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Globus, 44.1883

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

fullscreen: Globus, 44.1883

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-714784
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714784
Persistenter Identifier:
BV041217508
Titel:
Globus
Untertitel:
illustrierte Zeitschrift für Länder- und Völkerkunde
Weitere Titel:
Globus
Erscheinungsort:
Braunschweig
Verlag:
Vieweg
Erscheinungsjahr:
1862
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-708845
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-708845
Persistenter Identifier:
DE-11-001738944
Titel:
Globus, 44.1883
Verlag:
Vieweg
Erscheinungsjahr:
1883
Signatur:
LA 3252-44
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenheft

Strukturtyp:
Zeitschriftenheft
Titel:
No. 13. 1883
Sonstige Person:
Kiepert, Richard
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenartikel

Strukturtyp:
Zeitschriftenartikel
Titel:
Bei den Valavé auf Madagaskar. (Nach meinem Tagebuche.) II.
Sonstige Person:
Audebert, J.
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Globus
    -
  • Globus, 44.1883
    [III]
  • Vorderer Einband
    -
  • Vorderer Buchspiegel
    -
  • Vorsatzblatt
    -
  • Vorblatt
    [I]
  • Titelseite
    [III]
  • Inhaltsverzeichnis: Inhaltsverzeichniß
    [V]
  • Zeitschriftenheft: No. 1. 1883 / Kiepert, Richard
    [1]
  • Zeitschriftenheft: No. 2. 1883 / Kiepert, Richard
    [17]
  • Zeitschriftenheft: No. 3. 1883 / Kiepert, Richard
    [33]
  • Zeitschriftenheft: No. 4. 1883 / Kiepert, Richard
    [49]
  • Zeitschriftenheft: No. 5. 1883 / Kiepert, Richard
    [65]
  • Zeitschriftenheft: No. 6. 1883 / Kiepert, Richard
    [81]
  • Zeitschriftenheft: No. 7. 1883 / Kiepert, Richard
    [97]
  • Zeitschriftenheft: No. 8. 1883 / Kiepert, Richard
    [113]
  • Zeitschriftenheft: No. 9. 1883 / Kiepert, Richard
    [129]
  • Zeitschriftenheft: No. 10. 1883 / Kiepert, Richard
    [145]
  • Zeitschriftenheft: No. 11. 1883 / Kiepert, Richard
    [161]
  • Zeitschriftenheft: No. 12. 1883 / Kiepert, Richard
    [177]
  • Zeitschriftenheft: No. 13. 1883 / Kiepert, Richard
    [193]
  • Zeitschriftenartikel: Gallieni'€™s Erforschungs-Expedition nach dem obern Niger. (Nach dem Französischen des Kommandanten Gallieni.) X.
    [193]
  • Zeitschriftenartikel: Bei den Valavé auf Madagaskar. (Nach meinem Tagebuche.) II. / Audebert, J.
    198
  • Zeitschriftenartikel: Die neuesten Golfstrom-Forschungen
    201
  • Zeitschriftenartikel: Kürzere Mittheilungen
    204
  • Zeitschriftenartikel: Aus allen Erdtheilen
    206
  • Zeitschriftenheft: No. 14. 1883 / Kiepert, Richard
    [209]
  • Zeitschriftenheft: No. 15. 1883 / Kiepert, Richard
    [225]
  • Zeitschriftenheft: No. 16. 1883 / Kiepert, Richard
    [241]
  • Zeitschriftenheft: No. 17. 1883 / Kiepert, Richard
    [257]
  • Zeitschriftenheft: No. 18. 1883 / Kiepert, Richard
    [273]
  • Zeitschriftenheft: No. 19. 1883 / Kiepert, Richard
    [289]
  • Zeitschriftenheft: No. 20. 1883 / Kiepert, Richard
    [305]
  • Zeitschriftenheft: No. 21. 1883 / Kiepert, Richard
    [321]
  • Zeitschriftenheft: No. 22. 1883 / Kiepert, Richard
    [337]
  • Zeitschriftenheft: No. 23. 1883 / Kiepert, Richard
    [353]
  • Zeitschriftenheft: No. 24. 1883 / Kiepert, Richard
    [369]
  • Nachsatzblatt
    -
  • Hinterer Buchspiegel
    -
  • Hinterer Einband
    -
  • Farbkeil
    -

