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Globus, 78.1900

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

fullscreen: Globus, 78.1900

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-714789
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714789
Persistenter Identifier:
BV041701500
Titel:
Anthropos
Untertitel:
internationale Zeitschrift für Völker- u. Sprachenkunde
Weitere Titel:
Anthropos
Erscheinungsort:
Fribourg
Verlag:
Ed. St. Paul, Anthropos-Institut
Erscheinungsjahr:
1906
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-709515
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-709515
Persistenter Identifier:
DE-11-001853202
Titel:
Anthropos, 22.1927
Erscheinungsjahr:
1927
Signatur:
LA 1118-22
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenheft

Strukturtyp:
Zeitschriftenheft
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Globus
    -
  • Globus, 78.1900
    [III]
  • Vorderer Einband
    -
  • Vorderer Buchspiegel
    -
  • Vorsatzblatt
    -
  • Vorblatt
    [I]
  • Titelseite
    [III]
  • Inhaltsverzeichnis: Inhaltsverzeichnis des LXXVIII. Bandes
    [V]
  • Korrekturen: Druckfehler im LXXVIII. Bande
    XI
  • Leerseite
    -
  • Zeitschriftenheft: Nr. 1. 7. Juli 1900 / Andree, Richard
    [1]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 2. 14. Juli 1900 / Andree, Richard
    [21]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 3. 21. Juli 1900 / Andree, Richard
    [37]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 4. 28. Juli 1900 / Andree, Richard
    [53]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 5. 4. August 1900 / Andree, Richard
    [69]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 6. 11. August 1900 / Andree, Richard
    [85]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 7. 18. August 1900 / Andree, Richard
    [101]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 8. 1. September 1900 / Andree, Richard
    [117]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 9. 8. September 1900 / Andree, Richard
    [133]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 10. 15. September 1900 / Andree, Richard
    [153]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 11. 22. September 1900 / Andree, Richard
    [169]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 12. 29. September 1900 / Andree, Richard
    [185]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 13. 6. Oktober 1900 / Andree, Richard
    [201]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 14. 13. Oktober 1900 / Andree, Richard
    [217]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 15. 20. Oktober 1900 / Andree, Richard
    [233]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 16. 27. Oktober 1900 / Andree, Richard
    [249]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 17. 3. November 1900 / Andree, Richard
    [265]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 18. 10. November 1900 / Andree, Richard
    [281]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 19. 24. November 1900 / Andree, Richard
    [297]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 20. 1. Dezember 1900 / Andree, Richard
    [313]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 21. 8. Dezember 1900 / Andree, Richard
    [329]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 22. 15. Dezember 1900 / Andree, Richard
    [345]
  • Zeitschriftenartikel: Völkerkunde, Volkskunde und Philologie. I. / Winternitz, M.
    [345]
  • Zeitschriftenartikel: Ein Ausflug zu den Teppichknüpfern in Kula. (Abbildungen nach Photographieen des Verfassers) / Vincenz, Friedrich v.
    350
  • Zeitschriftenartikel: Die Haustiereigenschaft des Grypotherium domesticum Roth, die Glacialverhältnisse bei Ultima Esperanza und die Berechtigung des Namens Grypotherium domesticum. II. (Schluss) / Hauthal, R.
    357
  • Zeitschriftenrezension: Max Kutschera: Macau, der erste Stützpunkt europäischen Handels in China
    361
  • Zeitschriftenrezension: M. v. Brandt: Dreiunddreissig Jahre in Ostasien. Erinnerungen eines deutschen Diplomaten. In drei Bänden
    361
  • Zeitschriftenrezension: R. v. Lendenfeld: Neu-Seeland / C., v.
    361
  • Zeitschriftenrezension: Siegmund Schneider: Die deutsche Bagdadbahn und die projektierte Überbrückung des Bosporus in ihrer Bedeutung für Weltwirtschaft und Weltverkehr. Mit fünf Abbildungen und zwei Karten / S.
    361
  • Zeitschriftenartikel: Kleine Nachrichten
    362
  • Zeitschriftenheft: Nr. 23. 22. Dezember 1900 / Andree, Richard
    [365]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 24. 29. Dezember 1900 / Andree, Richard
    [381]
  • Sonstiges: [Inhalt; Eingegangene Neuigkeiten; Werbung]
    [uncounted]
  • Nachsatzblatt
    [uncounted]
  • Hinterer Buchspiegel
    [uncounted]
  • Hinterer Einband
    [uncounted]
  • Farbkeil
    [uncounted]

