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Globus, 64.1893

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

fullscreen: Globus, 64.1893

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-714789
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714789
Persistenter Identifier:
BV041701500
Titel:
Anthropos
Untertitel:
internationale Zeitschrift für Völker- u. Sprachenkunde
Weitere Titel:
Anthropos
Erscheinungsort:
Fribourg
Verlag:
Ed. St. Paul, Anthropos-Institut
Erscheinungsjahr:
1906
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-709452
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-709452
Persistenter Identifier:
DE-11-001852169
Titel:
Anthropos, 7.1912
Erscheinungsjahr:
1912
Signatur:
LA 1118-7
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Vorderer Einband

Strukturtyp:
Vorderer Einband
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Globus
    -
  • Globus, 64.1893
    [III]
  • Vorderer Einband
    -
  • Vorderer Buchspiegel
    -
  • Vorsatzblatt
    -
  • Vorblatt
    [I]
  • Titelseite
    [III]
  • Inhaltsverzeichnis: Inhaltsverzeichnis des LXIV. Bandes
    [V]
  • Korrekturen: Druckfehler im LXIV. Bande
    VIII
  • Zeitschriftenheft: Nr. 1. 1893 / Andree, Richard
    [1]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 2. 1893 / Andree, Richard
    [21]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 3. 1893 / Andree, Richard
    [37]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 4. 1893 / Andree, Richard
    [53]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 5. 1893 / Andree, Richard
    [69]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 6. 1893 / Andree, Richard
    [85]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 7. 1893 / Andree, Richard
    [101]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 8. 1893 / Andree, Richard
    [117]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 9. 1893 / Andree, Richard
    [133]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 10. 1893 / Andree, Richard
    [153]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 11. 1893 / Andree, Richard
    [169]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 12. 1893 / Andree, Richard
    [185]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 13. 1893 / Andree, Richard
    [205]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 14. 1893 / Andree, Richard
    [221]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 15. 1893 / Andree, Richard
    [237]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 16. 1893 / Andree, Richard
    [253]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 17. 1893 / Andree, Richard
    [269]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 18. 1893 / Andree, Richard
    [285]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 19. 1893 / Andree, Richard
    [301]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 20. 1893 / Andree, Richard
    [301]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 21. 1893 / Andree, Richard
    [333]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 22. 1893 / Andree, Richard
    [353]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 23. 1893 / Andree, Richard
    [353]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 24. 1893 / Andree, Richard
    [385]
  • Nachsatzblatt
    -
  • Hinterer Buchspiegel
    -
  • Hinterer Einband
    -
  • Farbkeil
    -

