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D. Joh. Heinr. Schulzens weiland der Artzney-Kunst, wie auch der Beredsamkeit, Alterthümer und Welt-Weisheit Professoris auf der Königl. Preussischen Universität Halle ... Chemische Versuche

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

Objekt: Unser Heer, 1.1942

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-714789
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714789
Persistenter Identifier:
BV041701500
Titel:
Anthropos
Untertitel:
internationale Zeitschrift für Völker- u. Sprachenkunde
Weitere Titel:
Anthropos
Erscheinungsort:
Fribourg
Verlag:
Ed. St. Paul, Anthropos-Institut
Erscheinungsjahr:
1906
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-709676
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-709676
Persistenter Identifier:
DE-11-001896205
Titel:
Anthropos, 50.1955
Erscheinungsjahr:
1955
Signatur:
LA 1118-50
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenheft

Strukturtyp:
Zeitschriftenheft
Titel:
Bd. 50, H. 1./3., 1955
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Literaturverzeichnis

Strukturtyp:
Literaturverzeichnis
Titel:
Bibliographia
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Unser Heer
    -
  • Unser Heer, 1.1942
    [1]
  • Vorderer Einband
    -
  • Vorderer Buchspiegel
    -
  • Vorsatzblatt
    -
  • Anmerkungen: Titelblatt und Inhalts-Verzeichnis zu Jg 1 nicht erschienen
    -
  • Zeitschriftenheft: 1.Jahrgang, Folge 1/ Berlin, 6.Januar 1942
    [1]
  • Zeitschriftenheft: 1.Jahrgang, Folge 2/ Berlin, 20.Januar 1942
    [1]
  • Zeitschriftenheft: 1.Jahrgang, Folge 3/ Berlin, 3.Februar 1942
    [1]
  • Zeitschriftenheft: 1.Jahrgang, Folge 4/ Berlin, 17.Februar 1942
    [1]
  • Zeitschriftenheft: 1.Jahrgang, Folge 5/ Berlin, 3.März 1942
    [1]
  • Zeitschriftenheft: 1.Jahrgang, Folge 6/ Berlin, 17.März 1942
    [1]
  • Zeitschriftenheft: 1.Jahrgang, Folge 7/ Berlin, 31.März 1942
    [1]
  • Zeitschriftenheft: 1.Jahrgang, Folge 8/ Berlin, 14.April 1942
    [1]
  • Zeitschriftenheft: 1.Jahrgang, Folge 9/ Berlin, 28.April 1942
    [1]
  • Zeitschriftenheft: 1.Jahrgang, Folge 10/ Berlin, 12.Mai 1942
    [1]
  • Zeitschriftenheft: 1.Jahrgang, Folge 11/ Berlin, 26.Mai 1942
    [1]
  • Zeitschriftenheft: 1.Jahrgang, Folge 12/ Berlin, 9.Juni 1942
    [1]
  • Zeitschriftenheft: 1.Jahrgang, Folge 13/ Berlin, 23.Juni 1942
    [1]
  • Zeitschriftenheft: 1.Jahrgang, Folge 14/ Berlin, 7.Juli 1942
    [1]
  • Zeitschriftenheft: 1.Jahrgang, Folge 15/ Berlin, 21.Juli 1942
    [1]
  • Zeitschriftenheft: 1.Jahrgang, Folge 16/ Berlin, 4.August 1942
    [1]
  • Zeitschriftenheft: 1.Jahrgang, Folge 17/ Berlin, 18.August 1942
    [1]
  • Zeitschriftenheft: 1.Jahrgang, Folge 18/ Berlin, 1.September 1942
    [1]
  • Zeitschriftenheft: 1.Jahrgang, Folge 19/ Berlin, 15.September 1942
    [1]
  • Zeitschriftenheft: 1.Jahrgang, Folge 20/ Berlin, 29.September 1942
    [1]
  • Zeitschriftenheft: 1.Jahrgang, Folge 21/ Berlin, 13.Oktober 1942
    [1]
  • Zeitschriftenheft: 1.Jahrgang, Folge 22/ Berlin, 27.Oktobert 1942
    [1]
  • Zeitschriftenheft: 1.Jahrgang, Folge 23/ Berlin, 11.November 1942
    [1]
  • Zeitschriftenheft: 1.Jahrgang, Folge 24/ Berlin, 24.November 1942
    [1]
  • Zeitschriftenheft: 1.Jahrgang, Folge 25/ Berlin, 8.Dezember 1942
    [1]
  • Zeitschriftenheft: 1.Jahrgang, Folge 26/ Berlin, 22.Dezember 1942
    [1]
  • Nachsatzblatt
    -
  • Hinterer Buchspiegel
    -
  • Hinterer Einband
    -
  • Farbkeil
    -

