digi-hub Logo
  • Erstes Bild
  • Vorheriges Bild
  • Nächstes Bild
  • Letztes Bild
  • Doppelseitenansicht
Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment

Baessler-Archiv, 4.1914

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

Objekt: Baessler-Archiv, 4.1914

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-714789
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714789
Persistenter Identifier:
BV041701500
Titel:
Anthropos
Untertitel:
internationale Zeitschrift für Völker- u. Sprachenkunde
Weitere Titel:
Anthropos
Erscheinungsort:
Fribourg
Verlag:
Ed. St. Paul, Anthropos-Institut
Erscheinungsjahr:
1906
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-709515
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-709515
Persistenter Identifier:
DE-11-001853202
Titel:
Anthropos, 22.1927
Erscheinungsjahr:
1927
Signatur:
LA 1118-22
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenheft

Strukturtyp:
Zeitschriftenheft
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Baessler-Archiv
    -
  • Baessler-Archiv, 4.1914
    -
  • Vorderer Einband
    -
  • Vorderer Buchspiegel
    -
  • Vorsatzblatt
    -
  • Titelseite
    -
  • Inhaltsverzeichnis: Inhalts-Verzeichnis
    -
  • Register: Register
    -
  • Zeitschriftenheft: Bd. 4, 1913, Heft 1
    -
  • Titelseite
    -
  • Impressum
    -
  • Zeitschriftenartikel: Bemerkungen über türkische Falknerei / Le Coq, Albert v.
    [1]
  • Zeitschriftenartikel: Frühgeschichtliche Orakelknochen aus China. (Sammlung Wirtz im Museum für Völkerkunde zu Berlin) / Bernhardi, Anna
    [14]
  • Abbildung: Fig. 1. Teil vom unteren Panzer der Schildkröte. (Museum f. Völkerkunde.)
    [14]
  • Abbildung: Fig. 2. Knochen mit guter Schrift. (Sammlung des Herrn Hopkins.). Fig. 3. Knochen mit gefälschter Schrift. (Museum für Völkerkunde.). Fig. 4. Gefälschte Schrift auf einem Schulterblatt. (British Museum.)
    17
  • Abbildung: Fig. 5. Röhrknochen. (Museum f. Völkerkunde.) Der Knochen ist in der Mittellinie der (ovalen) Vertiefungen zerbrochen. Fig. 6 Stück vom Schildkröten-Panzer. (Museum für Völkerkunde.) Es sind runde Vertiefungen mit seitlichen Brandstellen sichtbar. Fig. 7. Knochenstück aus der Sammlung des Herrn Hopkins. Die in der Schmelzschicht entstandenen Sprünge treten deutlich hervor
    19
  • Abbildung: Fig. 8. Schulterblatt mit Totenklage und Stammbaum. (Sammlung des Herrn Hopkins.)
    21
  • Abbildung: Fig. 9. Schulterblatt mit Kalender. (Museum für Völkerkunde.)
    22
  • Abbildung: Fig. 10. Die Tagesnamen. (K.= Knochenschrift. M.= Moderne Schreibart.)
    23
  • Abbildung: Fig. 11. Schulterblatt mit Stammbaum. (Museum für Völkerkunde.)
    24
  • Abbildung: Fig. 12. Ergebnis eines Orakels. (Knochen im Museum für Völkerkunde)
    25
  • Abbildung: Fig. 13. Zweisilbige Zeichen aus verschiedenen Sammlungen
    27
  • Abbildung: Fig. 14. Namen auf drei verschiedenen Stammbäumen; die für den Genetiv angewendete Schreibung steht rechts
    28
  • Zeitschriftenartikel: Seltene Ethnographica des städtischen Gewerbe-Museums zu Ulm / Andree, Richard
    [29]
  • Zeitschriftenartikel: Rechtsanschauungen der Eingeborenen auf Ukarra / Paulssen, Franz
    [39]
  • Zeitschriftenartikel: Kleinere Mitteilungen. Deli / Grünwedel, Albert
    [46]
  • Leerseite
    -
  • Zeitschriftenartikel: Miniaturen zum Jinacaritra (Hierzu Tafel I.) / Hüttemann, Wilhelm
    [47]
  • Zeitschriftenartikel: Die Hölle und die Höllenstrafen nach dem Volksglauben auf Bali / Juynboll, Hendrik H.
    [78]
  • Sonstiges: Koloniale Preisaufgabe / Franke
    86
  • Zeitschriftenartikel: Beiträge zur Volksbeschreibung der Hehe / Dempwolff, Otto
    [87]
  • Zeitschriftenartikel: Mumifizierte Papua-Köpfe / Eichhorn, A.
    [164]
  • Zeitschriftenartikel: Die Paressi-Kabisi. Ethnologische Ergebnisse der Expedition zu den Quellen des Jauru und Juruena im Jahre 1910 / Schmidt, Max
    [167]
  • Zeitschriftenartikel: Die Guato und ihr Gebiet. Ethnologische und archäologische Ergebnisse der Expedition zum Caracara-Fluß in Matto-Grosse / Schmidt, Max
    [251]
  • Zeitschriftenartikel: Erzählungen und Sagen der Yabim / Zahn, Heinrich
    [284]
  • Zeitschriftenartikel: Nachträge zu "Die Hölle und die Höllenstrafen nach dem Volksglauben auf Bali" Bd. IV, Heft 2 / Juynboll, Hendrik H.
    [293]
  • Werbung
    -
  • Nachsatzblatt
    -
  • Hinterer Buchspiegel
    -
  • Hinterer Einband
    -
  • Farbkeil
    -

