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Zur Geschichte des Schässburger Gymnasiums

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

CC BY: Namensnennung 4.0 International. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliographische Daten

Objekt: Zur Geschichte des Schässburger Gymnasiums

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-714784
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714784
Persistenter Identifier:
BV041217508
Titel:
Globus
Untertitel:
illustrierte Zeitschrift für Länder- und Völkerkunde
Weitere Titel:
Globus
Erscheinungsort:
Braunschweig
Verlag:
Vieweg
Erscheinungsjahr:
1862
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-708839
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-708839
Persistenter Identifier:
DE-11-001738937
Titel:
Globus, 37.1880
Verlag:
Vieweg
Erscheinungsjahr:
1880
Signatur:
LA 3252-37
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenheft

Strukturtyp:
Zeitschriftenheft
Titel:
No. 1. 1880
Sonstige Person:
Kiepert, Richard
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Globus
    -
  • Globus, 55/56.1889
    [III]
  • Vorderer Einband
    -
  • Vorderer Buchspiegel
    -
  • Vorsatzblatt
    -
  • Vorblatt
    [I]
  • Titelseite
    [III]
  • Literaturverzeichnis: Inhaltsverzeichniß
    [V]
  • Personenindex: Mitarbeiter-Verzeichnis
    VIII
  • Zeitschriftenheft: No. 1. 1889 / Deckert, Emil
    [1]
  • Zeitschriftenheft: No. 2. 1889 / Deckert, Emil
    [17]
  • Zeitschriftenheft: No. 3. 1889 / Deckert, Emil
    [33]
  • Zeitschriftenheft: No. 4. 1889 / Deckert, Emil
    [49]
  • Zeitschriftenheft: No. 5. 1889 / Deckert, Emil
    [65]
  • Zeitschriftenheft: No. 6. 1889 / Deckert, Emil
    [81]
  • Zeitschriftenheft: No. 7. 1889 / Deckert, Emil
    [97]
  • Zeitschriftenheft: No. 8. 1889 / Deckert, Emil
    [113]
  • Zeitschriftenheft: No. 9. 1889 / Deckert, Emil
    [129]
  • Zeitschriftenheft: No. 10. 1889 / Deckert, Emil
    [145]
  • Zeitschriftenheft: No. 11. 1889 / Deckert, Emil
    [161]
  • Zeitschriftenartikel: A. Jacobsen's und H. Kühn's Reise in Niederländisch-Indien. (Mit einer Karte und sechs Abbildungen)
    [161]
  • Zeitschriftenartikel: Die Araber in Ost- und Mittelafrika. (Schluß) / Seidel, H.
    168
  • Zeitschriftenartikel: Gebotene und verbotene Speisen bestimmter Tage. (Fortsetzung) / Haberland, Karl
    171
  • Zeitschriftenartikel: Der Stand der Karstarbeiten Ende der Arbeits-Saison 1888 / Kraus, Franz
    173
  • Zeitschriftenartikel: Aus allen Erdtheilen
    174
  • Zeitschriftenartikel: Die hauptsächlichsten Küstenplätze des Galla- und Somali-Landes. (Mit sechs Abbildungen.) / Deckert, Emil
    [177]
  • Zeitschriftenartikel: A. Jacobsen's und H. Kühn's Reise in Niederländisch-Indien. (Fortsetzung.) / Jacobsen, Adrian
    182
