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Baessler-Archiv, 13=38.1965/66(1966)

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

Bibliographische Daten: Anthropos, 87.1992,1/6

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-714784
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714784
Persistenter Identifier:
BV041217508
Titel:
Globus
Untertitel:
illustrierte Zeitschrift für Länder- und Völkerkunde
Weitere Titel:
Globus
Erscheinungsort:
Braunschweig
Verlag:
Vieweg
Erscheinungsjahr:
1862
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-709563
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-709563
Persistenter Identifier:
DE-11-001876976
Titel:
Globus, 48.1885
Erscheinungsjahr:
1885
Signatur:
3851 bb:48
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenheft

Strukturtyp:
Zeitschriftenheft
Titel:
No. 20. 1885
Sonstige Person:
Kiepert, Richard
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Anthropos
    -
  • Anthropos, 87.1992,1/6
    [681]
  • Vorderer Einband
    -
  • Vorderer Buchspiegel
    -
  • Vorsatzblatt
    -
  • Titelseite
    -
  • Impressum
    -
  • Inhaltsverzeichnis: [Inhalt] Anthropos 87.1992/1-3
    -
  • Inhaltsverzeichnis: [Inhalt] Anthropos 87.1992/4-6
    -
  • Zeitschriftenheft: Bd. 87, 1992, Heft 1-3
    [1]
  • Zeitschriftenartikel: Variations in Nias Kinship. A View from the Centre / Beatty, Andrew
    [1]
  • Zeitschriftenartikel: Religious Power and the All-Father in the Sky. Monotheism in Australian Aboriginal Culture Reconsidered / Kolig, Erich
    [9]
  • Zeitschriftenartikel: Miszellen
    31
  • Zeitschriftenartikel: Aspects of Samoan Literature III. Texts on Historical Subjects and Bodies of Literature / Charlot, John
    [33]
  • Zeitschriftenartikel: Sharecropping: Traditional Economy, Class Relation, or Social System? Towards a Reevaluation / Moßbrucker, Harald
    [49]
  • Zeitschriftenartikel: Miszellen
    62
  • Zeitschriftenartikel: La iniciación de los shamanes nivaklé (Chaco Boreal, Paraguay) / Tomasini, Alfredo
    [63]
  • Zeitschriftenartikel: "Not a Bushman Thing." Witchcraft among the Bushmen and Hunter-Gatherers / Guenther, Mathias G.
    [83]
  • Werbung
    [108]
  • Zeitschriftenartikel: The Guanting Tu (Monguor) Wedding Ceremonies and Songs / Jun, Hu
    [109]
  • Zeitschriftenartikel: Rebels - Conformists? Women Saints in Medieval South India / Ramaswamy, Vijaya
    [133]
  • Zeitschriftenartikel: From Measurement to Meaning. Anthropologies of the Body / Synnott, Anthony
    [147]
  • Zeitschriftenartikel: Die Macht der Schrift. Zum ethnologischen Diskurs über eine populäre Denkfigur / Probst, Peter
    [167]
  • Zeitschriftenartikel: [Berichte and Kommentare] Sociobiological Models of Polygyny. A Critical Review / Bretschneider, Peter
    [183]
  • Zeitschriftenartikel: Genetic Marathon vs. Cultural Sprint. An Immanent Critique of Knauft's Model on Divergent Evolution / Peter Prinz, Johann
    191
  • Zeitschriftenartikel: Macht, Autorität und Einfluß. Gedanken zur Rezeption dieser Konzepte in der deutschsprachigen Ethnologie und ihrer Diskussion in der englischsprachigen Anthropologie / Greifeld, Katarina
    200
  • Zeitschriftenartikel: Early Eskimo in Hawaii Revisited. A Polynesian Approach / Freeman, Brian R.
    205
  • Zeitschriftenartikel: Los Callawayas. Curanderos de los Andes bolivianos: mitos y realidad / Rösing, Ina
    206
  • Zeitschriftenartikel: Günümüz - "unser Tag". Skizze eines Frauentreffens in Izmir mit Bemerkungen zu einer neuen Form des kabul günü in der urbanen Türkei / Wolbert, Barbara
    214
  • Zeitschriftenartikel: Arbeitsmigration und sozialer Wandel in einer Kreisstadt im ländlichen Griechenland / Krasberg, Ulrike
    223
  • Zeitschriftenartikel: Fantasmagorie mythique et prodige rituel ou les sentiers de la maîtrise du temps / Camara, Sory
    232
  • Zeitschriftenartikel: Die Angst des Völkerkundlers vor der Soziologie oder wie eine zornige Kritik zum Kompliment wird. Eine Erwiderung an Matthias Mersch / Giordano, Christian
    239
  • Zeitschriftenrezension: Rezensionen
    [249]
  • Werbung
    [316]
  • Literaturverzeichnis: Neue Publikationen
    [317]
  • Werbung
    [330]
  • Literaturverzeichnis: Zeitschriftenschau
    [331]
  • Autorenindex
    [349]
  • Zeitschriftenheft: Bd. 87, 1992, Heft 4-6
    [351]
  • Titelseite
    [681]
  • Impressum
    [682]
  • Inhaltsverzeichnis: Autorenindex
    [683]
  • Inhaltsverzeichnis: Rezensenten
    688
  • Inhaltsverzeichnis: Geographischer Index
    [689]
  • Leerseite
    -
  • Nachsatzblatt
    -
  • Hinterer Buchspiegel
    -
  • Hinterer Einband
    -
  • Farbkeil
    -

