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Anthropos, 33.1938

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

fullscreen: Anthropos, 33.1938

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-714789
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714789
Persistenter Identifier:
BV041701500
Titel:
Anthropos
Untertitel:
internationale Zeitschrift für Völker- u. Sprachenkunde
Weitere Titel:
Anthropos
Erscheinungsort:
Fribourg
Verlag:
Ed. St. Paul, Anthropos-Institut
Erscheinungsjahr:
1906
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-709550
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-709550
Persistenter Identifier:
DE-11-001871394
Titel:
Anthropos, 33.1938
Erscheinungsjahr:
1938
Signatur:
LA 1118-33
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenheft

Strukturtyp:
Zeitschriftenheft
Titel:
Bb. 33, 1938, Heft 3, 4
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Literaturverzeichnis

Strukturtyp:
Literaturverzeichnis
Titel:
Bibliographie
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Anthropos
    -
  • Anthropos, 33.1938
    [I]
  • Vorderer Einband
    -
  • Vorderer Buchspiegel
    -
  • Vorsatzblatt
    -
  • Titelseite
    [I]
  • Inhaltsverzeichnis: Index
    [III]
  • Zeitschriftenheft: Bd. 33, 1938, Heft 1, 2
    -
  • Zeitschriftenheft: Bb. 33, 1938, Heft 3, 4
    [349]
  • Zeitschriftenartikel: Self-Sacrifice in Mortuary and Non-Mortuary ritual in North America / Christie MacLeod, William
    [349]
  • Zeitschriftenartikel: Zur Initiation im Wagi-Tal / Schaefer, Alphons
    401
  • Zeitschriftenartikel: Zur Soziologie der Lehre Zarathustras. (Schluß) / Hermes, Gertrud
    424
  • Zeitschriftenartikel: Die kultische Rolle des Zwerges im alten Ägypten / Wolff, Hans Felix
    445
  • Zeitschriftenartikel: La tribu des Wagogo. (Fin) / Schaegelen, Thèobald
    515
  • Zeitschriftenartikel: Das buddhistische Begräbnis in Japan / Gabriel, Theodor
    568
  • Zeitschriftenartikel: Songs in Lepanto Igorot as it is spoken at Bauco / Vanoverbergh, Morice
    584
  • Zeitschriftenartikel: Zum Form- und Quantitätskriterium / Bornemann, Fritz
    614
  • Zeitschriftenartikel: Analecta et Additamenta / Lehmann-Nitsche, Robert
    651
  • Zeitschriftenartikel: Miscellanea
    672
  • Literaturverzeichnis: Bibliographie
    688
  • Literaturverzeichnis: Avis
    735
  • Literaturverzeichnis: Zeitschriftenschau - Revue des Revues
    740
  • Werbung
    [746]
  • Zeitschriftenheft: Bd. 33, 1938, Heft 5, 6
    [747]
  • Werbung
    -
  • Nachsatzblatt
    -
  • Hinterer Buchspiegel
    -
  • Hinterer Einband
    -
  • Farbkeil
    -

