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Geschichte der älteren polnischen Schriftsprache

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Nutzungslizenz

CC BY: Namensnennung 4.0 International. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliographische Daten

Inhalt / Download : Geschichte der älteren polnischen Schriftsprache

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-714783
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714783
Persistenter Identifier:
BV039673911
Titel:
Zeitschrift des Vereins für Volkskunde
Untertitel:
neue Folge d. Zeitschrift für Völkerpsychologie und Sprachwissenschaft
Weitere Titel:
Verein für Volkskunde <Berlin>: Zeitschrift des Vereins für Volkskunde
Erscheinungsort:
Berlin
Verlag:
Behrend [[1906-1924]], Verein für Volkskunde, Berlin
Erscheinungsjahr:
1891
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-708058
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-708058
Persistenter Identifier:
DE-11-001674553
Titel:
Zeitschrift des Vereins für Volkskunde, 29/34.1919/24
Erscheinungsjahr:
1919
Signatur:
LA 8000-29/34
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenheft

Strukturtyp:
Zeitschriftenheft
Titel:
Dreißigster bis zweiunddreißigster Jahrgang: 1920-1922
Sonstige Person:
Boehm, Fritz
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Titelseite

Strukturtyp:
Titelseite
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Geschichte der älteren polnischen Schriftsprache
    [3]
  • Vorderer Einband
    -
  • Vorderer Buchspiegel
    -
  • Vorsatzblatt
    -
  • Titelseite
    [1]
  • Inhaltsverzeichnis: Inhalt
    [5]
  • Kapitel: Erstes Kapitel. Einheitlichkeit der Sprache. Ihre dialektischen Züge
    [7]
  • Kapitel: Zweites Kapitel. Die Anfänge im 13. Jahrhundert. Unabhängigkeit von Böhmen
    [14]
  • Kapitel: Drittes Kapitel. Das 14. Jahrhundert. Abhängigkeit von Böhmen
    [19]
  • Kapitel: Viertes Kapitel. Das 15. Jahrhundert. Chaos der Graphik
    [27]
  • Kapitel: Fünftes Kapitel. Die Schriftsprache. Der böhmische Einfluß
    [34]
  • Kapitel: Sechstes Kapitel. Dialektische Züge. Entstehung der Kultur- und Schriftsprache
    [43]
  • Kapitel: Siebentes Kapitel. Das 16. Jahrhundert. Entscheidende Rolle des Buchdrucks. Schriftsprache und Dialektisches
    [55]
  • Kapitel: Exkurs I.
    [68]
  • Kapitel: Exkurs II.
    69
  • Kapitel: Exkurs III.
    71
  • Kapitel: Exkurs IV.
    74
  • Kapitel: Exkurs V.
    78
  • Kapitel: Exkurs VI.
    80
  • Nachsatzblatt
    -
  • Hinterer Buchspiegel
    -
  • Hinterer Einband
    -
  • Farbkeil
    -

Volltext

Drittes Kapitel. 
Das 14. Jahrhundert, Abhängigkeit von Böhmen. 
Nach 1250 war die Grundlage für jedes mittelalterliche Schrifttum, 
wenn auch äußerst verspätet, nachgeliefert; aber statt der zu erwartenden 
lotten Weiterentwicklung trat eher ein Stillstand, fast Rückfall ein. 
Sr wird hinlänglich erklärt durch das Eindringen des deutschen Elementes, 
das sich nach 1250 in allen Städten, zumal im Westen (Krakau, Posen) 
und sogar in Klöstern (die polnischen Zisterzienser nahmen keine Polen 
auf, die Dominikaner wurden bald auch deutsch) festsetzte; die fremde 
Aulturschicht hatte natürlich kein Interesse mehr für die Landessprache 
und ihr Schrifttum. Die ihr entstammenden Gelehrten schrieben natür- 
lich nur lateinisch; sogar der patriotisch polnisch fühlende Matthaeus 
Notarli de Cracovia (in Prag Professor, in Heidelberg Rektor, in Worms 
Bischof), verdient um die Neugründung der Krakauer Universität von 
1400; doch kommt in seinem Traktat De ypocrisi, wenigstens in einer 
Krakauer Handschrift; ein polnisches Sprichwort vor („vulgariter cszoszna 
bok spusczil tho yest yusz straczono“ ist die Hälfte eines noch bei Rej und 
W. Potocki wohlbekannten Spruches: Wer sich auf Freunde verläßt, ver- 
liert die Hälfte, wer auf Gott, alles — beim Rechtsuchen; die Graphik 
ist die von 1400). 
Der durch die Einwanderung der Deutschen, zumal Handwerker und 
Kaufleute (die daher auch ihre eigenen geistigen Interessen trotz allen 
Reichtums arg vernachlässigten, wie dies in allen Kolonialländern sich 
wiederholt) erzielte Kulturfortschritt kam somit der Landessprache nicht 
zugute, bereitete nur den Grund zur Aufnahme zahlloser Lehnworte. 
Wohl waren die Bürger gebildeter als der auf seinem kargen Boden 
ärmlich hausende Adel (um 1350 kann man einmal unter den Anwesenden 
2% Adelige und 20% Bürger, die schreiben können, feststellen), der 
die Kriegslasten selbst trug und den Bürger beneidete; aber dieser 
Bürger pflegte nicht einmal seine eigene deutsche Literatur (Polen kennt 
irotz Zahl und Wohlstand der Deutschen kein einziges deutsches Lite- 
vaturdenkmal), geschweige denn die fremde, polnische. Diese empfing 
Jenn auch neuen Anstoß von außen, von Böhmen. 
Während nämlich in Polen selbst das Literaturwerk des 13. Jahr- 
hunderts nicht recht fortgesetzt wurde, hat sich dieses in Böhmen, aus 
lenselben spärlichen Anfängen, an der Wende des 13. und 14. Jahr- 
aunderts, unter deutschem Vorbilde außerordentlich entfaltet und das 
Polnische fürs ganze Mittelalter weit überflügelt; Prag verdunkelte Krakau 
und zog in Polen alle Wissensdurstigen an. Aber noch vor dem Ein- 
wirken seiner Universität waren nicht nur rein kulturelle, sondern auch 
politische Bande mit Polen geknüpft worden, vor allem in Schlesien. 
Du
	        

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