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Globus, 17.1870

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

Bibliographische Daten: Zeitschrift für Ethnologie, 30.1898

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-714789
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714789
Persistenter Identifier:
BV041701500
Titel:
Anthropos
Untertitel:
internationale Zeitschrift für Völker- u. Sprachenkunde
Weitere Titel:
Anthropos
Erscheinungsort:
Fribourg
Verlag:
Ed. St. Paul, Anthropos-Institut
Erscheinungsjahr:
1906
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-709448
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-709448
Persistenter Identifier:
DE-11-001852165
Titel:
Anthropos, 3.1908
Erscheinungsjahr:
1907
Signatur:
LA 1118-3
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Sonstiges

Strukturtyp:
Sonstiges
Titel:
Einladung zum Abonnement auf die Internationale Zeitschrift für Völker- und Sprachenkunde "Anthropos"
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Globus
    -
  • Globus, 96.1909
    [III]
  • Vorderer Einband
    -
  • Vorderer Buchspiegel
    -
  • Vorsatzblatt
    -
  • Vorblatt
    [I]
  • Titelseite
    [III]
  • Inhaltsverzeichnis: Inhaltsverzeichnis des XCVI. Bandes
    [V]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 1. 8. Juli 1909 / Andree, H. Singer; Richard
    [1]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 2. 15. Juli 1909 / Andree, H. Singer; Richard
    [21]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 3. 22. Juli 1909 / Andree, H. Singer; Richard
    [37]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 4. 29. Juli 1909 / Andree, H. Singer; Richard
    [53]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 5. 5. August 1909 / Andree, H. Singer; Richard
    [69]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 6. 12. August 1909 / Andree, H. Singer; Richard
    [85]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 7. 26. August 1909 / Andree, H. Singer; Richard
    [101]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 8. 2. September 1909 / Andree, H. Singer; Richard
    [117]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 9. 9. September 1909 / Andree, H. Singer; Richard
    [133]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 10. 16. September 1909 / Andree, H. Singer; Richard
    [149]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 11. 23. September 1909 / Andree, H. Singer; Richard
    [165]
  • Zeitschriftenartikel: Die Südafrikanische Union
    [165]
  • Zeitschriftenartikel: Vegetationsbilder aus Siam. Aus einem Vortrag im Verein für Naturkunde in München. (Schluß.) / Hosseus, C. C.
    167
  • Zeitschriftenartikel: Die Bergdamara oder "Klippkaffern" / F.
    170
  • Zeitschriftenartikel: Das Chamäleon in der afrikanischen Mythologie / Struck, Bernhard
    174
  • Karte: Struck, Die Verbreitung des Chamäleon-Mythus in West- und Südafrika
    175
  • Zeitschriftenrezension: Konrad Keilhack, Lehrbuch der praktischen Geologie. Arbeits- und Untersuchungsmethoden auf dem Gebiete der Geologie, Mineralogie und Paläontologie / Tannhäuser, F.
    177
  • Zeitschriftenrezension: Die Lagerstätten der nutzbaren Mineralien und Gesteine nach Form, Inhalt und Entstehung dargestellt von F. Beyschlag, P. Krusch, J. H. L. Vogt. Drei Bände. I. Bd., 1. Hälfte / Tannhäuser, F.
    177
  • Zeitschriftenrezension: Ludwig von Hörmann, Tiroler Volksleben. Bin Beitrag zur deutschen Volks- und Sittenkunde
    178
  • Zeitschriftenrezension: J. H. Albers, Festpostille und Festchronik
    178
  • Zeitschriftenrezension: Jacques Bacot, Dans les marches tibétaines. Autour du Dokeria. Novembre 1906 - janvier 1908
    178
  • Zeitschriftenartikel: Kleine Nachrichten
    178
  • Zeitschriftenheft: Nr. 12. 30. September 1909 / Andree, H. Singer; Richard
    [181]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 13. 7. Oktober 1909 / Andree, H. Singer; Richard
    [197]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 14. 14. Oktober / Andree, H. Singer; Richard
    [213]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 15. 21. Oktober 1909 / Andree, H. Singer; Richard
    [229]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 16. 28. Oktober / Andree, H. Singer; Richard
    [245]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 17. 4. November 1909 / Andree, H. Singer; Richard
    [261]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 18. 11. November 1909 / Andree, H. Singer; Richard
    [277]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 19. 25. November 1909 / Andree, H. Singer; Richard
    [293]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 20. 2. Dezember 1909 / Andree, H. Singer; Richard
    [309]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 21. 9. Dezember 1909 / Andree, H. Singer; Richard
    [325]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 22. 16. Dezember 1909 / Andree, H. Singer; Richard
    [341]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 23. 23. Dezember 1909 / Andree, H. Singer; Richard
    [357]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 24. 30. Dezember 1909 / Andree, H. Singer; Richard
    [373]
  • Sonstiges: [Inhalt, Eingesendete Neuigkeiten, Werbung]
    -
  • Nachsatzblatt
    -
  • Hinterer Buchspiegel
    -
  • Hinterer Einband
    -
  • Farbkeil
    -

