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Fabeldichter, Satiriker und Popularphilosophen des 18. Jahrhunderts

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Nutzungslizenz

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Bibliographische Daten

fullscreen: Fabeldichter, Satiriker und Popularphilosophen des 18. Jahrhunderts

Monographie

Strukturtyp:
Monographie
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-714426
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714426
Persistenter Identifier:
BV048297384
Titel:
Von dem ersten Grunde des Unterschiedes der Gegenden im Raume
Untertitel:
1768 : diese seltene Schrift Kants wurde anläßlich der 7. Mitglieder-Versammlung der Maximilian-Gesellschaft, die am 9. Oktober 1920 in Frankfurt am Main tagte, ... gedruckt
Autor:
Kant, Immanuel
Erscheinungsort:
Steglitz
Verlag:
Officina Serpentis
Erscheinungsjahr:
1920
Beschreibung:
Philosophie
Signatur:
CF 5004 V945
Lizenz:
Attribution-NonCommercial-ShareAlike 4.0 International (CC BY-NC-SA 4.0)
Sammlung:
Allgemeiner Bestand
Wissensgebiet:
Philosophie

Vorderer Einband

Strukturtyp:
Vorderer Einband
Sammlung:
Allgemeiner Bestand

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Fabeldichter, Satiriker und Popularphilosophen des 18. Jahrhunderts
    [III]
  • Vorderer Einband
    -
  • Vorderer Buchspiegel: Ex Libris Johannis Bolte
    -
  • Vorsatzblatt
    -
  • Vorblatt
    [I]
  • Titelseite
    [III]
  • Vorwort
    [V]
  • Kapitel: Fabeldichter
    [VII]
  • Kapitel: Satiriker
    [81]
  • Kapitel: Popularphilosophen
    [209]
  • Kapitel: Moses Mendelssohn
    [211]
  • Einleitung
    [213]
  • Kapitel: Phädon oder über die Unsterblichkeit der Seele. Echekrates, Phädon, Apollodorus, Sokrates, Cebes, Krito, Simmias
    [253]
  • Kapitel: Erstes Gespräch
    [255]
  • Kapitel: Zweites Gespräch
    [288]
  • Kapitel: Drittes Gespräch
    [308]
  • Kapitel: J. G. Zimmermann
    [331]
  • Register: Wortregister zu den in diesem Bande enthaltenen Autoren
    [502]
  • Inhaltsverzeichnis
    [506]
  • Nachsatzblatt
    -
  • Hinterer Buchspiegel
    -
  • Hinterer Einband
    -
  • Farbkeil
    -

Volltext

Drittes Gespräch . 315 
Plane zu erfüllen ; einer jeden wahren Substanz ist eine unabsehbare Folge und Reihe von Verrichtungen vorgeschrieben , die sie nach und nach bewirken muß , und die wirkende Substanz wird allezeit durch die letzte Verrichtung tüchtiger , die nächstfolgende auszuführen . Nach diesen Grund - 5 sähen ist das geistige Wesen , das die Thiers belebt , von unendlicher Dauer , und fähret auch in Ewigkeit sort , die Absichten Gottes in der Reihe , und Stufenfolge zu erfüllen , die ihn : in dem allgemeinen Plane angewiesen worden . 
Ob diese thierischen blos sinnlich empfindenden Naturen mit der Zeit 10 ihre niedrige Stufe verlassen , und von einem Winke des Allmächtigen gelockt , sich in die Sphäre der Geister emporschwingen werden , läßt sich mit keiner Gewißheit ausmachen , wiewohl ich sehr geneigt bin , es zu glauben . 
Die vernünftigen Naturen und Geister nehmen in dem großen Weltall , _ so wie insbesondere der Mensch aus diesem Erdboden , die vornehmsten 15 Stellen ein . Diesem Unterherrn der Schöpfung schmückt sich die Natur in ihrer jungfräulichen Schönheit . Ihm dienet das Leblose nicht nur zum Nutzen und zur Bequemlichkeit , nicht nur zur Nahrung , Kleidung , . Wohnung , und zum sicheren Aufenthalt , sondern vornehmlich zur Er - gözung und zum Unterrichte ; und die erhabensten Sphären , die entfern - 20 testen Gestirne , die kaum mit dem Auge entdeckt werden können , müssen ihm in dieser Absicht nüzlich seyn . Wollt ihr seine Bestimmung hienieden wissen : so sehet nur , was er hienieden verrichtet . Er bringt auf diesen Schauplatz weder Fertigkeit , noch Naturtrieb , noch angebornes Geschick , weder Wehr noch Schutz mit , und erscheinet bey seinem ersten Austritte' dürftiger und hülfloser , als das unvernünftige Thier . Aber die Bestrebung und die Fähigkeit sich vollkommener zu machen , diese erhabensten Geschenke , deren eine erschaffene Natur sähig ist , ersetzen vielfältig den Abgang jener ^lehischen Triebe und Fertigkeiten , die keine Verbesferung , keinen höhern ^rad der Vollkommenheit je annehmen können . Kaum genießt er das ^lcht der Sonnen , so arbeitet schon die gesammte Natur , ihn vollkommener 3U machen : dieses schärfet seine Sinne , Einbildungskraft , und Erinnerungs - vermögen ; jenes übt seine edlern Erkenntnißgründe , bearbeitet seinen lind , seine Vernunft , seinen Witz , seine Scharfsinnigkeit ; das Schöne in der atur bildet seinen Geschmack und verfeinert seine Empfindung ; das Erhabene ^egt seine Bewunderung , und erhebt seine Begriffe gleichsam über die Sphäre dieser Vergänglichkeit hinweg . Ordnung , Übereinstimmung , und ^ " ' " aas dienen ihm nicht nur zum vernünftigen Ergözen , sondern be - ' lafftigen seine Gemüthskräfte alle in gehöriger und ihrer Vollkommenheit zuträglicher Harmonie . Bald tritt er mit seines Gleichen in Gesellschaft , sich wechselweise die Mittel zur Glückseligkeit zu erleichtern : und siehe ! ^ Zeigen und bilden sich an ihm in dieser Gesellschaft höhere Vollkommen - ^ ! en' die bisher wie in einer Knospe eingewickelt gewesen . Cr erlanget ichten , Rechte , Befugnisse , und Obliegenheiten , die ihn in die Klasse irakischer Naturen erheben ; es entstehen Begriffe von Gerechtigkeit ,
	        

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