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Studienprojekt Re(d)aktion: Brückenschlag per Sprache

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

CC BY-NC-ND: Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliographische Daten

fullscreen: Studienprojekt Re(d)aktion: Brückenschlag per Sprache

Monographie

Strukturtyp:
Monographie
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-747688
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-747688
Persistenter Identifier:
BV048452580
Titel:
Studienprojekt Re(d)aktion: Brückenschlag per Sprache
Untertitel:
Schreiben Denken Reden Lesen in der Universität
Weitere Titel:
Brückenschlag per Sprache
Studienprojekt Redaktion
Herausgeber:
Kuserau, Andrea
Rosenstrauch, Hazel
Ruby, Margarita
Erscheinungsort:
Münster ; Hamburg ; Berlin ; London
Verlag:
LIT Verlag
Erscheinungsjahr:
2002
Titel der Serie:
Berliner Blätter ; Sonderband 27 (2002)
Umfang:
108 Seiten
Beschreibung:
Sozial- und Kulturanthropologie#Bibliografien und Nachschlagewerke
Sozial- und Kulturanthropologie#Theorie und Methodologie
Allgemeines
Signatur:
LB 14032 B515-27+2
Lizenz:
Attribution-NonCommercial-NoDerivatives 4.0 International (CC BY-NC-ND 4.0)
Sammlung:
Allgemeiner Bestand
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Bibliografien und Nachschlagewerke
Sozial- und Kulturanthropologie > Theorie und Methodologie
Allgemeines

Hinterer Einband

Strukturtyp:
Hinterer Einband
Sammlung:
Allgemeiner Bestand

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Globus
    -
  • Globus, 64.1893
    [III]
  • Vorderer Einband
    -
  • Vorderer Buchspiegel
    -
  • Vorsatzblatt
    -
  • Vorblatt
    [I]
  • Titelseite
    [III]
  • Inhaltsverzeichnis: Inhaltsverzeichnis des LXIV. Bandes
    [V]
  • Korrekturen: Druckfehler im LXIV. Bande
    VIII
  • Zeitschriftenheft: Nr. 1. 1893 / Andree, Richard
    [1]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 2. 1893 / Andree, Richard
    [21]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 3. 1893 / Andree, Richard
    [37]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 4. 1893 / Andree, Richard
    [53]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 5. 1893 / Andree, Richard
    [69]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 6. 1893 / Andree, Richard
    [85]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 7. 1893 / Andree, Richard
    [101]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 8. 1893 / Andree, Richard
    [117]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 9. 1893 / Andree, Richard
    [133]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 10. 1893 / Andree, Richard
    [153]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 11. 1893 / Andree, Richard
    [169]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 12. 1893 / Andree, Richard
    [185]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 13. 1893 / Andree, Richard
    [205]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 14. 1893 / Andree, Richard
    [221]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 15. 1893 / Andree, Richard
    [237]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 16. 1893 / Andree, Richard
    [253]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 17. 1893 / Andree, Richard
    [269]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 18. 1893 / Andree, Richard
    [285]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 19. 1893 / Andree, Richard
    [301]
  • Zeitschriftenartikel: Forschungsreise auf Island (1893) / Thoroddsen, Th.
    [301]
  • Zeitschriftenartikel: C. Naumanns anatolisches Reisewerk / G., F.
    304
  • Zeitschriftenartikel: E. A. Martels Höhlenfahrten in Krain / Kraus, Franz
    309
  • Zeitschriftenartikel: Der Prasiás-See in Makedonien / Bürchner, L.
    311
  • Zeitschriftenartikel: Eine chinesische Kolonie auf europäischem Boden / Joest, W.
    312
  • Zeitschriftenrezension: Vita Hassan, Die Wahrheit über Emin Pascha. Aus dem französischen Original übersetzt von B. Moritz. II. Teil. Emin im Kampfe mit dem Mahdismus und seine Rückkehr mit Stanleys Expedition / Andree, R.
    313
  • Zeitschriftenrezension: Deutsche Weltkarte zur Übersicht der Meerestiefen und Höhenschichten, unterseeischer Telegraphenkabel und Überlandtelegraphen, sowie der Kohlenstationen und Docks. Herausgegeben vom Reichs-Marine-Amt. Nautische Abteilung (deutsche Admiralitätskarten Nr. 7 und 8)
    313
  • Zeitschriftenrezension: Ardouin-Dumazet, Voyage en France. Première Série / Höfer, J.
    313
  • Zeitschriftenrezension: Romyn Hitchcock, The Ancient Burial Mounds of Japan (Report of the U. S. National Museum 1891). With Plates / Gy.
    314
  • Zeitschriftenrezension: Frederick Courteney Selous, Travel and Adventure in South-East Africa: Being the Narrative of the last 11 years spent by the author in the Zambesi and its tributaries; with an account of the colonisation of Mashonaland and the progress of the gold industry in that Country. Numerous illustrations and Map
    314
  • Zeitschriftenartikel: Aus allen Erdtheilen
    315
  • Zeitschriftenheft: Nr. 20. 1893 / Andree, Richard
    [301]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 21. 1893 / Andree, Richard
    [333]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 22. 1893 / Andree, Richard
    [353]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 23. 1893 / Andree, Richard
    [353]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 24. 1893 / Andree, Richard
    [385]
  • Nachsatzblatt
    -
  • Hinterer Buchspiegel
    -
  • Hinterer Einband
    -
  • Farbkeil
    -

