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Zeitschrift für Völkerpsychologie und Sprachwissenschaft, 7.1871

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Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

Objekt: Zeitschrift für Völkerpsychologie und Sprachwissenschaft, 7.1871

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-714784
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714784
Persistenter Identifier:
BV041217508
Titel:
Globus
Untertitel:
illustrierte Zeitschrift für Länder- und Völkerkunde
Weitere Titel:
Globus
Erscheinungsort:
Braunschweig
Verlag:
Vieweg
Erscheinungsjahr:
1862
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-709562
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-709562
Persistenter Identifier:
DE-11-001876975
Titel:
Globus, 47.1885
Erscheinungsjahr:
1885
Signatur:
3851 bb:47
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Vorderer Buchspiegel

Strukturtyp:
Vorderer Buchspiegel
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Zeitschrift für Völkerpsychologie und Sprachwissenschaft
    -
  • Zeitschrift für Völkerpsychologie und Sprachwissenschaft, 7.1871
    [I]
  • Vorderer Einband
    -
  • Vorderer Buchspiegel
    -
  • Vorsatzblatt
    -
  • Titelseite
    [I]
  • Inhaltsverzeichnis
    [III]
  • Korrekturen
    VIII
  • Zeitschriftenheft
    [1]
  • Zeitschriftenheft
    [113]
  • Zeitschriftenheft
    [217]
  • Zeitschriftenheft
    [353]
  • Zeitschriftenartikel: Zur Geschichte der Sprachwissenschaft der neuern Zeit / Lefmann, S.
    [353]
  • Zeitschriftenartikel: Syntaktische Lesefrüchte aus dem classischen Altindisch / Misteli, Franz
    [380]
  • Kapitel: I.
    384
  • Kapitel: II.
    388
  • Kapitel: III.
    391
  • Kapitel: IV.
    396
  • Kapitel: V.
    399
  • Zeitschriftenartikel: Der Dual im Semitischen / Nöldeke, Th.
    [403]
  • Zeitschriftenartikel: Die Redlichkeit nach dem Römischen und Preuߟischen Landrecht / Baron
    [412]
  • Zeitschriftenrezension: Die Sprache als Kunst von G. Gerber / Tobler, Ludwig
    [418]
  • Zeitschriftenrezension: Eduard Lübbert, Die Syntax von Quom und die Entwickelung der relativen Tempora im älteren Latein. Auch unter dem Titel: Grammatische Studien. Eine Sammlung sprachwissenschaftlicher Monographien / Holzman, M.
    [448]
  • Zeitschriftenrezension: Institutiones fundamentales linguae Arabicae in usum juventutis academicae ed. ab Hermanno Zschokke / Wetzstein
    [460]
  • Zeitschriftenrezension: Ernst Brücke, Die physiologischen Grundlagen der neuhochdeutschen Verskunst / Steinthal, H.
    [477]
  • Zeitschriftenrezension: L. Steub, Die oberdeutschen Familiennamen / Steinthal, H.
    479
  • Leerseite
    [482]
  • Nachsatzblatt
    -
  • Hinterer Buchspiegel
    -
  • Farbkeil
    -

Volltext

' Syntaktische Lesefritchte aus dem classtschen Altindisch . 391 
mehr sprechen die Pronomina der Isten und 2ten Person , die auch sonst viel alterthümliches erhalten haben , durch ihre ein - heitliche Form für beide Geschlechter unbedingt dafür . Daß das Feminin nur allmählich ausgebildet wurde , zuerst und am selbstständigsten bei den a - Stämmen , zeigen innerhalb des Alt - indischen die Feminine auf l und ü , die in einigen Casus des Singulars männliche oder weibliche Form annehmen können , d . h . der letzteren war es nicht gelungen , die ursprünglich mann - lich - weibliche Form zu verdrängen . Dagegen beweist der uralte Gegensatz von sa ( s ) , sä und tad , daß wir die Trennung des Persönlichen und Sächlichen zu den ersten Thateu des indo - germanischen Sprachgeistes zu rechnen haben . 
Als Sonderbarkeit , die ich nicht zu verwerthen wüßte , will ich nur noch erwähnen , daß Nala 19 , 22 ( Böhtl . , 24 nach Bopp ) : te nodyamänä vidhivad vähukena hayottamä : sa - mutpetur athäkäpa rathinä mohayann - iva „ die , angetrieben kunstgerecht von Vähuka , die trefflichen Pferde , flogen drauf durch die Luft hin , den Wagenlenker gleichsam betäubend " der Sin - gular mohayan für den Plural steht , und daß in der Anmer - kuug zu VIII 12 Bopp an adverbialischen Gebrauch des männ - lichen Nom . Sing , denkt . Im Anschluß an obiges könnte ich dieß so auffassen , daß spätere Dichter nicht begriffen , wie neben einem Feminin eine Form , die ihnen lediglich als männliche , nicht ursprünglich persönliche erschien , stehen könne nnd auf die Meinung kamen , in gewissen Fällen dürfe der benannte Casus des Part . Präs . adverbial gebraucht werden ; äußere aber das bloß als unmaßgebliche Meinung , da ich andere ähnliche Stellen nicht beizubringen vermag * ) . 
III . 
Es ist bekannt , daß der deutsche Infinitiv , in ältester Form auf an ausgeht und mit den indischen Verbalsubstantiven auf ana zusammengestellt wird , wovon er den Nomin . oder Accus . 
* ) Prof . Schweizer erinnert mich daran , daß episch das Augment oft fehlt , wonach mohayann Jmperfect wäre . Allein wäre dann nicht eine ver« bindende Partikel zu erwarten ?
	        

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