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Globus, 73.1898

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

fullscreen: Globus, 73.1898

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-714784
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714784
Persistenter Identifier:
BV041217508
Titel:
Globus
Untertitel:
illustrierte Zeitschrift für Länder- und Völkerkunde
Weitere Titel:
Globus
Erscheinungsort:
Braunschweig
Verlag:
Vieweg
Erscheinungsjahr:
1862
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-708368
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-708368
Persistenter Identifier:
DE-11-001723727
Titel:
Globus, 5.1864
Verlag:
Vieweg
Erscheinungsjahr:
1864
Signatur:
LA 3252-5
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Nachsatzblatt

Strukturtyp:
Nachsatzblatt
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Globus
    -
  • Globus, 73.1898
    [III]
  • Vorderer Einband
    -
  • Vorderer Buchspiegel
    -
  • Vorsatzblatt
    -
  • Vorblatt
    [I]
  • Titelseite
    [III]
  • Inhaltsverzeichnis: Inhaltsverzeichnis des LXXIII. Bandes
    [V]
  • Korrekturen: Druckfehler im LXXIII. Bande
    X
  • Zeitschriftenheft: Nr. 1. 1. Januar 1898 / Andree, Richard
    [1]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 2. 8. Januar 1898 / Andree, Richard
    [21]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 3. 15. Januar 1898 / Andree, Richard
    [37]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 4. 22. Januar 1898 / Andree, Richard
    [53]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 5. 29. Januar 1898 / Andree, Richard
    [69]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 6. 5. Februar 1898 / Andree, Richard
    [85]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 7. 19. Februar 1898 / Andree, Richard
    [105]
  • Zeitschriftenartikel: Die canadische Expedition zur Hudsonbai und nach Baffinland. Sommer 1897 / Bach, R.
    [105]
  • Zeitschriftenartikel: Eine Forschungsreise nach der Insel Marajó (Amazonas-Mündung). III. (Schluss) / Katzer, Friedrich
    107
  • Zeitschriftenartikel: Alte Gebräuche, Kleidung und Geräte der Litauer / Tetzner, F.
    110
  • Kapitel: 1. Alte Berichte
    110
  • Kapitel: 2. Geräte
    115
  • Zeitschriftenartikel: Bos primigenius im Mittelalter / Beltz, R.
    116
  • Zeitschriftenartikel: Anthropologisches vom internationalen medizinischen Kongress zu Moskau. August 1897 / Stieda, L.
    117
  • Zeitschriftenartikel: Ramon Lista und Joh. Valentin [gestorben] / Heynemann, C.
    117
  • Zeitschriftenrezension: Daffner, Franz: Das Wachstum des Menschen. Anthropologische Studie / Schmidt, Emil
    117
  • Zeitschriftenrezension: Julius Hann: Handbuch der Klimatologie. Zweite, wesentlich umgearbeitete und vermehrte Auflage. Bibliothek geographischer Handbücher, herausgegeben von Friedrich Ratzel / Herrmann, E.
    118
  • Zeitschriftenrezension: Kisak Tamai: Karawanenreise in Sibirien. Mit Anhang: Weltreise mehrerer Japaner über Sibirien vor 100 Jahren
    119
  • Zeitschriftenartikel: Aus allen Erdtheilen
    119
  • Zeitschriftenheft: Nr. 8. 26. Februar 1898 / Andree, Richard
    [121]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 9. 5. März 1898 / Andree, Richard
    [137]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 10. 12. März 1898 / Andree, Richard
    [153]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 11. 19. März 1898 / Andree, Richard
    [169]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 12. 26. März 1898 / Andree, Richard
    [185]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 13. 2. April 1898 / Andree, Richard
    [201]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 14. 9. April 1898 / Andree, Richard
    [217]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 15. 16. April 1898 / Andree, Richard
    [233]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 16. 23. April 1898 / Andree, Richard
    [249]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 17. 30. April 1898 / Andree, Richard
    [265]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 18. 7. Mai 1898 / Andree, Richard
    [281]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 19. 21. Mai 1898 / Andree, Richard
    [297]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 20. 28. Mai 1898 / Andree, Richard
    [317]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 21. 4. Juni 1898 / Andree, Richard
    [333]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 22. 11. Juni 1898 / Andree, Richard
    [349]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 23. 18. Juni 1898 / Andree, Richard
    [365]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 24. 25. Juni 1898 / Andree, Richard
    [381]
  • Sonstiges: [Inhalt, Eingegangene Neuigkeiten, Werbung. Heft #22 fehlt]
    [uncounted]
  • Nachsatzblatt
    [uncounted]
  • Hinterer Buchspiegel
    [uncounted]
  • Hinterer Einband
    [uncounted]
  • Farbkeil
    [uncounted]