  • Zeitschriftenartikel: Aus Persien. I. / Ceyp, A. J.
    186
  • Zeitschriftenartikel: Gebotene und verbotene Speisen bestimmter Tage. (Fortsetzung.) / Haberland, Karl
    188
  • Zeitschriftenartikel: Aus allen Erdtheilen / Haberland, Karl
    190
  • Zeitschriftenheft: No. 12. 1889 / Deckert, Emil
    [177]
  • Zeitschriftenheft: No. 13. 1889 / Deckert, Emil
    [193]
  • Zeitschriftenheft: No. 14. 1889 / Deckert, Emil
    [209]
  • Zeitschriftenheft: No. 15. 1889 / Deckert, Emil
    [225]
  • Zeitschriftenheft: No. 16. 1889 / Deckert, Emil
    [241]
  • Zeitschriftenheft: No. 17. 1889 / Deckert, Emil
    [257]
  • Zeitschriftenheft: No. 18. 1889 / Deckert, Emil
    [273]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 19. 1889 / Deckert, Emil
    [289]
  • Zeitschriftenheft: No. 20. 1889 / Deckert, Emil
    [305]
  • Zeitschriftenheft: No. 21. 1889 / Deckert, Emil
    [321]
  • Zeitschriftenheft: No. 22. 1889 / Deckert, Emil
    [337]
  • Zeitschriftenheft: No. 23. 1889 / Deckert, Emil
    [353]
  • Zeitschriftenheft: No. 24. 1889 / Deckert, Emil
    [353]
  • Vorblatt
    [I]
  • Titelseite
    [III]
  • Inhaltsverzeichnis: Inhaltsverzeichniß
    [V]
  • Personenindex: Mitarbeiter-Verzeichnis
    VIII
  • Zeitschriftenheft: No. 1. 1889 / Deckert, Emil
    [1]
  • Zeitschriftenheft: No. 2. 1889 / Deckert, Emil
    17
  • Zeitschriftenheft: No. 3. 1889 / Deckert, Emil
    [33]
  • Zeitschriftenheft: No. 4. 1889 / Deckert, Emil
    [49]
  • Zeitschriftenheft: No. 5. 1889 / Deckert, Emil
    [65]
  • Zeitschriftenheft: No. 6. 1889 / Deckert, Emil
    [81]
  • Zeitschriftenheft: No. 7. 1889 / Deckert, Emil
    [97]
  • Zeitschriftenheft: No. 8. 1889 / Deckert, Emil
    [113]
  • Zeitschriftenheft: No. 9. 1889 / Deckert, Emil
    [129]
  • Zeitschriftenheft: No. 10. 1889 / Deckert, Emil
    [145]
  • Zeitschriftenheft: No. 11. 1889 / Deckert, Emil
    [161]
  • Zeitschriftenheft: No. 12. 1889 / Deckert, Emil
    [177]
  • Zeitschriftenheft: No. 13. 1889 / Deckert, Emil
    [193]
  • Zeitschriftenheft: No. 14. 1889 / Deckert, Emil
    [209]
  • Zeitschriftenheft: No. 15. 1889 / Deckert, Emil
    [225]
  • Zeitschriftenheft: No. 16. 1889 / Deckert, Emil
    [241]
  • Zeitschriftenheft: No. 17. 1889 / Deckert, Emil
    [257]
  • Zeitschriftenheft: No. 18. 1889 / Deckert, Emil
    [673]
  • Zeitschriftenheft: No. 19. 1889 / Deckert, Emil
    [289]
  • Zeitschriftenheft: No. 20. 1889 / Deckert, Emil
    [305]
  • Zeitschriftenheft: No. 21. 1889 / Deckert, Emil
    [321]
  • Zeitschriftenheft: No. 22. 1889 / Deckert, Emil
    [337]
  • Zeitschriftenheft: No. 23. 1889 / Deckert, Emil
    [353]
  • Zeitschriftenheft: No. 24. 1889 / Deckert, Emil
    [369]
  • Nachsatzblatt
    385
  • Hinterer Buchspiegel
    387
  • Hinterer Einband
    388
  • Farbkeil
    389

