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Zeitschrift für Volkskunde, 114.2018

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Nutzungslizenz

CC BY-NC-ND: Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliographische Daten

Inhalt / Download : Zeitschrift für Ethnologie, 58/59.1926/27

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-714783
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714783
Persistenter Identifier:
BV039673911
Titel:
Zeitschrift des Vereins für Volkskunde
Untertitel:
neue Folge d. Zeitschrift für Völkerpsychologie und Sprachwissenschaft
Weitere Titel:
Verein für Volkskunde <Berlin>: Zeitschrift des Vereins für Volkskunde
Erscheinungsort:
Berlin
Verlag:
Behrend [[1906-1924]], Verein für Volkskunde, Berlin
Erscheinungsjahr:
1891
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-708050
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-708050
Persistenter Identifier:
DE-11-001673886
Titel:
Zeitschrift des Vereins für Volkskunde, 3.1893
Erscheinungsjahr:
1893
Signatur:
LA 8000-3
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenheft

Strukturtyp:
Zeitschriftenheft
Titel:
Heft 4
Sonstige Person:
Weinhold, Karl
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Zeitschrift für Ethnologie
    -
  • Zeitschrift für Ethnologie, 58/59.1926/27
    -
  • Vorderer Einband
    -
  • Vorderer Buchspiegel
    -
  • Vorsatzblatt
    -
  • Titelseite
    -
  • Zeitschriftenheft: Bd. 58, 1926, Heft 1/2
    -
  • Zeitschriftenheft: Bd. 58, 1926, Heft 3/4
    [249]
  • Zeitschriftenartikel: I. Abhandlungen und Vorträge. Die Mannbarkeitsschule in Südafrika, speziell unter den Sotho in Nordwest-Transvaal / Beyer, Gottfried
    [249]
  • Zeitschriftenartikel: Männerzeremonien auf Feuerland und deren kulturhistorische Wertung / Gusinde, Martin
    261
  • Zeitschriftenartikel: Die ethnologische Bedeutung der Porzellanschnecken / Schilder, F. A.
    313
  • Protokoll: II. Verhandlungen. Sitzung vom 17. Juli 1926
    328
  • Protokoll: Sitzung vom 16. Oktober 1926
    329
  • Zeitschriftenartikel: III. Kleine Mitteilungen. Eten. Seine Entstehung und die Bedeutung seines Namens / Brüning, Hans H.
    330
  • Zeitschriftenartikel: Ein auffallender Grabfund im Löß des Kaiserstuhls / Freudenberg, W.
    331
  • Werbung
    332
  • Zeitschriftenrezension: IV. Literarische Besprechungen. Krause, Fritz, Das Wirtschaftsleben der Völker. Jedermanns Bücherei, Abteilung Völkerkunde / Preuß, K. Th.
    332
  • Zeitschriftenrezension: Nilsson, Martin P., Primitive Time-Reckoning. A Study in the Origins and First Development of the Art of Counting Time among the primitive and early Culture Peoples; in: Skrifter utgivna av Humanistika Veteskapssamfundet i Lund. Acta Societatis Humaniarum Litterarum Lundensis, I. Bd / Thurnwald, R.
    333
  • Zeitschriftenrezension: Riem, Johannes, Die Sintflut in Sage und Wissenschaft. (Natur und Bibel in der Harmonie ihrer Offenbarungen. Band 4) / Findeisen, Hans
    335
  • Zeitschriftenrezension: Bergman, Sten, Vulkane, Bären und Nomaden. Reisen und Erlebnisse im wilden Kamtschatka / Findeisen, Hans
    337
  • Zeitschriftenrezension: Boas, Franz, Contributions to the Ethnology of the Kwakiutl. Columbia University Contributions to Anthropology III / Preuß, K. Th.
    341
  • Zeitschriftenrezension: Speiser, Felix, Im Dunkel des brasilianischen Urwaldes / Schmidt, Max
    342
  • Zeitschriftenrezension: Cremer, Jean, Matériaux d’Ethnographie et de Linguistique soudanaises. III. Les Bobo (La vie sociale) / Baumann, Herm.
    342
  • Literaturverzeichnis: V. Eingänge für die Bibliothek
    344
  • Zeitschriftenheft: Bd. 58, 1926, Heft 5/6
    [349]
  • Inhaltsverzeichnis: Inhaltsverzeichnis
    [431]
  • Inhaltsverzeichnis: Sachregister
    432
  • Impressum
    -
  • Werbung
    -
  • Titelseite
    -
  • Zeitschriftenheft: Bd. 59, 1927, Heft 1/2
    -
  • Zeitschriftenheft: Bd. 59, 1927, Heft 3/6
    [153]
  • Inhaltsverzeichnis: Inhaltsverzeichnis
    [410]
  • Inhaltsverzeichnis: Sachregister
    411
  • Impressum
    -
  • Werbung
    -
  • Nachsatzblatt
    -
  • Hinterer Buchspiegel
    -
  • Hinterer Einband
    -
  • Farbkeil
    -

Volltext

  
  
