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Zeitschrift für Ethnologie, 108.1983

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

fullscreen: Zeitschrift für Ethnologie, 108.1983

Monographie

Strukturtyp:
Monographie
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-715865
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-715865
Persistenter Identifier:
BV048394334
Titel:
Zwanzig Jahre Krüppelfürsorge im Oscar-Helene-Heim für Heilung und Erziehung gebrechlicher Kinder
Untertitel:
Zentral-Forschungs- und Fortbildungsanstalt für die Krüppelfürsorge in Preußen und im Deutschen Reiche, Berlin-Dahlem Kronprinzenallee 171/173 : eine Festschrift
Erscheinungsort:
Berlin
Verlag:
Otto Elsner
Erscheinungsjahr:
1926
Beschreibung:
Pädagogik
Medizingeschichte
Signatur:
DT 5000 Z97
Lizenz:
Attribution 4.0 International (CC BY 4.0)
Sammlung:
Heilpädagogisches Archiv > Sammlung Hans Würtz > Bücher und Drucke
Wissensgebiet:
Pädagogik
Medizingeschichte

Kapitel

Strukturtyp:
Kapitel
Titel:
7. Schwesternschaft
Sammlung:
Heilpädagogisches Archiv > Sammlung Hans Würtz > Bücher und Drucke

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Zeitschrift für Ethnologie
    -
  • Zeitschrift für Ethnologie, 108.1983
    -
  • Vorderer Einband
    -
  • Vorderer Buchspiegel
    -
  • Vorsatzblatt
    -
  • Inhaltsverzeichnis: Inhaltsverzeichnis [Teil 2 siehe Img. 7]
    -
  • Titelseite
    -
  • Inhaltsverzeichnis: Inhaltsverzeichnis [Teil 1 siehe Img. 5]
    -
  • Leerseite
    -
  • Zeitschriftenheft: Bd. 108, 1983, Heft 1
    [1]
  • Vorwort: Vorwort / Hartmann, Günther
    [1]
  • Leerseite
    [2]
  • Zeitschriftenartikel: I. Abhandlungen und Vorträge Möglichkeiten der Erstellung von Chronologien in der Ethnologie / Thiel, Josef Franz
    [3]
  • Zeitschriftenartikel: Die Wiener Ethnohistorische Arbeitsrichtung im Rahmen der Historischen Völkerkunde / Hirschberg, Walter
    [7]
  • Leerseite
    [14]
  • Zeitschriftenartikel: Das Reisen als Kunst und als Wissenschaft (16.-18. Jahrhundert) / Stagl, Justin
    [15]
  • Zeitschriftenartikel: Zur Frage der Zusammenarbeit von Archäologie und Ethnohistorie im ozeanischen Raum: Entwurf einer Kulturgeschichte Polynesiens / Wernhart, Karl R.
    [35]
  • Leerseite
    [52]
  • Zeitschriftenartikel: Möglichkeiten und Grenzen linguistischer Chronologien in Afrika / Heine, Bernd
    [53]
  • Zeitschriftenartikel: Die Verwendbarkeit der relativen Chronologie lauthistorischer Straten im Bantu für völker- und kulturhistorische Fragestellungen / Möhlig, Wilhelm J. G.
    [61]
  • Zeitschriftenartikel: Approches historiques des Nyonyosi en Haute-Volta / Schweeger-Hefel, Annemarie
    [79]
  • Leerseite
    [94]
  • Zeitschriftenartikel: Datierungsmöglichkeiten äthiopischer Ikonen / Raunig, Walter
    [95]
  • Leerseite
    [98]
  • Zeitschriftenartikel: Taugen afrikanische Objekte zur Erstellung einer Chronologie? / Volprecht, Klaus
    [99]
  • Zeitschriftenartikel: Zur Diachronie des Nzambi-Namens in Bantu-Afrika / Thiel, Josef Franz
    [105]
  • Leerseite
    [132]
  • Zeitschriftenartikel: Das Chronologieproblem in der autochthonen Tradition Zentralmexikos / Prem, Hanns J.
    [133]
  • Leerseite
    [162]
  • Zeitschriftenrezension: II. Buchbesprechungen und Bibliographien Benoist, Jean-Marie (Hrsg.): Identität: Ein interdisziplinäres Seminar unter der Leitung von Claude Lévi-Strauss / Schmied-Kowarzik, Wolfdietrich
    [163]
  • Zeitschriftenrezension: Ganzer, Burkhardt: Kategorie und Verwandtschaftsterminologie in der Theorie der präskriptiven Allianz. Europäische Hochschulschriften, Reihe XIX, Volkskunde/Ethnologie, Abt. B Ethnologie, Band 6 / Drechsel, Paul
    167
  • Zeitschriftenrezension: Braukämper, Ulrich: Geschichte der Hadiya Süd-Äthiopiens: Von den Anfängen bis zur Revolution 1974. Studien zur Kulturkunde, Band 50 / Tafla, Bairu
    169
  • Zeitschriftenrezension: Fritz Trupp: Die letzten Indianer Kulturen Südamerikas / Hartmann, Günther
    171
  • Zeitschriftenrezension: Peter Broennimann: Auca am Cononaco. Indianer im ecuadorianischen Regenwald / Hartmann, Günther
    173
  • Zeitschriftenrezension: Codex Vaticanus 3738 ("Cod. Vat. A" , "Cod. Ríos") der Biblioteca Apostolica Vaticana (Farbreproduktion des Codex in verkleinertem Format). Codices Selecti, Vol. LXV, Codices e Vaticanis Selecti, Vol. XXXVI / Köhler, Ulrich
    174
  • Leerseite
    [176]
  • Zeitschriftenheft: Bd. 108, 1983, Heft 2
    [177]
  • Nachsatzblatt
    -
  • Hinterer Buchspiegel
    -
  • Hinterer Einband
    -
  • Farbkeil
    -