Volltext

FRÜHGESCHICHTLICHE ORAKELKNOCHEN AUS CHINA 
19 
Wang Tschun, im ersten nachchristlichen Jahrhundert, sagt: „Durch die Schildkröte fragt das 
Volk den Himmel, durch die Schafgarbe die Erde.“ Von der Schafgarbe wurden Stiele ver 
schiedener Länge ausgeworfen - wie die germanischen Runenstäbe - und die Figuren, die 
sie im Fallen bildeten, ergaben den Orakelspruch. Das Befragen der Schildkröte dachte man 
sich bisher so, daß die große Rückenschale über Feuer gehalten und der Spruch aus den ent 
stehenden Rissen gelesen wurde. Nach anderer Erklärung sollte die Schale mit einer Tusche 
schicht bedeckt worden sein, und die bedeutungsvollen Sprünge entstanden in der Tusche. 
Daß die älteste chinesische Literatur das Tierknochenorakel nicht erwähnt, ist ganz er 
klärlich; die Orakel, von denen die Rede ist, betreffen das Wohl und Wehe des ganzen Volkes, 
wenden sich an den Himmel oder die Erde, also an die höchsten Gewalten, und dazu wurde 
nur der kostbarste Teil der Schildkröte verwendet. Beim Befragen ihrer Manen mochten sich Kaiser 
und Fürsten mit dem geringeren Teil des Schildkrötenpanzers begnügen, und dem gewöhnlichen 
Manne standen die bearbeiteten Knochen der Opfertiere zur Verfügung. Es würde nur dem chine 
sischen Charakter angemessen sein, wenn auch noch der Art der Fragen und der Ehrwürdig 
keit des Befragten verschiedene Knochenteile entsprochen hätten. Vielleicht ist dahin auch 
ein Aus spruch zu verstehen, in dem es heißt, daß in manchen Dynastien die Vorderknochen, 
in anderen die Hinterknochen der Tiere für besser galten. 
Das Orakel sprach aus Rissen, die entstanden, sobald der Knochen oder das Stück Schild 
krötenschale erhitzt wurde. Um den Vorgang zu beschleunigen, war jeder Knochen mit den 
oben erwähnten kleinen Höhlungen versehen. An jede einzelne Vertiefung auf der Rückseite wurde 
ein glühender Gegenstand gehalten, und zwar nicht in der ganz dünnen Mitte, sondern meist 
seitlich am Rande. Unter dem Einfluß der Hitze dehnte sich die innere Knochenmasse, und 
infolgedessen zersprang nicht nur die aufgetragene Tusche, sondern auch die feine Schmelzschicht 
auf der Außenseite des Knochens. Die hier entstandenen Sprünge bilden stets eine senkrechte 
Linie, von deren Mitte eine wagerechte nach links oder rechts abgeht. Rev. Chalfants An 
sicht, daß das chinesische Schriftzeichen für „wahrsagen“ diesen Sprüngen nachgebildet wurde, 
findet sich bereits im Schuo-wön ausgesprochen. Dasselbe Zeichen bedeutet im Japanischen 
ura „Orakel“. Zum Brennen 
verwendete man, nach dem 
Sche-ssang-li des I-Li, einem 
Werk über Zeremonien, Zwei 
ge von Nadelhölzern. Dies 
scheint wahrscheinlicher als 
die in Prof. Chavannes Re 
ferat geäußerte Ansicht, daß 
man ein glühendes Eisen ge 
nommen habe. Ein solcher 
Fig. 5. Röhrknochen. (Museum f. Völkerkunde.) 
Der Knochen ist in der Mittellinie der (ovalen) 
Vertiefungen zerbrochen. 
Fig. 6. Stück vom Schildkröten-Panzer. Fig. 7. Knochenstück aus der Sammlung des 
(Museum für Völkerkunde.) Es sind runde Ver- Herrn Hopkins. Die in der Schmelzschicht 
tiefi.noen mit seitlichen Brandstellen sichtbar. entstandenen Sorünse treten deutlich hervor
	        

Download

Downloads

Das gesamte Werk oder die angezeigte Seite kann hier in verschiedenen Formaten heruntergeladen werden.

Ganzer Datensatz

METS METS (Gesamtwerk) PDF (komprimiert) PDF (Originalgröße)
TOC
Mirador

Diese Seite

PDF Bildanzeige Vorschau Bildanzeige Klein Bildanzeige Mittel Bildanzeige Groß Mirador

Seitenauswahl

Herunterladen

Bildfragment

Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild Link zu einem IIIF Bildfragment

Formate und Verlinkungen

Formate und Verlinkungen

Die Metadaten stehen in verschiedenen Formaten zur Verfügung. Außerdem gibt es Links zu externen Systemen.

Links

OPAC DFG-Viewer Mirador

Zitieren

Zitieren

Folgende Zitierlinks stehen für das gesamte Werk oder die angezeigte Seite zur Verfügung:

Ganzer Datensatz

RIS

Diese Seite

Zitierempfehlung

Bitte das Zitat vor der Verwendung prüfen.

Suchtreffer

Suchtreffer

Untersuchungen zur Intelligenz spastisch gelähmter Schulkinder
1 / 123
Möglichkeiten der Intelligenzprüfung bei motorisch und sprachlich geschädigten, cerebral gelähmten Kindern
Zurück zur Trefferliste Zurück zur Trefferliste

Werkzeuge zur Bildmanipulation

Werkzeuge nicht verfügbar

Bildausschnitt teilen

Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment

Kontakt

Haben Sie einen Fehler gefunden, eine Idee wie wir das Angebot noch weiter verbessern können oder eine sonstige Frage zu dieser Seite? Schreiben Sie uns und wir melden uns sehr gerne bei Ihnen zurück!

Wie viele Buchstaben hat "Goobi"?:

Hiermit bestätige ich die Verwendung meiner persönlichen Daten im Rahmen der gestellten Anfrage.