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Globus, 54.1888

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

fullscreen: Globus, 54.1888

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-714784
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714784
Persistenter Identifier:
BV041217508
Titel:
Globus
Untertitel:
illustrierte Zeitschrift für Länder- und Völkerkunde
Weitere Titel:
Globus
Erscheinungsort:
Braunschweig
Verlag:
Vieweg
Erscheinungsjahr:
1862
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-709176
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-709176
Persistenter Identifier:
DE-11-001796187
Titel:
Globus, 1.1862
Verlag:
Vieweg
Erscheinungsjahr:
1862
Signatur:
Po 2236'a'-1
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenheft

Strukturtyp:
Zeitschriftenheft
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenartikel

Strukturtyp:
Zeitschriftenartikel
Titel:
Ein Winter in St. Petersburg
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Globus
    -
  • Globus, 54.1888
    [III]
  • Vorderer Einband
    -
  • Vorderer Buchspiegel
    -
  • Vorsatzblatt
    -
  • Vorblatt
    [I]
  • Titelseite
    [III]
  • Inhaltsverzeichnis: Inhaltsverzeichniß
    [V]
  • Personenindex: Mitarbeiter-Verzeichniß
    [VIII]
  • Zeitschriftenheft: No. 1. 1888 / Deckert, Emil
    [1]
  • Zeitschriftenheft: No. 2. 1888 / Deckert, Emil
    [17]
  • Zeitschriftenheft: No. 3. 1888 / Deckert, Emil
    [33]
  • Zeitschriftenartikel: Bericht über eine Reise nach Kwang-si. II. Nach den Tai-wo-Cassia-Bergen / Schroeter, H.
    [33]
  • Zeitschriftenartikel: Camille Douls' Erlebnisse unter den Nomaden der westlichen Sahara. II. (Mit sieben Abbildungen.)
    36
  • Zeitschriftenartikel: Die Aufhebung der Sklaverei in Brasilien / Breitenbach, W.
    42
  • Zeitschriftenartikel: Kürzere Mittheilungen
    44
  • Zeitschriftenartikel: Aus allen Erdtheilen
    46
  • Zeitschriftenheft: No. 4. 1888 / Deckert, Emil
    [49]
  • Zeitschriftenheft: No. 5. 1888 / Deckert, Emil
    [65]
  • Zeitschriftenheft: No. 6. 1888 / Deckert, Emil
    [81]
  • Zeitschriftenheft: No. 7. 1888 / Deckert, Emil
    [97]
  • Zeitschriftenheft: No. 8. 1888
    [113]
  • Zeitschriftenheft: No. 9. 1888 / Deckert, Emil
    [129]
  • Zeitschriftenheft: No. 10. 1888 / Deckert, Emil
    [145]
  • Zeitschriftenheft: No. 11. 1888 / Deckert, Emil
    [161]
  • Zeitschriftenheft: No. 12. 1888 / Deckert, Emil
    [177]
  • Zeitschriftenheft: No. 13. 1888 / Deckert, Emil
    [193]
  • Zeitschriftenheft: No. 14. 1888 / Deckert, Emil
    [209]
  • Zeitschriftenheft: No. 15. 1888 / Deckert, Emil
    [225]
  • Zeitschriftenheft: No. 16. 1888 / Deckert, Emil
    [241]
  • Zeitschriftenheft: No. 17. 1888 / Deckert, Emil
    [257]
  • Zeitschriftenheft: No. 18. 1888 / Deckert, Emil
    [273]
  • Zeitschriftenheft: No. 19. 1888 / Deckert, Emil
    [289]
  • Zeitschriftenheft: No. 20. 1888 / Deckert, Emil
    [305]
  • Zeitschriftenheft: No. 21. 1888 / Deckert, Emil
    [321]
  • Zeitschriftenheft: No. 22. 1888 / Deckert, Emil
    [337]
  • Zeitschriftenheft: No. 23. 1888 / Deckert, Emil
    [353]
  • Zeitschriftenheft: No. 24. 1888 / Deckert, Emil
    [369]
  • Nachsatzblatt
    [uncounted]
  • Hinterer Buchspiegel
    [uncounted]
  • Hinterer Einband
    [uncounted]
  • Farbkeil
    [uncounted]

