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Globus, 19.1871

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

Bibliographische Daten: Globus, 19.1871

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-714789
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714789
Persistenter Identifier:
BV041701500
Titel:
Anthropos
Untertitel:
internationale Zeitschrift für Völker- u. Sprachenkunde
Weitere Titel:
Anthropos
Erscheinungsort:
Fribourg
Verlag:
Ed. St. Paul, Anthropos-Institut
Erscheinungsjahr:
1906
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-709515
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-709515
Persistenter Identifier:
DE-11-001853202
Titel:
Anthropos, 22.1927
Erscheinungsjahr:
1927
Signatur:
LA 1118-22
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenheft

Strukturtyp:
Zeitschriftenheft
Titel:
Anthropos Band XXII.1927 Heft 1, 2
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Globus
    -
  • Globus, 19.1871
    [III]
  • Vorderer Einband
    -
  • Vorderer Buchspiegel
    -
  • Vorsatzblatt
    -
  • Vorblatt
    [I]
  • Titelseite
    [III]
  • Inhaltsverzeichnis: Inhaltsverzeichnis
    [V]
  • Zeitschriftenheft: No. 1. Januar 1871 / Andree, Karl
    [1]
  • Zeitschriftenheft: No. 2. Februar 1871 / Andree, Karl
    [17]
  • Zeitschriftenheft: No. 3. Februar 1871 / Andree, Karl
    [33]
  • Zeitschriftenheft: No. 4. Februar 1871 / Andree, Karl
    [49]
  • Zeitschriftenheft: No. 5. März 1871 / Andree, Karl
    [65]
  • Zeitschriftenheft: No. 6 März 1871 / Andree, Karl
    [81]
  • Zeitschriftenheft: No. 7. März 1871 / Andree, Karl
    [97]
  • Zeitschriftenheft: No. 8 März 1871 / Andree, Karl
    [113]
  • Zeitschriftenheft: No. 9 März 1871 / Andree, Karl
    [129]
  • Zeitschriftenheft: No. 10 April 1871 / Andree, Karl
    [145]
  • Zeitschriftenheft: No. 11. April 1871 / Andree, Karl
    [161]
  • Zeitschriftenheft: No. 12 April 1871 / Andree, Karl
    [177]
  • Zeitschriftenheft: No. 13 April 1871 / Andree, Karl
    [193]
  • Zeitschriftenheft: No. 14. Mai 1871 / Andree, Karl
    [209]
  • Zeitschriftenheft: No. 15 Mai 1871 / Andree, Karl
    [225]
  • Zeitschriftenheft: No. 16 Mai 1871 / Andree, Karl
    [241]
  • Zeitschriftenartikel: Aus Siciliens Culturgeschichte. I.
    [241]
  • Zeitschriftenartikel: Transatlantische Dampfschifffahrt
    245
  • Zeitschriftenartikel: Geographische Verbreitung und Inhalt der Krugpflanzen
    246
  • Zeitschriftenartikel: Zur Kennzeichnung der Leute in Frankreich. II. / Andree, Karl
    248
  • Zeitschriftenartikel: Die Stellung der Franzosen gegenüber den Eingeborenen Algeriens. I. / Maltzan, Heinrich Freiherr von
    252
  • Zeitschriftenartikel: Aus allen Erdtheilen
    255
  • Zeitschriftenheft: No. 17. Mai 1871 / Andree, Karl
    [257]
  • Zeitschriftenheft: No. 18 Juni 1871 / Andree, Karl
    [273]
  • Zeitschriftenheft: No. 19 Juni 1871 / Andree, Karl
    [289]
  • Zeitschriftenheft: No. 20 Juni 1871 / Andree, Karl
    [305]
  • Zeitschriftenheft: No. 21. Juni 1871 / Andree, Karl
    [321]
  • Zeitschriftenheft: No. 22. Juni 1871 / Andree, Karl
    [337]
  • Zeitschriftenheft: No. 23. Juli 1871 / Andree, Karl
    [353]
  • Zeitschriftenheft: No. 24. Juli 1871 / Andree, Karl
    [369]
  • Nachsatzblatt
    -
  • Hinterer Buchspiegel
    -
  • Hinterer Einband
    -
  • Farbkeil
    -

