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Globus, 24.1873

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

Volltext: Globus, 24.1873

Monographie

Strukturtyp:
Monographie
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-716594
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-716594
Persistenter Identifier:
BV048820180
Titel:
Die bürgerliche Ethnographie im Dienste der Kolonialpolitik des Deutschen Reiches (1870-1918)
Autor:
Winkelmann, Ingeburg
Erscheinungsort:
Berlin
Erscheinungsjahr:
1966
Beschreibung:
Sozial- und Kulturanthropologie#Forschungsgeschichte
Sozial- und Kulturanthropologie#Soziale Organisation und Praxis
Zusätzliche Information:
Tag der Promotion: 16.6.66. - Tag der mündlichen Prüfung: 18.5.66.
Signatur:
67 HB 629
Lizenz:
Rechte vorbehalten - Freier Zugang
Sammlung:
DDR Hochschulschriften > Ethnographie und Völkerkunde
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Forschungsgeschichte
Sozial- und Kulturanthropologie > Soziale Organisation und Praxis

Einleitung

Strukturtyp:
Einleitung
Titel:
Einleitung
Sammlung:
DDR Hochschulschriften > Ethnographie und Völkerkunde

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Globus
    -
  • Globus, 24.1873
    [III]
  • Vorderer Einband
    -
  • Vorderer Buchspiegel
    -
  • Vorsatzblatt
    -
  • Vorblatt
    [I]
  • Titelseite
    [III]
  • Inhaltsverzeichnis: Inhaltsverzeichnis
    [V]
  • Zeitschriftenheft: No. 1. 1873 / Andree, Karl
    [1]
  • Zeitschriftenheft: No. 2. 1873 / Andree, Karl
    [17]
  • Zeitschriftenheft: No. 3. 1873 / Andree, Karl
    [33]
  • Zeitschriftenartikel: Aus Wereschagin's Wanderungen in Turkestan
    [33]
  • Zeitschriftenartikel: Erforschung und Geschichte des Kaspischen Meeres / Andree, Richard
    40
  • Zeitschriftenartikel: Das dunkle Drama auf Capitän Hall's Dampfer "Polaris"
    43
  • Zeitschriftenartikel: Aus allen Erdtheilen
    47
  • Zeitschriftenheft: No. 4. 1873 / Andree, Karl
    [49]
  • Zeitschriftenheft: No. 5. 1873 / Andree, Karl
    [65]
  • Zeitschriftenheft: No. 6. 1873 / Andree, Karl
    [81]
  • Zeitschriftenheft: No. 7. 1873 / Andree, Karl
    [97]
  • Zeitschriftenheft: No. 8. 1873 / Andree, Karl
    [113]
  • Zeitschriftenheft: No. 9. 1873 / Andree, Karl
    [129]
  • Zeitschriftenheft: No. 10. 1873 / Andree, Karl
    [145]
  • Zeitschriftenheft: No. 11. 1873 / Andree, Karl
    [161]
  • Zeitschriftenheft: No. 12. 1873 / Andree, Karl
    [177]
  • Zeitschriftenheft: No. 13. 1873 / Andree, Karl
    [193]
  • Zeitschriftenheft: No. 14. 1873 / Andree, Karl
    [209]
  • Zeitschriftenheft: No. 15. 1873 / Andree, Karl
    [225]
  • Zeitschriftenheft: No. 16. 1873 / Andree, Karl
    [241]
  • Zeitschriftenheft: No. 17. 1873 / Andree, Karl
    [257]
  • Zeitschriftenheft: No. 18. 1873 / Andree, Karl
    [273]
  • Zeitschriftenheft: No. 19. 1873 / Andree, Karl
    [289]
  • Zeitschriftenheft: No. 20. 1873 / Andree, Karl
    [305]
  • Zeitschriftenheft: No. 21. 1873 / Andree, Karl
    [321]
  • Zeitschriftenheft: No. 22. 1873 / Andree, Karl
    [337]
  • Zeitschriftenheft: No. 23. 1873 / Andree, Karl
    [353]
  • Zeitschriftenheft: No. 24. 1873 / Andree, Karl
    [369]
  • Nachsatzblatt
    -
  • Hinterer Buchspiegel
    -
  • Hinterer Einband
    -
  • Farbkeil
    -

