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Globus, 13.1868

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

Objekt: Globus, 13.1868

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-714789
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714789
Persistenter Identifier:
BV041701500
Titel:
Anthropos
Untertitel:
internationale Zeitschrift für Völker- u. Sprachenkunde
Weitere Titel:
Anthropos
Erscheinungsort:
Fribourg
Verlag:
Ed. St. Paul, Anthropos-Institut
Erscheinungsjahr:
1906
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-709550
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-709550
Persistenter Identifier:
DE-11-001871394
Titel:
Anthropos, 33.1938
Erscheinungsjahr:
1938
Signatur:
LA 1118-33
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenheft

Strukturtyp:
Zeitschriftenheft
Titel:
Bb. 33, 1938, Heft 3, 4
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Literaturverzeichnis

Strukturtyp:
Literaturverzeichnis
Titel:
Avis
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Globus
    -
  • Globus, 13.1868
    [III]
  • Vorderer Einband
    -
  • Vorderer Buchspiegel
    -
  • Vorsatzblatt
    -
  • Vorblatt
    [I]
  • Titelseite
    [III]
  • Inhaltsverzeichnis: Inhaltsverzeichnis
    [V]
  • Zeitschriftenheft
    [1]
  • Zeitschriftenheft
    [33]
  • Zeitschriftenheft
    [65]
  • Zeitschriftenheft
    [97]
  • Zeitschriftenheft
    [129]
  • Zeitschriftenheft
    [161]
  • Zeitschriftenheft
    [193]
  • Zeitschriftenheft
    [225]
  • Zeitschriftenheft
    [257]
  • Zeitschriftenheft
    [289]
  • Zeitschriftenartikel: Streifzüge in Kabylien. II.
    [289]
  • Zeitschriftenartikel: Die Gestalt der Erde und der Meeresfläche und die Erosion des Meeresbodens / Klein., Hermann J.
    299
  • Zeitschriftenartikel: Die Verfassung Nordamerikas und die Radicalen im Congresse zu Washington / A.
    302
  • Zeitschriftenartikel: Sagen und Märchen der Ova-Hereró in Südafrika. II. / Hahn, Theophilus
    308
  • Zeitschriftenartikel: Theodor Kirchhoffs Reise von der Mormonenstadt am Salzsee nach dem Goldlande Idaho
    311
  • Zeitschriftenartikel: Verschiedener Geschmack in der Industrie der Völker
    315
  • Zeitschriftenartikel: Aus allen Erdtheilen
    317
  • Zeitschriftenheft
    [321]
  • Zeitschriftenheft
    [353]
  • Nachsatzblatt
    -
  • Hinterer Buchspiegel
    -
  • Hinterer Einband
    -
  • Farbkeil
    -