Volltext

Alte Gebräuche, Kleidung und Geräte der Litauer. 
115 
Dr. F. Tetzner: 
werffen sie nur unter den tisch, fressen also und sauffen 
lustig, bis alles auf ist. 
Kindsbett-Ceremonien.der Litthauwer. Wan 
sie Kind-Bier halten, wird ein liun, welches mit dem 
kochlöffel mufs todtgeschlagen werden, geschlachtet und 
gekocht, rings umb setzen sich die Weiher, knyend, auf 
der erden nieder, davon mufs eine jede essen, also dafs 
nichts übrig bleibe als die knochen. 
Beygläubige Gewohnheiten der Litthauwen. 
In dem Pilkelnischen Kirchspiel ist eine Linde, nicht 
weit von Petreifeelen, welche also gewachsen, dafs in 
der mitten durch die also gewachsene äste ein loch alda 
zu sehen, dadurch eben ein mensch kan durchkriechen: 
hiedurch kriechen die Litthauwen jährlich, umb die 
ernd-zeit, wan ihnen der rücke von dem schneiden 
ermüdet ist, oder wehe thut, meinen abergläubisch, 
dieses seye gut vor ihre schmertzen: ein solches aber 
gläubisches volk ist es, und können die übrige reliquien 
des Heydenthumbs nicht gantz ausgerottet werden. 
Die Litthauwen haben noch viele heilige tage, als Petri, 
Pauli, Johannis, Georgii; welche sie zwar wohl gar nicht 
feyren, sondern wollen auf denselbigen nicht arbeiten, 
und haben sie das Johannis-fest nicht auf eben den tag, 
welcher im Calender beschrieben, welches ihnen sehr 
mifsfällt: und wan sie einen Teutschen darauf arbeiten 
sehen, sagen sie: Gott wird dich straffen.“ 
Brand führt nun einige Dainos in Übersetzung auf, 
bietet eine Anzahl Wörter, Sprichwörter u. dergl., aus 
dem Sprachschätze der Litauer; unerwähnt bleibt hei 
ihm, wie bei allen alten Autoren, das Gemeindeleben, 
besonders das Zusammenrufen der Bauern durch den 
stabtragenden Schulze. Dieser Schulzenstab (kriwule) 
hat sich bis heute am Haff erhalten. Ein Litauer 
in Eydtkunen erzählte, dafs zu seines Vaters Zeiten sehr 
oft vom Nebenhause die Kriwule gebracht worden sei. 
In fliegendem Laufe sei sie ohne Bemerkung oder mit 
einfacher Zeitangabe abgegeben worden und mufste sofort 
zum Nachbar weitergeschafft werden. Der letzte im 
Dorfe brachte sie zum Schulzen zurück. Sofort nach 
dem Erhalt der Kriwule, oder auch zur festgesetzten 
Zeit, versammelte man sich dann, und wer zu spät kam, 
zahlte Strafe. Aufser dem vielgebogenen Stock (Fig. 3) 
gab es auch noch eine Kriwule, die nichts als ein viel 
gewundener Griff in Geweihform war und mit einer 
Pfeife und einem Loch zum Einschrauhen des Stockes 
(Fig. 4) versehen war. Ähnlich ging im Erzgebirge 
ehemals der „Hammer“ herum, der ein Behältnis barg, 
Fig. 3. Schulzenstab oder Kriwule (Stock). 
Fig. 4. Kriwule (Stockgriff). 
in dem die Bekanntmachung lag. In manchen litauischen 
Gegenden bezeichnet man mit dem Namen des Schulzen 
stabes dann auch die Gemeindeversammlungen der Dorf 
jugend an Feiertagsabenden, besonders an den Abenden 
des zweiten Feiertags und in den zwölf Nächten. An 
diesen Rockenabenden ist es natürlich lustig hergegangen, 
