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Baessler-Archiv, 22/23.1939/40

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

Objekt: Baessler-Archiv, 22/23.1939/40

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-714784
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714784
Persistenter Identifier:
BV041217508
Titel:
Globus
Untertitel:
illustrierte Zeitschrift für Länder- und Völkerkunde
Weitere Titel:
Globus
Erscheinungsort:
Braunschweig
Verlag:
Vieweg
Erscheinungsjahr:
1862
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-709052
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-709052
Persistenter Identifier:
DE-11-001785762
Titel:
Globus, 77.1900
Verlag:
Vieweg
Erscheinungsjahr:
1900
Signatur:
LA 3252-77
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Vorderer Einband

Strukturtyp:
Vorderer Einband
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Baessler-Archiv
    -
  • Baessler-Archiv, 22/23.1939/40
    -
  • Vorderer Einband
    -
  • Vorderer Buchspiegel
    -
  • Vorsatzblatt
    -
  • Titelseite
    -
  • Inhaltsverzeichnis: Inhaltsverzeichnis
    -
  • Zeitschriftenheft: Bd. 22, 1939, Heft 1
    -
  • Zeitschriftenheft: Bd. 22, 1939, Heft 2, 3
    [67]
  • Zeitschriftenheft: Bd. 22, 1939, Heft 4
    [173]
  • Titelseite
    -
  • Inhaltsverzeichnis: Inhaltsverzeichnis
    -
  • Zeitschriftenheft: Bd. 23, 1940, Heft 1
    -
  • Titelseite
    -
  • Impressum
    -
  • Zeitschriftenartikel: Über eine Sammlung Jagdfallen von der deutschen Bevölkerung in Bessarabien / Lagercrantz, Sture
    [1]
  • Zeitschriftenartikel: Männerhäuser und Festplatzanlagen in Ozeanien und im östlichen Nordamerika (ozeanisch-nordamerikanische Kulturbeziehungen) / Haeckel, Josef
    [8]
  • Zeitschriftenartikel: Sogenannte "Chavin"-Gefässe im Berliner Museum für Völkerkunde / Disselhoff, H. D.
    [19]
  • Zeitschriftenartikel: Prophetentum und Kulturwandel in Melanesien / Eckert, Georg
    [26]
  • Zeitschriftenrezension: Martin Feddersen: Chinesisches Kunstgewerbe. Bücherei des Kunstsammlers Bd. I / Strachwitz, A. Graf
    [42]
  • Zeitschriftenrezension: Avila, Francisco de: Dämonen und Zauber im Inkareich. Quellen und Forschungen zur Geschichte der Völkerkunde Bd. 4 / Disselhoff
    [42]
  • Zeitschriftenrezension: Lindblom G. K.: Wire-Drawing especially in Africa. Statens Ethnografiska Museum, Smärre Meddelanden Nr. 15. 1939 / Glück, Jul.
    43
  • Zeitschriftenrezension: Werder, P. von: Staatsgefüge in Westafrika. Beiheft zur Zeitschrift für vergleichende Rechtswissenschaft Bd. 52 / Böhme, H. H.
    43
  • Zeitschriftenrezension: M. Niehaus, Sardinien: Ein Reisebuch / Dittmer, K.
    44
  • Zeitschriftenrezension: Bornemann, Fritz, S. V. D.; Die Urkultur in der kulturhistorischen Ethnologie. Eine grundsätzliche Studie. (Sankt Gabrieler Studien, VI.) / Milke, W.
    44
  • Zeitschriftenheft: Bd. 23, 1940, Heft 2, 3
    [45]
  • Leerseite
    -
  • Zeitschriftenheft: Bd. 23, 1940, Heft 4
    [115]
  • Nachsatzblatt
    -
  • Hinterer Buchspiegel
    -
  • Hinterer Einband
    -
  • Farbkeil
    -

