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Anthropos, 50.1955

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

fullscreen: Anthropos, 50.1955

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-714789
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714789
Persistenter Identifier:
BV041701500
Titel:
Anthropos
Untertitel:
internationale Zeitschrift für Völker- u. Sprachenkunde
Weitere Titel:
Anthropos
Erscheinungsort:
Fribourg
Verlag:
Ed. St. Paul, Anthropos-Institut
Erscheinungsjahr:
1906
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-709676
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-709676
Persistenter Identifier:
DE-11-001896205
Titel:
Anthropos, 50.1955
Erscheinungsjahr:
1955
Signatur:
LA 1118-50
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenheft

Strukturtyp:
Zeitschriftenheft
Titel:
Bd. 50, H. 1./3., 1955
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenartikel

Strukturtyp:
Zeitschriftenartikel
Titel:
Die glaubensmäßige Einstellung der Wewäk-Boikin-Leute zu den Krankheiten und deren Heilung (Nordost-Neuguinea)
Sonstige Person:
Gerstner, Andreas
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Anthropos
    -
  • Anthropos, 50.1955
    -
  • Vorderer Einband
    -
  • Inhaltsverzeichnis: Index Auctorum
    -
  • Vorderer Buchspiegel
    -
  • Vorsatzblatt
    -
  • Titelseite
    [I]
  • Leerseite
    -
  • Zeitschriftenheft: Bd. 50, H. 1./3., 1955
    1
  • Zeitschriftenartikel: The D'a Nv Funeral Ceremony with special reference to the origin of Na-Khi weapons / Rock, Joseph F.
    1
  • Zeitschriftenartikel: Aus Geschichte und Religion der Sulka / Laufer, Carl
    [32]
  • Zeitschriftenartikel: The Musical Bow in Southern Africa / Camp, Charles M.
    [65]
  • Zeitschriftenartikel: Ist der sogenannte Nilus-Bericht eine brauchbare religionsgeschichtliche Quelle? / Henninger, Joseph
    [81]
  • Zeitschriftenartikel: Aves y almas de difuntos en la mitología guaraní y guajakí / Cadogan, León
    [149]
  • Zeitschriftenartikel: Zur Sprache und Kultur der Belu (Timor) / Wortelboer, Wilco
    [155]
  • Zeitschriftenartikel: Divers rites de purification du sud-ouest de l'Angola / Estermann, Charles
    [201]
  • Zeitschriftenartikel: Religion and Magic among the Isneg: Part V: Samples of Pakkáw / Vanoverbergh, Morice
    [212]
  • Zeitschriftenartikel: Gottesvorstellung und Gottesnamen im nördlichen Waldland von Kamerun / Ittmann, Johannes
    [241]
  • Zeitschriftenartikel: The "Platform" Phenomenon along the Northern Coast of New Guinea ( / Meiser, Leo
    [265]
  • Zeitschriftenartikel: Shungwaya, die Urheimat der Nordost-Bantu: Eine stammesgeschichtliche Untersuchung / Prins, A. H. J.
    [273]
  • Zeitschriftenartikel: Il linguaggio degli Ingassana nell'Africa Oriental / Verri, Sisto
    [282]
  • Zeitschriftenartikel: Die glaubensmäßige Einstellung der Wewäk-Boikin-Leute zu den Krankheiten und deren Heilung (Nordost-Neuguinea) / Gerstner, Andreas
    [319]
  • Zeitschriftenartikel: Mutter und Kind bei den Chinesen in Tsinghai / Frick, Johann
    [337]
  • Zeitschriftenartikel: Djanba among the Walbiri, Central Australia / Meggitt, Mervyn
    [375]
  • Zeitschriftenartikel: Purá, das Höchste Wesen der Arikéna / Kruse, Albert
    [404]
  • Zeitschriftenartikel: Analecta et Additamenta / Gill, Edmund D.
    [417]
  • Zeitschriftenartikel: Miscellanea
    [440]
  • Literaturverzeichnis: Bibliographia
    [450]
  • Literaturverzeichnis: Publicationes recentes
    [496]
  • Literaturverzeichnis: Periodica
    [503]
  • Zeitschriftenheft: Bd. 50, H. 4./6., 1955
    [513]
  • Werbung
    -
  • Nachsatzblatt
    -
  • Hinterer Buchspiegel
    -
  • Hinterer Einband
    -
  • Farbkeil
    -

