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Zeitschrift des Vereins für Volkskunde, 7.1897

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

fullscreen: Zeitschrift des Vereins für Volkskunde, 7.1897

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-714783
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714783
Persistenter Identifier:
BV039673911
Titel:
Zeitschrift des Vereins für Volkskunde
Untertitel:
neue Folge d. Zeitschrift für Völkerpsychologie und Sprachwissenschaft
Weitere Titel:
Verein für Volkskunde <Berlin>: Zeitschrift des Vereins für Volkskunde
Erscheinungsort:
Berlin
Verlag:
Behrend [[1906-1924]], Verein für Volkskunde, Berlin
Erscheinungsjahr:
1891
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-708070
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-708070
Persistenter Identifier:
DE-11-001674327
Titel:
Zeitschrift des Vereins für Volkskunde, 7.1897
Erscheinungsjahr:
1897
Signatur:
LA 8000-7
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenheft

Strukturtyp:
Zeitschriftenheft
Titel:
Heft 2
Sonstige Person:
Weinhold, Karl
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Globus
    -
  • Globus, 64.1893
    [III]
  • Vorderer Einband
    -
  • Vorderer Buchspiegel
    -
  • Vorsatzblatt
    -
  • Vorblatt
    [I]
  • Titelseite
    [III]
  • Inhaltsverzeichnis: Inhaltsverzeichnis des LXIV. Bandes
    [V]
  • Korrekturen: Druckfehler im LXIV. Bande
    VIII
  • Zeitschriftenheft: Nr. 1. 1893 / Andree, Richard
    [1]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 2. 1893 / Andree, Richard
    [21]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 3. 1893 / Andree, Richard
    [37]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 4. 1893 / Andree, Richard
    [53]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 5. 1893 / Andree, Richard
    [69]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 6. 1893 / Andree, Richard
    [85]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 7. 1893 / Andree, Richard
    [101]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 8. 1893 / Andree, Richard
    [117]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 9. 1893 / Andree, Richard
    [133]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 10. 1893 / Andree, Richard
    [153]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 11. 1893 / Andree, Richard
    [169]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 12. 1893 / Andree, Richard
    [185]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 13. 1893 / Andree, Richard
    [205]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 14. 1893 / Andree, Richard
    [221]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 15. 1893 / Andree, Richard
    [237]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 16. 1893 / Andree, Richard
    [253]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 17. 1893 / Andree, Richard
    [269]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 18. 1893 / Andree, Richard
    [285]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 19. 1893 / Andree, Richard
    [301]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 20. 1893 / Andree, Richard
    [301]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 21. 1893 / Andree, Richard
    [333]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 22. 1893 / Andree, Richard
    [353]
  • Zeitschriftenartikel: Das Beduinenleben im Lichte der Beduinenpoesie. I. / Jacob, Georg
    [353]
  • Zeitschriftenartikel: Dr. Hagens Reisen auf den Neuen Hebriden. II. (Schluß) / Klittke, M.
    356
  • Zeitschriftenartikel: Die Plejaden im Mythus und in ihrer Beziehung zum Jahresbeginn und Landbau / Andree, Richard
    362
  • Zeitschriftenartikel: Die Trockenlegung des Lammefjordes (Seeland) / Hansen, R.
    366
  • Zeitschriftenartikel: Aus allen Erdtheilen
    367
  • Zeitschriftenheft: Nr. 23. 1893 / Andree, Richard
    [353]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 24. 1893 / Andree, Richard
    [385]
  • Nachsatzblatt
    -
  • Hinterer Buchspiegel
    -
  • Hinterer Einband
    -
  • Farbkeil
    -

