digi-hub Logo
  • Erstes Bild
  • Vorheriges Bild
  • Nächstes Bild
  • Letztes Bild
  • Doppelseitenansicht
Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment

Globus, 66.1894

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

fullscreen: Globus, 66.1894

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-714784
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714784
Persistenter Identifier:
BV041217508
Titel:
Globus
Untertitel:
illustrierte Zeitschrift für Länder- und Völkerkunde
Weitere Titel:
Globus
Erscheinungsort:
Braunschweig
Verlag:
Vieweg
Erscheinungsjahr:
1862
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-709041
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-709041
Persistenter Identifier:
DE-11-001785771
Titel:
Globus, 66.1894
Verlag:
Vieweg
Erscheinungsjahr:
1894
Signatur:
LA 3252-66
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenheft

Strukturtyp:
Zeitschriftenheft
Titel:
Nr. 14
Sonstige Person:
Andree, Richard
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenartikel

Strukturtyp:
Zeitschriftenartikel
Titel:
Zur Volkskunde der Liven
Sonstige Person:
Metzsch-Schilbach, Wolf v.
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Globus
    -
  • Globus, 66.1894
    [III]
  • Vorderer Einband
    -
  • Vorderer Buchspiegel
    -
  • Vorsatzblatt
    -
  • Vorblatt
    [I]
  • Titelseite
    [III]
  • Inhaltsverzeichnis: Inhaltsverzeichnis des LXVI. Bandes
    [V]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 1 / Andree, Richard
    [1]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 2 / Andree, Richard
    [17]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 3 / Andree, Richard
    [33]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 4 / Andree, Richard
    [49]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 5 / Andree, Richard
    [65]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 6 / Andree, Richard
    [81]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 7 / Andree, Richard
    [101]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 8 / Andree, Richard
    [117]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 9 / Andree, Richard
    [133]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 10 / Andree, Richard
    [149]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 11 / Andree, Richard
    [165]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 12 / Andree, Richard
    [181]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 13 / Andree, Richard
    [197]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 14 / Andree, Richard
    [213]
  • Zeitschriftenartikel: Die Ruinen von Iximche in Guatemala / Brühl, Gustav
    [213]
  • Zeitschriftenartikel: Die Bewirtschaftung der "Schiftburlag" auf Sylt / Jensen, Christian
    217
  • Zeitschriftenartikel: Zur Volkskunde der Liven / Metzsch-Schilbach, Wolf v.
    219
  • Zeitschriftenartikel: Sarat Tschandra Das' Reise in Tibet / Repsold, H.
    223
  • Zeitschriftenartikel: Physische Geographie Alaskas
    224
  • Zeitschriftenartikel: Das Forstwesen in Japan / Kobelt, W.
    225
  • Zeitschriftenartikel: Aus allen Erdteilen
    226
  • Zeitschriftenheft: Nr. 15 / Andree, Richard
    [229]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 16 / Andree, Richard
    [245]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 17 / Andree, Richard
    [261]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 18 / Andree, Richard
    [277]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 19 / Andree, Richard
    [293]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 20 / Andree, Richard
    [309]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 21 / Andree, Richard
    [325]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 22 / Andree, Richard
    [341]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 23 / Andree, Richard
    [357]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 24 / Andree, Richard
    [373]
  • Sonstiges: [Inhalt, Eingegangene Neuigkeiten, Werbung. Heft #21 fehlt]
    -
  • Nachsatzblatt
    -
  • Hinterer Buchspiegel
    -
  • Hinterer Einband
    -
  • Farbkeil
    -

