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Die Geschenke des kleinen Volkes - KHM 182 - eine vergleichende Untersuchung

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

CC BY-NC-ND: Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliographische Daten

fullscreen: Die Geschenke des kleinen Volkes - KHM 182 - eine vergleichende Untersuchung

Monographie

Strukturtyp:
Monographie
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-716263
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-716263
Persistenter Identifier:
BV048245740
Titel:
Die Geschenke des kleinen Volkes - KHM 182 - eine vergleichende Untersuchung
Autor:
Greverus, Ina-Maria
Erscheinungsort:
Marburg
Erscheinungsjahr:
1956
Beschreibung:
Sozial- und Kulturanthropologie#Kunst und Wissen
Signatur:
Gre 7.1
Lizenz:
Attribution-NonCommercial-NoDerivatives 4.0 International (CC BY-NC-ND 4.0)
Sammlung:
Allgemeiner Bestand
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Kunst und Wissen

Kapitel

Strukturtyp:
Kapitel
Titel:
II. Abgrenzung der Begriffe Sage und Märchen
Sammlung:
Allgemeiner Bestand

Kapitel

Strukturtyp:
Kapitel
Titel:
4. Die Jenseitigen in Märchen und Sage
Sammlung:
Allgemeiner Bestand

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Die Geschenke des kleinen Volkes - KHM 182 - eine vergleichende Untersuchung
    -
  • Vorderer Einband
    -
  • Vorderer Buchspiegel
    -
  • Vorsatzblatt
    -
  • Titelseite
    -
  • Sonstiges: Auszug aus der Inauguraldissertation [...]
    -
  • Vorwort: Vorwort
    [1]
  • Inhaltsverzeichnis: Inhaltsverzeichnis
    [2]
  • Einleitung: Einleitung
    [5]
  • Kapitel: I
    7
  • Kapitel: II. Abgrenzung der Begriffe Sage und Märchen
    31
  • Einleitung
    31
  • Kapitel: 1. Äussere Kriterien
    34
  • Kapitel: 2. Stilistische Kriterien
    39
  • Kapitel: 3. Der Mensch
    43
  • Kapitel: 4. Die Jenseitigen in Märchen und Sage
    46
  • Kapitel: III. Einordnung der Erzählung
    82
  • Kapitel: IV. Ursprung, Verbreitung und Wanderung der Erzählung
    134
  • Kapitel: Rückblick und Zusammenfassung
    170
  • Anhang: Anmerkungen
    172
  • Literaturverzeichnis: Quellenverzeichnis
    180
  • Literaturverzeichnis: Literaturverzeichnis
    186
  • Anhang: Anhang I: Analyse der volkstümlichen Varianten
    191
  • Anhang: Anhang II: Texte der ungedruckten Varianten
    219
  • Karte: Verbreitung der Erzählung in Europa
    -
  • Lebenslauf: Lebenslauf
    -
  • Nachsatzblatt
    -
  • Hinterer Buchspiegel
    -
  • Hinterer Einband
    -
  • Farbkeil
    -

Volltext

53 
men ist. Dort entsprachen ihr aber 8so viele 
Märchenjenseitige, dass sie ohne weiteres deren 
Funktion übernehmen konnte. Ihr Liebesbegehren 
nach einem Irdischen hat sie mit vielen anderen 
Märchen-, vor allem aber Sagenjenseitigen gemein, 
ebenso ihr hilfreiches Eingreifen mit Rat und 
Gaben bei den Gefahren, die der Held zu bestehen 
hat, Nun können wir uns auch ihre Macht, Menschen 
zu verwandeln, die im Märchen keine geringe Rolle 
spielt, erklären. Die Fee hat, indem sie in das 
Märchen einging, ältere Märchenjenseitige ersetzt 
und ihnen ihren Namen gegeben. In diesem Fall ist 
es-die Zauberin, die ich ja bereits als eine der 
wichtigsten Märchenfiguren hervorgehoben habe. 
Als Berührungspunkte, die diese Überdeckung möglich 
machten, möchte ich vor allem ihre Macht über das 
Schicksal der Menschen ansehen. Zwei weitere 
Punkte mögen meine Behauptung stützen, dass die 
Fee in vielen Märchen die Rolle der Zauberin 
übernommen hat. Wir finden in Frankreich so gut 
wie gar keine Märchen, die von Zauberinnen oder 
Hexen: zu berichten wissen, während die Fee uns 
in: jeder Märchensammlung wieder und wieder be- 
gegnet. Dazu kommt, dass eines der wesentlichsten 
Attribute dieser Fee der Zauberstab ist, den wir 
schon bei der Hexe kennengelernt haben. Dank 
ihrer gütigen Natur verzaubert sie allerdings 
nicht nur Menschen, sondern zaubert auch wunder- 
bare Gaben hervor. Die Fee in Perraults Aschen- 
brödel verwandelt mit ihrem Zauberstab einen 
Kürbis in eine prächtige Kutsche. 108) Sogar 
Tote, die sie mit ihrem Stab berührt, kann sie 
zum Leben erwecken. 109) 
Dieses Märchen, eine Variante zu "Der getreue 
Johannes" 110), zeigt uns recht deutlich, wie die 
Fee an die Stelle der Zauberin getreten ist.
	        

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