Volltext

Bd . LXIV . 
Nr . 12 . 
Begründet 1862 von 
Karl Andr ee . 
Druck und Wertctg 
Wer - M fArUf . 
Herausgegeben von 
Richard Andree . 
srieörich Wierveg & SoHn . 
9 } r rt it tt f rfi m i> t « Jährlich 2 Bände in 24 Nummern . Durch alle Buchhandlungen und Postanstalten jqqo I J 9 * zum Preise von 12 Mark für den Band zu beziehen . löi / O 
Über Lrauenwaffe n . 
Von Dr . IN . Hab erlaubt . Wien . 
Die Bewaffnung ist , so lehrt uns die Völkerkunde , im allgemeinen Sache der Männer ; das weibliche Geschlecht ist das waffenlose . Wer näher zusieht , wird freilich finden , daß von dieser Regel nicht wenige Ausnahmen vorkommen . Geschichte und Völkerkunde geben nicht seltene Beispiele dafür an die Hand , daß auch die Frauen zur Sicherung und teidigung der Horde oder des Stammes mit den Waffen in der Hand beigetragen haben , abgesehen von jenen Fällen bei gynaikokratischen Völkern , >vo man von Amazonen - oder Weibertrnppen sprechen kann . Eine Menge diesbezüglichen Materiales hat Adolf Bastian in der Abhandlung „ Zur Amazonensage " , Zeitschr . f . Ethnologie II , S . 177 ff . sammengestellt , freilich gänzlich ungeordnet und mit anderm Absehe» , als im folgenden dieser Stoff vorgeführt werden soll , um daran die Betrachtung der Existenz besonderer Formen vou Weiberwaffen bei den verschiedensten Völker - fchaften zu kuüpfeu . 
Nach den Berichten und Zeugnissen verschiedener Autoren des Altertums ist die Teilnahme der Weiber an den Kämpfen der Männer für zahlreiche Fälle verbürgt . Bei den Cimbern , bei den Sauromateu kämpften die Frauen an der Seite der Männer ( Herodot ) . Nach demselben Gewährsmanns zogen die libyschen Weiber in Schlaugenhantpanzern ius Feld . Die Prähistorischen Funde in Frauengräbern verbürgen eine kriege - fische Haltung der Weiber in vielen Fällen . Der Brust - Panzer vou kriegerischen Frauen wurde , uach Wagner , bei Schweidnitz gefunden , ebenso bei Braunfels , Cottbus , Kartzeu , Kobelwitz ; ebenso eine Axt neben einem weiblichen Skelett in einem Dolmen zu Gierum ; I . Mestorf giebt in den teilungen der Anthropologischen Gesellschaft in Wien 1889 , S . 116 ff . einige Nachrichten über „ Dolchein Frauengräbern der Bronzezeit " . Nach ihr sind in 15 nordischen Frauen - gräbern Dolche gesunden worden , die , wie mehrmals achtet worden , in Gürtel getragen wurden . Die Gräber - funde aus der Bronzezeit in ihrer Gesamtheit lehren allerdings , daß uicht jeder Frau ein Dolch ins Grab gelegt wurde . Nicht jede scheint sonach Waffen getragen zu haben . „ War 
Globus LXIV . Nr . 12 . 
dies " , sagt I . Mestorf I . c . , „ etwa ein Vorrecht der Edlen oder fanden manche Frauen Lust darin , sich an den kriege - rischen Fahrten und Thaten der Männer zu beteiligen oder auf eigene Hand helfend , schützend oder kampslustig durchs Land zu ziehen ? " In diesem Zusammenhange sei auch an die skandinavischen Schildmädchen erinnert , die eine so ge - wohnliche Erscheinung in den Reihen der Krieger waren . 
Nicht minder zahlreich wie diese Nachrichten aus unserer eigenen Vergangenheit lauten die Berichte von primitiven Völkern dahin , daß die Fraueu ihren Anteil an den Kämpfen der Männer nehmen . Von mehreren Jndianerstümmen Brasiliens ist uns dies bezeugt ; die Häuptlinge der Mun - drucü sind in den Schlachten vou ihren Frauen umgeben , wozu Ad . Bastian die ägyptische Parallele stellt , wonach Amenhotep IV . im Kampfe von seinen Töchtern umgeben zu sein Pflegte , welche die auf ihn geschossenen Waffen auffingen . Desgleichen kämpfen bei den Goiatakazes in Brasilien Männer und Frauen vereint . Auch aus Mittelamerika haben wir analoge Nachrichten , aus Guadeloupe saud Kolumbus die Frauen der Karaibeu als Verteidigeriuuen der Insel in Ab - Wesenheit der Männer ; die Weiber von Panama kämpften im Kriege mit . Nach Grosier reiten die Frauen der Solon - Tataren mit den Männern und führen wie sie die Waffen . Auch von den Frauen der Aimak und Hazzarah berichtet Ferrier , daß sie ebenso verwegen seien wie die Männer und in den vordersten Reihen kämpften . Von hier ist es nur ein Schritt zu den weiblichen Leibgarden Primi - tiver Despoten , bezüglich welcher au die Frauenregimenter in Siam und Dahomey wohl kaum erinnert zu werden braucht ; weniger bekannt dürfte sein , daß auch in China weibliche Garden vorgekommen sind ; Kaiser Fang - ti ( 600 a . d . ) bildete sich so eine berittene Leibwache aus tatarischen Weibern . 
Diese wenigen Notizen vorausgeschickt , welche indessen wohl genügen , darzuthuu , daß die Weiber im Altertums wie bei primitiven Völkern dem Waffenwesen nicht so gänzlich fernstehen , wie auf späteren Kulturstufen , wollen wir der Thatsache einige Aufmerksamkeit schenken , daß sich hier und 
24
	        

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