Volltext

200 
I . Audebert : 23ci den Valavs auf Madagaskar . 
und ich , um nicht in eill lautes Gelächter auszubrechen , es für gut hielt die seltsamen Kapriolen ebenfalls nach Kräften milzumachen . Man denke sich den seltsamen zug : auf beiden Seiten dicht gedrängt , stand das ob solcher Pracht entzückte Volk , die vor uns wackelnden Figuren trugen die merkwürdigsten Trachten — Röcke in allen Schnitten und Farben , bei einigen , die sich bis zum Frack verstiegen hatten , reichten die Schöße bis zur Erde , Beinkleider hatten die wenigsten , wenn aber solche vorhanden waren , so trugen sie das Hemd darüber und dieses lugte unschnldsvoll und neugierig einige Finger breit unter dem Rocke hervor . Andere trugen alte englische Helme , mehrere die schon wähnte Zipfelmütze und die elegantesten schließlich balan - cirten auf ihren Häuptern mühsam einen lebensmüden und vielgeprüft aussehenden Cylinderhut . Nur der Gouverneur besaß Schnhwerk und zwar waren es gestickte Pantoffeln . Mir brach der Angstschweiß aus , denn meine Lachlust ließ sich kaum mehr zügeln ; in einem so feierlichen Augenblick aber wäre alles eher erlaubt gewesen als zu lachen . Doch 
wir erreichten endlich das Thor der Festung . Neuer 
Schrecken für mich ; wie sollte ich mit meinen weißen Kleidern über diesen Abgrund kommen . Während ich noch nach der Lösung dieses Rüthsels suchte , watscheln die Hova mit ihren nackten Beinen durch die tiefe Jauche , lustig und ohne Unterbrechung quiekt die Musik , mich ergriffen vier - starke Arme , der Gouverneur kroch auf den Rücken seines Leibsklaven und im Nu standen wir wohlbehalten drüben — das Räthsel war gelöst . Feierlich zogen wir durch die zweite Umzäunung , noch feierlicher durch die dritte und nahmen hier vor dem Flaggenmaste Aufstellung . Es ist bei den Hova Sitte , daß bei festlichen Gelegenheiten stets im Beginn zuerst die Königin von Madagaskar , dann der Landesvater des anwesenden Fremden , darauf der erste Minister von Madagaskar , die ersten Würdenträger des Reiches und schließlich der Fremde selber durch einen Tusch und Auf - und Abziehen der Flagge gegrüßt werden . bei hat jeder Rang oder militärische Grad seine besondere Melodie . Vorher ruft dann der Kommandirende stets Veloma ( es lebe ) und dann den Namen der betreffenden Person . Alles ging gut , bis die Reihe an mich kam . Veloma vahina ! Allgemeines Stocken , gegenseitige legenheit ; was war mein Rang ? Verzweiflungsvoll schrie ich Colonel , um ja nicht zu gering zu erscheinen , was «leinen Zwecken sehr geschadet hätte . Unter Pfeifen und Dudeln ging die Fahne auf und nieder , ich war als Colonel begrüßt und die ofsicielle Empfangsceremonie hatte damit ihr Ende erreicht . Wir begaben uns in das Haus des Gouverneurs . Dasselbe war nach Art der übrigen Hütten erbaut , jedoch zweistöckig und mit einer großen Veranda umgeben . Der obere Stock schien nicht bewohnt zu werden , der untere Raum bestand aus einem einzigen großen mache , welches auch als Schlafzimmer diente . In der Mitte war die Tafel errichtet und zwar war sie von solcher Höhe , daß sie mir bis ans Knie reichte . Alle nahmen ihrem Range nach Platz ; ich kam links vom Gouverneur zu sitzen , und da das obere Ende für zwei Personen zu schmal war , hatte jeder von uns eine Tischecke vor sich , was nach unseren Begriffen allerdings nicht sehr bequem genannt werden kann . Zu trinken gab es nichts , da kein Wein vorhanden war und ich für Branntwein aufrichtig dankte . Dagegen war der Tisch mit Speisen über und über beladen . Man erblickte drei Arten Suppe , Spanferkel , Rinderbraten , Gänse und Enten , Hühner und Truthühner , Wildpret verschiedener Art , auch ein stinkendes , igelartiges Thier ( Oeutotos ) , reiher und geröstete Engerlinge . Als Gemüse dienten kochte Mauiokwurzeln und ebensolche unreife Bananen . Die 