Volltext

Aus Siciliens 
Insel , meist in Abhängigkeit vom Festlande verwaltet und voni Eigennutz fremder Dynastien und Völker ausgesogen zu werden . Jedesmal , bemerkt Hartwig , bezeichnet die Zuge - Hörigkeit Siciliens zu einem fremden Staate eine Epoche des Verfalls ; jedesmal hebt sich die Cnltur dagegen zu hoher Blüthe , wenn die Insel selbständig regiert wird . 
Eigentümlich ist ein von demselben Culturhistoriker auf - gestellter Vergleich zwischen den beiden größten Inseln Euro - pas , zwischen Sicilien und Großbritannien , der merkwürdige Parallelen ergiebt . Beide sind reich an Bodenfrüchten und Mineralien ; so wichtig , wie die Steinkohle für England , ist der Schwefel für Sicilien ; beide zu derselben Zeit von der großen germanischen Bewegung getroffen , denn im Jahre 445 landen die Vandalen in Sicilien , vier Jahre später betreten die Angelsachsen den britischen Boden . Zu dersel - ben Zeit auch und unter denselben Auspicien stiften die Normannen auf beiden Inseln ihr Reich . Robert Guiscard erhält von Gregor dem Siebenten Sicilien als Lehen , und vom Segen Alexander's des Zweiten geschützt , war Wilhelm der Eroberer nach den Kreideklippen Englands hinübergesah - ren . Ja , zu derselben Zeit beginnt auf beiden Inseln , frü - her als auf einem Lande des Continents , ein Staatsregi - ment nach modernen Begriffen . In derselben Zeit , da die englischen Barone durch die Magna charta die Rechte des Volks begründeten ( 1215 ) , giebt der erleuchtete Friedrich der Zweite der Insel eine Rechtsverfassung , in welcher der Ge - danke einer Repräfentantenverfammlung des Reichs , wenn auch nur von geringen Befugnissen , bereits ausgenommen ist ( 1231 ) . Zu gleicher Zeit endlich und mit gleich fchlech - tem Erfolge sendet die römische Curie die Franzosen gegen die ihr widerspenstigen Herrscher beider Inseln : Philipp II . August gegen Johann von England , Karl von Anjon gegen die Staufen . Nun endlich trennen sich die parallel laufenden Schicksale der beiden Inseln : In England , wo das germanische Element überwiegt , entwickelt sich kräftige Theilnahme an der Staatsregierung in immer wei - teren Kreisen des Volks und führt zu dessen Größe und Frei - heit . In Sicilien , mit herrschender romanischer Be - völkerung , bleiben Bildung und Macht in den Händen der Kirche und des Adels , der durch die strengen Formen des Lehenswesens , wie es die Normannen gestiftet und die Staufen bewahrt hatten , zu einer die Krone überwuchernden und das Volk knechtenden Macht aufsteigt . 
Wer heute durch das herrliche Eiland zieht und das Ehe - mals mit dem Jetzt zu vergleichen weiß , den kann nur Trauer überkommen ob des großen Verfalls , der allenthalben herrscht , den zu bannen erst jetzt wieder energische Schritte gethan werden . Ist es zu glauben , daß die Bodencultur in Sicilien seit den ältesten Zeiten zurückgegangen ist , daß , während man zu Cicero's Zeit acht - bis zehnfach erntete , man jetzt nur siebenfältigen Ertrag gewinnt ? Noch zu Ende des vori - gen Jahrhunderts hintertrieben die Barone den Straßenbau , um ihre Untergebenen nicht zu sehr aus ihrer Botmäßigkeit zu verlieren . Es gab im Innern Ortschaften genug , die kein Getreide ausführen konnten , weil die Maulthiere es auf - gezehrt haben würden , ehe sie es bis an die Küste hätten tragen können . Fast eben so liegt die Eultur noch heute . Der Baron oder die Kirche übergiebt die weiten Latifundien an die Massari , große Pachtunternehmer , die an die Bauern der kleinen Städte wieder verpachten , und diese übernehmen gegen einen so hohen Zins , wie ihn nur das bedürfnißlofe Leben des Volks ermöglicht , die Bestellung kleiner THeile . Der Pflug ist noch jetzt urthümlich , die Egge ungewöhnlich , die Karrenräder sind einfache Querschnitte der Baumstämme . Das Bild einer sicilianischen Bauernwohnung , d . h . einer Bauernwohnung in einer „ Landstadt " , wie Hartwig es 
Kulturgeschichte . 243 