Volltext

Dr . Hagens Reisen aus 
den Neuen H e b r i b e n . 
lassen , so ließ man jemanden , als wildes Tier verkleidet , ans allen Vieren kriechend gegen das Junge anspringen , um so das Muttergefühl zu wecken ' ) . Das Kamel vereinigt in sich die Vorzüge des Rindes , indem es dem Nomaden Milch und Fleisch liefert , von dem der Fetthöcker als bestes Stück gilt2 ) , des Schafes , indem es ihm Wolle trägt'' ) , und schließlich des Pferdes als Reittier . Die besten Lei - stungen bei dem Distanzritt Wien - Berlin würde eine gute Dromedarin nach Glasers in Südarabien angestellten Beobachtungen übertroffen haben , ohne sich dabei anzn - strengen . Allerdings ist zwischen einem guten nnd schlechten Kamel ein ähnlich großer Unterschied wie zwischen einem edlen Trakehner und einem Berliner Droschkenganl . Mit der halb fliegenden , halb laufenden Straußin vergleicht der Bedui'nendichter mit Vorliebe sein Reitkamel . Tauba b . I / umaijir schildert seinen Ritt folgendermaßen 4 ) : 
Wie oft auf edlem Falb - Kamel aus Mahra , das an 
Schnelle , 
Trüg' es nicht eines Sattels Last , vorbeiflog' der Gazelle , Hab ich durchquert der Wüstenei , der wasserlosen , Mitte , Staubwolken wirbelten empor bei jedem seiner Tritte , Ja Wüsten , denen bald erliegt die Schar der Willens - 
schwachen 
Froschlarven gleich , sobald versiegt die Regenwasserlachen . 
Auch der Vergleich mit Schiffen ist häufig , wiewohl die Araber nicht für gewöhnlich etwa das Kamel Schiff der Wüste nennen . Dieser Irrtum ist darauf zurückzuführen , daß im Arabischen derselbe Stamm ( rakib , wovon das Subst . merkeb ) „ zu Dromedar reiten " und „ zur See fahren " bedeutet , wobei , wenn eine Bedeutung aus der andern abgeleitet werden muß , die erste als den Arabern näherliegend die ursprüngliche sein wird . Der Vergleich wird weiter ausgeführt , indem Hals und Kopf des Kamels mit einer langen Bambusstange verglichen wird , die eine Pechkugel trägt , wie sie dem Euphratschiffer noch heute zum 
Hommels Säuget . S . 199 . 
'2 ) Vergl . Tarawa V , 48 . 
3 ) Einige Wüstenschafe haben statt der Wolle straffes Haar . 
4 ) Del . S . 6 , doch lese ich mit de Goeje ga , ir & für < / airu . 
Lenken feines Röhrfahrzeuges dientl ) . Ka b ibn Znhair vergleicht den Hals mit einer Augensonde mil ( Del . 111 , V . 18 , vergl . Fränkel , Ar . Fremdw . S . 261 ) . Selbst in der Mittagshitze wirft es die Vorderbeine so ungestüm , wie eine Frau bei der Todtenklage ihre Arme , vor sich den Kies schleudernd wie jemand , der mit der linken Hand etwas wirft - ) , und erzeugt dabei einen Ton , der dem Klim - pern beschnittener Münzen gleicht , die man zu Abqar herausbekommt^' ) . Den Schweif , der einer Palmwedel - tippe verglichen wird , trägt es wie die Sklavin des Gelages kokett ihre Schleppe4 ) , oder es schwenkt ihn hin und her wie der Bringer einer frohen Botschaft seinen befransten Mantel ^ ) . Die Kamele aus ? 0ntän sind die schnellsten , jedoch von geringerer Ausdauer^ ) . Bis zum vierten Tage können die Kamele nngetränkt bleiben , dann muß ein Brunnen erreicht sein7 ) . Bei den alten Arabern trugen sie häufig durch Riemen um die Fessel befestigte Sohlenleder " ) , die heute nicht mehr im Gebrauch sind , trotzdem die Tiere sich häufig wund laufen , was Verlegen - heiten bereitet - > ) . Vielfach haben sie von einer großen bläulichen Zecke ( Ixodes ) zu leiden , die von uuseru Orien - talisten mit der Laus verwechselt zu werden pflegt nnd den heutigen Beduinen im Notfall als Falkenfutter dient10 ) . Gegen Räude wandte man das Bestreichen mit Pech an' * ) . 