Volltext

Dr . H . Repsold : Sarat Tschandra Das’ Reise in Tibet . 
223 
= Kessel - bezw . Topfschmied und der Schuster keng - sepä = Schuhschmied . — Warum nicht also der christliche Pfarrer der „ Teufelsschmied ? “ 
Endlich mag wegen ihres örtlichen Charakters noch die folgende livische Erzählung hier Raum finden . Wir geben sie nach der Übersetzung Wiedemanns wieder , wo sie wie folgt lautet : „ Zu dieser Zeit ist ein Mann aus Dondangen nach Pissen zu seinen Verwandten zum suche gekommen auf Weihnachten . Am Festabend , als er da war , deckten sie die Fenster zu . Da hat er fragt : „ Warum deckt ihr die Fenster zu ? “ — Da haben sie angefangen zu sagen , dafs sie deswegen die Fenster zudeckten , damit nicht die Kobolde durch das Fenster hinein sähen , denn durch diesen Hof gehe der Weg der Kobolde gerade nach Irben1 ) . Und der Bauernhof , wo der Mann gewesen ist , hat „ Jakobs Hof“ geheifsen . Nach den Feiertagen am Abend des Neujahrs hat er an - 
’ ) Das Ira der Liven . Vergl . die Karte in Bd . 61 , Nr . 23 des Globus . 
gefangen , längs des Seestrandes nach Hause zu gehen , da hat er gesehen , wie ein schwarzer Busch hinter ihm hergekommen ist und die kleinen Däumlinge von der Heide . Es hat nicht lange gedauert , wie sie nahe waren , sind sie auch über ihn hergefallen und haben angefangen , ihn zu bedrängen . Da haben einige Kobolde ihn an den Haaren gefafst und haben angefangen , ihn längs des Seestrandes zu schleifen . Da hat er angefangen , zu schreien , dafs sie ihn verschonen möchten ; aber je mehr er geschrieen , desto mehr haben sie ihn bedrängt . Da hat er angefangen zu bitten , dafs sie ihn los lassen möchten . Da haben die Kobolde ihn halb tot vom Meere neun Faden losgelassen . “ 
Das Geistesleben eines Volkes , und sei es das des kleinsten und bedeutungslosesten , läfst sich nun einmal auf engbeschränktem Raume nicht erschöpfend behandeln , mögen denn die wenigen Mitteilungen von dem Dichten und Denken der letzten Liven dem Leser wenigstens eine allgemeine Vorstellung von der Art jener einsamen Fischer am kurischen Strande vei'mitteln . 
Sarat Tscliandra Das’ Reise in Tibet . 
Von Di\ H . Reps old . London . 
Es handelt sich hier um eine Reise , welche dings schon vor zwölf Jahren gemacht wurde , über die aber die ersten Nachrichten jetzt in die keit dringen . Sie liegt sogar schon in einem gedruckten Foliobande von 200 Seiten unter dem Titel „ Narrative of a Journey to Lhasa in 1881 bis 1882“ vor , ist aber bisher in den Archiven der indischen Regierung borgen geblieben . Nach dem , was bis jetzt die schriften hier darüber veröffentlicht haben , gebe ich den folgenden Auszug . 
Sarat Tschandra Das gehört zu jenen Panditen , welche die indische Regierung zur Erforschung des schlossenen Tibet mit gutem Erfolge aussendet und die , gut abgerichtet , viel zur Kunde des schwer zugänglichen Landes beitrugen . Während aber die meisten seiner Kollegen sich auf Routenaufnahmen und Messungen schränkten , konnte Sarat Tschandra Das , der ein in europäischer Art gebildeter Mann ist , tiefer in die sellschaftlichen und politischen Verhältnisse Tibets ein - dringen . Fr schreibt ein gutes Englisch und beherrscht die tibetanische Sprache vollständig . Aufserdem , besafs er die Freundschaft eines tibetanischen angesehenen Lamas , der mit ihm reiste und durch seinen Einflufs ihm die Wege ebnete , vornehme Bekanntschaften für ihn vermittelte und Gefahren von ihm fernhielt . Sich selbst machte der indische Reisende durch seine zinischen Kenntnisse beliebt , die ihm bei den Eingeborenen von grofsem Nutzen waren . 
Ohne Gefahr gelangte das Paar über die Grenze und erreichte die grofse Stadt Schigatze am Brahmaputra , wo ein Gouverneur residiert , der allerdings abwesend war , aber Befehl erteilt hatte , die Reisenden gut nehmen . Es traf sich gerade , dafs die dreijährige Tributgesandtschaft von Kaschmir auf ihrem Wege nach der tibetanischen Hauptstadt Lhasa , Schigatze durchzog . Es datiert diese Leistung aus dem Jahre 1841 , als die Kaschmiri im Kriege gegen Tibet unterlagen . Wer die chinesische Geschichte kennt , weifs , Welchen Wert die Himmlischen auf Tributleistungen legen und wie das Volk kein anziehenderes Schauspiel kennt , als den Aufzug einer fremden Tributkarawane . Um die miri zu sehen , strömten denn auch in Schigatze nicht weniger als 15 000 Tibetaner zusammen , zwischen denen 
die 50 fürstlich gekleideten Kaschmiri auf Ponies mit einem Gefolge von 100 Dienern hindurchzogen . 
Anderseits lernte Sarat Tschandra Das in Schigatze ein Beispiel echt chinesischerWillkürherrschaft kennen . Einer der beiden in Lhasa ansässigen sischen Residenten besichtigt alljährlich die Festungen und Besatzungen , welche an der Grenze Tibets gegen Nepal errichtet sind , und diese Aufgabe war vor der kunft des indischen Reisenden dem jüngeren chinesischen Ampa ( Residenten ) zugefallen . Er sandte Boten voraus , welche seine Ankunft verkündigten und die reitungen zu seinem Empfange trafen . Die Kosten für diese Reisen und den damit verknüpften Aufwand hat von rechtswegen der tibetanische Staatsschatz zu tragen ; allein durch Mifsbrauch wurden sie allmählich auf die verschiedenen Orte übertragen , welche der Ampa bei seiner Reise berührte . Bisher erhob derselbe für seine Bedürfnisse täglich die Summe von 500 Rupien , bei der in Rede stehenden Inspektionsfahrt erhöhte er dieselbe aber willkürlich auf 750 Rupien , wogegen die Betroffenen laut Einspruch erhoben , da es ihnen unmöglich sei , eine so hohe Summe zu erschwingen . Die einzige Antwort hierauf war , dafs die Ortsvorsteher Prügelstrafe erhielten und ihr Eigentum verkauft wurde , um den Ampa frieden zu stellen . In Schigatze , wo der Ampa mehrere Tage sich aufhielt , wiederholte sich dieselbe Sache . Die reichei’en Leute wurden ins Gefängnis geworfen , gefoltert und so Geld aus ihnen herausgeprefst . Nun rottete sich das gequälte Volk zusammen und steinigte , unter führung des Jongpons ( Gemeindevorsteher ) die Wohnung des Ampa . Dafür nahte von Lhasa die Strafe , die nach chinesischer Art grausam genug ausfiel . 
Nach der Rückkehr des „ Ministers“ , wie Sarat Tschandra Das ihn nennt , hatte er zahlreiche redungen mit dem für Fortschritte zugängigen Mann . Dieser verstand sich auf Photographie und hatte für die verschieden Chemikalien eigene tibetanische Ausdrücke erfunden . Auch sagte er , dafs er gerne Englisch lernen möchte . Der Indier hatte ihm als Geschenk eine graphische Presse mit allem Zubehör mitgebracht , auf der als erste Probe ein Loblied auf den Minister gedruckt wurde . Er liefs 20 Exemplare desfelben abziehen und an seine Freunde verteilen .
	        