Volltext

Struck: Das Chamäleon in der afrikanischen Mythologie. 
175 
merksam: die Zauberruten von Benin, die Türstücke 
der BamumgegendG, die ebenda neuerdings nach Art 
einer bescheidenen Fremdenindustrie aus Patronenhülsen 
gegossenen, bis fast lebensgroßen Ckamäleonfiguren u. a.m., 
oder, um noch eine Parallele zur lebenden Epigonen¬ 
kultur von Benin zu geben, die mit der yorubanischen 
Alakemütze bis ins einzelne identische Chamäleontiara 
von Bamum, sie alle legen die Vermutung nahe, daß 
diese eigentümliche Verbreitung eines so ausgeprägten 
Motivs sich auch in dem Folk-lore, besonders in der 
Mythologie spiegeln könnte. Durch die dahinzielenden 
Bemerkungen v. Lusclians in einer Sitzung der Anthro¬ 
pologischen Gesellschaft im Januar 1908 angeregt, fuhr 
ich in der Verfolgung dieser Frage fort und möchte 
heute, ohne einen irgendwie abschließenden Erklärungs¬ 
versuch machen zu wollen 2), auf Grund des vorliegenden 
Materials, einzelner privater Mitteilungen und mehrerer 
Nachforschungen bei meinen 
eingeborenen Freunden in aller 
Kürze meine Ergebnisse mit- 
teilen. 
Zunächst darf ich daran 
erinnern, daß das Chamäleon 
in den Sagen vom Ursprung 
des Todes eine verbreitete, 
wenn auch nicht ganz durch¬ 
sichtige Rolle spielt. Die Grund¬ 
züge dieser Vorstellung sind 
etwa diese: „Gott sendet das 
Chamäleon zu den Menschen 
mit der Botschaft, sie sollten 
ewig leben (oder nach dem 
Sterben wieder leben). Es 
wird aber von einem anderen 
schnelleren Tier überholt, das 
die entgegengesetzte Botschaft 
auf die Erde bringt. Als das 
Chamäleon nun die seinige 
ausrichten will, verweigern die 
Menschen die Annahme3) und 
sterben von da an.“ Von die¬ 
ser — konstruierten — Form 
finden wir eine ganze Anzahl 
von Varianten abgeleitet, die 
selbst innerhalb einer kleinen Landschaft von den Er¬ 
zählern verwirrt werden. Ein Zögling der Baseler Mission 
in Akropong (Goldküste) stellte z. B. den Hergang so 
dar, daß Gott die Ziege mit der Botschaft betraut (die 
Tiere wechseln, s. unten); da diese sich unterwegs 
aufhält, sendet Gott das Schaf, das dann die Bot¬ 
schaft im umgekehrten Sinne überbringt4 *). Ein an¬ 
derer Eingeborener der gleichen Landschaft Akuapem 
G Einige Stücke aus dem noch nicht aufgestellten Nach¬ 
laß Hauptmann Glaunings zeigen einen Mann und eine Frau 
(Gatte und Gattin?) mehrmals übereinander und jeweils durch 
ein Chamäleon getrennt. (Generationen? Eine Deutung des 
Chamäleons halte ich aber für verfrüht.) 
G Meinhof hat inzwischen (Mission und Pfarramt I, S. 54; 
Christus, der Heiland auch der Naturvölker, Berlin 1909, S. 16) 
hauptsächlich nach meinen Mitteilungen das Chamäleon all¬ 
gemein als Seelentier bezeichnet, was zweifellos richtig ist. 
Die Hauptfrage, worin sich eben dies Seelentier von anderen 
Seelentieren unterscheidet, ist damit aber noch nicht berührt, 
geschweige denn gelöst. 
3) Darauf bezieht sich das Zulusprichwort: Tina sibambe 
elentulo „wir halten uns an den ersten Ausspruch“ (Ambro¬ 
sius, Grammatik der zulu - kaffrischen Sprache, Mariannhill 
1890, S. 200). 
G Christaller in der Zeitschr. f. afrik. Spr. I, S. 53 bis 55; 
auch Seidel, Geschichten und Lieder der Afrikaner, Berlin 
1896, S. 292 f. 
erzählte, daß Gott zuerst das Schaf und dann die Ziege 
sandte B)> 
So viel, um zu zeigen, daß auf die im einzelnen immer 
vorhandenen Abweichungen des Textes nicht eben viel 
