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Arbeiten aus dem Kaiserlichen Gesundheitsamte, 31.1911

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

Volltext: Arbeiten aus dem Kaiserlichen Gesundheitsamte, 31.1911

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-714791
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714791
Persistenter Identifier:
BV042275036
Titel:
Deutsches Jahrbuch für Volkskunde
Weitere Titel:
Deutsches Jahrbuch für Volkskunde
Erscheinungsort:
Berlin
Verlag:
Akad.-Verl., Institut für Deutsche Volkskunde, Berlin, Ost
Erscheinungsjahr:
1955
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-709743
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-709743
Persistenter Identifier:
DE-11-001911673
Titel:
Deutsches Jahrbuch für Volkskunde, 9.1963
Erscheinungsjahr:
1963
Signatur:
LA 2200-9
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenartikel

Strukturtyp:
Zeitschriftenartikel
Titel:
Walter Anderson *10.10.1895 in Minsk - gestorben 23.8.1962 in Kiel
Sonstige Person:
Levin, Isidor
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Arbeiten aus dem Kaiserlichen Gesundheitsamte
    -
  • Arbeiten aus dem Kaiserlichen Gesundheitsamte, 31.1911
    -
  • Vorderer Einband
    -
  • Vorderer Buchspiegel
    -
  • Vorsatzblatt
    -
  • Titelseite
    -
  • Inhaltsverzeichnis: Inhalts-Verzeichnis
    -
  • Sonstiges: Originalumschlag
    -
  • Zeitschriftenheft: Bd. 31, 1911, Heft 1
    -
  • Zeitschriftenartikel: Bericht über die Tätigkeit der zur Erforschung der Schlafkrankheit im Jahre 1906/07 nach Ostafrika entsandten Kommission / Koch, R.
    -
  • Zeitschriftenheft: Bd. 31, 1911, Heft 2
    [321]
  • Nachsatzblatt
    -
  • Hinterer Buchspiegel
    -
  • Hinterer Einband
    -
  • Farbkeil
    -

Volltext

177 mit dem Rüssel beim Saugakt die Filarien in irgendeinem Entwicklungsstadium auf die Banane überimpfen. Das ungegorene Bananenbier (Muinge) nehmen die Eingeborenen täglich sowohl während als auch außerhalb der Mahlzeiten zu sich, und es ist nicht unmöglich, daß damit Entwicklungskeime von Filarien in den Körper mit aufgenommen werden. Vielleicht richten spätere Forscher ihr Augen­ merk auf die angedeuteten verschiedenen Wege der Übertragung der Filaria perstans. Leider war es uns nicht möglich, diese Frage eingehender zu studieren. Auffallend war jedenfalls, daß die Häuptlinge und auch einige Mohammedaner, die versicherten, den ungegorenen Bananensaft niemals getrunken zu haben, als frei von Filarien befunden wurden. Ohne Filarien sahen wir auch das Blut von solchen Eingeborenen, die nicht aus einer Bananengegend stammten, wie z. B. die von uns von der Küste mitgebrachten einheimischen Diener, die Eingeborenen in Muanza u. a. Sodann vermißten wir die Filarienembryonen bei den schon seit vielen Jahren in diesen Gegenden tätigen Missionaren, die bei ihrer Tätigkeit den Stichen der Insekten (Mücken, Zecken u. dgl.) doch ebenso ausgesetzt sind wie die Eingeborenen. Bemerkt sei noch, daß wir bei Kindern unter 8 Jahren auch unter den aus Uganda und den Sese-Inseln stammenden Eingeborenen die Filaria perstans regel­ mäßig nicht fanden. Krankhafte Erscheinungen infolge der Filaria perstans konnten wir bei keinem der Eingeborenen wahrnehmen. Wie es scheint, ist sie nur ein harmloser Schma­ rotzer; ob irgendwelche Veränderungen durch sie in inneren Organen zustande kommen, konnten wir nicht entscheiden, da wir leider nicht in dei Lage waien, Obduktionen auszuführen. Es darf an dieser Stelle noch erwähnt werden, daß das Atoxyl auf die Filarien­ embryonen nicht den geringsten Einfluß ausübte. Wir haben einige Kranke und einen gesunden Krankenwärter, die im Blute zahlreiche Embryonen von Filaria perstans beherbergten, längere Zeit täglich untersucht. Wir konnten jedoch in der Menge der Parasiten im Blut weder nach Injektionen von Atoxyl, noch auch nach größeren inneren Gaben von Parafuchsin den geringsten Unterschied erkennen. d) Von der Amöben-Dysenterie, die gerade in der Gegend um den Victoriasee herum so sehr gefürchtet ist, ist die Expedition sowohl während des Aufenthaltes in Muanza, wo vor iy2 Jahren eine heftige Epidemie selbst nahezu sämtliche Europäer ergriffen hatte, als auch bei der Anwesenheit auf den Sese- Inseln verschont geblieben. Allerdings waren um die Mitte des Novembers 1906 durch einige schlafkranke Basogaleute in dem Hospital in Bumangi einige Fälle eingeschleppt worden, jedoch konnte durch sofortige strenge Isolierung eine Ver­ breitung der Seuche verhütet werden. Auch im weiteren Verlauf kamen auf den Inseln keine neuen Fälle von Dysenterie mehr zur Beobachtung. e) Die Ankylostomiasis ist unter den Eingeborenen auf den Sese-Inseln sowohl wie auch unter den vom Festland kommenden Schlafkranken und deren Angehörigen sehr verbreitet. Es war leider nicht möglich, eine größere Anzahl von Kranken nach dieser Richtung hin zu untersuchen. Aber aus der verhältnis­ mäßig erheblichen Zahl von Kranken, bei deren Blutuntersuchung ungewöhnlich 12

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