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Friedrich Nietzsche und die Frauen seiner Zeit

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Nutzungslizenz

CC BY: Namensnennung 4.0 International. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliographische Daten

fullscreen: Friedrich Nietzsche und die Frauen seiner Zeit

Monographie

Strukturtyp:
Monographie
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-717900
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-717900
Persistenter Identifier:
BV049054380
Titel:
Friedrich Nietzsche und die Frauen seiner Zeit
Autor:
Förster-Nietzsche, Elisabeth
Erscheinungsort:
München
Verlag:
C.H. Beck'sche Verlagsbuchhandlung
Erscheinungsjahr:
1935
Beschreibung:
Philosophie
Signatur:
Phil. 11543:F8
Lizenz:
Attribution 4.0 International (CC BY 4.0)
Sammlung:
Allgemeiner Bestand
Wissensgebiet:
Philosophie

Farbkeil

Strukturtyp:
Farbkeil
Sammlung:
Allgemeiner Bestand

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Globus
    -
  • Globus, 63.1893
    [III]
  • Vorderer Einband
    -
  • Vorderer Buchspiegel
    -
  • Vorsatzblatt
    -
  • Vorblatt
    [I]
  • Titelseite
    [III]
  • Inhaltsverzeichnis: Inhaltsverzeichnis des LXIII. Bandes
    [V]
  • Korrekturen: Druckfehler im LXIII. Bande
    VIII
  • Zeitschriftenheft: Nr. 1. 1893 / Andree, Richard
    [1]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 2. 1893 / Andree, Richard
    [21]
  • Zeitschriftenartikel: Die Wiedergeburt der Herrscher von Travancore / Schmidt, Emil
    [21]
  • Zeitschriftenartikel: Die ostafrikanische Expedition des Grafen Samuel Teleki (1887-1888) / Meyer, Hans
    24
  • Zeitschriftenartikel: Die Zeitperioden der Mayas / Förstemann, E.
    30
  • Zeitschriftenartikel: Die Penitentesfelder der argentinischen Kordilleren. II. (Schluß) / Brackebusch, Ludwig
    32
  • Zeitschriftenartikel: Karten und Schulgeographie in Finnland / Sieger, R.
    35
  • Zeitschriftenartikel: Der Name Stambol oder Istambol / Krauß, Friedrich S.
    35
  • Zeitschriftenartikel: Aus allen Erdtheilen
    36
  • Zeitschriftenheft: Nr. 3. 1893 / Andree, Richard
    [37]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 4. 1893 / Andree, Richard
    [53]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 5. 1893 / Andree, Richard
    [69]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 6. 1893 / Andree, Richard
    [85]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 7. 1893 / Andree, Richard
    [101]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 8. 1893 / Andree, Richard
    [117]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 9. 1893 / Andree, Richard
    [133]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 10. 1893 / Andree, Richard
    [149]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 11. 1893 / Andree, Richard
    [165]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 12. 1893 / Andree, Richard
    [185]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 13. 1893 / Andree, Richard
    [201]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 14. 1893 / Andree, Richard
    [217]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 15. 1893 / Andree, Richard
    [233]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 16. 1893 / Andree, Richard
    [249]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 17. 1893 / Andree, Richard
    [265]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 18. 1893 / Andree, Richard
    [281]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 19. 1893 / Andree, Richard
    [297]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 20. 1893 / Andree, Richard
    [317]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 21. 1893 / Andree, Richard
    [333]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 22. 1893 / Andree, Richard
    [349]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 23. 1893 / Andree, Richard
    [365]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 24. 1893 / Andree, Richard
    [381]
  • Nachsatzblatt
    -
  • Hinterer Buchspiegel
    -
  • Hinterer Einband
    -
  • Farbkeil
    -

