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Am Ur-Quell, 1/3.1890/92

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

Objekt: Am Ur-Quell, 1/3.1890/92

Monographie

Strukturtyp:
Monographie
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-749385
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-749385
Persistenter Identifier:
BV050249097
Titel:
Les sons du français
Untertitel:
leur formacion, leur combinaizon, leur représentacion
Autor:
Passy, Paul
Erscheinungsort:
Paris
Verlag:
Didot
Erscheinungsjahr:
1899
Titel der Serie:
Associacion fonétique internacionale
Umfang:
199 Seiten
Signatur:
Fgr 3652-5'5
Lizenz:
Attribution 4.0 International (CC BY 4.0)
Sammlung:
Allgemeiner Bestand
Wissensgebiet:
Literatur und Sprachen > Romanische Literatur

Farbkeil

Strukturtyp:
Farbkeil
Sammlung:
Allgemeiner Bestand

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Am Ur-Quell
    -
  • Am Ur-Quell, 1/3.1890/92
    [I]
  • Vorderer Einband
    -
  • Vorderer Buchspiegel: Ex Libris August Leowis of Menar
    -
  • Vorsatzblatt
    -
  • Titelseite
    [I]
  • Autorenindex
    [III]
  • Inhaltsverzeichnis: Inhalt
    IV
  • Zeitschriftenheft: N. F. Band 1, 1890, Nr.1
    [1]
  • Zeitschriftenheft: N. F. Band 1, 1890, Nr. 2
    [21]
  • Zeitschriftenheft: N. F. Band 1, 1890, Nr. 3
    [37]
  • Zeitschriftenheft: N. F. Band 1, 1890, Nr. 4
    [53]
  • Zeitschriftenheft: N. F. Band 1, 1890, Nr. 5
    [77]
  • Zeitschriftenheft: N. F. Band 1, 1890, Nr. 6
    [97]
  • Zeitschriftenheft: N. F. Band 1, 1890, Nr. 7
    [113]
  • Zeitschriftenheft: N. F. Band 1, 1890, Nr. 8
    [129]
  • Zeitschriftenheft: N. F. Band 1, 1890, Nr. 9
    [145]
  • Zeitschriftenheft: N. F. Band 1, 1890, Nr. 10
    [161]
  • Zeitschriftenheft: N. F. Band 1, 1890, Nr. 11
    [177]
  • Zeitschriftenheft: N. F. Band 1, 1890, Nr. 12
    [193]
  • Titelseite
    -
  • Titelseite
    [I]
  • Autorenindex
    [II]
  • Inhaltsverzeichnis: Inhalt
    [II]
  • Zeitschriftenheft: N. F. Band 2, 1891, Heft 1
    [1]
  • Zeitschriftenheft: N. F. Band 2, 1891, Heft 2
    [33]
  • Zeitschriftenheft: N. F. Band 2, 1891, Heft 3
    [53]
  • Zeitschriftenheft: N. F. Band 2, 1891, Heft 4
    [69]
  • Zeitschriftenheft: N. F. Band 2, 1891, Heft 5
    [85]
  • Zeitschriftenheft: N. F. Band 2, 1891, Heft 6
    [101]
  • Zeitschriftenheft: N. F. Band 2, 1891, Heft 7
    [117]
  • Zeitschriftenheft: N. F. Band 2, 1891, Heft 8
    [133]
  • Zeitschriftenheft: N. F. Band 2, 1891, Heft 9
    [149]
  • Zeitschriftenheft: N. F. Band 2, 1891, Heft 10
    [165]
  • Zeitschriftenheft: N. F. Band 2, 1891, Heft 11
    [181]
  • Zeitschriftenheft: N. F. Band 2, 1891, Heft 12
    [197]
  • Titelseite
    -
  • Titelseite
    [I]
  • Autorenindex
    [III]
  • Inhaltsverzeichnis: Inhalt
    [III]
  • Zeitschriftenheft: N. F. Band 3, 1891, Heft 1
    [1]
  • Zeitschriftenheft: N. F. Band 3, 1891, Heft 2
    [49]
  • Zeitschriftenheft: N. F. Band 3, 1891, Heft 3
    [81]
  • Zeitschriftenheft: N. F. Band 3, 1891, Heft 4
    [113]
  • Zeitschriftenheft: N. F. Band 3, 1891, Heft 5
    [145]
  • Zeitschriftenartikel: Todvorbedeutungen im magyarischen Volkglauben / Dörfler, Anna
    [145]
  • Zeitschriftenartikel: Totenfetische bei den Polen / Schiffer, B. W.
    147
  • Zeitschriftenartikel: Königtum und Göttlichkeit / Held, Josef v.
    152
  • Zeitschriftenartikel: Tiere im Glauben der Aelpler / Freytag, L.
    157
  • Zeitschriftenartikel: Serbische Zauber und Brauch Kinder halber / Krauss, Friedrich S.
    160
  • Zeitschriftenartikel: Vergrabene Schätze / volksmann, H.
    162
  • Zeitschriftenartikel: Spukgeister / Martens, P. Ch.
    163
  • Zeitschriftenartikel: Bauopfer / Lehrmann, Wilhelm
    164
  • Zeitschriftenartikel: Sprichwörter aus der Grafschaft Hohnstein / Haase, K. Ed.
    165
  • Zeitschriftenartikel: Geheime Sprachweisen. Eine Umfrage von Krauss / Krauss
    167
  • Zeitschriftenartikel: Hexenleiter / Kaindl, R. F.
    168
  • Zeitschriftenartikel: Katzenspron / Dörfler, A.
    168
  • Zeitschriftenartikel: Hollandsche Scheldwoorden / Knauthe, Karl
    169
  • Zeitschriftenartikel: Abderiten von heute / Charap., J. a.
    169
  • Zeitschriftenartikel: Biblische Rätsel / Treichel, A.
    170
  • Zeitschriftenartikel: Klapperkêks / Volksmann, H.
    173
  • Zeitschriftenartikel: Kleine Mitteilungen / Stinde, Julius
    174
  • Zeitschriftenrezension: Vom Büchertische / Volksmann, H.
    175
  • Zeitschriftenheft: N. F. Band 3, 1891, Heft 6
    [177]
  • Zeitschriftenheft: N. F. Band 3, 1891, Heft 7
    [209]
  • Zeitschriftenheft: N. F. Band 3, 1891, Heft 8
    [235]
  • Zeitschriftenheft: N. F. Band 3, 1891, Heft 9
    [259]
  • Zeitschriftenheft: N. F. Band 3, 1891, Heft 10
    [283]
  • Zeitschriftenheft: N. F. Band 3, 1891, Heft 11
    [307]
  • Zeitschriftenheft: N. F. Band 3, 1891, Heft 12
    [331]
  • Nachsatzblatt
    -
  • Hinterer Buchspiegel
    -
  • Hinterer Einband
    -
  • Farbkeil
    -

