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Anthropos, 10/11.1915/16

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

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Bibliographische Daten

fullscreen: Anthropos, 10/11.1915/16

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-714784
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714784
Persistenter Identifier:
BV041217508
Titel:
Globus
Untertitel:
illustrierte Zeitschrift für Länder- und Völkerkunde
Weitere Titel:
Globus
Erscheinungsort:
Braunschweig
Verlag:
Vieweg
Erscheinungsjahr:
1862
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-708369
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-708369
Persistenter Identifier:
DE-11-001723729
Titel:
Globus, 6.1864
Erscheinungsjahr:
1864
Signatur:
LA 3252-6
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Hinterer Buchspiegel

Strukturtyp:
Hinterer Buchspiegel
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Anthropos
    -
  • Anthropos, 10/11.1915/16
    -
  • Vorderer Einband
    -
  • Vorderer Buchspiegel
    -
  • Vorsatzblatt
    -
  • Titelseite
    -
  • Literaturverzeichnis: Index
    I
  • Zeitschriftenheft
    1
  • Zeitschriftenheft
    307
  • Zeitschriftenheft
    695
  • Leerseite
    -
  • Werbung
    -
  • Leerseite
    -
  • Hinterer Buchspiegel
    -
  • Hinterer Einband
    -
  • Farbkeil
    -

Volltext

Der Gottesbegriff der Sulus. 
Von P. V. Cathrein, S. J., Valkenburg (Holland). 
Schon Rob. Moffat 1 hat den südafrikanischen Negerstämmen fast all 
gemein die Kenntnis eines höchsten Wesens, des Schöpfers aller Dinge, ab 
gesprochen. In seinem Geleise bewegt sich Gustav Fritsch 1 2 , der behauptet: 
„Es fehlt .. bei allen südafrikanischen Bantuvölkern ursprünglich die Idee der 
Gottheit, als eines höchsten persönlichen Wesens, welches mit der Menschheit 
nichts gemein hat.“ Er ist ungehalten über jene Missionäre, die den genannten 
Stämmen die Idee eines höchsten Gottes zuschreiben; der (Jnku/unku/ii der 
Amazulu z. B. sei nur der Allergrößte der amahlozi , wie die Geister der Ver 
storbenen bei ihnen heißen 3 . 
In jüngster Zeit noch hat es der bekannte Ethnologe E. Sidney Hartland 
unternommen, den Beweis zu erbringen, daß sämtliche Bantu-Stämme Süd-Afrikas 
keinen Begriff von Gott, dem Schöpfer aller Dinge, haben 4 . 
Da die Frage von weittragender religionsgeschichtlicher Bedeutung ist, 
möchte ich im folgenden die Ausführungen prüfen, die Sidney Hartland dem 
Gottesbegriff der Sulus widmet und die ein besonderes Interesse beanspruchen. 
Von den südafrikanischen Stämmen behauptet Hartland ganz allgemein: 
„Da sie auf einem großen Kontinent wohnten, kam ihnen die Frage nach dem 
Ursprung von Himmel und Erde nie in den Sinn. Über den Ursprung der 
Menschen und Tiere aber haben sie in etwa philosophiert. Die Sulus reden 
von Unkulunkulu als dem ersten der Menschen, dem Menschen, der dem 
Menschen irgendwie das Dasein gab. Wie er das tat, darüber sind sie nicht 
einig. Er selbst soll aus einem Rohrfeld hervorgegangen sein. Einige meinten, 
er habe die Menschen gezeugt oder aus einem Rohre (Schilfrohr) gemacht. 
Andere wähnten, er habe sie ausgegraben oder von einem Steine abgesplittert. 
Das Wort Unkulunkulu bedeutet einfach den ältesten bekannten Ahnen eines 
Stammes oder Klans. Jeder Klan hat seinen Unkulunkulu , und der Ausdruck 
ist gleichbedeutend mit unserem „Groß-Groß-Großvater“ und „Groß-Groß-Groß- 
mutter“. Uthlanga ist ein anderer oft erwähnter Name für den Sulu-Schöpfer. 
Das Wort bedeutet Rohr und wird bildlich gebraucht für eine Quelle des Seins. 
So wird der Vater die Uthlanga seiner Kinder genannt, von der diese hervor 
sproßten und abbrachen wie die Sprößlinge von einem Rohr. Von Unkulunkulu , 
dem ersten Menschen, sagt man zuweilen, er habe die Menschen durch Uthlanga 
gezeugt; dann wird Uthlanga als sein Weib betrachtet. Umdabuko (von uku- 
dabuko = abbrechen, lostrennen) ist ein dritter Ausdruck, der zuweilen in einem 
persönlichen Sinn von „der Herr oder Häuptling, der Leben gibt“, gebraucht 
und mit Uthlanga identifiziert wird. 
1 R. Moffat, Missionary Labours and Scenes in South Africa. London 1842, S. 243. 
1 G. Fritsch, Die Eingebornen Südafrikas. Breslau 1872, S. 98. 
s Ama ist Pluralpräfix in der Kaffernsprache. 
4 E. S. Hartland, Bantu and South Africa in der „Encyclopedia of Religion and Ethics“, II, 
Edinburgh 1909, S. 363 ff. 
Anthropos X—XI. 1916—lBltt. 
1
	        

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