Volltext

34 
H. Schroeter: Bericht über eine Reise nach Kwang-si. 
wahrend der Regenzeit, soll übrigens die Mehrzahl vom 
Wasser verdeckt sein. Jetzt gleichen sie, aus der Ferne ge 
sehen, riesigen Finger- oder Zuckerhüten. Der Strom ist 
an vielen Stellen so stark, daß die Fische sich in ihm nicht 
halten können, sondern gegen den Anprall des Wasserschwalls 
geschützt, unterhalb der Felsen zu stehen lieben. Um nun 
der sich hart an das Gestein haltenden Fische besser habhaft 
zu werden, Pflegen die Fischer von den künstlichen Stein 
bauten aus ihre mit Metallkngeln beschwerten Klebenetze 
über die Gründlinge zu werfen und sie so sicher an das 
Tageslicht zu ziehen. 
Schon in Wu-tschou-fu hat mein Kapitän einen Lootsen 
sammt dessen Schüler, beide kräftige, große Menschen, 
engagirt, welche uns am Ufer entlang, wo das Wasser bald 
2, bald 30 und mehr Fuß tief ist, hinauf führen. Der 
Lootse selbst steht vorn auf dem Bug, mit langer Fühl 
stange das Flußbett vor und neben sich sondirend. Hinter 
ihm, dicht vor der Kajüte, steht sein Gehülfe, nach dem 
Kommando seines Herrn das schwere, 20 Fuß lange, über 
den Bug wegragende Steuerruder handhabend, oben ans 
dem Verdeck führt der Kapitän das hintere Steuerruder, zwei 
oder drei Coolies stoßen das Schiff vom Ufer oder von den im 
Wasser liegenden Felsen ab, während die übrige Mannschaft 
bald hoch über uns auf den Felsenriffen, bald ganz im 
Wasser stehend, das in allen Fugen erzitternde und ächzende 
Schiff an langem Schleppseil im Zickzack langsam nach 
vorwärts ziehen. 
Gegen Abend machen wir im Schutze eines Wachtbootes 
für die Nacht fest, am Eingänge des prachtvollen Hung- 
tau-hap, eines gewaltigen Felsenthors, in welchem die 
Wassermengen ähnlich, wie im Schao-king-hap, zusammen 
gedrängt werden. Der im Westen vor uns lagernde Höhen 
zug, vom Strahl der hinter ihm verschwindenden Sonne 
mit magischem Lichte beleuchtet, gewährt einen imposanten 
Anblick. Die grotesken Gestalten der auf die Wasserfläche 
wie gezauberten, auf dieselbe lange gespenstige Schatten 
werfenden Fischerfelsen, das eigenthümliche Geräusch der 
an ihnen sich brechenden, verführerisch rauschenden und im 
Strom geheimnißvoll fortmnrmelnden Fluthen, die er 
habene, mit einbrechender Nacht auf dem majestätischen 
Strome lagernde Ruhe — dies alles muß auch auf den 
Blasirtesten einen unvergeßlich großartigen Eindruck machen. 
Colgnhoun vergleicht solche Scenen mit Doro'scheu Land 
schaften. 
Eine große Anzahl ähnlicher Stromschnellen erstreckt 
sich bis nach Ping-nam-schien, und von da weiter nach Nan- 
ning-fn. 
Meine Reise nach ersterem Platz nahm von Wu-tschou-fu 
aus fast fünf Tage in Anspruch. Regelmäßige Spazier 
gänge, welche ich früh am Morgen und gegen Abend zu 
machen pflegte, abgerechnet, habe ich keine Veranlassung 
gehabt, an das Land zu gehen, um die unbedeutenden Ort 
schaften am Ufer zu besichtigen. Ich passirte aber drei große 
Likinstationen — Tang-schien, Mnng-kong und Pakma. An 
vielen Stellen sind noch die Spuren der großen Ueber- 
schwemmung des Jahres 1885 sichtbar, welche ganze Ort 
schaften fortspülte, und die Felder meilenweit ihres Humus 
beraubte oder mit Sand überdeckte! Wo die Natur nicht selbst 
ausreichenden Schutz gegen die im Sommer anschwellenden 
Wasser geschaffen hat, haben die fleißigen Chinesen hohe 
Deiche auf beiden Seiten des Flusses gebaut, welch letzterer 
während der großen Ueberschwemmungen 40 bis 50 Fuß Uber 
sein gewöhnliches Winterniveau gestiegen sein muß, um die 
Dämme überspülen zu können. Die vielen neuen Häuser 
sind aber ein deutlicher Beweis, daß das Volk sich schnell von 
dem großen Unglück erholt hat; in diesem Jahre bedroht 
sie auch schon wieder ein neues, denn die Regenzeit ist gar 
zu schnell zu Ende gegangen, und wohin ich auch komme, 
