digi-hub Logo
  • Erstes Bild
  • Vorheriges Bild
  • Nächstes Bild
  • Letztes Bild
  • Doppelseitenansicht
Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment

Globus, 37.1880

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

fullscreen: Globus, 37.1880

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-714784
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714784
Persistenter Identifier:
BV041217508
Titel:
Globus
Untertitel:
illustrierte Zeitschrift für Länder- und Völkerkunde
Weitere Titel:
Globus
Erscheinungsort:
Braunschweig
Verlag:
Vieweg
Erscheinungsjahr:
1862
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-709176
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-709176
Persistenter Identifier:
DE-11-001796187
Titel:
Globus, 1.1862
Verlag:
Vieweg
Erscheinungsjahr:
1862
Signatur:
Po 2236'a'-1
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Strukturtyp:
Inhaltsverzeichnis
Titel:
Inhaltsverzeichniß
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Globus
    -
  • Globus, 37.1880
    [III]
  • Vorderer Einband
    -
  • Vorderer Buchspiegel
    -
  • Vorsatzblatt
    -
  • Vorblatt
    [I]
  • Titelseite
    [III]
  • Inhaltsverzeichnis: Inhaltsverzeichniß
    [V]
  • Zeitschriftenheft: No. 1. 1880 / Kiepert, Richard
    [1]
  • Zeitschriftenheft: No. 2. 1880 / Kiepert, Richard
    [17]
  • Zeitschriftenheft: No. 3. 1880 / Kiepert, Richard
    [33]
  • Zeitschriftenheft: No 4. 1880 / Kiepert, Richard
    [49]
  • Zeitschriftenheft: No. 5. 1880 / Kiepert, Richard
    [65]
  • Zeitschriftenheft: No. 6. 1880 / Kiepert, Richard
    81
  • Zeitschriftenheft: No. 7. 1880 / Kiepert, Richard
    [97]
  • Zeitschriftenheft: No. 8. 1880 / Kiepert, Richard
    [113]
  • Zeitschriftenheft: No. 9. 1880 / Kiepert, Richard
    [129]
  • Zeitschriftenheft: No. 10. 1880 / Kiepert, Richard
    [145]
  • Zeitschriftenheft: No. 11. 1880 / Kiepert, Richard
    [161]
  • Zeitschriftenheft: No. 12. 1880 / Kiepert, Richard
    [177]
  • Zeitschriftenheft: No. 13. 1880 / Kiepert, Richard
    [193]
  • Zeitschriftenheft: No. 14. 1880 / Kiepert, Richard
    [209]
  • Zeitschriftenheft: No. 15. 1880 / Kiepert, Richard
    [225]
  • Zeitschriftenheft: No. 16. 1880 / Kiepert, Richard
    [241]
  • Zeitschriftenheft: No. 17. 1880 / Kiepert, Richard
    [257]
  • Zeitschriftenheft: No. 18. 1880 / Kiepert, Richard
    [273]
  • Zeitschriftenheft: No. 19. 1880 / Kiepert, Richard
    [289]
  • Zeitschriftenheft: No. 20. 1880 / Kiepert, Richard
    [305]
  • Zeitschriftenheft: No. 21. 1880 / Kiepert, Richard
    [321]
  • Zeitschriftenheft: No. 22. 1880 / Kiepert, Richard
    [337]
  • Zeitschriftenheft: No. 23. 1880 / Kiepert, Richard
    [353]
  • Zeitschriftenheft: No. 24. 1880 / Kiepert, Richard
    [369]
  • Nachsatzblatt
    -
  • Hinterer Buchspiegel
    -
  • Hinterer Einband
    -
  • Farbkeil
    -

