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Globus, 74.1898

Zugriffsbeschränkung

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Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

Volltext: Globus, 74.1898

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-714784
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714784
Persistenter Identifier:
BV041217508
Titel:
Globus
Untertitel:
illustrierte Zeitschrift für Länder- und Völkerkunde
Weitere Titel:
Globus
Erscheinungsort:
Braunschweig
Verlag:
Vieweg
Erscheinungsjahr:
1862
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-709595
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-709595
Persistenter Identifier:
DE-11-001876991
Titel:
Globus, 61/62.1892
Erscheinungsjahr:
1892
Signatur:
3851 bb:61/62:F4
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenheft

Strukturtyp:
Zeitschriftenheft
Titel:
Nr. 6. 1892
Sonstige Person:
Andree, Richard
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenartikel

Strukturtyp:
Zeitschriftenartikel
Titel:
Der Gletschersturz am Skeidárarjökull auf Island (März 1892)
Sonstige Person:
Gebhardt, August
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Globus
    -
  • Globus, 74.1898
    [III]
  • Vorderer Einband
    -
  • Vorderer Buchspiegel
    -
  • Vorsatzblatt
    -
  • Vorblatt
    [I]
  • Titelseite
    [III]
  • Inhaltsverzeichnis: Inhaltsverzeichnis des LXXIV. Bandes
    [V]
  • Korrekturen: Druckfehler im LXXIV. Bande
    X
  • Zeitschriftenheft: Nr. 1. 2. Juli 1898 / Andree, Richard
    [1]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 2. 9. Juli 1898 / Andree, Richard
    [21]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 3. 16. Juli 1898 / Andree, Richard
    [37]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 4. 23. Juli 1898 / Andree, Richard
    [53]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 5. 30. Juli 1898 / Andree, Richard
    [69]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 6. 6. August 1898 / Andree, Richard
    [85]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 7. 20. August 1898 / Andree, Richard
    [105]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 8. 27. August 1898 / Andree, Richard
    [121]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 9. 3. September 1898 / Andree, Richard
    [137]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 10. 10. September 1898 / Andree, Richard
    [153]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 11. 17. September 1898 / Andree, Richard
    [169]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 12. 24. September 1898 / Andree, Richard
    [185]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 13. 1. Oktober 1898 / Andree, Richard
    [201]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 14. 8. Oktober 1898 / Andree, Richard
    [217]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 15. 15. Oktober 1898 / Andree, Richard
    [233]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 16. 22. Oktober 1898 / Andree, Richard
    [249]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 17. 29. Oktober 1898 / Andree, Richard
    [265]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 18. 5. November 1898 / Andree, Richard
    [281]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 19. 19. November 1898 / Andree, Richard
    [297]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 20. 26. November 1998 / Andree, Richard
    [313]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 21. 3. Dezember 1898 / Andree, Richard
    [333]
  • Zeitschriftenartikel: Zur Ethnographie der Basken. I. / Karutz
    [333]
  • Zeitschriftenartikel: Die angebliche "Kreuzigung Christi" im Palaste des Tiberius / Luschan, Felix v.
    340
  • Zeitschriftenartikel: Pflanzengeschichte und anthropologische Perioden / Krause, Ernst H. L.
    342
  • Zeitschriftenartikel: Den grössten und den kleinsten Soldaten der Münchener Garnison
    347
  • Zeitschriftenartikel: Aus allen Erdtheilen
    347
  • Zeitschriftenheft: Nr. 22. 10. Dezember 1898 / Andree, Richard
    [349]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 23. 17. Dezember 1898 / Andree, Richard
    [365]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 24. 24. Dezember 1898 / Andree, Richard
    [381]
  • Sonstiges: [Inhalt, Eingegangene Neuigkeiten, Werbung]
    -
  • Nachsatzblatt
    -
  • Hinterer Buchspiegel
    -
  • Hinterer Einband
    -
  • Farbkeil
    -