Volltext

154 
Psalm 82 Y. 6: „Ich habe wohl gesagt, ihr (Könige) seid Götter“ 
wurde von Luther dahin ausgelegt, „weil die Götter oder Obrig 
keiten neben andern Tugenden sollen Gottes Wort und die Prediger 
fördern etc.“, wozu Melanchthons (Corp. Reform III., 470) Äusserung 
gehört: „ego dixi, Dii estis, scilicet quia et officium habent divinitus 
constitutum et impertiri debent res divinas, religionem, justitiam, 
disciplinam, pacem etc.“ 1 ) 
So hatte schon Thomas v. Aquino (de regim. princ. I., cap. 12) 
sich dahin geäussert, der König habe das Amt, in seinem König 
reiche das zu sein, was die Seele im Leib und was Gott (respective 
der Papst?) in der Welt sei. 
Bekanntlich drehte sich der ganze Kampf zwischen dem Kaiser 
tum und dem Papsttum darum, ob der Kaiser seinen ohne Zweifel 
an sich göttlichen Auftrag direkt von Gott selber oder indirekt durch 
die Vermittlung des allein von Gott direkt mit der Weltherrschaft 
beliehenen Papstes erhalten habe, wie auch sonst der Kampf zwischen 
Staat und Kirche von Seiten des ersteren auf Grund seiner selb 
ständigen göttlichen Anordnung, von Seiten der Kirche auf Grund 
ihrer alleinigen göttlichen Suprematie geführt wurde. Für die An 
erkennung dieser Behauptung war sowohl die anglikanische Kirche in 
England, wie der gallikanische Zweig der katholischen Kirche zur 
Sanction des königlichen Absolutismus als eines göttlichen, jeden 
Widerstand ausschliessenden Rechtes stets bereit gewesen 2 ). 
So redete denn auch z. B. im J. 1631 der Präsident des Pariser 
Parlaments den armseligen Ludwig XIII. in einem lit de justice folgender- 
massen an: „Sire, die Könige sind die sichtbaren Götter der Menschen, 
wie Gott der unsichtbare König der Menschen ist. Gott inspirirt sie.“ 
Von der mit einer Art von göttlicher Natur zusammenhängenden 
wunderbaren Heilkraft der französischen Könige sprechen wir weiter 
unten, ebenso von einer ähnlichen Kraft der englischen Könige, für 
deren göttliche Natur manche Stimmen in England sich geltend ge 
macht haben. So predigte Dr. Kole gelegentlich der Hinrichtung 
Kranmer’s ganz ernsthaft, dass die Fürsten und Könige die irdischen 
Abbilder Gottes seien, welche Ansicht der Staatsrath bestätigte. 
(Kortiim, Entstehunggesch. der freistädt. Bunde II., S. 26. 50). Die 
Tudor-Könige nennen sich eine Art von Gottheit; Jacob I. behauptet 
sogar, die Könige seien in Wahrheit Götter (vergl. a. a. 0. S. 54, 
66, 87 f. 91, 110 not.). 
Papst Clemens XI. giebt wenigstens zu (Breve v. 1701 s. Mar- 
teur, W., die Beziehungen zwischen Kirche und Staat, Stuttg. 1877, 
S. 72), dass die Königwürde ein besonderes Geschenk Gottes, eine 
sacra dignitas sei, die freilich nur rechtgläubigen Fürsten gebühre. 
Napoleon I. soll sich einmal in nachstehender Weise geäussert haben: 
9 Köstlin, Luthers Lehre v. d. Kirche. S. 200 f. — Baumstark, das Verhältnis 
zwischen Staat und Kirche. Heidelberg 1873, S. 25 f. 
2 ) Lecky, Gesch. Englands. Thl. I., S. 168. 234, Tlil. II., S. 45. 569.
	        

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