Volltext

104 Carl Lamp : S' 
in den Sommermonaten und dann oft so massenhaft , daß er zerstörend wirkt , bleibt dagegen in der größern Hälfte des Jahres ganz aus , so daß es auf der ganzen Strecke kein einziges stets fließendes Gewässer , sondern nur „ Wadis " , wie die Araber sagen , giebt . 
Dieser Boden schließt durch seine hohe Lage und dadurch bediugte niedrige Temperatur die tropischen Handelspflanzen gänzlich und durch den Mangel an Wasser , das zur künst - lichen Bewässerung dienen könnte , sowie durch die uugenü - gende Tiefe der Erddecke den Anbau des Weizens , des fpa - nischen Pfeffers und anderer werthvoller Kulturpflanzen größtenteils aus . Er bringt an Cerealien nur Mais und Gerste hervor . Beide Getreidearten zeigen sich nur kümmer - lich entwickelt : die Gerste wird kaum einen Fuß hoch und steht so dünn , daß aus einer gegebenen Fläche gewiß nicht der fünfte Theil dessen wächst , was auf einem gleich großen Areal z . B . in Holstein eingeerntet wird , und auch der ge - nügsame Mais ist schwächlich und hat nur kleine Kolben . Dieser geringe Ertrag ist nicht ausschließlich auf Rechnung von Lässigkeit iu der Bestellung zu setzen . Aus den Mais weuigsteus wird viel Arbeit verwandt ; um jeden einzelnen der schlanken Stengel , die in der dünnen Erde keinen Halt finden nnd daher leicht einknicken , wird mehrmals die Erde aufgehäuft . 
Hier möge die Bemerkung eingeschaltet werden , daß der Schluß , mit dem man häufig über die Mexicaner aburthei - len hört : „ Mexico ist sehr reich und wenn die Mexicaner trotzdem sehr arm sind , so sind sie es nur deshalb , weil sie allzuträge den natürlichen Reichthum ihres Landes nicht ausnutzen , " auf einem falschen Vordersatze beruht uud da - her hinfällig ist . Mexico ist mit allen seinen Metallschätzen — auf die sich kein allgemeiner und vor allem kein sicherer Wohlstand begründen läßt — von Natur ein armes Land ; es wird niemals eine so dichte Bevölkerung ernähren können , wie sie in den europäischen Ländern uud in der östlichen Hälfte der Vereinigten Staaten Platz hat . Es zeugt für die Begabung und die Arbeitskraft der mexicanischen Bevöl - kerung , daß sie trotz der geringen Fruchtbarkeit und der Wasserarmuth ihres Landes einen Arbeitsertrag gewinnt , der , wenn vielleicht auch nicht anderswo , so doch in diesem milden Klima dem Bedürsniß genügt . 
Wir kehren zu der Erörterung über den Anbau der Ge - genden , welche die Bahn durchschneidet , zurück . Zwischen dem Mais und der Gerste sind in geradlinigen , je 8 bis 1t ) Fuß von einander entfernten Reihen Agaven ( magueyes ) angepflanzt . Die Agave ist ein genügsames Gewächs ; sie braucht nur wenig Wasser und wurzelt selbst in felsigem Boden ; sie zieht sogar dürres Land der tiefen Ackererde vor . Für ein Land wie Mexico , wo es nur allzu viele dürre Gegenden giebt , ist sie voll dem größten Nutzen . Anderswo , z . B . iu dm Mittelmeerländern , dient sie zu nichts als zur Eiuheguug der Felder ; in Mexico wird sie dagegen gar sehr ausgenutzt . Ihre starken Fasern ( ixtle und — in Auca - tau — henequen geuanut ) ersetzen im Laude den Hans und werden neuerdings auch exportirt . Aus der Wurzelknolle einer ihrer Abarten wird der Mezkal , ein starker Branntwein , und aus einer andern größern Art der Pnlqne , ein weißliches , säuerliches , berauschendes Getränk , bereitet . Diese letztere Produktion hat ihren Hauptsitz in der Gegend , die wir mit der Bahn durcheilten . Früher war sie im Wesentlichen auf die Ebenen von Apam beschränkt , welche den beiden wichtigsten Absatzpunkten , den Städten Mexico und Pnebla , nahe lie - gen ; seit aber die Bahn besteht und den raschen Transport des Pnlque ermöglicht — darauf kommt es an , weil der Pnlque in kurzer Zeit verdirbt — , haben sich auch die eut - sernteren an der Bahn liegenden Landstriche auf die Pro - 
zzm ans Mexico . 
duktion von Pulque geworfen . Da nun das Absatzgebiet sich nicht viel erweitert hat , so ist eine Ueberprodnktion von Pulque eingetreten , und da die Transportkosten nur wenig billiger geworden , sind die Producenten jetzt übel daran . Die prosaischen wirtschaftlichen Gesetze gelten eben auch für Mexico , und die poetischen Reisebeschreibungen , welche dies Land mit alleul Reichthum der Natur gesegnet sein und die Bevölkerung nichts als Fanllenzerei , die dann und wann der Abwechselung und Ergötznng halber von einer Revoln - tion unterbrochen werde , treiben lassen , entsprechen nicht der Wirklichkeit . 
Nahe bei der Station Esperanza , bei der wir kurz nach Tagesanbruch anlangten , sahen wir Agaven . In Esperanza verließen wir den Zug . Er ging weiter nach unten , um , zunächst an dem steilen Abfall von der Höhe der tierra fria hinunterkriechend , die tropischen , von reichlichen Nieder - schlägen getränkten Hochthäler von Orizava und Cordoba zu erreichen und dann die dürren Savannen zu durcheilen , um endlich in dem Fieberneste Veracruz auszulaufen Wir mußten noch einige Stunden auf der Statiou verweilen , die uns recht laug vorkamen . Es war empfindlich kalt ; die Station liegt etwa 8000 Fuß hoch am südwestlichen Fuße des eisigen Orizava , dessen schöne Formen uns nicht mit dem rauhen Winde zu versöhnen vermochten , den er uns zusandte . Wir zogen uns in das Wartezimmer zurück , wo in offenem Kamine Fichtenholz brannte . Nebenbei ge - sagt , werden die Maschinen der mexicanischen Bahn nur während des steilen Aufstiegs vou Orizava zur Esperanza mit Steinkohlen , sonst mit Holz geheizt , ein Umstand , der für das waldarme Mexico schlimm ist , da für die gefällten Bäume keiue neuen angepflanzt werden . 
Um 10 Uhr stiegen wir in den guayin , einen kleinen , mit vier Maulthieren bespannten Wagen , in dem wir kaum Platz hatten und der auf dem unebenen steinigen Wege für uns zu einem wahren Marterkasten ward . 
Die Laudschast zeigte den gewöhnlichen Charakter der mexicanischen Steppe in der regenlosen Zeit : die Höhen felsig und kahl , die Ackererde der Niederungen von der Mo - nate lang unverhüllten Sonue braun gebrannt . Die Pflanzenarten blieben im Ganzen dieselben , wie auf der hochgelegenen Strecke , die wir mit der Bahn durchmessen hatten ; doch traten Akazienarten ( mezquites ) mit zierlich gefiederten Blättern zu den Uuccas , Agaven und Kakteen und diese uahmen tropischere Formen an , je mehr wir uns Tehuacau näherten . Wir fuhren nämlich eine stetige Bö - schung hinunter ; während die Esperanza 8000 Fuß über dem Meeresspiegel liegt , hat Tehuacau nur noch eine ab - solute Höhe von kaum 5000 Fuß ; es ist der östliche Eck - Punkt einer tiefen Einfenknng . Nämlich von der Höhe der Vulkane Orizava , Malinche , Popocatepetl , Nevado de To - luca , Jorullo und Colima und der durch diese Strebepfeiler gestützten wallartigen Erhebung , welche an dem 19 . Grad nördlicher Breite entlang das mexicanische Tafelland quer durchschneidet , stürzt sich dieses in einen tiefen Spalt ab , der sich nach dem Stillen Meere hin öffnet , im Norden von der genannten Vulkanreihe , im Süden von der minder hohen , aber doch gleich ihr der tierra fria angehörenden Misteka begrenzt nnd durch die Bäche , welche vou beiden Höhen - zügen eine größere Fülle vou Wasser , als sich soust in Mexico zu finden pflegt , herunterschicken , ziemlich gut be - wässert wird . Durch seine Lage ist dieser Spalt dazu berufen , eine große Rolle iu der mexicanischen Wirtschaft zu spielen . Heiß uud im Besitz des zur künstlichen Bewässerung nöthi - gen Wassers , ist er der Sitz der Zuckerproduktion . Er versorgt mit Zucker und tropischen Früchten die hohen kal - tcn Landschaften , zwischen denen er eingeschnitten ist , und
	        