Volltext

6 P . Chr . Schleiermacher : Religiöse Anschauungen und Gebräuche der Bewohner von Berlinhafen . 
macht , andere lassen ihn von einem Nachbarstamme gemacht werden , und zwar in der Weise , dafs ein grofses Feuer , das jene weit im Walde angezündet hätten , von Zeit zu Zeit hell aufleuchte . Ohne Zweifel aber steht für sie der Donner dadurch , dafs die Vri - nä - göäl , ein Nachbarstamm , Wasser aus der See über die Himmelsdecke giefst . Der Regen ist für sie etwas Böses , besonders in diesem Jahre , wo er ihnen die Tabakpflanzungen verdorben hat . Auch er wird von Nachbarstämmen gemacht , von verschiedenen , je dem , von woher er kommt . Der ihnen übel wollende Stamm schüttet Wasser über die Himmelsdecke und lälst es zum Feinde laufen , wo es auf die Erde fällt ( vul vé - sir = „ Wasser fällt“ — „ es regnet“ ) . wunderungswürdig ist die Unverfrorenheit , die sie gen , wenn man Vertreter der einzelnen Stämme zusammen hat , und diese dann fragt : „ Wer hat den Regen macht ? “ Da ist es denn immer ein Stamm , von dem sie keine Vertreter zugegen wissen , den sie mit der überzeugtesten Miene als den Ubelthäter bezeichnen . Den Kindern , die unsern Unterricht besuchen , suchte ich durch Experimente einen Begriff von der Entstehung des Regens heizubringen . Welch ein Staunen , als sie die dicken Wassertropfen von der vorhin trockenen Eisenplatte herunterfallen sahen ! 
Amulette habe ich bis jetzt nicht gefunden . 
Die Valman verstehen aber doch auch , in tiger Weise ihren Übeln abzuhelfen . So kennen sie manche heilbringende Kräuter und wenden sie sonders bei vorübergehenden Krankheiten , wie schmerzen , Magenschmerzen , an . In der Regel werden mehrere Kräuter zusammen genommen , gekocht , und die Brühe davon verwendet . Häufig wird auch Aderlafs angewandt . Schmerzt ein Glied , oder ist es angeschwollen durch Schlangenbils oder Verwundung , so nimmt der Valman einen scharfen Gegenstand , jetzt am liebsten ein Stück Glas , ritzt an der kranken Stelle die Haut , bis reichliches Blut aus mehreren Wunden fliefst . Auch hier wird dann eine Kräuterhrühe verwandt zum waschen der Wunden , um sie vor Entzündung zu schützen . Ich konnte wiederholt beobachten , dafs diese Prozedur vorteilhaft verlief . Manche Giftpflanzen den zum Vergiften der Pfeilspitzen benutzt . Andere Pflanzen dienen auch zur Herbeiführung des Abortus , der hier leider sehr stark im Schwange ist . 
Die Valman glauben auch an eine Abstammung aller Menschen von einem Elternpaare . Wo dieses gelebt , konnte ich bis jetzt nicht feststellen . Einige sagten in einem fremden Lande , andere dagegen gaben an , sie seien in Vokan . ( Name unseres Dorfes ) gemacht worden , später aber weit fortgezogen . Warum dieses letztere geschehen , erfuhr ich dieser Tage . Unsere kleinen Zöglinge bekommen öfters die Erlaubnis , nüsse , Melonen u . dergl . aus unseren Pflanzungen zu nehmen . Kürzlich fand sich , dafs sie damit derisch umgegangen waren , das Wasser der Kokosnufs hatten sie getrunken , das Fleisch aber am Boden liegen lassen . Ich stellte sie zur Rede und befahl ihnen die Abfälle zum Stalle zu bringen . „ Ja“ , sagte da einer , „ so haben es die ersten Eltern auch gemacht , und darum sind sie von hier fortgezogen . “ Ünd dann zählte er : „ Die Kinder der ersten Eltern haben auch die Kokosnüsse so umhergeworfen . Dafür wurden sie viel geschlagen , und sie haben dann so lange geweint , bis ihre Eltern mit ihnen weit fortgezogen sind in ein Land , wo es sehr viele Kokosnüsse giebt . “ — Nach der Angabe der Kanaken machte Gott zuerst die Frau , Mesem genannt . Sie lebte lange allein , fürchtete sich 