Volltext

320 
Andreas Gerstner 
Anthropos 50. 1955 
gleich alle Hebel in Bewegung gesetzt, um den Zauber rückgängig zu machen. 
Dabei spielt die Höhe der „Bezahlung“ eine entscheidende Rolle. Hat man 
durch den Traum den Namen eines bestimmten Dorfes erfahren, läßt man 
dort nach dem Zauberer fragen. Die Antwort mag dann lauten : „Ja, der 
Zauberer, der euren Mann krank gemacht hat, wohnt in unserm Dorfe. Es 
wird nicht mehr lange dauern, dann wird euer Kranker sterben müssen.“ 
Durch diese kecke Rede will man eine möglichst hohe Bezahlung heraus 
pressen. Die „großen Männer“ aus beiden Dörfern besprechen dann die Ange 
legenheit im Dorf des Kranken, die Entschädigungssumme wird festgesetzt, 
man holt die geforderten Wertsachen und kauft dafür den Zauber (bzw. das 
Zauberbündelchen) zurück, um ihn „kalt“ zu machen. Man legt das Bündel- 
chen mitsamt der Rinde des gombi-Baumes in eine halbe Kokosnußschale und 
übergießt alles mit Wasser. Dann wird unter wildem Geschrei die Schale 
samt Inhalt in den Fluß geworfen. Die Männer fahren sich dabei mit beiden 
Armen um den Kopf und strecken und recken die Arme gewaltsam in die 
Luft. Dadurch wird der böse Zauber vertrieben, der Kranke kann wieder 
gesund werden. 
Es ist aber mit dem Träumen nicht so einfach. Man muß auch träumen 
können und träumen wollen, d. h. man muß sich entsprechend darauf vor 
bereiten. Für die magische Vorbereitung braucht man : eine Betelnuß, eine 
Eingebornen-Zigarre 43 und ein Stückchen Fleisch oder Fisch. Diese Dinge 
müssen vom Kranken stammen oder doch mit ihm in Berührung gewesen 
sein. Um auf jeden Fall ganz sicher zu gehen, werden sie vor dem Gebrauch 
nochmals um den Kopf des Kranken geführt. Dann kaut der „Träumer“ die 
Betelnuß, raucht die Zigarre und ißt von dem Fleisch oder Fisch, bevor er 
sich schlafen legt und den Traum erwartet. 
Sieht er nun im Traume etwa das Zauberbündelchen des Kranken über 
einem Feuer hängen oder in einen kleinen Bambus gesteckt, dann ist zunächst 
klar, daß über den Kranken „Todeszauber“ gemacht wurde. Die weitere Nach 
forschung wird dann festzustellen haben, wer den Zauber gemacht hat und 
wo sich das Bündelchen befindet. Man wird sich dann bemühen, wie schon 
gesagt, das Bündelchen zurückzukaufen und damit das Leben des Kranken 
zu retten. 
Die Traumbefragung kann sich statt auf den Ursprung auch auf den 
Ausgang der Krankheit beziehen, also auf die Frage : wird der Kranke wieder 
gesund werden oder nicht ? Die Antwort wird dem „Träumer“ symbolhaft 
gegeben. Kann er beispielsweise (im Traum) das erspähte Zauberbündelchen 
entfernen, dann wird der Kranke bestimmt wieder gesund. Oder er sieht im 
Traum ein kleines Schwein oder einen Baumbären. Kann er das Tier (im 
Traum) festhalten oder sogar töten, wird der Kranke wieder gesund. Läuft 
das Tier aber dem „Träumer“ davon, ist der Kranke dem Tode verfallen. 
Oder der „Träumer“ sieht (im Traum) ein Bündel Sago an einem Baum 
43 Das sind Tabakblätter, die in Zigarrenform in ein trockenes Bananenblatt ein 
gedreht sind (cf. A. Gerstner, Der Geisterglaube im Wewäk-Boikin-Gebiet Nordost- 
Neuguineas. Anthropos 47. 1952. pp. 795-821 [= Gerstner. III], Abb. 3). In neuerer 
Zeit bevorzugen die Eingebornen ein Stück Zeitungspapier als Deckblatt für ihre Zigarren.
	        

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