digi-hub Logo
  • Erstes Bild
  • Vorheriges Bild
  • Nächstes Bild
  • Letztes Bild
  • Doppelseitenansicht
  • enterFullscreen
Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment

Das Sexualleben unserer Zeit in seinen Beziehungen zur modernen Kultur

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

Volltext: Das Sexualleben unserer Zeit in seinen Beziehungen zur modernen Kultur

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-714784
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714784
Persistenter Identifier:
BV041217508
Titel:
Globus
Untertitel:
illustrierte Zeitschrift für Länder- und Völkerkunde
Weitere Titel:
Globus
Erscheinungsort:
Braunschweig
Verlag:
Vieweg
Erscheinungsjahr:
1862
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-709596
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-709596
Persistenter Identifier:
DE-11-001876987
Titel:
Globus, 59/60.1891
Erscheinungsjahr:
1891
Signatur:
3851 bb:59/60:F4
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenheft

Strukturtyp:
Zeitschriftenheft
Titel:
Nr. 5. 1891
Sonstige Person:
Andree, Richard
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenartikel

Strukturtyp:
Zeitschriftenartikel
Titel:
Tundren und Steppen im diluvialen Deutschland
Sonstige Person:
Kirchhoff, Alfred
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Das Sexualleben unserer Zeit in seinen Beziehungen zur modernen Kultur
    [I]
  • Vorderer Einband
    -
  • Vorderer Buchspiegel
    -
  • Vorsatzblatt
    -
  • Titelseite
    [I]
  • Vorwort: Vorrede
    [III]
  • Vorwort: Vorrede zur zweiten und dritten Auflage.
    [VII]
  • Vorwort: Vorrede zur vierten, fünften und sechsten Auflage.
    [VIII]
  • Vorwort: Vorrede zur siebenten, achten und neunten Auflage.
    [X]
  • Inhaltsverzeichnis: Inhalts-Verzeichnis.
    [XI]
  • Einleitung
    1
  • Kapitel: ERSTES KAPITEL Das Elementarphänomen der menschlichen Liebe.
    8
  • Kapitel: ZWEITES KAPITEL Die sekundären Erscheinungen der menschlichen Liebe. (Gehirn und Sinne).
    22
  • Kapitel: DRITTES KAPITEL Die sekundären Erscheinungen der menschlichen Liebe. (Geschlechtsorgane, Geschlechtstrieb, Geschlechtsakt).
    41
  • Kapitel: VIERTES KAPITEL Die körperlichen Geschlechtsunterschiede.
    57
  • Kapitel: FÜNFTES KAPITEL Die psychischen Sexualdifferenzen und die Frauenfrage (mit einem Anhange über die geschlechtliche Sensibilität des Weibes).
    71
  • Kapitel: SECHSTES KAPITEL Der Weg des Geistes in der Liebe. Religion und Sexualität.
    94
  • Kapitel: SIEBENTES KAPITEL Der IWeg des Geistes in der Liebe. - Das erotische Schamgefühl (Nacktheit und Kleidung).
    135
