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Mitteilungen aus dem Museum für Völkerkunde Hamburg, 3.1973 N.F.

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

fullscreen: Mitteilungen aus dem Museum für Völkerkunde Hamburg, 3.1973 N.F.

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-714784
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714784
Persistenter Identifier:
BV041217508
Titel:
Globus
Untertitel:
illustrierte Zeitschrift für Länder- und Völkerkunde
Weitere Titel:
Globus
Erscheinungsort:
Braunschweig
Verlag:
Vieweg
Erscheinungsjahr:
1862
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-709566
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-709566
Persistenter Identifier:
DE-11-001876980
Titel:
Globus, 53.1888
Erscheinungsjahr:
1888
Signatur:
3851 bb:53
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Titelseite

Strukturtyp:
Titelseite
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Mitteilungen aus dem Museum für Völkerkunde Hamburg
    -
  • Mitteilungen aus dem Museum für Völkerkunde Hamburg, 3.1973 N.F.
    [3]
  • Vorderer Einband
    -
  • Vorderer Buchspiegel
    -
  • Vorsatzblatt
    -
  • Vorblatt
    [1]
  • Zeitschriftenheft: Neue Folge Bd. 3, 1973 / Prunner, G.
    [3]
  • Titelseite
    [3]
  • Impressum
    [4]
  • Inhaltsverzeichnis: Inhaltsverzeichnis
    [5]
  • Protokoll: Das Hamburgische Museum für Völkerkunde 1972 / Zwernemann, Jürgen
    7
  • Zeitschriftenartikel: Schülerzeichnungen dokumentieren Lernerfolg durch Ausstellungsbesuch / Rammow, Helga
    15
  • Zeitschriftenartikel: Die Gebrauchskeramik der Provinz Murcia (Spanien) / Bierhenke, Wilhelm
    29
  • Zeitschriftenartikel: Die Entwicklung der Brettchenweberei im skandinavischen und norddeutschen Raum / Wojtacki, Birgit
    55
  • Zeitschriftenartikel: Die Oglala-Sammlung Weygold im Hamburgischen Museum für Völkerkunde (Teil I) / Haberland, Wolfgang
    79
  • Zeitschriftenartikel: Kunst der Dogon im Hamburgischen Museum für Völkerkunde / Zwernemann, Jürgen
    107
  • Zeitschriftenartikel: Goldgewichte aus Ghana mit geometrischen Ornamenten / Lohse, Wulf
    123
  • Zeitschriftenartikel: Eine chinesisch-burmanische Landkarte aus dem Jahre 1894/95 / Prunner, Gernot
    139
  • Leerseite
    -
  • Nachsatzblatt
    -
  • Hinterer Buchspiegel
    -
  • Hinterer Einband
    -
  • Farbkeil
    -

Volltext

Der Name Walu (richtiger: va/u) bezeichnet eine nicht identifizierte Antilope. Die Maske 
repräsentiert dieses Tier. Eine Mythe, die die Entstehung der Maske erläutert, wurde von 
M. Griaule (1938: 445 ff.) veröffentlicht. Alle Walu-Masken zeichnen sich durch einen 
sehr hohen Grad der Stilisierung aus. 
58.58:9 Kanaga-Maske. 1958 von Frau Lore Kegel, Hamburg, gekauft. Verkäufer-Nr. 
151-471. (Abb. 2) 
Holz, Reste von schwarzer und weißer Bemalung, Hautstreifen; Gesamthöhe ca. 83 cm; 
Breite ca. 51 cm. Der Kopfteil ist 26,5 cm hoch. Oben hat er die Form eines spitzen 
Helmes, dessen Grat sich im Nasenrücken fortsetzt. Seitlich setzt sich das Oberteil 
gleichmäßig bis zum unteren Maskenrand fort. Neben der brettartigen dünnen Nase sind 
die Augenpartien tief eingegraben. Die Augenöffnungen sind dreieckig. Der untere Ab- 
schluß der Nase ist ebenfalls brettartig.Er verläuft von den Seiten der Maske schräg zum 
Nasenrücken hin. Die Nasen-Augenpartie ist weiß ausgemalt. Unter der Nase tritt ein 
Kegel aus dem Maskengesicht hervor. Langlois (1954: 52) interpretiert den unteren Ab- 
schluß der Nase als Oberkiefer, den Kegel als Zunge. Seitlich des Kopfteiles sind, etwa 
in Augenhöhe beginnend, die langen spitzen Ohren angesetzt, die im unteren Teil eine 
langgestreckte, flachovale Höhlung aufweisen. Der hintere Rand des Kopfteiles ist durch 
Insektenfraß stark beschädigt. 
Auf dem Kopfteil erhebt sich, mit rautenartigen »Streben« beginnend, ein senkrechtes 
Brett, das oben in drei Zapfen endet. Dieses Brett ist etwa 7 — 8 cm breit und 0,7 — 
0,8 cm stark. An ihm sind unten und oben ca. 6 cm hohe und 51 cm breite Querbretter 
befestigt. An deren Enden sind, senkrecht zu ihnen, kleine Holzbrettchen gebunden, die 
ca. 15 cm nach unten bzw. nach oben stehen. Die unteren Brettchen haben 5 bzw. 6 
kurze senkrechte Kerben. Vielleicht sollten dadurch Zehenzwischenräume dargestellt 
werden. Alle Einzelteile sind durch Hautschnüre miteinander verbunden. 
Die einfachste Interpretation der Kanaga-Maske ist, daß es sich um einen Vogel mit aus- 
gebreiteten Flügeln handelt, und zwar entweder um einen Marabu (vgl. Griaule, 1938:470 
in Verbindung mit Calame-Griaule, 1968: 266) oder aber um eine kleine Trappe oder 
einen Taggreifvogel (Griaule, 1951: 16). Diese Erklärung ist den nicht oder nur ober- 
flächlich eingeweihten Dogon bekannt. Nach einer Mythe wurde diese Maske erstmals 
geschnitzt, nachdem ein Jäger den dargestellten Vogel erlegt hatte. 
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