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Der Erdball, 5.1931

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

fullscreen: Der Erdball, 5.1931

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-714784
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714784
Persistenter Identifier:
BV041217508
Titel:
Globus
Untertitel:
illustrierte Zeitschrift für Länder- und Völkerkunde
Weitere Titel:
Globus
Erscheinungsort:
Braunschweig
Verlag:
Vieweg
Erscheinungsjahr:
1862
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-708373
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-708373
Persistenter Identifier:
DE-11-001723735
Titel:
Globus, 10.1866
Verlag:
Vieweg
Erscheinungsjahr:
1866
Signatur:
LA 3252-10
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Nachsatzblatt

Strukturtyp:
Nachsatzblatt
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Der Erdball
    -
  • Der Erdball, 5.1931
    -
  • Vorderer Einband
    -
  • Vorderer Buchspiegel
    -
  • Vorsatzblatt
    -
  • Titelseite
    -
  • Inhaltsverzeichnis: Inhaltsverzeichnis. Jahrgang V, 1931
    -
  • Zeitschriftenheft: 5. Jahrgang 1931, Heft 1
    -
  • Zeitschriftenheft: 5. Jahrgang 1931, Heft 2
    -
  • Zeitschriftenheft: 5. Jahrgang 1931, Heft 3. Afrika-Sondernummer
    -
  • Zeitschriftenheft: 5. Jahrgang 1931, Heft 4
    -
  • Zeitschriftenheft: 5. Jahrgang 1931, Heft 5
    -
  • Zeitschriftenheft: 5. Jahrgang 1931, Heft 6
    -
  • Zeitschriftenheft: 5. Jahrgang 1931, Heft 7
    -
  • Zeitschriftenheft: 5. Jahrgang 1931, Heft 8
    -
  • Zeitschriftenheft: 5. Jahrgang 1931, Heft 9
    -
  • Zeitschriftenheft: 5. Jahrgang 1931, Heft 10
    -
  • Zeitschriftenheft: 5. Jahrgang 1931, Heft 11
    -
  • Zeitschriftenheft: 5. Jahrgang 1931, Heft 12
    -
  • Titelseite
    -
  • Inhaltsverzeichnis: Inhalt von Heft 12
    -
  • Werbung
    -
  • Zeitschriftenartikel: Musikalische Astrologie. Mit 2 Textfiguren und 1 Abbildung und Tafel 105 / Nadel, Siegfried F.
    [441]
  • Zeitschriftenartikel: Seldschuken-Architektur. Mit 5 Aufnahmen des Verfassers auf Tafel 105-107 / Ritter, E. J.
    448
  • Zeitschriftenartikel: Suaheli-Mützen. Mit 12 Textfiguren nach Zeichnungen des Verfassers / Braun, K.
    450
  • Zeitschriftenartikel: Azume und Ghazije. Mit 2 Abbildungen auf Tafel 108 / Frobenius, Leo
    452
  • Zeitschriftenartikel: Reifezeremonien und Geheimbund bei den Babali-Negern vom Ituri. Mit 2 Textfiguren und 5 Abbildungen auf Tafel 109-110 / Kawaters, P. H.
    454
  • Zeitschriftenartikel: Die Eskimos von Labrador. Mit 8 Abbildungen auf Tafel 110-112 / König, H.
    465
  • Zeitschriftenartikel: Philosophie des Schutthaufens / Schardt, Oskar Franz
    469
  • Zeitschriftenartikel: Wer hat Amerika entdeckt? / Widenbauer, Georg
    472
  • Zeitschriftenartikel: Japans Auswanderung / Hertzberg, H.
    478
  • Zeitschriftenrezension: Neuerscheinungen
    480
  • Werbung
    -
  • Nachsatzblatt
    -
  • Hinterer Buchspiegel
    -
  • Hinterer Einband
    -
  • Farbkeil
    -

