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Die Jäger

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Nutzungslizenz

CC BY-NC-SA: Namensnennung - Nicht-kommerziell - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliographische Daten

Bibliographische Daten: Die Jäger

Monographie

Strukturtyp:
Monographie
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-719968
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-719968
Persistenter Identifier:
BV049854193
Titel:
Die Projektionsapparate, Laternbilder und Projektionsversuche in ihren Verwendungen im Unterrichte
Untertitel:
mit 308 Abbildungen
Autor:
Hassack, Karl
Rosenberg, Karl
Erscheinungsort:
Wien ; Leipzig
Verlag:
A. Pichlers Witwe & Sohn
Erscheinungsjahr:
1907
Umfang:
VIII, 336 Seiten
Beschreibung:
Pädagogik
Physik
Signatur:
Kunst 1819:F8
Sammlung:
Allgemeiner Bestand
Wissensgebiet:
Pädagogik
Physik

Register

Strukturtyp:
Register
Titel:
Alphabetisches Sachregister
Sammlung:
Allgemeiner Bestand

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Turn to Europe
    [3]
  • Vorderer Einband
    -
  • Vorderer Buchspiegel
    -
  • Vorblatt
    [1]
  • Titelseite
    [3]
  • Impressum
    [4]
  • Inhaltsverzeichnis: Inhalt
    5
  • Kapitel: Berliner Blätter, Heft 41, 2006 / Poehls, Kerstin
    7
  • Kapitel: Turn to Europe. Kulturanthropologische Europaforschungen / Poehls, Kerstin
    7
  • Kapitel: Europäisierung als qualkulatives Regime / Welz, Gisela
    [10]
  • Kapitel: Hierarchien des Wissens in der ostmitteleuropäischen Anthropologie / Buchowski, Michał
    [26]
  • Kapitel: Making Gender Matter: Zur Europäisierung von Gender und Sexualität in Polen / Keinz, Anika
    42
  • Kapitel: Erfolgreich im „neuen“ Europa. Kulturelle Selbstdeutung der Wirtschaftseliten in Litauen / Vonderau, Asta
    [60]
  • Kapitel: Europäische Stadtpolitik im magischen Dreieck der Stadtentwicklung / Frank, Susanne
    [71]
  • Kapitel: Trying to be European in Brussels / McDonald, Maryon
    [84]
  • Kapitel: Ortseffekte. „EUropäische Praxen“ am Europakolleg / Poehls, Kerstin
    102
  • Kapitel: Governing Migration - Governing Europe. Kulturanthropologische Perspektiven auf Europäisierungsprozesse / Hess, Sabine
    [113]
  • Kapitel: Lost in Europe. Mobilitäten undokumentierter Migranten / Kratzmann, Katerina
    [126]
  • Kapitel: From the Local to the Global (and Back): Political Anthropology in Europe / Nic Craith, Máiréad
    [146]
  • Autorenindex: Autorinnen und Autor
    158
  • Abbildungsverzeichnis: Abbildungsverzeichnis
    159
  • Werbung
    -
  • Hinterer Buchspiegel
    -
  • Hinterer Einband
    -
  • Farbkeil
    -

Volltext

Hierarchien des Wissens 
Postsozialismus, sowie 2004 und 2006 — 
15 bzw. 17 Jahre nach dem Untergang des 
Kommunismus). 
Man würde erwarten, dass die Zä- 
sur von 1989 die vorher zweifellos exis- 
tierende Spaltung überwinden und die 
partnerschaftliche Zusammenarbeit voran- 
bringen würde. Das Muster des einseitigen 
theoretischen Inputs und Vertrauens, das 
nur den westlichen Wissenschaftlern ent- 
gegen gebracht wurde, hat nach dem Ende 
des Kalten Krieges keinen Abbruch er- 
fahren und dauert bis heute fort. Schauen 
wir uns drei sehr einflussreiche anthro- 
pologische Sammelwerke genauer an. Im 
Jahre 1993 erschien der Band Soczalism‘. 
Es finden sich hier einige Migranten bzw. 
Exmigranten aus dem früheren Ostblock, 
aber einen Autor, dessen Schreibtisch tat- 
sächlich im östlichen Europa steht, wird 
man hier nicht antreffen. Die gleiche Re- 
gel scheint auch auf andere namhafte und 
häufig zitierte Sammelbände angewandt 
worden zu sein, in denen die Ansichten 
von einheimischen Kollegen praktisch 
nicht vorkommen: Uncertain Transition 
(Burawoy, Verdery 1999), Fieldwork Di- 
lemmas (De Soto, Dudwick 2000), Al- 
tering States (Berdahl, Bunzl, Lampland 
2000) und last but not least Postsocialism 
(Hann 2001), der den Kreis schließt, der 
1993 begonnen worden war.!! Die Gesamt- 
zahl der Beiträge in den vier genannten 
Bänden beträgt 53. Die Zahl der Autoren 
ist jedoch geringer, da einige an mehreren 
Bänden mitwirkten und mancher mehrere 
Artikel beitrug. Mit einer einzigen Aus- 
nahme ist keiner der Autoren in einem der 
früheren „realsozialistischen“ Länder zu 
Hause, Zwei Verfasser stammen zwar aus 
dieser Region, aber sie haben beide bereits 
eine lange Zeit im Westen gelebt und ge- 
arbeitet (Igor Barsegian und Slawomira 
Zbierski-Salameh). Die einzige Ausnahme 
stellt Dobrinka Kostova dar, die allerdings 
„nur“ als Koautorin zusammen mit dem 
Schweizer Christian Giordano an einem 
Beitrag über die bulgarische Landwirt- 
schaft mitgewirkt hat, der in dem zu- 
letzt genannten Sammelband aufgenom- 
men wurde. Chris Hann, der Herausgeber 
dieses Werkes, bedauert offen die man- 
gelnde Ausgewogenheit: „A /.../ significant 
deficiency in our coverage is the absence of 
‚local scholars‘, the many who practice some 
form of anthropological enquiry in their 
own country, and on whose support and 
cooperation most external researchers cru- 
cially depend [...]. [WJe shall endeavour to 
do better on future occasions.“? 
Doch der Fakt bleibt, dass zwölf Jahre 
nach der polnischen „Revolution des Run- 
den Tisches“, es nur ein einziger ostmit- 
teleuropäischer Wissenschaftler, der auch 
tatsächlich in der mittel- und osteuropä- 
ischen Region zu Hause ist, in den exklu- 
siven Klub geschafft hat. Ähnlich sieht 
es mit der Buchreihe über MOE aus, die 
bei Cornell University Press verlegt wird. 
Nicht ein einziger Anthropologe aus der 
Region hat es vermocht, eine Monogra- 
phie in dieser renommierten Reihe zu 
veröffentlichen. Diese Ehre blieb bislang 
ausschließlich US-amerikanischen An- 
thropologen vorbehalten. 
Hier stellt sich erneut die Frage, ob 
die westliche Dominanz in der anthro- 
pologischen Wissenschaft eher eine Folge 
von Hindernissen im Kommunikations- 
fluss ist oder ob diese eher aus einem inhä- 
renten strukturellen Verhältnis resultiert. 
Immerhin haben bereits viele „Östliche“ 
Wissenschaftler ihre Offenheit gegenüber 
den Ideen und der Forschungspraxis der 
westlichen Anthropologie sowie jenen, die 
mit ıhren Paradigmen „kompatibel“ sind.
	        

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