Volltext

314 Büch 
iu gewerblicher Beziehung manches aus dem Buche zu lernen und Einführung des Erlernten auf ehrlichem Wege ist keine Schande . Es macht aber einen üblen Eindruck , wenn wir den Verfasser darüber klagen hören , daß Iserlohner und Aachener Firmen die Haarnadeln von Orleans mit der französischen Verpackung gefälscht haben . Warum werden die Namen der Fälscher nicht genannt , damit sie verdienter Verachtung preis - gegeben werden ? Dr . I . Höfer . 
Romyn Hitchcock , The Ancient Burial Mounds of 
Japan ( Report of the U . S . National Museum 1891 ) . 
With Plates . Washington 1893 . 
Die Begräbnismethoden , die in Japan zu verschiedenen Zeiten in Gebrauch waren , fanden statt in künstlichen Höhlen , in einfachen Grabhügeln , in Grabhügeln mit Steinkammern ( Dolmen ) , in Doppelgrabhügeln ( kaiserliche Tumuli ) . 
Die zeitliche Folge der verschiedenen Methoden ist äugen - blicklich noch Gegenstand der Forschung . Zu den frühesten Me - thoden gehört aber jedenfalls die Bestattung in künstlichen Felsenhöhlen , die in verschiedenen Provinzen sehr zahlreich vor - kommen . Ursprünglich besaßen diese Höhlen enge Öffnungen , die durch Steine geschlossen werden konnten . Ihre Größe ist sehr verschieden , im Durchschnitt sind sie vielleicht 5 Fuß hoch und 6 bis 10 Fuß breit . Sie enthalten nie andere Reste als Särge in sitn aus dem Felfen gehauen und sind nie als Wohnungen benutzt worden . 
Die einsachen , 4 bis 8 Fuß hohen Grabhügel sind eben - falls sehr zahlreich . Man erzählt , der Gott Takemika - dzuchi , berühmt wegen seiner verzweifelten Kämpfe mit den Dämonen , tötete einst auf der Insel Kashima einen Teusel und begrub ihn , indem er Erde auf ihn häufte . Man nennt diesen Grab - Hügel Oni - dzuka , Dämonenbegräbnis und zweifellos zeigen solche Grabhügel über der Leiche auch eine sehr frühe Form des Begrabens unter den Japanern an , da dies auch der Charakter des Grabhügels von Simmu Tennö , des ersten Kaisers ( 7 . Jahrhunderts v . Chr . ) ist . Erst 400 bis 500 Jahre nach dem Tode desselben kamen nach H . von Siebold steinerne , aus mehreren Platten , seltener aus einem Block gefertigte Särge in Gebrauch . 
Auch die Grabhügel mit Steinkammern sind in einigen Teilen des Landes zahlreich . Es sind runde , mit Bäumen be - deckte Hügel , oft mitten im Ackerlande gelegen . Die darin be - findlichen Steinkammern sind gewöhnlich von rohen , unbe - hauenen , in seltenen Fällen von behauenen Steinen gebaut , von denen einige von ungeheurer Größe sind . Zuweilen führen 30 bis 60 Fuß lange überdeckte Gänge , in denen man aufrecht gehen kann , in die Steinkammer , die zuweilen in zwei Ab - teilnngen zerfällt . In den Steinkammern stand gewöhnlich einer , seltener zwei Steinsärge ; auch Thonsärge , aus zahlreichen kurzen Füßen scheinen gleichzeitig mit Steinsärgen in Gebrauch gewesen zu sein . 