Gewicht zu legen ist. Mit der Grundform stimmen, was 
die Tiere betrifft, die Versionen der Haussa6), Kwiri7), 
Zulu8)» Nord-Sotho9)i Ronga 10) und Subia11), wohl auch 
Bakoko 12), Yaunde 13) und Bulu 14) am besten überein: 
mit der Botschaft wird das Chamäleon betraut, aber eine 
Eidechsenart kommt ihm zuvor; die Süd-Sotlio ver¬ 
tauschen angeblich die Tiere (?!15). Die Hottentotten 
und die Luyi haben den Hasen als zweiten Boten16), 
die Kamba eine Art Webervögel „tsyotoluka“ 17). Der 
Hase ist mit einiger Sicherheit als sekundär anzu¬ 
nehmen, da er seiner in den meisten Fabeln hervor¬ 
tretenden Behendigkeit und Klugheit wegen in diesen 
Mythus eingeführt worden sein mag. 
Abweichend wird ferner 
die Veranlassung erzählt, aus 
der der zweite Bote überhaupt 
G Christaller a. a. O., S. 57 f.; 
Seidel a. a. O., S. 294 f. 
G Schoen, Hausa Reading 
Book, London 1877; auch Chri¬ 
staller a. a. O., S. 58 bis 61; Seidel 
a. a. 0., S. 324. 
G Mitt. Sem. Orient. Spr. XI, 
3. Abt.,. S. 205. Eine etwas^ ver¬ 
änderte Fassung (in der Über¬ 
setzung von Lederbogen ganz 
mißverstanden) haben die D u - 
ala: ebenda IV, S. 222 bis 224; 
und mündliche Mitteilung des 
Malimbamannes Esungu. 
G Dohne, Zulu-Kafir Dictio¬ 
nary, Cape Town 1857, S. 247 
(mit sonderlichen Etymologien, 
die auch Christaller a. a. 0. für 
richtig hält!); Callaway , Izi- 
nyanga zokubula, Natal 1870, S. 3, 
15 und 138; Ambrosius a. a. 0., 
S. 197 und 200. 
• G Hoffmann, Sohn der Wüste, 
Berlin 1908, S. 60. 
10) Junod, Les Ba-Ronga, 
Neuchâtel 1898, S. 402; Zeitschr.. 
f. afr. u. oz. Spr. III, S. 235. 
u) Jacottet, Etudes sur les 
langues du Haut-Zambese II, 
S. 109 bis 114. Ob M. Richter (Kultur und Reich der Marotse, 
Leipzig 1908, S. 194) mit einer beiläufig geäußerten Vermutung, 
daß „Gott“ (NB. Bantustamm -yam.be) hier nur eine ihm 
später zugeschriebene Rolle spielt, das Richtige trifft, wage 
ich nicht zu entscheiden. 
lG Originaltext im MS.-Nachlaß von Missionar E. Schüler. 
13) Mitteil, von Direktor E. Picht vom 27. Oktober 1908. 
14) Die Art, wie ich diese Mitteilung erhielt, läßt deut¬ 
lich den großen Einfluß erkennen, den der Mythus noch auf 
das geistige Leben dieses Volkes hat: Im Verlauf von lin¬ 
guistischen Aufnahmen mit den beiden damals im Hagen- 
beckschen Tierpark in Hamburg untergebrachten Bulujungen 
Elöm und Mvöndö war ich, die Namen der Tiere erfragend, 
auch in das Reptilienhaus gekommen. Plötzlich verstummten 
die bisher sehr beredten Erklärungen, und in weitem Bogen 
umgingen die beiden Bulu das dort befindliche Chamäleon: 
„zämbe ängälöme ny&“ (Gott hat es geschickt) war alles, was 
ich außer dem Namen erfahren konnte (10. Oktober 1908). 
Ambrosius (a. a. O., S. 197) bemerkt für die Zulu: Man gehe 
zum kleinsten kaffrischen Kinde, wenn es eben lallen kann, 
und frage es über Chamäleon und Eidechse, und es wird 
schnell Aufschluß geben und genau das Kraut nennen können, 
welches die Botschaft des Chamäleons auf hielt. 
*G Casalis, Les Bassoutos, Paris 1860, S. 242; Arbousset, 
Relation d’un voyage, Paris 1842, S. 342. 
16) Bleek, Reineke Fuchs in Afrika, Weimar 1870, S. 54 
bis 58; auch Seidel a. a. O., S. 145 f.; Jacottet a. a. O. III, 
S. 117. 
17) Brutzer, Handbuch der Kambasprache, Berlin 1905, 
S. 94 f.; derselbe, Der Geisterglaube bei den Kamba, Leipzig 
1905, S. 15 f.
	        

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