Volltext

Die Macht der Schrift 
171 
Anthropos 87.1992 
Nicht alle davon kamen in ihren Untersuchungen 
jedoch zu dem Schluß, dem Faktor Schrift den 
gleichen großen Wert beizumessen. Besonders die 
Historiker meldeten zunehmend Kritik an. Ange 
regt durch die dem eigenen Fach nahestehende 
diachronische Forschungsperspektive hatten viele 
von ihnen begonnen, regionale Detailuntersuchun 
gen über das Verhältnis von Schrift und sozialem 
Wandel durchzuführen. Die Ergebnisse dieser Un 
tersuchungen erschienen im Lauf der 70er Jahre, 
einer Zeit, in der eine wichtige Neuorientierung 
innerhalb der Geschichte der Literalitätsdebatte zu 
verzeichnen ist. 
Das durch die Historiker neu gewonnene em 
pirische Material differenzierte und korrigierte 
das populäre Konsequenzmodell früherer Tage in 
vielen Punkten. Als wichtiger Gesichtspunkt er 
wies sich dabei vor allem die Frage der Verteilung 
des Zugangs zu Schriftlichkeit. Die in diesem Zu 
sammenhang erwähnten Faktoren regionaler, be 
ruflicher, religiöser oder klassen- und geschlechts 
spezifischer Art zeigten eindrucksvoll eine große 
Zahl von Brüchen und Variationen in dem bislang 
als mehr oder minder analog konzipierten Verhält 
nis zwischen Schriftlichkeit und Modernisierung. 
In einem Sammelband unter dem Titel “Literacy 
and Social Development in the West” notierte denn 
auch der kanadische Sozialhistoriker Harvey Graff 
(1981: 7): “Historical hndings confirm that there is 
no one route to universal literacy, that there is no 
one path destined to succeed in the achievement 
of mass literacy levels. This, of course, is contrary 
to the assumption that led for several decades to 
the exportation of Western-based plans for mass 
schooling to underdeveloping areas in the world, 
contrary to a lesson that could have been drawn 
from the past.” 
So eindeutig die Kritik der Historiker zum The 
ma Schrift und sozialer Wandel auch ausfiel, was 
den Stand der Forschung innerhalb der Ethnologie 
anbelangte, so galten hier weiterhin Goodys Ar 
beiten als der alleinige Maßstab. Der Grund dafür 
ist ebenso einfach wie in sich kurios. Goodys Ar 
beiten waren der Stand der Forschung. Außer ihm 
beschäftigte sich praktisch niemand mit diesem 
Thema. Obwohl das empirische Material, das in 
dem Band zu “Literacy in Traditional Societies” 
entfaltet worden war, Goodys Thesen mehr oder 
minder offen widersprach, änderte dieser Umstand 
nichts an der Popularität der von ihm behaupte 
ten Konsequenzen. Der Bedeutung des Themas 
Schrift schien mit seinen Arbeiten ausreichend 
Genüge getan worden zu sein. Als legitimer Faktor 
ethnologischen Interesses mittlerweile allgemein 