  • Kapitel: ACHTES KAPITEL Der Weg des Geistes in der Liebe. - Die Individualisierung der Liebe.
    177
  • Kapitel: NEUNTES KAPITEL Das künstlerische Element in der modernen Liebe.
    198
  • Kapitel: ZEHNTES KAPITEL Die sozialen Formen der sexuellen Beziehungen. Die Ehe.
    207
  • Kapitel: ELFTES KAPITEL Die freie Liebe.
    260
  • Kapitel: ZWÖLFTES KAPITEL Verführung, Genußleben und wilde Liebe.
    311
  • Kapitel: DREIZEHNTES KAPITEL Die Prostitution.
    339
  • Kapitel: VIERZEHTES KAPITEL Die Geschlechtskrankheiten.
    392
  • Kapitel: FÜNFZEHNTES KAPITEL Die VerhÜtung, Behandlung und Bekämpfung der Geschlechtskrankheiten.
    416
  • Kapitel: SECHZEHNTES KAPITEL Sexuelle Reiz- und SchwÄchezustÄnde (Auto-Erotismus, Onanie, sexuelle HyperÄsthesie und AnÄsthesie, Samen- verluste, Impotenz und sexuelle Neurasthenie).
    454
  • Kapitel: SIEBZEHNTES KAPITEL Die anthropologische Betrachtung der Psychopathia sexualis.
    503
  • Kapitel: ACHTZEHNTES KAPITEL Der Abfall vom Weibe.
    530
  • Kapitel: NEUNZEHNTES KAPITEL Das Rätsel der Homosexualität.
    539
  • Kapitel: EINUNDZWAnZIGSTES KAPITEL Die Algolagnie (Sadismus und Masochismus).
    612
  • Kapitel: ZWEIUNDZWANZIGSTES KAPITEL Der sexuelle Fetischismus.
    669
  • Kapitel: DREIUNDZWANZIGSTES KAPITEL Unzucht mit Kindern, Blutschande, Unzucht mit Leichen und Tieren, Exhibitionismus und andere geschlechtliche Perversitäten (nebst Anhang: Die Behandlung der sexuellen Perversionen).
    692
  • Kapitel: VIERUNDZWANZIGSTES KAPITEL Die Sittlichkeitsvergehen in forensischer Beziehung.
    721
  • Kapitel: FUENFUNDZWANZIGSTES KAPITEL Die Enthaltsamkeitsfrage.
    734
  • Kapitel: SECHSUNDZWANZIGSTES KAPITEL Die sexuelle Erziehung.
    744
  • Kapitel: SIEBENUNDZWANZIGSTES KAPITEL Neomalthusianismus, sexueller Präventivverkehr, künstliche Sterilität und künstlicher Abort.
    755
  • Kapitel: ACHTUNDZWANZIGSTES KAPITEL Die sexuelle Hygiene.
    772
  • Kapitel: NEUNUNDZWANZIGSTES KAPITEL Das Sexualleben in der Oeffentlickkeit (Sexuelle Kurpfuscherei, Annoncen und Skandale).
    782
  • Kapitel: DREISSIGSTES KAPITEL Das Pornographische in Schrift- und Bildtum.
    792
  • Kapitel: EINUNDDREISSIGSTES KAPITEL Die Liebe in der belletristischen Literatur.
    804
  • Kapitel: ZWEIUNDDREISSIGSTES KAPITEL Die wissenschaftliche Literatur über das Sexualleben.
    815
  • Kapitel: DREIUNDDREISSIGSTES KAPITEL Ausblick in die Zukunft.
    825
  • Anhang: Anhang zur 4. - 6. Auflage
    831
  • Personenindex: Namenregister
    I
  • Sachregister
    XI
  • Werbung
    -
  • Nachsatzblatt
    -
  • Hinterer Buchspiegel
    -
  • Hinterer Einband
    -
  • Farbkeil
    -