Diese Grabhügel liefern eine große Menge verschiedener Gegenstände , die mit den Toten zugleich begraben wurden , als eiserne Pfeilspitzen , eiserne , mit Bronze belegte Ringe , ver - goldete Bronzeringe , Pferdeschmuck von Gold und Silber , Schwerter und andere Waffen , Ketten , Glasperlen , Spiegel u . s . w . Auch Thongesäße von verschiedener Form , die mit solchen in Grabhügeln in Korea große Ähnlichkeit zeigen , werden gesunden . Merkwürdig dagegen ist , daß die Verzierung der Gesäße aus den japanischen Grabhügeln viel weniger geschickt ist , als die auf den viel älteren Gefäßen der Mufchelhaufeu und Brunnen , die man gewöhnlich den Ainos zuschreibt . 
Die kaiserlichen Gräber endlich sind unter dein Namen „ Misasagi " bekannt . Die sünfzehn ersten Mikados wurden beinahe alle in der Provinz si ) amato begraben . Der erste , Simmu Tennö , soll auf dem als Unebi bekannten Hügel , wie schon erwähnt , unter einem einsachen Grabhügel begraben sein . Dagegen gehören das „ Misasagi " des zweiten Kaisers und einige andere kaiserliche Gräber zu einem Typus , der Japan eigentümlich zu sein scheint . Man kann sie am besten als Doppelgräber ( double mounds ) bezeichnen , deren beide hügelartige Enden ( die bis 100 Fuß hoch sind ) durch einen etwas vertieften Wall verbunden sind . In der Regel sind sie von tiefen Wassergräben umgeben . Unglücklicherweise hat die Regierung , um sie zu erhalten , sie mit steinernen Mauern geben und sie so verschönert und verbessert , daß sie zum Teil bis zur Unkenntlichkeit verändert sind . 
Im Jahre 646 wurde durch Gesetz die Form und Größe der Gräber , welche für Personen von verschiedenem Rang 
schau . 
baut werden durften , genau bestimmt . Ein Prinz durfte in einer Gruft begraben werden , die innen 9 Fuß lang und 5 Fuß breit , und von einem Hügel von 72 Fuß Grundfläche uud 40 Fuß Höhe bedeckt war . Tausend Arbeiter durften da - bei beschäftigt werden , doch mußte die Arbeit in sieben Tagen vollendet sein . Eine Gruft für einen Beamten des höchsten Ranges durfte dieselben Größenverhältnisse haben , der Hügel aber nur 56 Quadratfuß groß und 22 Fuß hoch sein , auch durften nur 500 Arbeiter dabei beschäftigt werden . Einzelne dieser Grabhügel waren terrassiert . Die Anlage der Terrassen ( gewöhnlich drei ) ist auch durch die Art und Weise , wichtig wie man verhinderte , daß durch die heftigen Regengüsse des Früh - lings und Vorsommers die Terrassen abgespült und eingeebnet wurden . Man stellte an den Rändern der Terrassen , und wo man sonst das Abspülen verhindern wollte , eigentümlich ge - formte , roh gearbeitete , hohle Thoncylinder , haniwa genannt , ziemlich nahe bei einander auf , und verband sie wahrscheinlich durch Bambusstäbe miteinander , wie seitlich vorhandene Öss - nungen es vermuten lassen . Ihre Höhe beträgt 10 bis 16 Zoll , der größte Umfang 22 bis 30 Zoll ; nach der Spitze zu sind die Röhren enger . Sie dienten wahrscheinlich auch als Unter - sätze für die aus Thon verfertigten Menschen und Tierfiguren die unter dem Namen tsuchi ningio bekannt sind . Dieselben traten an Stelle der Diener und Pserde , die früher mit deir Fürsten lebendig begraben wurden , bis Kaiser Summ ( 97 bis 30 v . Ehr . ) beim Tode seiner Gemahlin Hibatsuhime no Mi - koto , diese grausame Sitte abschaffte . Gy . 