Volltext

Das dunkle Drama auf Capit 
einer oder auch einige auf dem Schiffe betheiligt gewesen sind . Er selbst glaubte , daß man ihm Gift beigebracht habe . War dem so , dann konnte allerdings kein besserer Zeitpunkt als der nach seiner Rückkehr zum Schiffe zur Ausführung der Mifsethat gewählt werden . 
Von nicht geringem Belang ist die Thatsache , daß un - ter der Mannschaft an Bord viel Zank , Streit und Uneinigkeit herrschte . Die Leute waren auf dem engen Raum in steter Berührung mit einander , es kamen lichkeiten und Abneigung zu Tage , die nach und nach zu bitterer und offenkundiger Feindschaft wurden , welche auch gegen Hall gerichtet war . Er hing mit ganzer Seele an seinem Unternehmen , sein ganzes Sinnen und Trachten ging darauf , so weit als möglich und wenn es thunlich war , bis zum Nordpol vorzudringen . Der Winter von 1871 war günstig dafür , er hatte mit der „ Polaris " , wie schon ge - sagt , die höchste Breite erreicht , bis zu welcher überhaupt Jemand vorgedrungen ist , uud war der Meinung , daß er auch weiter nach Norden auf keine unüberwindlichen Schwie - rigkeiten treffen werde . Er hatte ermittelt , daß Kane - Mor - ton's angebliches Polarmeer lediglich ein Sund ist ; er war über denselben hinaus gegen Ende des August 1871 bis in den Robeson - Canal gekommen . Die Aussagen seiner Ge - fährten gehen dahin , daß man damals in das jenseit des Canals liegende Meer hätte eindringen können , das sich auszudehnen schien , so weit das Auge reicht , etwa 80 bis 90 Miles . Viele Anzeichen deuteten auf ein offenes Was - ser , z . B . milde Witterung mit Nebel , welche ein Nordwind herbei trieb . Alles war günstig ; man hätte diese Zeit be - nutzen sollen , weil ja bald ein Umschlag in Wetter und Wind eintreten konnte . 
Aber gerade jetzt trat eine Verschiedenheit der Ansichten zu Tage , die verhängnißvoll wurde . Buddington hatte als erster Deckofsizier mehrmals geäußert , daß man nicht weiter nach Norden vordringen dürfe , sondern nothwendig im Port Hope , 78° 20' N . , überwintern müsse , also 240 Miles südlich von dem Punkte , bis zu welchem die „ Polaris " schon vorgedrungen war . Davon wollte Hall nichts hören , während Buddington darauf bestand . Dieser schilderte die Ge - fahren eines weitern Vordringens als sehr groß und auch die damalige Lage des Schiffes als äußerst bedenklich ; es sei deshalb geboten , unverweilt umzukehren . Er war als Deckofsizier der Oberste in Bezug auf Alles , was die Schiff - fahrt anging , und so fügte sich Hall . Das Schiff ging zum Ueberwiuteru nach der Polarisbay . Die Geretteten sagen , sie könnten nicht absehen , weshalb das Schiff habe umkehren müssen . Bevor das letztere geschah , hatte Hall mit Tyson , dem Steuermann Ehester und Buddington eine Besprechung , in welcher Tyson sich entschieden für Hall's Ansichten erklärte , er wurde jedoch überstimmt . Es muß dahin gestellt bleiben , ob bei weiterm Vordringen dieExPedi - tion von Erfolg gekrönt sein würde . Buddington war , kraft seiner Stellung , Meister der Lage ; er sprach : „ Bis hierher seid Ihr gekommen und weiter sollt Ihr nicht gehen , und so mußten die anderen , wenn auch mit Widerstreben , ihm Folge leisten . Wir wissen nicht , durch welche Beweg - gründe Buddington zu seinem Verfahren bestimmt worden ist . Er war mit den arktischen Gegenden bekannt und mußte wissen , daß das Umkehren ebenso gefährlich war wie ein Vordringen , und daß es auf eins hinaus kam , wo das Schiff einfror und überwinterte . Der Umstand , daß Tyson mit Hall einerlei Meinung war , spricht gegen Buddington . Wenn irgend wen die Schuld des Mißlingens der Expedi - tion trifft , so fällt sie auf Buddington , falls er , wenn er noch am Leben sein sollte , nicht im Stande ist , sein Verfahren , 
t Hall's Dampfer „ Polaris " . 45 
das jetzt unbegreiflich erscheint , genügend und gründlich zu rechtfertigen . 