Volltext

690 
Bibliographie. 
de la femme des derniers jours et le re jeunissement du monde (S. 297—304). Der Ver 
fasser glaubt zeigen zu können, daß zwei Stellen der Oracula Sibyllina (III, 75—96, und 
VIII, 190—212), die dem Anbruch des Reiches des Antichrist die Herrschaft einer ver 
ächtlichen Frau vorangehen lassen, in ihrer ursprünglichen Form die Ankunft des 
Goldenen Zeitalters als Folge der beglückenden Herrschaft einer Frau sahen. Der Ethno 
loge wird da den Gedanken und die Frage nicht unterdrücken können, ob nicht hinter 
der eschatologischen Idee von der durch die Herrschaft einer Frau bedingten Rückkehr 
des Goldenen Zeitalters die kulturgeschichtlich nicht begründete, aber in die Tradition 
eingebettete Vorstellung einer am Anfang der Menschheitsgeschichte liegenden glücklichen 
Zeit mutterrechtlicher Herrschaft liegt. 
Dankenswerte Einblicke in den frühgriechischen Mythos und Ritus erschließt uns 
L. Gernet (Alger) mit seinem Dolon le loup (S. 189—208). Tiermaskentanz, Geheim 
bundwesen, Schädelkult, die hier im Umkreis einer literarhistorischen Behandlung der 
DoIon-Rhesus-Gestc\.\t aufscheinen, ergäben einem Ethnologen ein ergiebiges Feld 
weiterer Betätigung. 
Reste einer alten griechischen Initiationszeremonie läßt uns V. Magnien in Le 
mariage chez les Grecs (S. 305—320) erkennen: die bei der Eintragung der Jungmänner 
und Mädchen in die Phratrien zu Athen während drei Tagen stattfindenden Apaturien 
mit einem Haarschneideritus am dritten, Kureotis genannten Tag. Damit werden die 
jungen Männer in die dritte Stufe des viergliedrigen Altersklassensystems (Kleinkinder—- 
Kinder — Jungmänner [Epheben] — Männer) eingereiht und heiratsfähig. Die jungen 
Mädchen vollziehen , vor einem analogen Vorgang einen mythischen Ritus, durch den sie 
„Bärinnen“, und der brauronischen Artemis geweiht werden. Dazu bringt der Artikel 
von S. Srebrny: Kult der thrakischen Göttin Kotyto noch eine klärende Ergänzung. 
Interessanterweise findet sich bei den Autoren der klassischen und auch der anderen 
Epochen keinerlei Beschreibung der Apaturien, nur die Lexikographen erwähnen sie 
gelegentlich der Definition einschlägiger Ausdrücke wie gamelia—<gamos. An ethno 
logischen Parallelen — der Verfasser bringt nur eine: die Mädchen-Haarschneidezere 
monie der Tupinamba — ließe sich eine beliebige Anzahl beibringen. 
Mit dem Wesen des orgiastischen Kultes der thrakischen Göttin Kotyto auf 
griechischem Kulturboden befaßt sich S. Srebrny (Wilno) in seiner beachtenswerten 
Studie Kult der thrakischen Göttin Kotyto in Korinth und Sizilien (S. 423—447). In 
Korinth wahrscheinlich mit Mysteriencharakter ausgestattet, zeigt der Kotyto-Kult auf 
sizilischem Boden — soweit Nachrichten darüber vorliegen — die Art eines agraren 
Volksfestes. Auf dem griechischen Festland steht er in engem Zusammenhang mit der 
dorischen Welt (Kotyto- Ao'Q'xri ileie); hier vermochte er sich durch Gleichsetzung 
mit dem artverwandten Artemis-Kult unschwer einzuwurzeln; Artemis ihrerseits war 
bereits mit den vorderasiatischen Muttergottheiten identifiziert worden (vgl. im folgenden 
Apontz: Anahita = Artemis). Grundelemente des Kultes sind: Kleidertausch der Ge 
schlechter, Verwendung von Masken, Betonung des Sexuellen, ityphallische Symbole, 
alles Elemente, die mit dem Fruchtbarkeitszauber Zusammenhängen. (Wie Kotyto, wurde 
auch Artemis von viri ad imitationem feminarum saltantes verehrt [Schob zu Juvenal II, 
92]). Wir haben sonach im thrakisch-dorischen Kotyto-Kult ein interessantes Restgut 
schamanistischen Geheimbundwesens vor uns. Es ließe sich über den vorderasiatischen 
(„taurischen“) Kreis des Muttergottheitkultes hinaus noch eine weite Sicht eröffnen. 
Srebrny bemerkt, in Athen hätte es den Kotyto-Kuh nicht gegeben. Bei Vergleichung 
des schon erwähnten Weiheritus der athenischen Mädchen an Artemis (Magnien, S. 437 f.) 
wird man aber unschwer eine verwandte Kultidee erkennen. 
Auf Spuren eines alten, im Volksbewußtsein verwurzelten Kultes der Großen 
Mutter in Armenien verweist die Arbeit von N. Apontz, Les vestiges d’un ancien culte 
en Armenie (S. 501—505). Man trifft sie u. a. in der Legende von Diorphos, der aus 
einem Stein geboren, von Ares im Zweikampf getötet und von den Göttern in einen Berg 
verwandelt wurde (Pseudo-PLUTARCH, De Fluviis XXIII, 4). Eine der verschiedenen 
Versionen der Legende findet sich bei Arnobius, Adv. nationes V, 5, wo die Große 
Mutter unter dem Namen Acdestis (besser Agdistis) aufscheint, eine andere bei Pausa-
	        

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