Volltext

644 
durchaus männliche Erscheinung!“ 38 ) In Berlin gibt- 
es Masochisten in höchsten Staatsstellungen, nach Erscheinung 
und Beruf echte Herrennaturen, Uehermenschen, die nur hei ihrer 
„Herrin“ zu Sklaven werden. Nach Sacher- Masoch sollen 
besonders Deutsche und Russen zum Masochismus neigen, doch 
ist er in Frankreich und England ebenfalls sehr verbreitet. Zola 
schildert in „Nana“ einen solchen Typus. 
Nicht immer ist der Sklaventypus voll ausgeprägt, meist 
äußert sich der Masochismus in einer leichteren Form, es gibt 
da die verschiedenartigsten Nuancen, bisweilen tritt sogar nur 
die rein seelische Beeinträchtigung und Demütigung hervor, in 
scheinbar läppischen Prozeduren und Praktiken (symbolischer 
Masochismus). Einige authentische Fälle mögen das illustrieren. 
Sie klingen zwar unglaublich, sind aber wahr. 
1. Ein mit einer ebenso schönen Frau verheirateter schöner und 
stattlicher Offizier unterhielt einen ständigen Verkehr mit einer — 
alten, robusten Waschfrau, mit der er sich auch sexuell betätigte. 
Da er von diesem Weibe nicht lassen wollte, ließ seine Frau sich 
von ihm scheiden. 
2. Ein 50 jähriger höherer Staatsbeamter besucht ab und zu eine 
Prostituierte, zieht deren Kleider an, mit Korsett und Strümpfen, 
während sie Herrenkleider anlegt. Dann spielen sie zwei Stunden 
Karten. Um 11 Uhr legt er sich angezogen in ihr Bett, während sie 
nackt auf dem Kanapee liegen muß. Weiter geschieht ihr nichts. 
Er macht nicht den geringsten Versuch, sie zu berülmen und geht nach 
einiger Zeit fort, nachdem er ihr 50 Mk. gezahlt hat. 
3. Ein verstorbener aktiver Staatsminister (!) besuchte ebenfalls 
öfter eine Kokotte, die sich auf ihn setzen mußte, und dann in corpus 
totum ei minxit. Das genügte vollständig, um ihn geschlechtlich zu 
befriedigen (Urolagnie). 
4. Ein Techniker trifft eine (vorher bereits instruierte) Prostituierte 
auf der Straße und fragt sie, ob er für 20 Mk. mitkommen dürfe. 
In der Wohnung der Dirne angelangt, erklärt er plötzlich weinerlich, 
er habe nur 5 Mk. bei sich. Die Dirne überschüttet ihn mit Schimpf 
worten, nimmt ihm erst die 5 Mk. ab und durchsucht dann sorg 
fältig seine Kleidung, bis sie dann irgendwo eingenäht einen — Hundert 
markschein findet! Der Moment dieser Entdeckung ist zugleich der 
jenige des sexuellen Orgasmus des Mannes. Auf sein Flehen und 
Winseln, ihm doch wenigstens die Hälfte zurückzugeben, bekommt 
er nur höhnische Antworten und neue Schelte. Schließlich drückt 
sie ihm — eine Mark in die Hand und verabschiedet ihn. Dieser 
Vorgang wiederholt sich regelmäßig alle vierzehn Tage, ein teurer 
Spaß für den durchaus nicht besonders finanzkräftigen Mann. Er 
38) Ertel, a. a. O., S. 105—106.
	        

Download

Downloads

Der Text kann in verschiedenen Formaten heruntergeladen werden.

Ganzer Datensatz

ALTO TEI Volltext
TOC

Diese Seite

ALTO TEI Volltext

Bildfragment

Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild Link zu einem IIIF Bildfragment

Formate und Verlinkungen

Formate und Verlinkungen

Die Metadaten stehen in verschiedenen Formaten zur Verfügung. Außerdem gibt es Links zu externen Systemen.

Links

OPAC DFG-Viewer Mirador

Zitieren

Zitieren

Folgende Zitierlinks stehen für das gesamte Werk oder die angezeigte Seite zur Verfügung:

Ganzer Datensatz

RIS

Diese Seite

Zitierempfehlung

Bitte das Zitat vor der Verwendung prüfen.

Suchtreffer

Suchtreffer

Untersuchungen zur Intelligenz spastisch gelähmter Schulkinder
1 / 10
Möglichkeiten der Intelligenzprüfung bei motorisch und sprachlich geschädigten, cerebral gelähmten Kindern
Zurück zur Trefferliste Zurück zur Trefferliste

Werkzeuge zur Bildmanipulation

Werkzeuge nicht verfügbar

Bildausschnitt teilen

Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment

Kontakt

Haben Sie einen Fehler gefunden, eine Idee wie wir das Angebot noch weiter verbessern können oder eine sonstige Frage zu dieser Seite? Schreiben Sie uns und wir melden uns sehr gerne bei Ihnen zurück!

Wie lautet die vierte Ziffer in der Zahlenreihe 987654321?:

Hiermit bestätige ich die Verwendung meiner persönlichen Daten im Rahmen der gestellten Anfrage.