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Samariterbuch

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Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

fullscreen: Samariterbuch

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-714784
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714784
Persistenter Identifier:
BV041217508
Titel:
Globus
Untertitel:
illustrierte Zeitschrift für Länder- und Völkerkunde
Weitere Titel:
Globus
Erscheinungsort:
Braunschweig
Verlag:
Vieweg
Erscheinungsjahr:
1862
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-709595
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-709595
Persistenter Identifier:
DE-11-001876991
Titel:
Globus, 61/62.1892
Erscheinungsjahr:
1892
Signatur:
3851 bb:61/62:F4
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Vorblatt

Strukturtyp:
Vorblatt
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Samariterbuch
    -
  • Vorderer Einband
    -
  • Vorderer Buchspiegel: Exlibris
    -
  • Sonstiges: Rezension
    -
  • Vorsatzblatt
    -
  • Titelseite
    -
  • Vorwort: Vorwort zur zweiten Auflage
    -
  • Inhaltsverzeichnis
    -
  • Leerseite
    -
  • Kapitel: I. Abschnitt. Das Wissenswürdigste über den Bau und die Verrichtungen des menschlichen Körpers
    [1]
  • Kapitel: II. Abschnitt: Krankenpflege und Krankenwartung. Verhalten bei fieberhaften Zuständen
    [19]
  • Kapitel: III. Abschnitt. Verletzungen infolge äußerer Gewalteinwirkung
    [34]
  • Kapitel: IV. Abschnitt: Verletzungen infolge Einwirkung allzugroßer Hitze oder Kälte
    [121]
  • Kapitel: V. Abschnitt: Fremdkörper
    [132]
  • Kapitel: VI. Abschnitt: Erstickung
    [137]
  • Kapitel: VII. Abschnitt: Marschkrankheiten
    [164]
  • Kapitel: VIII. Abschnitt: Verhalten und Hilfeleistung bei plötzlich auftretenden Geistesstörungen und krampfartigen Zuständen
    [182]
  • Kapitel: IX. Abschnitt: Vergiftungen
    [191]
  • Kapitel: X. Abschnitt: Hilfeleistung bei plötzlichen Entbindungen
    [205]
  • Kapitel: XI. Abschnitt: Der Transport von Kranken und Verletzten
    [209]
  • Sachregister
    [243]
  • Werbung
    -
  • Nachsatzblatt
    -
  • Hinterer Buchspiegel
    -
  • Hinterer Einband
    -
  • Farbkeil
    -

Volltext

128 
In bezug auf die Witterung kommt es bei feuchtem und windigem 
Wetter viel häufiger und schon bei geringeren Kältegraden zu Er 
frierungen als bei trockener Luft und Windstille. Am gefährlichsten 
ist große Kälte bei gleichzeitig starkem Nord- oder Ostwinde (daher 
sehr viele Erfrierungen im Karstgebiete zur Zeit der Bora). 
Von den einzelnen Körperteilen sind Nase und Ohren, 
dann Finger und Zehen von der Kälte am meisten ge 
fährdet; letztere besonders dann, wenn die Füße naß geworden 
sind. Die genannten Glieder werden beim Erfrieren zuerst 
blaß, später bläulich, wobei gleichzeitig ein anfangs prickelndes, 
später unangenehm schneidendes Schmerzgefühl rege wird, 
während gegen Berührung Unempfindlichkeit besteht. 
Beim Auftreten derartiger örtlicher Erfrierungs 
erscheinungen sind die erstarrten Glieder sofort mit Schnee, 
Eis- oder Schneewasser ordentlich abzureiben, und zwar so 
lange, bis der erfrorene Teil wieder seine normale Farbe er 
halten hat und der Verunglückte ein heftiges Brennen in dem 
selben verspürt. Dann macht man eine Zeitlang kalte Um 
schläge und zum Schlüsse werden, wenn das ursprünglich 
erstarrte Glied auch schon die normale Körperwärme wieder 
erlangt hat, das brennende Gefühl aber in demselben noch 
rege sein sollte, Einreibungen mit Branntwein gemacht. 
Die ganze vorerwähnte Prozedur darf jedoch nur im Freien 
oder in einem geschlossenen kalten Räume — beileibe 
nicht in einem geheizten Zimmer — vorgenommen 
werden. Erst beim Wiederauftreten der normalen Färbung und 
Körperwärme in den früher erfrorenen Gliedern darf der 
Verunglückte ein geheiztes Gemach betreten. Wird diese Vor 
sichtsmaßregel versäumt, so kann es zu einer heftigen Ent 
zündung, ja selbst zum brandigen Absterben der erfrorenen 
Teile kommen. 
Neben den örtlichen Erfrierungserscheinungen können 
Soldaten, welche bei großer Kälte auf dem Winde besonders 
ausgesetzten Posten stehen, sowie einzelne Wanderer, insbe 
sondere, wenn dieselben nicht genügend warm bekleidet sind, 
auch Erfrierungen des ganzen Körpers erleiden. 
Ein von dieser Gefahr ereilter Mensch empfindet zuerst eine 
immer mehr zunehmende Mattigkeit. Die Glieder werden ihm blei 
schwer, und er fühlt einen unwiderstehlichen Drang, sich niedersetzen 
und einschlafen zu müssen. Gibt er diesem Drange nach, so versinkt 
er in einen tiefen Schlummer, welcher in einigen Stunden in den Tod 
übergeht. Aber auch, wenn gegen die Ermüdung angekämpft wird und 
der Mann mit Aufbietung aller Kräfte weitermarschiert, kann er trotz 
dem noch von einer Ohnmacht befallen werden, Zusammenstürzen und 
so den Erfrierungstod erleiden. Fällt gleichzeitig dichter Schnee, so 
ist dies für die Erhaltung des Lebens günstiger, da unter der schützen
	        

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