Volltext

44 
BESPRECHUNGEN 
gekennzeichnet durch Hervortreten der verwandtschaft 
lichen Bindungen,Beruhen des Führertumsauf persönlicher 
Autorität, Bedeutung des Altenrates, Gehorchen auf Grund 
von Weisung — nicht Befehl, da eine Zwangsgewalt fehlt. 
Dagegen tritt auf Seiten der Herrschaftsorganisation 
die große Bedeutung der territorialen Gruppenformen, 
wie Provinz oder Lehen und das autoritäre Führertum 
mit Befehls- und Zwangsgewalt. Der Verf. glaubt bei 
Joruba, Mossi und Mandingo deutlich die Herrschafts 
familie, bei Ewe, Aschanti und Katab die Gemeinschafts 
familie als ursprünglich erkennen zu können, wenn natür 
lich auch nicht zu verkennen ist, daß sich im Allgemeinen 
nur ein verwickeltes Ineinander beider FamiHentypen 
findet. Er hält die Herrschaftsfamilie nicht für einProdukt 
ethnischer Überlagerung, sondern für entstanden aus der 
sozialpsychologischen Anlage einer Rasse. Allerdings 
scheinen auch Völker, die eigentlich ihrer Veranlagung 
nach eine genossenschaftliche Organisation besaßen, 
später von außen her die Herrschaftsfamilie übernommen 
zu haben, wenn sie dabei auch erheblich umgestaltet 
wurde, wie es z. ß. bei den Aschanti der Fall ist. 
Diese selben Verhältnisse wiederholen sich bei der 
Organisation der politischen Herrschaft. Allerdings tritt 
hier neben die eigentliche Herrschaft eine sekundäre Form, 
die nämlich aus der Gemeinschaftsfamilie zu einem ge 
nossenschaftlich gerontokratischem Staatsgebilde er 
wächst. Die Entstehung des Staates beruht also nicht 
nur auf Eroberung, vielmehr entwickeln sich, das ist die 
interessante Grundthese der Arbeit, die Staatsgebilde aus 
einer rassischen Veranlagung der betreffenden Völker 
heraus in bestimmten Linien. Diejenigen Staaten, so 
behauptet der Verf., die nicht durch eine Beteiligung von 
Hirtenelementen, denen die herrschaftliche Organisation 
zuzuschreiben wäre, entstanden sind, stellen gerontogene 
Herrschaftsgebilde dar. 
Besonderes Augenmerk richtet der Verf. nun auf die 
Frage, wie das Problem der lebendigen Spannung zwischen 
alter Gemeinschaftsstruktur und neuer Herrschaftsstruk 
tur in einer Kultur gelöst wird. Die Art dieser „sozial- 
historischen Spannung“ bedingt seiner Meinung nach die 
Kraft und Leistungsfähigkeit des betreffenden Staats 
gebildes. Natürlich ist diese „sozialhistorische Spannung“ 
am stärksten da, wo sie auch eine einstige ethnische 
Schichtung ausdrückt, während sie in dem seltenen Falle 
einer homogenen Entstehung der Herrschaft in einem 
genossenschaftlich organisierten Volke, etwa bei den 
Aschanti, bedeutend ausgeglichener ist. 
Die Arbeit bringt neben einer reichen Fülle übersicht 
lich geordneten Materials interessante Gesichtspunkte und 
ist daher außerordentlich anregend, selbst wenn man die 
Schlußfolgerungen des Verf. nicht überall billigen wird, 
weil die an sich großlinige Hypothese die Probleme oft 
sehr vereinfacht. H. H. Böhme. 
M. Niehaus, Sardinien: Ein Reisebuch. Societäts-Verlag 
Frankfurt a. M. 1938. 
Unterstützt von gut gewählten Photographien und 
Zeichnungen schildert der Verf. in Form eines Reise 
berichtes sehr anschaulich Land und Leute von Sardinien, 
ihr Wirtschaftsleben und Brauchtum, alte und neue 
Kunst und Kunstgewerbe. Außerdem wird noch alles 
wissenswerte über Geschichte und Vorgeschichte, Sprache 
und Rasse mitgeteilt. Das Buch kann gern empfohlen 
werden. K. Dittmer. 
Bornemann, Fritz, S. V. D.; Die Urkultur in der kultur 