Volltext

Karl Haberland: Gebotene und verbotene Speisen bestimmter Tage. 
171 
22 * 
richten ließe. Zudenl ist die Fall-Station im vergangenen 
Sommer aufs neue besetzt worden; doch scheint man es 
gegenwärtig noch vermeiden zu wollen, dem bösen Nachbar 
Tippoo Tib — der Übrigens „Wall" des Fall-Distrikts ist — 
irgend welche Beschränkungen aufzuerlegen. Eher wären 
auf den linksseitigen Zuflüssen des Kongo kräftige Maß 
regeln ins Werk zu setzen, namentlich aus dem Kassai und 
seinen weit verzweigten Nebcnadern Sankuru und Lomami. 
Der Kassai selbst ist von der Mündung bis zu den Wiß- 
mann-Fällen in einer Ausdehnung von 650 km für größere 
Flußdampfer jederzeit passtrbar, ebenso die schiffbare Fort 
setzung des Hauptstromes, der herrliche Lulua, der direkt in 
das Reich der mittleren Baluba führt. Lomami und 
Sankuru endlich leiten ostwärts hinüber in jene Striche, 
die seit dem letzten Jahrfünft unter deur Drucke der arabi 
schen Sklavenjäger seufzen. In kleinerem Umfange dürsten 
sich noch der Tschuapa und Lulongo — falls sich die Neger 
razzien soweit erstrecken — zu Dampfer - Unternehmungen 
gegen die Araber eignen. 
Der kürzeste Pfad zu den Sitzen der islamitischen Raub 
fürsten läuft jedenfalls über Land auf der bekannten und 
vielbcgaugenen Karawanenstraße von Bagamoyo nach Ud- 
schidschi. Dieser Weg ist jetzt durch den ostafrikanischen 
Aufstand völlig gesperrt, und das Araberthum herrscht hier 
um so unumschränkter, als der große Feind der Musel 
männer , der gefürchtete Negerkönig Mirambo, nicht mehr 
zu den Lebenden zählt. Mirambo's Name war lange Zeit 
der Schrecken der Händler; wehe dem Araber, der in des 
Königs Gefangenschaft siel! Vor etwa zehn Jahren er 
stürmte er Tabora, diesen Hauptstützpunkt der Jslamiten 
und tödtcte mehr als 100 Araber, abgesehen von ihren 
Truppen I. Soviel über den Tod des Königs verlautet 
ist, haben sich die Araber durch Gift ihres Gegners zu 
entledigen gesucht. Unserm Reichskommissar für Ostafrika, 
Hauptmanu Wißmann, wird Mirambo, der mit ihm per 
sönlich befreundet war, sehr fehlen; indeß, wir leben der 
sicheren Zuversicht, daß es dem kundigen Reisenden gelingen 
wird, den Aufstand zu bemeistern, eine geschützte Straße 
nach dem Tauganika zu eröffnen und unsere Herrschaft in 
Ostafrika glänzender als zuvor wieder herzustellen. 
Und die Sklaverei? Auch sie muß dereiust vor solchen 
Erfolgen weichen, wenn auch, wie Serpa Pinto schreibt, 
weder diese noch die nächste Generation cs erleben wird, 
daß die Knechtschaft gänzlich vom afrikanischen Boden ver 
schwindet. Erst „mit Hilfe einer ausgebreiteten Civilisation 
dürfen wir hoffen, die Sklaverei eines Tages beseitigt zu sehen". I * 
I Näheres über Mirambo, den „Napoleon Afrikas", siehe 
Mittheilungen der Deutsch-Afrikanischen Gesellschaft IV., S. 52 
bis 54 und Wißmann's neuestes Buch: „Quer durch Afrika 
unter der deutschen Flagge". Dem Urtheil Burdo's über 
Mirambo in seiner schon genannten Schrift können wir uns 
nicht anschließen. 
Gebotene und verbotene Speisen bestimmter Tage. 
Bon Karl Haberland. 
(Fortsetzung.) 
Im nordischen Heidenthume bildete das Schweinefleisch 
den wichtigsten Bestandtheil des Mahles am Julfeste, und 
dieses Lieblingsgericht hielt sich auch nach Einführung des 
Christenthums; Gervasius von Tilbury erzählt bereits von 