Volltext


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ins allen Erdteilen . 
stadt ) . Daneben findet sich bei Kirchenschriftstellern , nament - lich bei den Übersetzern aus dem Griechischen , der Name Vizantije . Das Volkslied kennt auch die stereotype Be - Zeichnung u stolu . . . u - Stambolu — in der Residenz , in Stanbol . Es liegt nun nahe , daß die Türken den Namen Stanbol den Bulgaren und Serben entlehnt haben und das i in Jstaubol nur prosthetisch ist , wie in istifanos für övi - cpavog . Wie aber kommen die Slawen zum Worte Staubol ? Aus eig xrjv ttoXlv wäre ein slawisches istimpo ] , nie aber ein Stanbol geworden . Aufschluß giebt uns die Volkssprache . 
Die Namen Konstantinos und Konstantine lauten in der Kosewortform bei den Bulgaren und Serben noch gegen - wärtig wie einst Stano , Stanoje und Stana . So werden auch andere Namen gekürzt , z . B . für Nikolaos : Klajo , für Alexandras : Leka , für Engenes : Gina , für Herakles : Relja . Parallelen kann man sich auch aus andern Sprachen leicht beschaffen . Nach alledem halte ich den türki - sehen Stadtnamen Jstanbol für das bulgarisch - serbische Stanbol , das eine Abkürzung für Konstantinopolis ist . 
Wien . Dr . Friedrich S . Kranß . 
Aus allen Erdteilen . 
— Die Balis im Hinterlande von Kamerun . Dr . Zintgrasf , dessen widrige Schicksale ans der letzten Expedition bereits im Globus ( Bd . 60 , S . 287 ) erwähnt sind , entwarf in der Berliner Gesellschaft für Erdkunde von seinen kriegerischen afrikanischen Freunden , den Balis im Graslande nördlich des 6 . Parallels , eine längere Schilde - rnng , der wir folgendes entnehmen . Die Station Balibnrg , auf welcher zur Zeit Leutnant Hütt er kommandiert , liegt in gesunder Gegend etwa 1300 m über dem Meere und 275 lim von der Küste entfernt . Der Boden ist uneben , weist pittoreske Bergzüge auf mit Bächen und Wasserfällen und trägt außer der Grasbedeckung noch Urwaldparzellen und schmale Waldsäume au den Gefließen . Die Bevölkerung ist außerordentlich dicht , so daß Dörfer von 3000 bis 10 000 Einwohnern mehrfach augetroffen werden , und der darin hausende Menschenschlag besitzt durchweg sehuige , muskulöse , wohlgewachsene Individuen , echte Kriegergestalten mit laugen Schenkeln und kräftigen Füßen , die vorzüglich marschieren . Die Männer kleiden sich in das lange Hanssagewand ; die Weiber gehen nackt bis aus einen Schnrz aus Blättern oder Palmfasern . Ihr höchstes Schmuckstück ist ein fächerartig ausgebreiteter Halmbesen , der am Hinterschurz sein Plätzchen hat uud mit dem die Balischönen gar mannigfach und lebhaft zu kokettieren wissen . Kein Mann geht unbewehrt ans dem Hanse ; nur vor dem Häuptling thnt er die Waffen ab , die sonst nicht einmal bei den üblichen Trinkgelagen fehlen dürfen . Und getrunken wird sehr viel im Balilande , Haupt - sächlich Palmwein , der in Gefäßen von 10 bis 15 Litern Inhalt vor den Zechern steht . Trotzdem geht es still und manierlich beim Kneipen her , ohne Geschrei und Toben , wie es unfern Proletariern beliebt . Selbst ein tüchtig betrunkener Bali pflegt niemals zu lärmen ; er giebt sich vielmehr die größte Mühe , seinen Rausch zu verbergen . Im allgemeinen gelten die Balis als gefährlich , heimtückisch und hinterlistig und man darf ihrer äußerlichen Höflichkeit in der That nie weit trauen . Nur wenn sie ihren Vorteil sehen , wenn sie ihre Macht über andere Stämme ausbreiten können , sind sie dem Weißen , der ihre ehrgeizigen