dann und begann zu weinen und zu schreien . Da schuf Gott auch den Mann , Kämen läpo ( = „ Wesen grofses“ ) ; von diesen beiden stammen dann alle schen ab . Wie die weifsen Menschen weifs geworden seien , wissen sie nicht anzugeben . 
Von Interesse ist auch ihre Sage über eine „ flut“ . Sie spielte sich in ihrem Lande ab . Eines Tages sah das Weib eines sehr braven Mannes einen grofsen Fisch dem Ufer zuschwimmen . Sie rief ihren Mann — den Namen können die Valman nicht geben — ; dieser konnte den Fisch anfangs nicht sehen . Die Frau lachte darüber und zog ihren Mann hinter eine Banane ( Migie ) , damit dieser geschützt durch die Blätter luge . Dieser erschrak heftig , als er nach langem Suchen das Untier entdeckte . Rasch rief er seine milie , einen Sohn und zwei Töchter , und verbot ihnen , den Fisch zu fangen und davon zu essen . Die anderen Leute aber nahmen Pfeil und Bogen und einen Strick , so stark wie der Draht der Missionare , fingen den Fisch und schleppten ihn ans Land . Der brave Mann mahnte sie , von dem Fisch doch nicht zu essen , sie thaten es aber doch . Als der brave Mann das sah , trieb er schnell ein Paar Tiere von jeglicher Art auf die Bäume . Dann kletterte auch er mit seiner Familie auf einen Kokosbaum . Kaum hatten die bösen Menschen den Fisch verzehrt , als das Wasser mit solcher keit aus dem Boden hervorbrach , dafs sich keiner mehr retten konnte . Menschen und Tiere gingen zu Grunde . Als das Wasser schnell bis zur Krone des höchsten Baumes gestiegen , fiel es auch ebenso schnell wieder . Der brave Mann stieg mit seiner Familie von dem Baume und legte neue Pflanzungen an . 
Besondere Verehrung genieist auch der Schutzgeist der Ortschaft , T’ämüöl genannt . Jede der sieben meinden unseres Dorfes hat einen besonderen . Alle sammen wohnen in T’ämüol püt’ar oder T’ämüöl nägöäl ( T’ämüöls Haus ) . Dieses ist viel schlanker und höher als die gewöhnlichen Häuser und mit Schnitzwerk und Schmucksachen überladen . Es ist nur den erwachsenen Männern zugänglich . Auch der Platz weit um dasselbe herum ist heilig und darf ebenso wenig von Frauen und Kindern betreten werden . In der Regel liegt es etwas von den Wohnungen entfernt . Die Männer verteidigen ihren T’ämüöl mit Wärme . Die Frauen , denen bei der geringsten Bewegung des T’ämüöl Furcht eingepaukt wird , die bei den Feierlichkeiten Haus und Hof verlassen müssen , um den ganzen Tag im Walde zu kampieren , scheinen der Sache schon mehr abhold , wenn auch wohl die meisten von dem lästigen Wahne sich nicht befreien können . Anders verhält sich jetzt die heranwachsende Jugend . In der Schule eines Besseren belehrt , scharen sie sich bei Gelegenheit der Götzenfeierlichkeiten enger um den Missionar , verlachen wohl die Alten und nehmen selbst den Eltern gegenüber zuweilen eine Stellung ein , die dem vierten Gebote nicht mehr ganz gerecht wird . Wiederholt sagte so ein herzhafter Bengel einem Alten , als er ihn ermahnte , in der Nähe des Götzenhauses nicht zu sprechen : „ Ach was , der T’ämüöl ist eilelie ( sinn ) ! “ Das erbittert freilich die Alten . Eine kleine Geschichte darüber : 
Wir wollten einen Weg zum nächsten Dorfe schlagen . Sollte er gerade werden , so mufste er dicht am hause vorbeiführen . Ahnungslos stellten wir unsere kleine Schar an die Arbeit . Kaum waren sie in die Nähe des Götzenhauses gekommen , als zwei alte Valman sie mit Pfeil und Bogen vertrieben . Die Kinder suchten Schutz beim Missionar . Diesen mufsten gemischte
	        

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