der Weihnachtssuppe der christlichen Schweden aus frisch 
geschlachtetem Schweinefleisch mit Milch, welche auch noch 
im achtzehnten Jahrhundert als gebräuchlich erwähnt wird, 
und dem darauf folgenden Ribbespeerbraten 4 ), und noch 
heute schlachten in Nord-Seeland (Dänemark) die Bauern 
zu jedem Jul- und Neujahrsabend ein Schwein, um am 
Abend Suppe und am anderen Tage die Reste davon zu 
essen, weil dann nicht gekocht werden darf-); im bereits 
erwähnten Schwcinesleischessen der Ehsten zu Weihnachten 
haben wir jedenfalls auch einen llebertrag der altnordischen 
Sitte vor uns. In England war es namentlich der 
Schwcinskops, welcher beim feierlichen Weihnachtsmahl seine 
Rolle in den vergangenen Jahrhunderten spielte, und auch 
jetzt noch vereinzelt — beispielsweise im Oueens College zu 
Oxford — als Ueberlebsel dabei figurirt 3 ). Für Schlesien ist 
das Neujahrsgericht geräuchertes Schweinefleisch mit Back 
obst — das sogenannte „Himmelreich" 4 ) — für die Rumänen 
Siebenbürgens Sulzen und gekochte Pflaumen das Fest 
gericht des Dreiköuigstages 5 ); der altrömische Brauch for 
derte für die sechsten Kalenden Schweinefleisch mit Bohnen 
und Dinkel als Zugericht, man glaubte durch Genuß dieses 
Gerichtes für die Gesundheit im nächsten Jahre zu sorgen H. 
3 s *) Otia imperialia, S. 60. ft Dllringsfeld 1, 92. 
vT ; a - n ^ 1: 264/5. 4 ) Simrock 549. 5 ) Schmidt, Das Jahr 
uno ferne Tage in Meinung und Brauch der Rumänen Sieben- 
vurgens. Hermannstadt 1866, S. 6. ft Ovid, Fasten, 6, 169 ff. 
In Norwegen tritt das Schwein als Festgericht für den 
Martinstag auf 4 ), im deutschen Kiuderliede kommt der 
große Martin und schlachtet ein großes fettes Schwein ft; 
als einen fränkischen Brauch an diesem Tage hat Sebastian 
Frank das Kämpfenlassen zweier Eber mit uachheriger Ver- 
theilung des Fleisches unter das Volk überliefert 3 ). Auch der 
englische Name für das im Herbste geräucherte Rindfleisch — 
Martlemasbeef — weist auf Martini als eine alte Eiuschlachte- 
zeit hin; für das Voigtland ist die Adveutzeit die Zeit des 
Einschlachtens der gemästeten Schweine 4 ). In der Ober- 
pfalz muß am Fastnachtsdienstage dem Vieh Blutwurst oder 
gebraten Blut als Vorbeugung für die Maulblattern ein 
gegeben werden ft, in Franken bewahrt der Genuß von 
Blutwurst an diesem Tage auch die Menschen vor Krank 
heit im Jahre 6 ); in mecklenburgischen Gegenden stehen die 
Leute in der Christnacht auf, um (Gänse-?) Schwarzsauer 
zu genießen 7 ). 
Das Schaf ist in Irland das Thier des Michaelistages, 
früher schlachtete jede Familie dort ein solches und gab einen 
Theil des Fleisches den Armen ft. Im Oberpfälzer Walde 
gehört hingegen Bockfleisch als obligates Essen zum Hoch 
zeitsmahle, zur Benehmung des üblen Geruches wird aber 
das Thier, ehe der Metzger es absticht, vom Dache herab 
gestoßen 9); dieser Brauch, die zu schlachtenden Böcke vom 
Dache herabzustoßen, findet sich auch anderwärts in der 
Oberpfalz 1() ). 
ft Wolf, Beiträge 1, 49. ft Kulm, Westfälisches 2, 98. 
ft Wolf, Beiträge I, 49. 4 ) Köhler 164. ft Schönwerth 1, 311. 
ft Wuttke §. 215. ft Bartsch, Nr. 1174, 1177. ft Wolf, Bei 
träge 2, 98. ft Schönwerth 1, 98. 10 ) Schönwerth 1, 342/3.
	        

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