Frederick Courteney Selous , Travel and Adventure in South - East Africa : Being the Narrative of the last 11 years spent by the author in the Zambesi and its tributaries ; with an account of the colonisation of Mashonaland and the progress of the gold indu - stry in that Country . Numerous illustrations and Map . Rowland Ward and Comp . , Loudon 1893 . 
Selous liefert in diesen seinem neuesten Werke , noch mehr als in seinem früheren „ Wanderings in Africa " , trüge Von hohem Werte zur Kenntnis der Geographie und Ethnologie von Tausenden von Meilen Südasnkas , welches er seit 20 Jahren als Jäger und Naturforscher durchzogen hat . Von gleicher Bedeutung ist seine Erzählung von dem Vormarsch des Expeditionscorps vor drei Jahren nach Maschonaland , an welchem er in hervorragender Weise beteiligt war . Aus seinen Jagdzügen südlich und nördlich des Zambesi , welche er in spannendster Anschaulichkeit beschreibt , drang er in die ent - liegendsten , noch von keinem Europäer betretenen Gegenden vor . Selten findet man ein gereifteres Urteil , als bei ihm , über die verschiedenen Völkerschaften Südafrikas . Er tritt ent - schieden für die Hochschätzung der Buren ein und sieht in der vorurteilsfreien Vereinigung der Engländer mit diefen das einzige und wahre Heil einer südafrikanischen Konföderation . Den Portugiesen dagegen spricht er jede Befähigung zu reicher Kolonisation ab . Interessant sind seine Bemerkungen über die eingeborenen Stämme . Nach seiner Ansicht bildeten einst die Buschmänner mit den Koranas am Oranjeflusse und den Hotten - totten eine einheitliche Rasse , welche erst später durch Ver - Mischung mit Kaffern in verschiedenartige Bestandteile zerfiel , während ein Rest der alten Sprache bei allen sich erhielt . sondere Aufmerksamkeit werden Selous' Darstellungen des Landes , der geschichtlichen Entwicklung und des Charakters der Matabele im gegenwärtigen Zeitpunkte finden , und nicht minder die ausführliche Schilderung der Occupatio» des Maschonalandes durch die Engländer 1890 . Letztere ist ja bekannt , aber noch nie ist sie mit so lebendigen Farben uns vor die Augen ge - führt worden . Selous verwirft den vertrauensseligen Glauben an die zuverlässig wohlwollende Gesinnung des Matabelesürsten Lobengula . „ Es ist der größte Unsinn , zu sagen , er sei jemals der Expedition günstig geneigt gewesen . " Er hätte ganz sicher das Pioniercorps in dem Buschlande beim Flusse Tuli über - fallen , wäre er nicht durch die Nachricht überrafcht worden , daß es mit 500 gut berittenen Kriegern schon das freie Feld in dem höher gelegenen Plateau gewonnen habe . Diefe Macht in dem für ihn ungünstigsten Terrain anzugreifen , wagte er aus Klugheit nicht . Aus dem hier Mitgeteilten wird man erkennen , daß Selous' Werk ungewöhnlich anziehende Schilderungen und Beobachtungen für den Sportsmann , den Naturforscher und für alle diejenigen enthält , welche sich mit der Geschichte und Politik Südafrikas beschäftigen . Die zahlreichen Illustrationen gehören zum großen Teil zu den besten ihrer Art . 
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