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Globus, 85.1904

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

fullscreen: Globus, 85.1904

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-714789
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714789
Persistenter Identifier:
BV041701500
Titel:
Anthropos
Untertitel:
internationale Zeitschrift für Völker- u. Sprachenkunde
Weitere Titel:
Anthropos
Erscheinungsort:
Fribourg
Verlag:
Ed. St. Paul, Anthropos-Institut
Erscheinungsjahr:
1906
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-709513
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-709513
Persistenter Identifier:
DE-11-001853197
Titel:
Anthropos, 20.1925
Erscheinungsjahr:
1919
Signatur:
LA 1118-20
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenheft

Strukturtyp:
Zeitschriftenheft
Titel:
XX. Jahrgang, 1925, Heft 1 und 2
Sonstige Person:
Koppers, W.
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Globus
    -
  • Globus, 85.1904
    [III]
  • Vorderer Einband
    -
  • Vorderer Buchspiegel
    -
  • Vorsatzblatt
    -
  • Vorblatt
    [I]
  • Titelseite
    [III]
  • Inhaltsverzeichnis: Inhaltsverzeichnis des LXXXV. Bandes
    [V]
  • Korrekturen: Berichtigungen zum LXXXV. Bande
    XI
  • Leerseite
    -
  • Zeitschriftenheft: Nr. 1. 1. Januar 1904 / Andree, H. Singer ; Richard
    [1]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 2. 7. Januar 1904 / Andree, H. Singer ; Richard
    [21]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 3. 14. Januar 1904 / Andree, H. Singer ; Richard
    [37]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 4. 21. Januar 1904 / Andree, H. Singer ; Richard
    [53]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 5. 28. Januar 1904 / Andree, H. Singer ; Richard
    [69]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 6. 4. Februar 1904 / Andree, H. Singer ; Richard
    [85]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 7. 18. Februar 1904 / Andree, H. Singer ; Richard
    [101]
  • Zeitschriftenartikel: Über angebliche Götzen am Kilimandscharo, nebst Bemerkungen über die Religion der Wadschagga und die Bantuneger überhaupt / Raum, J.
    [101]
  • Zeitschriftenartikel: Die Abstammung des Bernhardiners. I. / Kraemer, H.
    105
  • Zeitschriftenartikel: Die ältesten Spuren des Menschen in Australien / Alsberg, Moritz
    108
  • Zeitschriftenartikel: Die Insel Gotland / Schoener, Georg
    112
  • Zeitschriftenartikel: Kleine Nachrichten
    116
  • Zeitschriftenheft: Nr. 8. 25. Februar 1904 / Andree, H. Singer ; Richard
    [117]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 9. 3. März 1904 / Andree, H. Singer ; Richard
    [133]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 10. 10. März 1904 / Andree, H. Singer ; Richard
    [149]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 11. 17. März 1904 / Andree, H. Singer ; Richard
    [165]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 12. 24. März 1904 / Andree, H. Singer ; Richard
    [181]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 13. 1. April 1904 / Andree, H. Singer ; Richard
    [197]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 14. 7. April 1904 / Andree, H. Singer ; Richard
    [217]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 15. 14. April 1904 / Andree, H. Singer ; Richard
    [233]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 16. 21. April 1904 / Andree, H. Singer ; Richard
    [249]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 17. 28. April 1904 / Andree, H. Singer ; Richard
    [265]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 18. 5. Mai 1904 / Andree, H. Singer ; Richard
    [281]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 19. 19. Mai 1904 / Andree, H. Singer ; Richard
    [297]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 20. 26. Mai 1904 / Andree, H. Singer ; Richard
    [313]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 21. 2. Juni 1904 / Andree, H. Singer ; Richard
    [329]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 22. 9. Juni 1904 / Andree, H. Singer ; Richard
    [345]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 23. 16. Juni 1904 / Andree, H. Singer ; Richard
    [361]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 24. 23. Juni 1904 / Andree, H. Singer ; Richard
    [377]
  • Sonstiges: [Inhalt, Eingesendete Neuigkeiten, Werbung]
    -
  • Nachsatzblatt
    -
  • Hinterer Buchspiegel
    -
  • Hinterer Einband
    -
  • Farbkeil
    -