x ) Vergl . Tarnst ) M . 29 , Näbi^as apokryphe Muall . 46 ; ' Moritz , Verhandl . d . Verl . Gesellsch . für Erdkunde XV , 1888 , S . 192 . 
2 ) Del . 112 bis 113 , V . 28 , 31 . ; Jmr . XX , 32 . 
3 ) Jmr . XX , 36 ; vergl . Wetzstein , Hauran S . 41 . Über " Abqar s . Jäqüt III , 606 ss . 
4 ) Del . 112 , V . 25 ; I'arafa M . 44 . 
B ) " Alqama I ( ed . Socin III ) , 18 . 
6 ) D . ( von jetzt ab — Doughty ) II , 458 . 
7 ) D . II , 264 ; vergl . dazu Jmr . XXXI , 5 , dagegen Frey - tag , Einl . S . 233 . 
8 ) Lebid M . 23 , XL , 6 . 
9 ) D . II , 471 . 
10 ) Del . 111 bis 112 , V . 19 , 21 ; Hommel , Säuget . S . 145 ; Freytag , Einl . S . 234 ; D . I , 362 bis 363 . 
n ) " Alqama XIII ( bei Socin II ) 11 ; Nabiga III , 8 ; Jmr . LH , 31 ; Jacob , Stud . in arab . Geogr . <£> . 156 . 
Dr . Hagens Reisen an 
( S< 
Von der Westküste Ambryms erblickt man bereits die langgestreckte , bergige Insel Mallicolo , in deren Haupt - Hasen Port Sandwich eine zeitlang französisches Militär gestanden hat . Die Fahrt dorthin führt an den südlich von Mallicolo gelegenen Masqnelynen entlang , einer ehemals volkreichen , aber infolge der Razzias der Werber jetzt fast verlassenen Inselgruppe ; in der Nähe derselben wird „ biclie de nier " ( Trepang ) , eine Holothnrienart , gefischt , welche von den Chinesen als Leckerbissen sehr gesucht ist . Port Saudwich besitzt eine allseitig geschützte , prachtvolle Reede ; es bildet als Haupthandelsplatz der nördlichen Gruppe den Versammlungsort für alle auf der Jufel weit herum zer - streut hausenden Kopramacher , woselbst sie ihre Einnahmen in kurzer Zeit in Branntwein umzusetzen wissen . Der Schiffsverkehr ist ziemlich bedeutend und in der Nähe hat die Societe Neo - Hebridaise bedeutende Mais - und Kasfee - Pflanzungen angelegt . Die Kauakeu haben sich aus der Umgegend mehr ins Innere zurückgezogen und Dr . Hagen begab sich infolgedessen nach der Westküste von Mallicolo . Dieselbe bietet beim Vorübersegeln einen äußerst dürren und 
den Neuen Bebriden . 
trostlosen Anblick ; sie stillt steil und zerrissen zum Meere ab und nur fern im Inneren bemerkt man Spuren von Grün ; die Kokospalmen sind am Gestade sehr selten , Pslan - zuugen der Eingeborenen fehlen ganz . Erst in der Süwest - bai , woselbst sich drei Bäche ins Meer stürzen , wird es etwas besser , und beim Ankerwerfen ist das Schiff von zahlreichen Kanus umgeben . Die Kanaken sehen infolge der zuckerhutartigeu Verunstaltung des Schädels höchst eigentümlich aus ; ihre Haare triefen von Kokosnnßöl und um die Arme und Beine tragen sie Armbänder aus Eber - zähneu oder weißen und schwarzen Perlen . Sie deformieren den Schädel in der Kindheit mit Hilfe von Rindenbinden , wie Hagen an einem kleinen Kinde beobachten konnte . Auch diese Leute verkauften bereitwillig Waffen , wie Keule und besonders Pfeil und Bogen . Erstere besaßen 1 m Länge und am unteren Ende eine kugelartige Verdickung zur Stütze der Hand ; die Bogen bildeten einen Kreisbogen und waren mittels einer Bananeubastsehue gespannt . Sie sind sehr geschickt im Herstellen der Pfeile und sollen dieselben vergiften . Man trägt sie in einem Köcher , der jede Ver -
	        

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