Volltext

Aus allen 
ihm gleichsam zur Folie hätten dienen müssen ; der Engländer verschmähte das . 
Die außereuropäischen Erzeugnisse hatten in Paris be - kanntlich lebendige Zugaben in den Leuten , welche man aus den Prodnctionsländern herbeigeschafft ; man konnte sich an einer lebendigen Völkergallerie erfreuen . Da war z . B . ein Neger vom Weißen Nil , aus deu Elfenbeinregionen , und in ein Leopardenfell gekleidet , genau so wie seine Urahnen auf ägyptischen Denkmälern dreitausend Jahre vor Christi Ge - bnrt abgebildet wurden . Hübsch war dieser „ Nebenmensch und Bruder " , wie die Abolitiomsten sich auszudrücken psle - gen , gerade nicht ; ein Nubier , der iu der Nähe saß , hatte eine bräunliche Haut und nahm sich schon besser ans ; noch besser ein ägyptischer Fellah mit feineren Gesichtszügen und einem viel intelligenten Ausdrucke . Ein Abyssinier hatte ein kaukasisches , etwas an das Semitische streifendes Gepräge ; dieses Semitische war bei seinem Nachbar , einem arabischen Kaufmanne , durchaus charakterisirt . Perser , als iranische Leute , und die Türken als tatarische Menschen , bildeten zu 
Erdtheilen . 317 
ihm ebensowohl einen Gegensatz wie die Mauren ans Algier . Da war der Parsi aus Bombay , klein , scheinbar schläfrig , und doch fah man ihm den klugen , berechnenden Kaufmann aus den ersten Blick an . Der Chinese , weizengelb , mit sei - nem platten Gesichte , nahm sich schwerfällig aus und war plump neben dem Japaner , der in seinen Bewegungen leb - hafter und anmnthiger erschien . 
Die Leute aus dem civilisirten Abendlande nahmen sich , was die äußere Erscheinung anbelangt , allerdings gleichsör - miger aus ; aber welch eine lange Stufenleiter konnte der Ethnolog verfolgen vom Halbarabischen Sicilianer bis zum rein germanischen , blonden Norweger ! Ueberall aber sah man , daß es die Natur selber ist , die keine Einerleiheit unter den Menschen gewollt hat . Jede Race hat ihre be - sondere Anlage nnd Berechtigung und muß nach ihrer Eigen - art benrtheilt werden . Es ist eine psendo - philanthropische Narrheit , alle Menschenracen über einen und denselben Kamm scheeren zu wollen . 
Aus allen 
Anton Goering in Venezuela . Wir erhielten von sem Reisenden einen Brief voni 22 . April , datirt San Esteban , schon am 18 . Mai . Er schildert die unruhigen Zustände in jener „ Republik " und äußert : „ Während meines Aufenthaltes in Ca - racas konnte ich nur wenige Ercursionen unternehmen , weil überall in Folge der Revolution Unsicherheit herrschte . Im De - cember ging ich , mit dem Vorsatze , weiter nach dem Innern zu reisen , von Caracas zunächst nach La Guayra und von dort zur See nach Puerto Cabello . Dort erfuhr ich , daß bei Valencia und anderen Ortschaften Gefechte stattfänden und das Land weit und breit sowohl durch die Revolutionäre wie durch die Regie - rungstruppen unsicher sei . Ich wurde eingeladen , in dem hause des holländischen Consuls Wohnung zu nehmen und dort zu bleiben bis bessere Nachrichten eintreffen würden . Diese kamen aber nicht . Im Gegentheil schrieb mir mein Freund von seiner Hacienda in Chiruya aus , wohin er mich eingeladen hatte , es sei nicht rathsam , daß ich käme . Man hatte ihn» alle Maul - thiere , Pferde : c . von Seiten der Regierungstruppen weggenom - men . Was konnte unter solchen Umständen der Naturforscher thun , dessen Aufgabe es doch ist , die Landschaft nach allen Rich - tungen hin zu durchstreifen . In Deutschland ist ■ das Militär auch zum Schutze der Leute vorhanden — aber hier ? ! 
„ Indessen habe ich hier in dem herrlichen Thale von Esteban doch ganz guten Ersatz gefunden . Ich wohne hier , etwa anderthalb Stunden von Puerta Cabello , in einem schönen , mit allein päischen Comfort ausgestatteten Hause und kann bequem nach den bewaldeten Bergen gelangen , wo die Natur noch nicht durch die zerstörende Hand des Menschen umgeändert worden ist . Die sätze sind stark . Wenn hier im Hause Abends Pianoforte gespielt wird , dann hören wir nicht selten gleichzeitig das unheimliche Concert der Brüllaffen , welche an den nahen Bergabhängen in Gesellschaft von einem Baume zum andern klettern . Ich habe hier einige kleine Vögelarten gefunden , die mir bisher in zuela noch nicht vorgekommen waren . Als ich Caracas verließ , enthielt meine dortige Sammlung ungefähr 140 Arten , zumeist Passeres , Fissirostres und Scansores . Bis jetzt habe ich noch keine Tauben , Hühner , Sumpf - und Wasservögel gesammelt , wohl aber einige Raubvögel . Ich hielt es für besser , mein Haupt - augenmerk auf die kleinen , unscheinbaren Formen zu richten , die 
Erdtheilen . 
insgemein mehr vernachlässigt werden als die großen , leicht in die Augen fallenden . Von London schrieb man mir , daß meine erste Sendung sehr interessante und neue Sachen enthalte ; das freuet mich um so mehr , da dieselbe aus einem Theile Venezue - las war , welcher mehr den Charakter von Guyana und Nord - brasilien trägt . Im Westen Venezuelas ist mehr Neues zu er - warten . 
„ Am 3 . März hörte ich in Puerto Cabello , daß in der Nähe von Caracas Gefechte stattfänden . Dort sah es traurig aus . Ein deutscher Freund schrieb mir , daß keine männliche Seele sich auf die Straße wage , uin nicht in den Soldatendienst gepreßt zu werden . Auf die weißen Creolen nahm man übrigens einige Rücksicht und Fremde werden natürlich verschont . Der Präsident der Republik war in Puerto Cabello mit ungefähr 500 seiner Getreuen ; natürlich waren diese Soldaten alle farbig und Far - bige giebt es auch unter den höheren Offizieren . Unter den er - steren sind viele unvermischte Indianer . Die , welche ich hier sah , sind von Mittlerin Wuchs und dunkler als die Chaymas , von denen ich in einem frühern Briefe sprach . Ich sende Ihnen Far - benskizzen dieser „ Corianer " . 
„ So weit schrieb ich am 4 . März ; jetzt , am 22 . April , bin ich wieder in San Esteban . Inzwischen war ich in Tucacas , in der Provinz Coro , gewesen und habe den Cumbre von Va - lencia zweimal erstiegen , mich an dem wunderschönen Anblicke des Sees von Valencia erfreut und Farbenskizzen entworfen . Ueber alle diese Wanderungen sollen Sie im nächsten Briefe licher erfahren . 
„ Vorige Woche erhielt ich einen Brief von Friedrich st äcker , der in La Guayra und Caracas war ; er ist von dort zu Fuß nach Calabozo und San Fernando abgewandert . 
„ Ich meinerseits gedenke im Juni meine Reise nach dem In - nern über Tucacas , Arva und Barquisimeto anzutreten , immer langsam wandernd und sammelnd ; im August bin ich dann wohl in Merida . Bis jetzt habe ich wieder 70 Arten Vögel gefunden , auf der Strecke von Barquisimeto nach dem Süden hoffe ich reiche Ausbeute zu finden ; dort war bisher noch nie ein Zoolog . " 
Eine Himalaya - Gesellschaft hat sich zu Lahorc im Peudschab aufgethan , gleichsam als ein „ asiatischer Alpenclub " .
	        

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