klagen die Landleute über die große, ihre Felder verderbende 
Dürre. 
Die Berge treten zeitweise ganz in weite Ferne zurück. In 
der Ebene gedeihen, vorläufig noch nicht merklich von der 
Trockenheit leidend, Reis, Gerste, alle möglichen Garten 
früchte und Mais, besonders aber Grundnüsse, welche ent 
weder geröstet gegessen werden, oder zur-Fabrikation von 
allerlei süßem Gebäck benutzt werden, oder — zum überwiegend 
großen Theil — zur Gewinnung des bekannten Grunduuß- 
Oeles dienen, während die ausgepreßte Frucht ein geschätztes 
Düngemittel liefert. Ganze Haine schwerbeladener und 
mit ihren Zweigen bis auf den Erdboden sich senkender 
Pumelo-Büume umschließen allerorts die Gehöfte, dagegen 
sind Bananen, Orangen, Lychee und dergleichen Früchte 
nur äußerst spärlich vertreten. 
Die Bewohner sind kräftige, gesunde Leute, von dem 
Bauernstande Kwangtungs wenig verschieden, — die mir 
überall auffallende Häßlichkeit des weiblichen Geschlechts 
vielleichtausgenommen. Dieselbe scheint dadurch zu erklären 
zu sein, daß die Frauen der Arbeiter überall auf dem Felde 
tüchtig mit Hand anlegen müssen, und nicht, wie in der 
Nähe Cantons, im Hause sitzen, um sich mit Seidehaspeln 
und dergleichen häuslichen Arbeiten zu beschäftigen. Selbst 
wohlhabende Bauerfrauen verkrüppeln sich nicht die Füße; 
diese abscheuliche Manier, den Körper zu verunstalten und 
zu schwächen, habe ich überhaupt nur ganz ausnahmsweise 
in Kwangsi beobachtet. Die kleinen Dorfschaften und 
Städte enthalten mit Ausnahme von Wu-tschon-fu keine 
Häuser und Straßen, welche mit denjenigen Cantons an 
Größe sich nur annähernd messen könnten. Alle mensch 
lichen Wohnungen sind einfach, ja dürftig gebaut, und auch 
im Innern nicht besser eingerichtet. 
Die ungewöhnlich große Armuth, welche man Kwangsi 
zuschreibt, habe ich aber nur stellenweise vorgefunden. Die 
Menschen kennen eben nur wenig Bedürfnisse, welche sich 
aber schnell genug steigern werden, wenn erst die Schiffahrt 
das Inland dem Meere und der Kultur näher gerückt hat. 
Am 5. Tage nach meiner Abreise von Wu-tschou-fu 
erreiche ich den Pingnam-Distrikt, in welchen! der berühmte 
Cassia-Markt Taiwo liegt. Gegen 2 Uhr nachmittags 
am 22. September passire ich den Hafen desselben, Molam. 
Hier landen meine Cassia-Freunde, um sich über die Lage 
des Geschäftes, das uns zu der weiten Reise veranlaßt hat, 
zu orientiren. Von einem in Molam ansässigen Freunde 
begleitet, kehren sie aber, auch mich an kalt zu setzen, bald nach 
meinem Hortau zurück, der gegen 5 Uhr nachmittags die 
Kreisstadt erreicht. Ping-nam-schien liegt am linken User 
des Westslusses, welcher hier noch die doppelte Breite des 
Rheins bei Köln hat. Gleich allen andern am Ufer des 
Stromes gebauten Städten sind seine dem Wasser zu ge 
legenen Häuser auf langen Pfählen gebaut, und die ganze 
Stadt besteht aus zwei oder drei in einer Linie mit dem 
Wasser laufenden Straßen. Ihr Handel ist absolut un 
bedeutend. Sie beherbergt in ihren von der Taiping-Rebellion 
her noch in Schutt und Trümmern liegenden Mauern den 
Tscheh-schien, sagen wir „Landrath," des Taiwo-Cassia-Di- 
striktes, dem ich mich gleich nach meiner Ankunft durch Ein 
sendung meines Reisepasses, eines Briefes von meinem 
Canton-Kousul und meiner chinesischen Visitenkarte meldete. 
Am folgenden Tage, am 23. September, ließ mich der 
selbe von sechs Polizeisoldaten, unter Anführung seines im 
langen, seidenen Rock kommenden Polizeiobersten abholen, 
und nach kurzem Gang durch das in den engen Straßen 
vor Neugierde mich schier erdrücken wollende Volk, erreichte 
ich das halbzerfallene Hamen dieses Beamten. Der 
selbe, ein freundlicher, schon ganz weißer, alter Herr,
	        

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