Volltext

334 
Dr. Karutz: Zur Ethnographie der Basken. 
in Sergis10) Species eurafricana: die grofse Völker¬ 
familie des mittelländischen Stammes — Pelasger, Libyer, 
Ligurer, Iberer — hat einen gemeinsamen Ursprung 
und Ausgangspunkt im östlichen Afrika vom Somäliland 
an bis zum heutigen Äthiopien gehabt, ist von dort aus¬ 
gewandert und hat zuerst von Ägypten, dann weiter in 
östlicher Richtung von Syrien und Kleinasien, in west¬ 
licher von dem nördlichen Afrika bis zum Atlantischen 
Océan hin und von den Kanarischen Inseln Besitz er¬ 
griffen; von ihr zweigten sich auch, von Afrika aus, die 
Völkerschaften ab, die Italien, Griechenland und Spanien 
besiedelt haben. Es mag hierbei dahingestellt bleiben, 
oh sich alle Einzelheiten dieser etwas ausschweifenden 
Idee von den Wanderungen der Species eurafricana recht- 
fertigen lassen und auf die abfälligen Kritiken And rees 
und Schmidts in dieser Zeitschrift verwiesen werden. 
Aufser der Anthropologie hat neuerdings auch die 
Linguistik für den afrikanischen Ursprung der Basken 
plädiert. Schon bei Dieff e nbach n), der ihnen im übrigen 
Asien als Heimat zuerkennen will, findet sich die Be¬ 
merkung „inotzi, bedeutet sowohl regnen als schneien, 
und kann mitgebrachtes Eigentum aus einer wärmeren 
Zone sein, während sich später besondere Worte für 
Schnee (elurra) und schneien (elurrai) ausprägten“. So 
bringt er selbst einen Beweis für die Herkunft der 
Basken von Süden her, der um so auffallender ist, als 
der Grund, den Dieffenbach gegen diese Theorie einnimmt, 
höchst wenig stichhaltig erscheint. Das innere Gallien, 
meint er, läge zu fern von der europäisch-afrikanischen 
Meerenge, als dafs seine iberischen Bewohner über die 
letztere hätten einwandern können. Welche ungleich 
gewaltigeren Entfernungen gebrauchen Dieffenbach und 
andere für die Wanderung aus Asien her, abgesehen 
davon, dafs ein wesentlich höherer Zwang dazu gehört, 
Völker aus den sonnigen südgallischen Tiefländern in 
die wie senkrechte Riesenmauern jäh und unvermittelt 
aufsteigenden Pyrenäen zu treiben, als sie vom rauhen 
spanischen Hochplateau über die bequemen Pässe in 
die warmen, üppigen Fluren der heutigen Gascogne zu 
führen. 
Wollte die Linguistik den direkten Beweis für die 
Herkunft der Basken aus Afrika führen , so mufste sie 
in der euskaldunischen Sprache Beziehungen zu den noch 
heute jenseits des Mittelmeeres gesprochenen Berber¬ 
dialekten nachweisen. Francisque-Michel12) kam 
bei derartigen Untersuchungen zu negativen Schlüssen : 
„La langue berbère offrant, comme le basque, le phéno- 
tnène d’un isolement complet, ces traits de ressemblance 
auraient pu faire supposer quelque parenté entre les 
Berbers et les Basques; mais la comparaison des langues 
de ces deux peuples a démontré justement le contraire, 
puisqu’on ne trouve aucune analogie entre elles ni sous 
le rapport des mots ni sous celui des formes grammati¬ 
cales, qui, pour la conjugaison, rappelle d’une manière 
frappante les langues de l’Amérique septentrionale.“ 
In neuerer Zeit dagegen hat sich Gabelentz13), 
freilich nicht ohne den energischen Widerspruch Frie¬ 
drich Müllers14), für das Gegenteil entschieden und 
die These aufgestellt: „Das Baskische ist eine hamitische, 
der Berberfamilie verwandte Sprache.“ Schliefslich hält 
es auch Schurtz in seinem Katechismus der Völker- 
10) „Der Ursprung und die Verbreitung des mittelländischen 
Stammes.“ Centralbl. f. Anthropologie etc. 1896, Bd. I, S. 5. 
u) „Celtica“ II, S. 11, 1840. 
12) „Le Pays Basque.“ Paris 1857, S. 12, Anmerk. 
13) „Baskisch und Berberisch.“ Sitzungsberichte der kgl. 
preufs. Akademie der Wissenschaften 1893, S. 593. 
14) „Die neuesten Arbeiten über das Baskische“, Globus, 