Download

Downloads

Ganzer Datensatz

METS METS (Gesamtwerk)
TOC
Mirador

Diese Seite

Mirador

Bildfragment

Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild Link zu einem IIIF Bildfragment

Formate und Verlinkungen

Formate und Verlinkungen

Die Metadaten stehen in verschiedenen Formaten zur Verfügung. Außerdem gibt es Links zu externen Systemen.

Formate

METS METS (Gesamtwerk) MARC XML Dublin Core

Links

OPAC DFG-Viewer Mirador

Zitieren

Zitieren

Folgende Zitierlinks stehen für das gesamte Werk oder die angezeigte Seite zur Verfügung:

Ganzer Datensatz

RIS

Diese Seite

Zitierempfehlung

Bitte das Zitat vor der Verwendung prüfen.

Suchtreffer

Suchtreffer

Das O.H.H.-Magazin
6 / 16
Einladung mir vorläufigem Programm zum 18. Kongress in Berlin am 2. und 3. Juni 1955
Zurück zur Trefferliste Zurück zur Trefferliste

Werkzeuge zur Bildmanipulation

Werkzeuge nicht verfügbar

Bildausschnitt teilen

Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment

Kontakt

Haben Sie einen Fehler gefunden, eine Idee wie wir das Angebot noch weiter verbessern können oder eine sonstige Frage zu dieser Seite? Schreiben Sie uns und wir melden uns sehr gerne bei Ihnen zurück!

Wie lautet der fünfte Monat des Jahres?:

Hiermit bestätige ich die Verwendung meiner persönlichen Daten im Rahmen der gestellten Anfrage.