Download

Downloads

Ganzer Datensatz

ALTO TEI Volltext PDF
TOC
Mirador

Diese Seite

PDF Bildanzeige Vorschau Bildanzeige Klein Bildanzeige Mittel ALTO TEI Volltext Mirador

Bildfragment

Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild Link zu einem IIIF Bildfragment

Formate und Verlinkungen

Formate und Verlinkungen

Die Metadaten stehen in verschiedenen Formaten zur Verfügung. Außerdem gibt es Links zu externen Systemen.

Formate

METS METS (Gesamtwerk) MARC XML Dublin Core

Links

OPAC DFG-Viewer Mirador

Zitieren

Zitieren

Folgende Zitierlinks stehen für das gesamte Werk oder die angezeigte Seite zur Verfügung:

Ganzer Datensatz

RIS

Diese Seite

Zitierempfehlung

Bitte das Zitat vor der Verwendung prüfen.

Werkzeuge zur Bildmanipulation

Werkzeuge nicht verfügbar

Bildausschnitt teilen

Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment

Kontakt

Haben Sie einen Fehler gefunden, eine Idee wie wir das Angebot noch weiter verbessern können oder eine sonstige Frage zu dieser Seite? Schreiben Sie uns und wir melden uns sehr gerne bei Ihnen zurück!

Welche Farbe hat der blaue Himmel?:

Hiermit bestätige ich die Verwendung meiner persönlichen Daten im Rahmen der gestellten Anfrage.