Volltext

J . Raum : Über angebliche Götzen am Kilimandscharo . 
103 
im Herero heißt Gott omukuru ( 1 und r wechseln oft ) . Danach scheint die Bezeichnung des höchsten Wesens als des Uralten , als des Alten xar’ der genuine 
Name dafür zu sein . Demnach wird es nicht zu kühn sein , den Gott der Bantu als den Geist des Urahnen zu zeichnen , so zwar , daß der Zusammenhang desselben mit den von ihm abstammenden anderen Geistern dem sein verloren gegangen ist , und er dadurch eine singuläre Stellung erlangt hat . Die patriarchalische Gliederung der Geisterwelt fordert die Zurückführung der Geister der Familien - und Geschlechtsstammväter auf einen gemeinsamen Urvater , den Stammvater des Stammes oder des Volkes . So ist es erklärlich , wenn man hei Ratzel 
1 . c . liest , daß bei den Basuto geradezu das Wort molimo == Ahnengeist für Gott gebräuchlich ist , und daß hei den Sulu die Geister der verstorbenen Häuptlinge zu Amatonga = göttlichen Wesen werden . So erklärt sich auch der durchaus schattenhafte Charakter des gottesgedankens . Es ist , wie wenn am fernen Horizont der Schattenriß eines Berges ins fai’blose Luftmeer dämmert . Hier hei den Wadschagga genießen in steigender Linie Verehrung nur die Schatten des Vaters und Großvaters sowie der des Stammvaters der Sippe des Mku . Darüber hinaus , in nebelgrauer Ferne , steht der vergöttlichte Schatten des Urvaters . Das ist die Gottesidee der Bantu . Eine Veranlassung , ihn durch Opfer zu verehren , besteht für den einzelnen nicht , er steht zu fern , um ihm schaden zu wollen ; er denkt sich ihn als gut . 
Dies ist eine Umrißzeichnung von den religiösen Meinungen der Wadschagga . Alles , was aus ihrem Rahmen fällt , subsumiert unter das Gebiet der Zauberei und des Aberglaubens . 
Die süd - und ostafrikanischen Bantustämme haben keine Priester ; eine um so größere Rolle spielt der „ mhanga“ , der Medizinmann oder Zauberer , der macher und Wahrsager . Diese ganze große und bunte Welt mit ihrer Mannigfaltigkeit sinnloser Bräuche und Formeln wohnt in der Seele des Negers friedlich sammen mit seinem Geisterglauben . Wie konnte sie neben diesem entstehen und wie verträgt sie sich mit ihm ? Die Domäne des Ahnengeistes ist das physische Leben . Sie können verursachen Krankheiten und Tod , Kinderlosigkeit , Viehsterben , Mißernten . Auch der sinn wird auf sie zurückgeführt . Aber damit ist ihre Macht erschöpft . Mit dem öffentlichen Leben , mit lichen und sozialen Einrichtungen und Bräuchen haben sie nichts zu tun . Obwohl der Ahnenglaube nicht ganz ohne sittliche Elemente ist , ist er doch im allgemeinen ohne Einfluß auf Recht und Sittlichkeit . 
Die Ahnengeister sind weit davon entfernt , Garanten des Sittengesetzes zu sein . Es wird ihnen nicht das Weltregiment zugeschrieben ; sie sind weit davon entfernt , diejenigen , die ihnen dienen , sittlich zu fördern . Sie sind kleine Tyrannen , die sie drücken und quälen . steht nun aber das soziale , insbesondere das rechtliche Lehen hei den Negern überhaupt keinen höheren Mächten ? Dann hätte ihre Religion hier eine klaffende Lücke . Diese Lücke besteht nicht ; hier treten Zaubermittel und Gottesurteile ein . Sie sind die andere Hälfte der Religion der Ostafrikaner , wenn man sie überhaupt Religion nennen kann . Sie liegen , wie ich mich vielleicht aus - drücken darf , unter der Schwelle der Religion , sind \ unterreligiös . Natürlich sind die beiden Gebiete , das des Ahnenglauhens und das des Vertrauens auf mittel , nicht streng geschieden . Krankheiten werden oft auf Verzauberung zurückgeführt . Ferner entstehen , da die Ahnengeister in der Hauptsache nur schaden , die Amulette , die die Aufgabe haben , zu schützen . Gewiß 