Bd. 68, S. 14 und „Abstammung und Nationalität“, Globus, 
Bd. 66, S. 179. 
künde15 16) für „vorläufig am richtigsten, die Basken — 
wenn auch mit allem Vorbehalt — den Hamiten anzu¬ 
reihen“. 
Nach alledem erscheint heute in der That diese Hypo¬ 
these von der afrikanischen Herkunft der Urbasken als 
die aussichtsvollste und als die bisher am bestengestützte, 
soweit Anthropologie und Linguistik in Betracht kommen. 
Die dritte Disciplin, die sonst im Verein mit jenen an der 
ethnologischen Forschung sich beteiligt, hat bisher wenig 
gethan, um dem Rätsel der Euscaldunac beizukommen. 
Es liegen wohl zahlreiche ethnologische Mitteilungen 
und einige ethnographische Darstellungen von ihnen vor, 
doch werden sie nicht, soviel ich weifs, von dem Stand¬ 
punkte aus betrachtet, dafs sie über Verwandtschaft und 
Herkunft der Basken etwas auszusagen vermöchten. 
Vielleicht die einzige Ausnahme hiervon ist die Cou- 
vade, das männliche Wochenbett, insofern z. B. Tylor111) 
alle Völker, bei denen sie im Gebrauche ist, für stamm¬ 
verwandt hielt. Trat Lubbock 17 *) bereits dieser Schlufs- 
folgerung mit Recht entgegen, indem er einer getrennten 
Entstehung der Sitte in den verschiedenen Weltteilen 
das Wort redete, eine Auffassung, die bei den Späteren 
unter der Herrschaft des Völkergedankens fast selbst¬ 
verständlich wurde, so ergaben auch andere Unter¬ 
suchungen, dafs jenes sog. Männerwochenbett hinsichtlich 
der Basken auf einem Mifsverständnisse beruhte1S). 
Mindestens hat Stoll 19) Recht, wenn er sagt, dafs heute 
jede Erinnerung an eine derartige Sitte erloschen sei; 
ich selbst konnte nirgends etwas über sie erfahren. 
Vereinzelt spricht sich freilich Stoll in seiner mehr¬ 
fach erwähnten Arbeit über die Herkunft gewisser 
baskischer Sitten und Gebräuche aus; nach ihm „bietet 
das baskische Volksleben auch heute noch mancherlei 
Interessantes, aber es sind zum geringsten Teil Dinge, 
welche den Basken allein im Gegensatz zu den übrigen 
Bevölkerungen Frankreichs und Spaniens eigentümlich 
wären, sondern solche, welche eben eine konservative, 
durch äufsere Verhältnisse und insbesondere durch ihre 
Sprache isolierte Bevölkerung kennzeichnen, bei der 
mancher alte Brauch sich noch erhalten hat, der ander¬ 
wärts bereits dem nivellierenden Einflüsse des gesteigerten 
modernen Völkerverkehrs erlegen ist“. In diesem Sinne 
erscheint ihm das Ballspiel, die Pastorales, die Tänze — 
„aufser etwa dem Baskensprung“ — ohne Originalität; 
von den Ethnographicis scheidet er die espartinyak als 
importiertes Fabrikat aus. 
Abgesehen hiervon begnügt sich auch Stoll mit der 
Beschreibung seiner Gegenstände und zieht sie keines¬ 
wegs zu einer Klärung der Baskenfrage heran. Anders 
Aranzadi20 *) in seiner neuerdings veröffentlichten 
kleinen Arbeit „Der ächzende Wagen und Anderes aus 
Spanien“, auf die ich später zurückkommen werde. 
Ich habe im vorigen Jahre versucht, für das Museum 
für Völkerkunde in Lübeck Ethnographica in den 
baskischen Provinzen Spaniens und im baskischen 
Sprachgebiet Südfrankreichs zusammenzubringen. Die 
Ausbeute ist nicht übermäfsig grofs, wie ich zugeben 
mufs, aber immerhin lohnend genug in einer Zeit, in 
der die letzten Reste volkstümlicher Eigenarten überall 
so bedauerlich rasch verschwinden. Teils um Lücken 
in den oben genannten beiden Arbeiten auszufüllen, teils 
15) Leipzig 1893, S. 315. 
16) „Urgeschichte des Menschen“, citiert bei Lubbock, 
„Entstehung der Civilisation“. Deutsche Übersetzung 1875, 
S. 15. 
17) Ebenda. 
1B) Friedrichs: „Dasmänniiche Wochenbett.“ Ausland 1890. 
19) A. a. O., S. 735, S. 801. 
20) Archiv für Anthropologie, Bd. 24, S. 215. — Globus, Bd. 
71, S. 191.
	        

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