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Anthropos, 3.1908

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Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

fullscreen: Anthropos, 3.1908

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-714789
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714789
Persistenter Identifier:
BV041701500
Titel:
Anthropos
Untertitel:
internationale Zeitschrift für Völker- u. Sprachenkunde
Weitere Titel:
Anthropos
Erscheinungsort:
Fribourg
Verlag:
Ed. St. Paul, Anthropos-Institut
Erscheinungsjahr:
1906
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-709448
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-709448
Persistenter Identifier:
DE-11-001852165
Titel:
Anthropos, 3.1908
Erscheinungsjahr:
1907
Signatur:
LA 1118-3
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Hinterer Einband

Strukturtyp:
Hinterer Einband
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Der Urquell
    -
  • Der Urquell, 2.1898
    -
  • Vorderer Einband
    -
  • Vorderer Buchspiegel
    -
  • Vorsatzblatt
    -
  • Titelseite
    -
  • Zeitschriftenheft: Band 2, 1898, Heft 1
    [1]
  • Zeitschriftenheft: Band 2, 1898, Heft 2
    [51]
  • Zeitschriftenheft: Band 2, 1898, Heft 3
    [99]
  • Zeitschriftenheft: Band 2, 1898, Heft 4
    [145]
  • Zeitschriftenartikel: Über eine Gattung monoglischer Volkslieder und ihre Verwandschaft mit türkischen Liedern / Laufer, B.
    [145]
  • Zeitschriftenartikel: Chinesische geheime Gesellschaften / Grüner, Wilhelm
    157
  • Zeitschriftenartikel: Der Tote in Glaube und Brauch der Völker. Eine Umfrage / Abeking, M.
    166
  • Zeitschriftenartikel: Alte Segen / Heilig, Otto
    172
  • Zeitschriftenartikel: Von der Hand, die aus dem Grabe herauswächst. Eine Umfrage von R. Sprenger / Sprenger, R.
    176
  • Zeitschriftenartikel: Lebendige Richtschwerter. Eine Umfrage von R. Sprenger / Sprenger, R.
    177
  • Zeitschriftenartikel: Wie viel ist die Uhr? Volksthümliche Plauderei von A. Treichel / Treichel, A.
    179
  • Zeitschriftenartikel: Ruthenische Sagen / Friedländer, E.
    184
  • Zeitschriftenartikel: Folkloristische Findlinge / -r.
    187
  • Nachruf: Friedrich Müller / Krauss
    189
  • Zeitschriftenrezension: Vom Büchertisch / Achelis, Th.
    190
  • Zeitschriftenheft: Band 2, 1898, Heft 5
    [193]
  • Zeitschriftenheft: Band 2, 1898, Heft 6
    [233]
  • Inhaltsverzeichnis: Inhalt [Index alphabetisch sortiert nach Autoren]
    [269]
  • Nachsatzblatt
    [uncounted]
  • Hinterer Buchspiegel
    [uncounted]
  • Hinterer Einband
    [uncounted]
  • Farbkeil
    [uncounted]

Volltext

171 
Wappenschilder sahen traurig aus und das Zerbrechen derselben 
sollte dem Volke das Fehlen eines Herrn versinnbildlichen, der 
mit tapferem Schild seine Länder geschützt und die Fahne immer 
hoch gegen die Feinde getragen hatte 1 ). 
In den Volksliedern sind noch Reminiscenzen der teilweis ver 
schwundenen Bräuche enthalten. In der „wunderbaren Geschichte 
meines Alten” ist eine Art Parodie der Klagelieder oder Toten 
gesänge mit Beziehung auf die Schmerzstillenden” die Klageweiber 
und die auf die Gräber geworfenen Steine, erkennbar: 
Ich fand meinen Alten tot 
In der Kelter vor dem Stein 
Mit einer Heugabel warf ich ihn, 
Und machte ihn ganz tot. 
Dann holt ich die Klageweiber 
Dass er beweint werde. 
Gut oder schlecht geweinet 
Der Alte wird begraben. 
Der Stein, den ich ihm werfe 
Sei hundert Centner schwer. 
Im Kirchspiel von Suajo (Arcos) pflegen die Klageweiber, den 
Rock über den Kopf geschlagen, zu Füssen des Toten zu weinen, 
damit sie ein Stück Kabeljau, Brod und ein Quart Wein, oder 
statt dessen baares Geld erhalten. Der Rock über dem Kopf, ent 
spricht dem alten Trauergebrauch den Kopf zu verhüllen. 
In der Gemeinde von Deäo ist es üblich, dass beim Todesfall 
die Verwandten am nächsten Tage in die Kirche gehen. In Ka 
puzen gehüllt, die Ränder der Hüte niedergebogen, die Arme 
gekreuzt, d. h. die Hände unter die Achseln gesteckt, bleiben sie 
sitzen ohne das Haupt zu entblössen, resp. aufzustehen, wenn 
Hostie und Kelch hochgehalten wird. Die Frauen klagen laut, 
rufen San Pedro an, dass er den Verstorbenen so früh von dieser 
Welt genommen. 
In einem Dokument aus dem 14. Jahrhundert werden zwei 
Arten der Trauer erwähnt, die eine, ein Jahr lang von der Diener 
schaft gehalten, heisst: Die Sacktrauer oder weisse und grobe 
Zeugtrauer; die Stammtrauer, die den nächsten Verwandten zu 
kam, ist die eigentliche Trauer. Hieraus erklärt sich auch die für 
die Könige festgesetzte Trauer, die ihr Volk als Vasallen be 
trachteten 1 2 ). 
Nach dem Tode Don Joäo am 31 Juli 1750 verordnete der 
Senat von Lissabon am 1. August, dass arme Männer Kappen 
und die Frauen Hauben, aber nicht gekräuselte, tragen sollten. 
1) Annaes de Don Joäo pag. 20. Wie Spencer feststellt, geschah das Gleiche 
noch bei dem Tode der Donna Maria II, 18535 U11 d bei Don Pedro V, 1861. 
2) Im Vertrage von Goa mit den Engländern werden die Portugiesen Vasallen des 
Königs von Portugal genannt.
	        

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