ist die Zauberei verwandt mit dem Fetischismus . Sie ist erwachsen aus derselben psychologischen Wurzel wie er . Sie wie er statten körperliche Gegenstände mit magischen Kräften aus , die , außerhalb der Gesetze des natürlichen Geschehens und über ihnen stehend , den Gang derselben willkürlich unterbrechen können . Der Fetischismus faßt diese Kräfte als persönliche ; als solche genießen sie Verehrung . Unsere Ostafrikaner kennen nur sachliche Zaubermittel : die immer erst durch schwörungen bzw . Manipulationen hervorgerufene sche Wirkung ändert den sachlichen Charakter des mittels nicht . Sache und Person , das ist eine so einfache Unterscheidung , daß sie auch dem Neger faßbar ist , nur daß er sie nicht in dieser abstrakten Form vollzieht . Es ist daher eine mehr als xmgenaue Redeweise , wenn Ratzel die Amulette tragbare Fetische nennt . Den Amuletten wird nicht geopfert wie dem Fetisch . Fetische sind nie Handelsartikel , weder käuflich noch verkäuflich . Daß dies mit den Zaubermitteln geschehen kann , zeigt deutlicher als vieles andere ihren durchaus dinglichen Charakter . Im Interesse eines klaren wissenschaftlichen Sprachgebrauchs verbietet sich die Anwendung der zeichnung Fetisch auf die dinglichen Zaubermittel . Über die Amulette der Wadschagga siehe Merker 1 . c . S . 21 . Unter das Genus „ Dingliches Zaubermittel“ sind auch die von dem Herrn Verfasser gefundenen „ Götzen“ zu stellen . Daß sie dies nicht wirklich sind , dafür können überzeugende Beweise beigebracht werden . Zunächst ist als aus dem obigen sich ergebendes Resultat zu sagen , daß Idole in der Religionsform der Wadschagga , die jenigen ihrer süd - und ostafrikanischen Stammesgenossen durchaus konform ist , keinen Platz haben . Aber die nungu können auch ihrer Natur nach keine Fetische sein . Eine religiöse Verehrung wird ihnen nicht bezeigt , Gebete werden nie an sie gerichtet wie an die Ahnengeister . ( Über die angeblichen Opfer siehe nachher . ) Das dabei beobachtete Schweigen erklärt sich leicht als Ausdruck abergläubischer Furcht vor ihrer Zauberkraft . Die nungu treten immer erst in Wirksamkeit in bestimmten Fällen , und zwar in Rechtsfällen . Der Dschagga schlägt den Topf , wenn er Objekt eines Verbrechens , insbesondex - e eines Diebstahls geworden ist und er den Verbrecher nicht erreichen kann , sei es , daß er ihm unbekannt ist , oder zu mächtig , oder aber auch , wenn ihm der Täter bekannt ist , er die Tat aber frech ableugnet . In dem einen Fall , den der Herr Verfasser erwähnt , wollte ein falsch Beschuldigter den Ankläger veranlassen , den Topf zu schlagen , dieser ging nicht darauf ein , um nicht seinerseits der Macht desselben zu verfallen . So ist der nungu das magische Mittel , den Vei'brecher zugleich zu eruieren und zu bestrafen . Das entspricht der niederen Stufe , auf dem das Rechts wesen der Wadschagga steht . Der nungu ist also ein außerordentliches Rechtsmittel schen Charakters , ähnlich den Gottesui'teilen , aber nicht selbst ein Gottesurteil , wie Mei'ker 1 . c . S . 30 meint . Es eruiert nicht nur den Täter , sondern es bestraft ihn zugleich , und darauf liegt der Nachdruck . Meistens hat der nungu den Charakter eines reinen Straf - bzw . Ab - schi - eckungsmittels , z . B . in dem ebenfalls von Herrn P . Thome erwähnten Falle , wo der Häuptling Lesio den Topf geschlagen hatte , um seine Leute abzuhalten , in das Land des Mringia Speise zu verkaufen . Hier in Moschi herrscht ein aus Usambara eingewandertes geschlecht , das sich einst des Landes mittels List und Verrat bemächtigte . Um nun die Weiterverbreitung dieser Kunde zu hindern , wurde deswegen der Topf geschlagen . Jeder , der wagt , öffentlich oder heimlich davon zu erzählen , wird von dem Fluch des Topfes getroffen . Den furchtbaren Charakter , den dieses Fluch -
	        

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