anerkannt, hatte man mit Goodys Modell eine 
willkommene Argumentationsfigur, wann immer 
es galt, grundlegende Veränderungen in der Ge 
schichte menschlicher Lebens- und Erkenntnisfor 
men historisch erklären zu müssen. Eine gewisse 
Kritik an der inneren Struktur dieser Figur blieb 
zwar nicht aus, doch sie reichte nicht hin, um die 
Figur als Ganzes in Frage zu stellen. 6 
Ein Wandel vollzog sich erst Mitte der 80er 
Jahre. In der Zwischenzeit hatten sich neben den 
Historikern auch andere humanwissenschaftliche 
Disziplinen mit dem Thema Schrift eingehend 
beschäftigt und eine Reihe von Untersuchungen 
vorgelegt. Neben der Psychologie (Cole and Scrib- 
ner 1981) waren hier vor allem die Ergebnis 
se des Zusammengehens zwischen Anthropologie, 
Soziologie und Linguistik und ihre Anwendung 
auf das Problem der Schrift von Belang (Basso 
1974; Stubbs 1980; Swzed 1981; Heath 1983). 
Das Diktum der modernen Linguistik, Sprache sei 
ein System, das nur seine eigene Ordnung kenne, 
ablehnend, verschoben sie den Akzent von der 
immanenten Analyse der Sprache auf die gesell 
schaftlichen Rahmenbedingungen. Analog zu dem 
bereits etablierten Begriff des „Sprechakts“ sprach 
man nun von dem „Schriftakt“ und untersuchte 
dessen Abhängigkeit von der sozialen Schicht, von 
kulturellen Ideen und ähnlichem. 7 
Unter dem Eindruck dieser Ergebnisse erschien 
1984 ein Buch mit dem Titel “Literacy in Theory 
and Practice” (Street 1985), das die Literalitätsde 
batte in der Folge entscheidend beeinflussen soll 
te. Sein Autor, der englische Sozialanthropologe 
Brian Street, versuchte darin eine systematische 
Demontage des, wie er es nannte, „autonomen Mo 
dells“ Goodys und seiner Anhänger. So polemisch 
die von Street ausgelöste Debatte um Goodys The 
sen über weite Strecken seither auch verlaufen 
ist, unbestreitbar ist die produktive Breitenwir 
kung, die Streets Buch innerhalb des ethnologi 
schen Fachpublikums fand. War schließlich das 
Thema Schrift bislang fast monopolistisch mit dem 
Namen Goodys verknüpft, so fanden in der Folge 
nun auch andere Fachvertreter Interesse an diesem 
Thema. 
6 Für eine solche, im Rückgriff auf Goody konstruierte Erklä 
rung vgl. etwa Horton 1971; Parsons 1975; Hallpike 1977; 
sowie - in gebrochener Form - auch Gellner 1988; für die 
frühe Kritik an Goody vgl. statt dessen Finnegan 1973. 
7 An neueren Arbeiten aus diesem Bereich sind hier zu 
nennen: Schieffelin and Gilmore 1986 und Saljo 1988. 
Einen guten Überblick über die deutsche, überwiegend lin 
guistisch geprägte Literaturlage zum Thema Mündlichkeit 
und Schriftlichkeit bietet die Bibliographie in Müller 1990.
	        

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