Volltext

457 
gehören hauptsächlich zwei, und zwar der ,,Tata ka mambela“ und der 
,,Ishumu“. 
Die wichtigste Amtstätigkeit des Tata ka mambela ist die Eingliederung 
der Jugend in die Stammeszugehörigkeit. Diese Einführung (Initiation) 
geschieht durch verschiedene Riten, deren Gesamtheit durch das Wort 
Mambela ausgedrückt wird. Ueber das Mambela ist schon viel geraten und 
geschrieben worden; da die Hauptdinge geheimnisvoll vor sich gehen und 
sämtliche Mitglieder zu strengem Schweigen verpflichtet sind, ist es auch 
schwer, das Richtige darüber zu erfahren. 
Man glaubte vielfach, daß das Mambela mit einer Art Menschenopfer 
verbunden ist. Dem aber widersprechen die Erkundigungen in verschiedenen 
Babaligegenden. Das Mambela, ohne den späteren Zusatz des Anyoto- 
Geheimhundes, ist eine an sich friedliche Einrichtung, wenn sie auch grau 
same Momente aufweist. Der Tata erläßt den Aufruf zur Abhaltung des 
Mambela; er veranstaltet ein Mahl mit Palmweingelage, zu dem der Ishumu 
und die Alten des Dorfes eingeladen werden. Während der Mahlzeit hält 
der Tata eine Rede und hebt hervor, daß die Zeit gekommen sei, an die 
Jugendweihe zu denken. Soundsoviele Knaben hätten das nötige Alter 
(10 —15 Jahre) erreicht, um eingegliedert zu werden. Sind alle einverstanden 
— was regelmäßig der Fall ist —, so wird beschlossen, die Alten aus der 
Verwandtschaft und Umgegend einzuladen. In acht bis vierzehn Tagen 
sind alle zur Stelle. Man nimmt gemeinsam ein Mahl im Dorf ein und zieht 
sich hernach zur Besprechung in den Wald zurück. Nachdem man bezüglich 
der Zahl der einzuführenden Knaben einig geworden ist und deren Namen 
kennt, wird auch gleich der Tag des Mambela-Anfangs festgelegt. Jünglinge 
anderer Dörfer dürfen auch miteingeführt werden, denn das stärkt das 
gute Verhältnis untereinander, sie fühlen sich als Geschwister und halten 
wie solche zusammen. 
Am Tag des Mambelafestes beginnt im Lauf des Vormittags der Frauen 
tanz. Dieser Tanz heißt deshalb so, weil sich auch das weibliche Geschlecht 
an demselben beteiligen darf. Gegen Abend fangen die Trommler den eigen 
tümlichen Takt des Mambelatanzes zu schlagen an. Da dieser Tanz aus 
schließlich Männertanz ist, müssen alle Frauen und Kinder fliehen. In Eile 
und unter Geschrei ergreifen sie Töpfe, Bananen, Feuer und Ruhebänke, 
und hastig gehfs von dannen. Außerhalb des Dorfes, am Waldesrand, lassen 
sie sich nieder. Hier bleiben sie, bis man sie wieder ruft. Gegen Mitternacht 
kommen die Männer, nehmen ihre Frauen und Kinder und gehen mit ihnen 
ins Dorf zurück. 
Am nächsten Morgen setzt der Mambelatanz frühzeitig wieder ein; die 
Frauen sind nicht mehr verpflichtet zu fliehen, dürfen sich aber nicht auf 
offener Straße zeigen. Die Tanztrommel dröhnt weiter, selbst wenn nicht 
mehr getanzt wird. Alles, was jetzt geschieht, gehört zur Feierlichkeit. Ma- 
busu — Ruten — von etwa dreieinhalb Meter Länge werden aus dem Wald 
herbeigebracht und einzeln im Feuer gedreht, wodurch sich die Rinde löst. 
Dem unteren Teil der Rute, zirka ein Meter, bleibt der Bast erhalten, der 
obere Teil dieser langen Ruten wird gewunden und dadurch peitschenartig 
geschmeidig. Jeder bereits initiierte Mbali ist berechtigt, sich am Auspeitschen 
der Jugend zu betätigen. Plötzlich langt ein Alter nach einem solchen Ma- 
busu; das ist das Zeichen zum Ergreifen eines Jünglings, den man dem Alten
	        

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