und einige vermuten, dafs der Name Krawall nichts als 
eine Umbildung von Kriwule sei, womit man jene Ver 
sammlungen bezeichnet habe. Es bleibt hier noch zu 
untersuchen, wo das mittellateinische Wort charavallium 
(Katzenmusik, Lärm) entstanden ist und wie dies mit 
Kriwule zusammenhängt. Jetzt leitet man meist Krawall 
von jenem mittellateinischen Worte ab. 
Der Schulze trug den Krummstab als Zeichen seiner 
Würde, namentlich bei Beaufsichtigung der Scharwerker. 
2. Geräte. 
Charakteristisches Hausgerät besitzen die Litauer 
ink, Stuhl, Bett, Wiege, Koffer, 
ganz Deutschland; eine eigen 
tümliche Sessel form ist nicht 
selten, hei der die Füfse auf 
einem Rahmen enden. Die festen 
Wandbänke unterscheiden sich 
von der verrückbaren Sitzhank 
vor dem Tisch. Diese drei 
Stücke gehen jedem Krug sein 
Gepräge, der eben nichts weiter 
enthält, als die lange Tafel mit 
den Bänken. In Russisch-Li 
tauen bietet der Lichtständer 
(Scliubenkschtis) noch eine Er 
innerung an ältere Zeit. Zu 
Lepners Zeit war er noch all 
gemein in Gebrauch, Rhesa 
kennt ihn noch auf den Ilaff- 
dörfern, heute ist selbst in 
die entlegensten schameitischen 
Weiler die Petroleumlampe ge 
kommen; nur selten ist er noch 
zu finden. Eine l'/ 2 m hohe 
Holzstange mit Fufs ist mit 
einer kürzeren, verstellbaren 
zweiten verbunden, die oben 
eine Zwicke als Spanhalter 
trägt. Dieser Kienspan (Skala) 
wird abends angebrannt und 
dient als Licht (Schihurys). An 
der Seite des Ständers hängt ein 
Bündel Kienspäne als Vorrat 
(Fig. 5). Der Lichtständer tritt in mehreren Abarten 
auf; an Stelle der Zwicke befindet sich oft einerostartige 
Eisenpfanne. Diese Lichtpfanne enthält brennende Kien 
späne und steht entweder auf einem Ständer oder hängt 
an der Decke. Die erstere Art habe ich genau in der 
selben Weise beim persischen Moharemfeste in Smyrna 
gesehen. Der Hof, auf dem die eigenen Tänze und 
blutigen Selbstverwundungen der schiitischen Mohamme 
daner stattfanden, ward einzig durch solche Lichtständer 
erhellt. 
Von anderem Hausgerät verdient die Handmühle 
noch Erwähnung. Heute besorgen freilich fast allgemein 
Dampfmühlen oder doch Wasser- und Windmühlen das 
Geschäft der Mehlbereitung. Einst füllte aber das 
Mahlen einen grofsen Teil der täglichen Tliätigkeit aus. 
Die Dainos gedenken wiederholt der Mühle, und alte 
Zeugnisse erwähnen den Gesang beim Mahlen. In einem 
besonderen Häuschen besorgte man ehemals die Mehl 
bereitung (Fig. 6, S. 116). Ein Holzgestell von 1 m Höhe 
und Breite und 1 Uj m Länge enthält im Inneren in 
einem cylinderförmigen Loch eine wagerecht liegende 
feste und darüber eine ebensolche drehbare Steinscheibe. 
Die Drehscheibe ist unten gerieft, hat in der Mitte ein 
durchgehendes Loch (kazuba; vergl. den Volksnamen 
der Kascliuben) zur Aufnahme des Getreides und nahe 
am Rande ein zweites Loch zum Drehen. Gewöhnlich 
nicht mehr. Tisch , Be 
K ommode sind wie in 
Fig. 5. Litauischer 
Licht Ständer.
	        

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