Der Winter in der Polarisbay war für jene Breite mild . Capitän Tyson sagt , die Temperatur habe vielfach auf Null gestanden , oder 5 , 10 und 15° unter Null . Am Schlüsse des ersten Winters zeigte sie einmal 58° unter Null . März war der kälteste Monat und während desselben stand das Thermometer durchgängig unter 40 Grad . Es war viele Feuchtigkeit in der Luft , das Wetter sehr nebelig , Nordlicht wurde selten beobachtet . Im Eise kamen unaufhörlich Brüche vor und es wurde fortwährend nach Süden hingetrieben . Heftige Stürme waren sehr häusig und Tyson änße . rt : „ Den Nordpol haben wir allerdings nicht gefunden , wohl aber so zu sagen den Windpol . " Der Sturm war so heftig , daß er 50 und 60 Miles in der Stunde zurück - legte . Er wirbelte auf dem Eise Steine empor , die er dort - hin schon von den ein paar Miles entfernten Bergen ge - weht hatte . So heftig war der Sturm , daß er mehrmals die Gelehrten bei ihren wissenschaftlichen Beobachtungen um - gerissen und platt auf den Boden geworfen hat . — 
Auch Tyson will aus dem bewölkten Himmel und den Nebeln folgern , daß unmittelbar nördlich von der Stelle , bis zu welcher die „ Polaris " gekommen war , ein — „ dehnter Ocean " ( ! ! ) vorhanden sei , „ ein Ocean , der mit Treibeis umgeben war . Wir hätten unsere Fahrt nach Norden hin fortsetzen und durch den Robeson - Canal wohl in diesen Ocean eindringen können , da wir Kohlen vollauf hatten . Ich bin der Ansicht , daß das Land dort , welches uns vom Spitzbergenschen Meere trennte , nur schmal ist ; es wurde jedoch kein Versuch gemacht , dasselbe zu überschreiten ; wäre das der Fall gewesen , so hätte man über die Beschaffen - heit der Gegend auf der andern Seite Kunde gewonnen " * ) . 
„ Zwei Versuche , im Norden einen Hafen ausfindig zu machen , schlugen fehl . Ich weiß nicht , was für Gründe man hatte , nun die Polarisbay zum Ueberwintern zu wäh - len . Buddington wünschte dafür Port Hope , wo Hayes Uber - wintert hat . Nach Hall's Tode hatte er das Commando , hielt aber keine Difciplin ; Hall dagegen hielt strenge Ordnung . Wir verachtetenBuddiugtou , weil er log , betrog und stahl . Beim Schiffsvolke war Hall anfangs unbeliebt , aber das änderte sich , weil man sah , daß er neben strenger Zucht auch Milde ( love ) walten ließ , und daß Alles , was er that , für das allgemeine Beste geschah . Wenn die Leute sein würdiges Verfahren mit dem gemeinen Auftreten ( meanness ) Buddiugton's verglichen , so konnten sie Hall's Verlust nur um so mehr beklagen . " 
Es scheint , als ob am 8 . Juni 1872 , unter Tyson's Leitung ein Versuch gemacht wurde , mit zwei Booten weiter nach Norden zu gelangen . Das eine vom Steuermann 
* ) Auf Tyson's Vermuthung über einen „ ausgedehnten Ocean " ist natürlich weiter kein Werth zu legen ; wahrscheinlich hat er sich , wie vor ihm schon andere Polarfahrer , eine Fata Morgan« vorge - sviegelt ; er nahm an , was er wünschte . War doch Kaue's Gefährte Morton am Bord der „ Polaris " , derselbe Mann , der mit so viel dreister Zuversicht in die weite Welt hinaus rief , daß er das offene Polarmeer gefunden und gesehen habe . Dieser Uankeepuff fand bei vielen Leuten Glauben , und was ist dann anderthalb Jahr - zehnte über „ Mortem'« offenes Polarmeer " geschrieben worden , und in welche Kombinationen hat mau sich verloren ! Und nun war der - selbe Morton Augenzeuge , daß sein so pomphaft verkündetes Polar - meer , das ihm zufolge in unabsehbarer Weite offenes Wasser hatte , eine keineswegs breite Meeresstraße mit Eis ist . Als er sie vor etwa achtzehn Jahren sah , war diese gerade ein offenes Wasserloch . Wir unsererseits haben uns von vornherein sehr ruhig und kritisch gegenüber einer Behauptung verhalten , die uns unbegründet erschien , und brauchen uns heute nicht vorzuwerfen , daß wir die Dinge fan - guinisch aufgefaßt hätten . Wir berufen uns auf unsere Einleitung zu der von Seybt besorgten deutschen Bearbeitung von Kanc's Polar - reisen , Leipzig 1856 . A .
	        

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