dert , fordert unwillkürlich zum Vergleiche mit deutschen Bauernhäusern auf . Ein kleiner viereckiger Raum dient Menschen und Vieh zum Aufenthalt ; auf dem schwarze« Erdboden rutscht das fette schwarze Schwein , steht der Esel und sucht das Hühnervolk nach Nahrung . Ein Bett dient der ganzen Familie als Ruhestätte . Wie im Mittelalter in Deutschland , so legt sich hier noch Alles nackt ins Bett . Der sehr elementare Kochherd , wenige Kochgeräthschaften , vielleicht ein altes Weinfaß , ein paar wackelige Stühle und ein uralter Tisch bilden das einzige Mobiliar . Messer und Gabeln , Gläser und Flaschen sind Luxusgegenstände . Der Haus - Vater erfreut sich , wenn es hoch kommt , des Besitzes eines Taschenmessers . Die Finger ersetzen hier noch manches In - strument , die flache Hand den Löffel . 
Wie ganz anderen Bildern begegnen wir da im Alter - thnm , wie hoch stand damals die Bodencultur ! War doch schon der Reichthum Siciliens in griechischer Zeit berühmt . Die Sagen von der Demeter , von den Herden Apollon's , von den lästrygonischen Feldern beweisen es . Die bukolische Poesie entsprang und blühte hier . Gepflanzt wurden da - mals Weizen , die Rebe und der Oelbaum , gezüchtet Ziegen , Schafe und Rinder . Erst später brachten die Karthager die Granate hinzu . Und wie auf diesem Gebiete der Cultur , so sah es auf allen übrigen ans ; immer fällt die Wagfchale zu Gunsten der Vergangenheit , wohin wir auch den Fuß unter den Trümmerresten der Insel setzen mögen . 
Ein solches Bild entschwundener Größe führen uns die Tempelruinen von Segesta vor Augen , die in einsamer , großartiger Berglandschaft unfern von Calatafimi im West - Horn der Jufel gelegen sind . Kaum ist eine andere Stadt auf Sicilien , die direct oder indirect eine so große Bedeutung für die Geschicke der Insel , ja des fernen Abendlandes ge - habt hätte , wie Segesta . Ihre Bedeutung nnd ihr Unglück entsprang , wie Hoffweiler treffend sagt , aus ihrer Zwitter - stellung . Barbarischen Ursprungs , war sie im Laufe der Zeit durch vielfache Berührung mit den Griechen ihrer ganzen Bildung nach hellenisch geworden . Schon im Jahre 580 finden wir Egesta im Streit mit den Selinuntinern , ihren Grenznachbaren , der sich stets erneuerte , bis 416 die Ege - stäer , von den Selinuntinern hart bedrängt , die Athener nach Sicilien riefen . Sie waren es , die ein so verderbliches Spiel mit der eitlen Ruhmsucht des athenischen Volkes trieben , und so jenen Schlag verschuldeten , von dem Athen sich nie wieder erholte . Die Athener sandten Boten nach Egesta , welche den Reichthum dieser Stadt prüfen sollten , von dem sie fabelhafte Dinge vernommen . Und Fabelhaftes sahen sie auch hier , zunächst die reichen Weihegeschenke im Tempel der Venus auf dem Berge Eryx . Dann aber luden die Egestäer die Boten zu Tische und prunkten mit kostbarem Tafelgeschirr , welches großentheils aus phöuizischen und grie - chischen Städten Siciliens zusammengeborgt war . Dieselben Becher erschienen bei jedem Gastmahle wieder , die Gesandten aber hielten sie jedesmal für das Eigenthum dessen , der sie gerade bewirthete , und gewannen so einen hohen Begriff von dem Reichthume der Stadt . Der Bericht , den ste darüber in Athen erstatteten , wirkte dort gewaltig , die Athener be - schloffen den Krieg , der fo verderblich in feinen Folgen wer - den sollte . Egestas Unabhängigkeit ging denn auch an die Karthager verloren ; es folgen Belagerungen , Zerstörungen , bis die Stadt in den dauernden Besitz der Römer überging , unter denen der Name Segesta für Egesta aufkam . Letzterer war des Übeln Anklanges halber ( egestas , Dürftigkeit ) gemerzt worden . Wann und durch wen die Stadt zerstört wurde , ist unbekannt ; zur Zeit der normannischen Eroberung wird sie nicht mehr genannt . Jetzt sind der Tempel und das nicht weit davon auf der Höhe gelegene Theater die ein - 
31 *
	        

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