  
  
  
  
  
  
330 ED Kleine Mitteilungen. 
(9) Herr v. Le Coq hàlt seinen Vortrag: 
Volkstypen aus Chinesisch-Turkestan. 
(6) Frau E. Peterkirsten hàált ihren Vortrag: 
Im Reiche des Montezuma 
und führt mehrere Bewegungsfilme vor: Teotihuacan, die Chichimeken, 
das Leben in Mexiko - City und eine Besteigung des Popocatepetl. 
a 
lll. Kleine Mitteilungen. 
Eten. 
Seine Entstehung und die Bedeutung seines Namens. 
Wer von den Sprachforschern Süd-Amerikas hat nicht einmal von dem Orte 
Eten gehórt? Eten ist der einzige Ort, wo sich die Sprache der Küste Perus, das 
sogenannte Mochie, bis zuletzt erhalten hat. Man kann rechnen, daB bis vor ungeführ 
50 Jahren das Mochic noch die Hauptsprache daselbst war. Nachdem starben die 
älteren Leute aus und die jungen faßten es als Schande auf, die Sprache ihrer Vor- 
eltern zu gebrauchen. Jetzt sind es nur noch 12—15 Männer und Frauen, welche 
sich noch der Sprache erinnern, ohne sie zu sprechen. 
Eten liegt auf der Westküste Perus unter dem 6°53' südlicher Breite, ungefähr 
1'/, km vom Strande entfernt. Es hat ungefähr 6000 Einwohner, meistens indianischer 
Abkunft. Die Hauptbeschäftigung ist die Strohhutflechterei. Das Stroh wird von 
Ecuador eingeführt. Es ist.das Blatt der Carludovica palmata. Es wird von ver- 
mógenden Leuten eingeführt, welche dann auch meistens die fertigen Hüte in 
Empfang nehmen. Aufer diesem Palmstroh wird in geringerem Maßstabe auch 
noch eine Binsenart (Scirpus spec) dazu verwandt, welche in der Nähe in den 
Sümpfen wächst. Jedes Haus ist eine Werkstelle für sich, wo Männer, Frauen und 
Kinder zusammen arbeiten, jeder mit seinem Hut. Die Kinder werden von klein 
auf dazu angehalten. Da die Eltern nicht immer Zeit dazu haben, so gibt es be- 
sondere Schulen, wo die Schüler von einer erfahrenen Frau angelernt werden. 
Als Nebengeschüft wird ein wenig Landwirtschaft betrieben, deren Produkte 
auch in den Häusern auf kleinen Tischen ausgestellt werden, gewöhnlich in kleineren 
Mengen im Werte von 1 Centavo und 5 Centavos. 
Der Name Eten ist aus dem Worte „ätim“ oder „ätin“ entstanden, welches der 
ursprüngliche Name war. Ich habe in Erfahrung gebracht, daß „anang unam“ so- 
viel wie — es wird Tag — bedeutet (in spanisch: amanece). Ich erkundigte mich 
nun noch, ob man nicht auch ,anang ütim^ sagen könnte, und erhielt zur Antwort: 
Dieses sagt man, wenn es früher ist, wenn eben das erste Morgengrauen sich zeigt, 
es kann also „ätim“ nur das Morgengrauen bedeuten. 
Eine allgemeine Redensart, welche jetzt noch in Eten erhalten ist, bezieht sich 
auf das erste Erscheinen der Bewohner dieses Ortes. Es heißt nämlich, daß die 
ersten Bewohner verschlagene Fischer gewesen sein sollen. Wie diese nun fragten: 
Wo sollen wir landen? wurde ihnen zur Antwort „än es ätim, Sen es nerrem* — da 
wo du am ersten Morgengrauen bist, da wirst du auch am Abend sein —. Beim 
Morgengrauen befanden sie sich da, wo jetzt die Kapelle steht. Hier schifften sie 
sich aus und siedelten sich an. oe 
Unser Landsmann A. Bastian, welcher im Jahre 1875 Eten besuchte, konnte 
eine andere Uberlieferung auftreiben; sie lautet folgendermaßen: „Von der letzten 
Einwanderung nach Eten, deren Bewohner ursprünglich von Tumbez stammen und 
dort infolge von Krankheitsfällen ausgewandert sein wollen, wird gesagt, daß sie 
aus Sechura gekommen; und als die Emigranten, in der Sandwüste von Reke und 
Monsefü verloren, vergeblich an die dortigen Indianer sich um Hilfe gewandt, 
während ihnen solche von den Franziskanern Chiclayos gewährt wurde, die dadurch 
die Besorgung der kirchlichen Funktionen erhielten, bis ein Curat begründet wurde. 
(Bastian, Amerika Bd.I 168)*. 
Obwohl Bastian nicht von Fischern spricht, ist es wohl anzunehmen, daB sie 
auf dem Seewege gekommen sind, denn sonst háütten sie den Weg durch die Wüste 
von Sechura machen müssen, welches nicht anzunehmen ist. Spüter war es eine 
 
	        

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