Volltext

Zur Frage der Zusammenarbeit von Archäologie und Ethnohistorie 
41 
und andererseits zur Frage führt, was man nun unter Strukturgeschichte versteht. 
Jürgen KOCKA (1975:1-42) sieht die Entwicklung von der Sozialgeschichte, die 
er als Sektorwissenschaft auffaßt, über die in Rede stehende Strukturgeschichte 
zu einer alles umfassenden Gesellschaftsgeschichte verlaufen, wobei nach seiner 
Ansicht die zur strukturgeschichtlichen Betrachtungsweise „verdünnte Sozialge 
schichte von wie auch immer gewählten inhaltlichen Bestimmungen von Gesell 
schaften sich durchzusetzen vermochte“. Gerade das Aufzeigen der Abfolge und 
das Ineinanderübergehen von Strukturen (dynamisches Kulturbild, Phasenkon 
zept) ist u.E. eines der Hauptanliegen einer modernen Strukturgeschichte. Die 
anhand des Datenmaterials erarbeiteten historisch-ethnographischen Strukturen, 
vom frühesten nachweisbaren Auftreten bis zur Gegenwart, sind nichts anderes 
als schematisierte Interpretationstendenzen wirtschaftlicher, gesellschaftlicher 
und religiöser Provenienz, die zeit- und raumbezogen einem Wandel unterliegen. 
Der sozialwissenschaftliche Ansatz in der Geschichtswissenschaft, ob in Frank 
reich, USA oder Deutschland (vgl. WERNHART 1979a:39-76), zeigt uns, daß 
man mit Hilfe dynamisch strukturierter Geschichtsauffassung diachronische Ab 
folgen von kulturellen Manifestationen von einer bestimmten an den Raum ge 
bundenen Population oder Gruppe erarbeiten kann. In begrenztem Maße wäre 
damit auch die Möglichkeit gegeben, quantifizierende Methoden in der so aufge 
faßten Kulturgeschichte zu verwenden. 
Kulturgeschichte, inklusive Ethnohistorie, begnügt sich nicht allein damit, 
das aufbereitete Quellenmaterial in der Sequenz darzustellen (diachronisch), son 
dern versucht in Form eines ethnohistorischen Kulturbildes, das die historische 
Einheit von Zeit und Raum wahrt, ihre Vollendung zu finden; eben in einem 
Bild, das ein Kollektiv von Menschen, ein Ethnos (vgl. BROMLEJ 1977:37ff; 
MÜHLMANN 1964:56f.; WERNHART 1979b: 173-179) zur Grundlage hat. Es 
geht nicht um ereignishistorische Fakten, sondern um die historisch getreue Er 
stellung eines Bildes kultureller Manifestationen einer an den Schauplatz gebun 
denen Bevölkerung in einer bestimmten Zeitspanne. Das in Sachgebiete aufgeglie 
derte Quellenmaterial gerät durch die chronologische Abfolge in Fluß und trägt 
der Dynamik wie dem Kulturwandel Rechnung. Wir bezeichnen diese Art der 
Darstellung als „ethnohistorisch dynamisches Kulturbild“, welches wir 1969 ent 
wickelten (vgl. WERNHART 1980a:239,240). Eine weitere Darstellungsmöglich 
keit bietet das Phasenkonzept; es kann nur dann zur Anwendung gelangen, wenn 
in einem gewissen Zeitraum (Phase) genügend zeitlich eng gestreute Quellen von 
einem bestimmten Ethnos vorhanden sind und man mit keinem starken dynami 
schen Moment rechnen muß. Somit stellt eine Phase — in sich synchron — einen 
auf ein Ethnos bezogenen Zeitraum dar, auf den in diachronischer Abfolge die 
nächste synchrone Phase folgt. Im Grundaufbau entspricht das Phasenkonzept 
ebenfalls dem diachronischen Aspekt und trägt der Dynamik und den Wandeler 
scheinungen Rechnung. Ausgehend von der interpretierten Faktengeschichte ei 
nes bestimmten Ethnos, die in einem gewissen Zeitraum (Phase) zur Verfügung 
steht, werden die kulturellen Tendenzen herausgeholt: diese sind die für die in 
Rede stehende Phase bestimmenden Strukturen. Setzt ein starker Kultur-, Sozial 
oder Wirtschaftswandel ein und ändern sich dadurch die Strukturen, muß eine
	        

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