Hauptschüssel aber bildete ein Ragout aus einem ungeborenen Kalbe , bekanntlich ein Lieblingsgericht der Hova . Der Gouverneur nöthigte mich tüchtig zum Essen ; immer wieder schnitt er ein großes Stück Fleisch ab , biß erst einmal hinein , oder riß , besser gesagt , mit seinen zahnlosen Kiefern daran , um sich von seiner Schmackhaftigkeit zu überzeugen und legte es dann ans meinen Teller . „ Noblesse oblige“ , dachte ich jedesmal , seufzte innerlich und suchte möglichst diejenige Stelle in Angriff zu nehmen , welche mit denZahn - ruinen meines freundlichen Wirthes nicht in Berührung kommen war . Dieser dagegen , sowie seine Untergebenen , entwickelten eine bewundernswerthe Thätigkeit im Vertilgen der aufgeschichteteu Leckerbissen . Dabei führte man mit vollem Munde eifrig die Unterhaltung , so eifrig , daß über den ganzen Tisch hinweg gesprudelt wurde . Hinter mir fand sich ein Dolmetscher , ein Jüngling , der in feiner heit in Bourbon gewesen war . Der mir geläufigste Dialekt Madagaskars ist jener der Betsimsarak . Obwohl nun die Hova denselben ganz gut verstehen , so halten sie es doch unter ihrer Würde , ihn zu sprechen und die Vornehmen dienen sich daher stets eines Dolmetschers . Leider stellte sich auch hier heraus , daß dieser weder Betsimsarak noch Französisch verstand — einige Phrasen von letzterem hatte er zwar behalten , aber ob er den Sinn begriff , war sehr zweifelhaft , denn ich überzeugte mich bald , daß er aufs Gerathewohl los dolmetschte , und zwar so ziemlich das Gegeutheil von dem vorbrachte , was ich sagte . Ich wollte weder den Gonvernenr noch den Dolmetscher verdrießlich machen , blieb aber nach dieser Entdeckung näckig bei der Betsimsaraksprache , so daß sich der neur , dem wohl eine Ahnung des Sachverhaltesausdämmern mochte , wohl oder übel entschließen mußte , mit mir in direkte Unterhaltung zu treten , wobei wir denn auch viel besser recht kamen . Nach Art der Hova war die Dienerschaft bei diesem Mahle äußerst zahlreich vertreten und zwar bestand sie ans lauter weiblichen Personen ; hinter jedem Stuhle standen deren zwei bis drei und harrten der Winke des Gastes . Als es zu dunkeln begann , brachte man mannshohe eiserne Leuchter mit breiten Füßen und stellte sie um die Tafel herum . Oben hatten dieselben eine mit Rinderfett angefüllte napfförmige Mulde , in dieser befand sich auch ein aus Bast gefertigter Docht . Beim schwachen Scheine dieser Lampen erblickte ich in einer Ecke ein großes , aus Holz roh zusammengefügtes Gestell , welches die Hova als Bett zu gebrauchen pflegen . Aus demselben starrte uns aus glühenden schwarzen Augen ein weibliches Wesen aufhörlich an ; wie ich später erfuhr , war es die Frau des Gouverneurs , welche sich diesen seltsamen Beobachtungsposten ausgcwählt hatte , um von ihm aus ungestört ihrer gierde sröhnen zu könueu . Endlich war die mir wirklich peinliche Mahlzeit beendet und es wurde auf einem tische Kafseegeräth aufgestellt ; zum Kaffeetrinken aber kam es nicht , da kein Zucker aufzntreiben war und offenbar die Ansicht herrschte , Kaffee ohne Zucker könne einem digen Menschen nicht vorgesetzt werden . 
Unterdessen hatte man für mich , unter dem Vorwände , ich sei im Dorfe zu großer Gefahr ansgesetzt , in der Festung selbst eine große Hütte Herrichten lassen . Da ich jedenfalls gezwungen war zur Auwerbuug neuer Leute hier einige Zeit zuzubringen , so war mir dies im Grunde nicht genehm , zumal ich von meiner Wohnung aus Gelegenheit hatte das Leben und Treiben im Hofe des Gouverneurs sowohl , als auch die auf dem Platze vor meinem Hause lich stattfindenden Gerichtsverhandlungen zu beobachten . 
Ankara lehnt sich nach Osten hin an einen dichten wald an , nach Westen hin fällt der hohe Bergrücken , auf
	        

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