschriftenrezension: Lagercrantz, Sture: Contribution to the Ethnography of Africa. Studiea Ethnographica Upsaliensia I / Glück
    244
  • Zeitschriftenrezension: Werner Junge: Bolahun. Als deutscher Arzt unter schwarzen Medizinmännern / Glück
    246
  • Zeitschriftenrezension: Martin Gusinde: Urmenschen im Feuerland / Kunhenn, Paul
    246
  • Zeitschriftenrezension: Roi Ottley: Die schwarze Odyssee. Die Geschichte der Neger in Amerika / Glück
    247
  • Zeitschriftenrezension: Morton, Friedrich: Xelahuh. Abenteuer im Urwald von Guatemala / Jäger
    248
  • Zeitschriftenrezension: Geschichte Asiens: Von Ernst Waldschmidt, Ludwig Alsdorf, Bertold Spuler, Hans O. Stange und Oskar Kressler / Rau, H.
    249
  • Zeitschriftenrezension: Stark, Freya: Die Südtore Arabiens. Eine Reise in Hadhramaut / Glück
    251
  • Zeitschriftenrezension: Freya Stark: Das Tal der Mörder. Persische Reisen / Glück
    253
  • Zeitschriftenrezension: Mirok Li: Der Yalu fließt. Eine Jugend in Korea / Eckardt, Andre
    253
  • Zeitschriftenrezension: Abshage, Karl Heinz: Im Lande Arimasen / Jäger
    254
  • Zeitschriftenrezension: Jordan, Francis: In den Tagen des Tammuz, Alt-Babylonische Mythen / Glück
    254
  • Zeitschriftenrezension: Behrmann, Walter: Die Versammlungshäuser (Kulthäuser) am Sepik in Neu-Guinea / Jäger
    255
  • Zeitschriftenrezension: Pantenburg, Vitalis: Zum Dach Europas. Aus den nordischen Tagebüchern des Verfassers. Pantenburg, Vitalis: Wild-Ren, Jagdfahrten auf nordischer Hochsteppe. Pantenburg, Vitalis: Arktis. Erdteil der Zukunft / Glück
    256
  • Zeitschriftenrezension: Robert Mertens: Eduard Rüppel. Leben und Werk eines Forschungsreisenden / Glück
    256
  • Zeitschriftenrezension: Hans Zinsser: Ratten, Läuse und die Weltgeschichte / Glück
    257
  • Zeitschriftenrezension: White, Anne Terry: Versunkene Kulturen. Das romantische Abenteuer der Archäologie / Glück
    258
  • Autorenindex
    259
  • Leerseite
    -
  • Zeitschriftenartikel: Abbildungen
    -
  • Nachsatzblatt
    -
  • Hinterer Buchspiegel
    -
  • Hinterer Einband
    -
  • Farbkeil
    -

Volltext

Gin-lien 
165 
bescheidenen Sittsamkeit, die sich die Männer (und wieder nicht nur in China) 
bei jungen Frauen wünschten. Sehr nett sagte der alte Li Li-weng: ,Und was 
sind die guten Seiten der kleinen Füße? Sie sind so schlank, daß man sie bei 
nahe nicht sieht, und je mehr man sie ansieht, desto mehr Rührung überkommt 
einen: das ist ihr Nutzen bei Tage. Sie sind so zart, als hätten sie keine Kno 
chen, und je mehr man sie liebkost, desto lieber streichelt man sie: das ist ihr 
Nutzen bei Nacht'.“ 
3 
Wer sich vom Augenschein nicht trügen und von den Dichtern nicht rühren 
läßt, wird die sexualästhetische Erklärung der Sitte unbefriedigend finden. 
Vor allem hat E. v. Eickstedts Deutung außer ihrer psychologischen Anfecht 
barkeit noch einen logischen Schönheitsfehler. Zur Zeit der Einführung des 
Bindens der Füße und über Jahrhunderte hinaus gehörten nämlich die Lilien 
füße allein Damen, die sich nur in Sänften tragen ließen, jedenfalls nicht auf 
der Straße promenierten. Zu sehen bekam man Frauen mit der Goldenen Lilie 
und dem Goldenen Gang erst, nachdem die gebundenen Füße ein gesunkenes 
ständisches Gut geworden waren. Im alten China lebten die Damen höherer 
Kreise in strengster Abgeschlossenheit und in praktisch völliger Unsichtbar 
keit. Gewiß, Hofpoeten ward Gelegenheit gegeben, den Schönen und ihren 
Lilienfüßen zu huldigen. Aber niemals konnte die Goldene Lilie deshalb auf- 
kommen und zur Verbreitung gelangen, weil die chinesische Männerwelt 
Gefallen fand an dem von den verkrüppelten Füßen bewirkten „bauchtanz 
artig schwingenden Wiegen der zarten Hüften unter fließender Seide“. 
In den Luxuskreisen, von denen die Fußverkrüppelung ausging, war über 
dies gerade der Gang der Frau das, worauf es nicht ankam. Das findet man 
auch in dem von E. v. Eidcstedt zitierten Werk „Die vollkommene Frau“ des 
Li Li-weng gesagt, wo zu lesen ist: „Mir erzählte einmal jemand voller Stolz; 
Minister Dschou aus J-hsing hat einmal für tausend Goldstücke eine Schönheit, 
das Fräulein ,Stütze' gekauft, nur weil ihre Füße so klein waren, daß sie kaum 
einen Zoll weit laufen konnte und immer gestützt werden mußte, wenn sie 
ging.“ Bis zuletzt ist es bei den Vornehmen so geblieben. Damen mit eng 
gebundenen Füßen erschienen bei Empfängen rechts und links von Dienerin 
nen gestützt. Teils weil sie sonst wirklich bewegungsunfähig waren, teils um 
zu bekunden, welch aristokratische Füße sie haben. 
Ebensowenig besteht eine Beziehung zwischen gebundenen Füßen und 
Grazilität. Weder sind die Lilienfüße dort am stärksten verbreitet, wo der 
schmächtige chinesische Frauentypus überwiegt, noch ist die Lilienfuß-Mode 
mit der Schlankheitsmode gekoppelt. Im Gegenteil, kleine Füße und große 
Korpulenz waren in China wohl über ein Jahrtausend untrennbar. Ein Ge 
lehrter von hohem Rang, der hervorragende deutsche Anthropogeograph Fried 
rich Ratzel (1895), nahm sogar an, der Zweck der Verkrüppelung der Füße 
bestünde darin, die Frauen an das Haus zu fesseln und dadurch zur Mehrung 
ihrer sexualästhetisch erstrebten Körperfülle beizutragen. In Wirklichkeit ist 
die Beziehung des verkrüppelten chinesischen Frauenfußes zur Erotik ganz
	        

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