Pläne unterstützt , anch zu - verlässig uud treu . Gastfreundschaft , sonst so selten unter den Negern , und Blntsverbrndernng halten sie streng und ehrlich , gewähren aber beides nicht so bald und vor allem dem nicht , den sie etwa ausplündern wollen . Ihre Götter - Vorstellungen beschränken sich ans das geringste Maß ; das Volk ist zu realistisch angelegt und glaubt nur , was es sieht . Dem Vorschlag Zintgraffs folgend , hat die deutsche Regierung die Balis mit 2000 Mausergewehren bewaffnet ; König Garega erkannte indes mit Hellem Sinn diese zweischneidige Maßregel sofort , durch die feine Krieger bei fehlender Muni - tiou leicht wehrlos gemacht werden können , indem er ausrief : „ Was sollen mir diese Stöcke , wenn ich keine Patronen habe ! " 
Uud er gab den gemessenen Befehl , die alten Steinschloßflinten uach wie vor feldtüchtig zu erhalten . Gegenwärtig exerziert Leutnant Hntter auf Baliburg die Krieger zu Soldaten ein ; denn die militärische Ausbildung dieses tüchtigen Volkes er - setzt uns — obendrein bei der geographischen Lage ihrer Heimat — vollkommen eine kostspielige Kolonialtrnppe . Auch werden die Leute mehr als bisher an Arbeit und stete Be - schästignng gewöhnt , und damit hofft man , die hänfig bren - nende Arbeiterfrage für Kamerun ihrer Lösung näher zu führen . II . 'S . 
— Die Zahl der Einwanderer in die Vereinigten Staaten 1891 betrug 516 253 . In erster Linie stehen wieder die Deutschen mit 107 727 Köpfen , es folgen dann Engländer , Schotten und Iren mit 97 864 , Italiener 73 896 , Österreich - Ungarn mit 69 327 , Rußland mit 70415 , wovon ein großer Teil auf die auswandernden Inden ent - fällt , Skandinavier 59 508 , eine sehr große Zahl , wenn man die kleine Einwohnerzahl der drei Mutterländer bedenkt , Schweizer 6315 uud Franzosen nur 5102 . Etwa 80 Proz . wanderten über New Uork ein . 
— Das Sichota - Alin - Gebirge zwischen dem Amur - Nebenflüsse Ussuri uud der Küste des Großen Ozeans ist von dem russischen Oberst Iwanow besonders in geologischer Beziehung untersucht worden . Er erforschte zuerst von der Olgabucht aus die Thäler von Le - fndin uud Vai - fudiu ; 160 km nördlich von der genannten Bucht liegen die von Chinesen bearbeiteten Silberbergwerke . Der ganze Gebirgs - zng bis nach Wladiwostok hin soll reich an Erzen und Kohlen sein ( Proceeclings , Dec . 1892 ) . 
— Die Häufigkeit des Schnurrbarts bei Frauen in Konstantinopel ist eilte ganz auffällige und Dr . S . Weißenberg , ein russischer Arzt , hat dieselbe statistisch zu er - gründen gesucht , wobei er wiederholte Koutrollzähluugeu auf der Straße vornahm . Mädchen unter 18 Jahren und alte Frauen über 50 Jahre ließ er unberücksichtigt , da bei ersteren der Bart noch nicht entwickelt , bei letzteren anch in Enropa keine Seltenheit ist . Nach den mitgeteilten Zäh - lnngen ( Verhandl . Berliner Anthropol . Ges . 1892 , S . 280 ) haben 10 Proz . der Frauen Konstautinopels Schnnrrbärte vom feinem Flaum an bis zum schneidigen Schnurrbarte . 
— Der Vulkan Popoeatepetl in Mexiko , bisher das Eigentum des Generals Sanchez Ochoa , ist von diesem an eine Aktiengesellschaft in Mexiko verkauft worden . Die Gesellschaft läßt eine Bahn nach dem Gipfel des Berges bauen , um die reichen Schwefellager des Kraters und das Eis auszubeuten . 
Herausgeber : Dr . R . Audree in Heidelberg , Leopoldstraße 27 . 
Druck vou Friedrich Vieweg und Svhu in Braunschweig . 
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