historischen Ethnologie. Eine grundsätzliche Studie. 
(Sankt Gabrieler Studien, VI.) 148 S. Mödling, 
Missionsdruckerei St. Gabriel, 1938. 3.— RM. 
Der Verfasser, ein Schüler Pater W. Schmidts, unter 
sucht mit bemerkenswerter Objektivität und Gründlich 
keit die Anwendungen, die der Begriff der „Urkultur“ 
bei den Vertretern der „kulturhistorischen Ethnologie“ 
gefunden hat. Darunter versteht er nicht nur die sog. 
Wiener Schule, sondern auch Ankermann, Graebner und 
Foy. Es enthüllen sich eine außerordentliche Vieldeutig 
keit und eine schwierige Problematik des Begriffes „Ur 
kultur“, die es geraten scheinen lassen, diesen Terminus, 
wenn überhaupt, nur mit äußerster Vorsicht zu be 
nutzen. (Inzwischen hat W. Hirschberg als partiellen 
Ersatz „Restkultur“ und „Restvolk“ vorgeschlagen.) 
Der Verfasser behandelt weiterhin die Methoden, mit 
denen man den „urkulturlichen“ Charakter bestimmter 
lebender Kulturen oder erschlossener Kulturschichten zu 
erweisen gesucht hat. Die Argumente der geographischen 
Lagerung (als solcher) und der allgemeinen, besonders 
wirtschaftlichen, Primitivität werden als nicht stichhaltig 
angesehen. Besonders wird darauf hingewiesen, daß der 
letztgenannte Gesichtspunkt umso mehr an Gewicht ver 
liere, je mehr man, wie Schebesta und Gusinde, den Be 
griff der „optimalen Anpassung“ an ungünstige Lebens 
bedingungen in den Vordergrund rücke. Als einzig mög 
licher Weg erscheint der mit Hilfe von „Beziehungs 
kriterien“ zu erbringende Nachweis, daß „sich in den von 
der Einfallspforte am weitesten entfernten Gebieten 
mehrerer Kontinente und überhaupt in deren Rückzugs 
gebieten ein inhaltlich charakteristisch gleicher Kultur- 
komplex findet, der auf einen einmaligen Ursprung zu 
rückgeführt werden muß.“ Dieser Kulturkomplex ist 
dann der „entwicklungsgeschichtlich älteste Kultur 
komplex“, der sich fassen läßt. Es handelt sich hier um 
das Verfahren, das W. Schmidt in seinem „Ursprung der 
Gottesidee“ praktisch durchgeführt hat. Doch bemerkt 
der Verfasser (S. 100): „Allerdings, bis zu diesem Ziel 
ihm auf dem Wege der Beziehungskriterien, der formal 
logisch klar ist, zu folgen, scheinen seine treuesten An 
hänger zu zaudern .. . Sie zweifeln, ob die ethnographi 
schen Parallelen, die Ähnlichkeiten, die den Ausgangs 
punkt der konkreten Beweisführung bilden, wirklich so 
charakteristisch sind, daß sie zur Annahme eines gemein 
samen einmaligen Ursprungs nötigen; und das bezweifeln 
sie um so mehr, je mehr in der Beweisführung zu höheren 
größeren Gruppen vorangeschritten wird.“ 
Ein eigener Abschnitt befaßt sich mit dem Problem der 
Völkerwanderung. Ihr wird von den herangezogenen 
Autoren ein sehr verschiedenes Gewicht beigemessen. 
B. Ankermann war geneigt, fast alle Kulturverwandt 
schaften auf Völkerwanderungen zurückzuführen; da 
gegen legt ihr W. Schmidt, wenigstens in seinen letzten 
Veröffentlichungen, nur geringe Bedeutung bei und hält 
überhaupt die Unterscheidung, ob eine Übereinstimmung 
durch Völkerwanderung oder Entlehnung verursacht sei, 
für unwesentlich. — Es wäre ebenso einseitig, alle Kultur 
verwandtschaften durch „Völkerwanderung“, wie alle 
durch „Entlehnung“ erklären zu wollen. Wir haben aber 
die Pflicht, begrifflich zwischen diesen beiden Möglich 
keiten zu scheiden und nach methodischen Hilfsmitteln 
zu suchen, die uns erkennen lassen, welche von ihnen im 
einzelnen Falle vorliegt. W. Milke.
	        

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