Volltext

-GQrìkI- 
A£Tn oTap 
A^^SßAN 
tv о/. GA -м Uno UH о 
'Л 
Die militärischen Ereignisse sotvohl in dem iceit nach Osten 
ausgreifenden Bogen des Don , der sich stark dem Tj nt er 
lauf der Wolga nähert , als auch im oberen Wolgagebiet bei 
dem wichtigen Schiffahrtsplatz Rschew . lenken die Auf 
merksamkeit auf den großen osteuropäischen Strom , der 
durch seine Länge, seine Wasserfülle und die Größe seines 
Einzugsgebiets schon an asiatische Verhältnisse erinnert. 
w ie die Deutschen vom „Vater Rhein“ sprechen, so 
sprechen die Russen vom „Mütterchen Wolga“. Das 
Volk glaubt, die Wolga entspringe unter einem 
schwarzen Johannisbeerstrauch, um den für den russi 
schen Bauern eine geheimnisvolle Kraft weht. Die 
Quelle liegt nur 228 m über dem Meer auf der Waldai- 
Höhe, und die geringe Höhendifferenz bis zur 3700 km 
entfernten Mündung läßt schon darauf schließen, daß 
der Schiffahrt keine natürlichen Hindernisse entgegen 
stehen. Allerdings ist die obere Wolga nur etwa 200 
Tage im Jahr, die untere 40 bis 50 Tage länger eis 
frei. Die lange nicht auftauende winterliche Eisdecke ist 
der Hauptnachteil für den Verkehr auf allen russischen 
Flüssen, und sie beeinträchtigt auch die Benutzung 
des umfassenden Kanalsystems, das die Wolga sowohl 
mit der Ostsee als auch mit dem Weißen Meer verbindet. 
links kommende Kama sind. Die Oka ist länger als der 
Rhein und wird von der Kama an Lauflänge noch um 
mehrere hundert Kilometer übertroffen. Der von 
Natur gegebene Hauptverkehrsplatz im Wolgagebiet 
liegt am Zusammenfluß von Wolga und Oka, weil beide 
Flüsse aus relativ dichtbewohnten Gebieten kommen, 
während die Kama viel ödes Land durchfließt. An der 
Okamündung entstand schon früh die berühmte Messe 
stadt Nischni-Nowgorod. heute zu Ehren des Dichters 
des proletarischen Rußlands Maxim Gorki (übrigens 
ein Pseudonym, Gorki heißt: der Bittere) in Gorki 
umbenannt. Die vom 15. August bis zum 15. September 
dauernde Messe wurde von Iwan dem Schrecklichen ein 
gerichtet; im früheren Rußland war sie der Höhepunkt 
des Geschäftslebens und derbmaterieller Vergnügungen 
der russischen Kaufmannschaft, jetzt hat sie ihre 
Bedeutung verloren, da aller Handel verstaatlicht ist. 
Union bestimmten Transporte von ölen und Treib 
stoffen. Sie werden auf einer Speziaiflotte von Tank 
schiffen stromauf nach allen von der Wolga her er 
reichbaren V erbrauchsgebieten verfrachtet. Für die 
Motorisierung der Armee, der Landw'irtschaft und der 
Industrie im größeren Teil der Sowjetunion ist des 
halb die Wolga eine Lebensader schlechthin, deren 
Unterbindung eine Katastrophe für alles, was mit der 
Sowjetwirtschaft zusammenhängt, bedeuten würde. 
•- -2.Л - 
—ii.. : 1 f~d V.\ 
Um Moskau an den großen W'olgaverkehr anzu 
schließen, wurde auf Befehl Stalins unter maßlosen 
Menschenopfern ein Kanal in nordwestlicher Richtung 
gebaut, auf dem die größten W r olgadampfer fahren 
können. Ein anderes, seit Jahren betriebenes, aber 
noch unvollendetes Kanalprojekt soll den unteren Don 
mit dem nur 60 km entfernten Wolgaknie bei Stalin 
grad (früher Zarizyn) verbinden. 
Der einzige Mangel, der dem „Mütterchen Wolga“ an 
haftet, ist die Mündung in ein rings geschlossenes 
Binnenmeer. Daher auch der Plan des Wolga-Don- 
Kanals. Unermeßlich ist der Fischreichtum der W ? olga, 
besonders in ihrem Unterlauf. Das Delta ist einer der 
reichsten Fischgründe der Erde, wo über hundert 
tausend Fischer und Fischereiarbeiter dauernd be 
schäftigt sind. Die jährliche Fischereiproduktion be 
trägt dort eine halbe Million Tonnen. Der Astrachan 
kaviar stammt von der „Beluga“ genannten Störart. Ein 
ausgewachsener Fisch liefert 12 bis 20 kg Kaviar. 
Flößbar ist die Wolga fast von der Quelle an, die 
Dampfschiffahrt beginnt bei Rschew. Mehr als die 
Hälfte des ganzen Binnenwasserverkehrs in der 
Sowjetunion entfällt auf das Stromsystem der Wolga, 
auf dem mehrere tausend Dampfer und eine noch 
weit größere Zahl von Anhängebarken verkehren. In 
früherer Zeit wurden die mächtigen plumpen Barken 
von der Strömung abwärts getragen, aufwärts wurden 
sie von einer besonderen Gilde von Schiffsziehern, 
den Burlaken, mit melancholischem Gesang gezogen. 
Das W r olgalied ist ja in ganz Europa populär geworden; 
im übrigen galt der Burlak in Rußland sprichwörtlich 
als grober, ungeschliffener Kerl. 
Etwas oberhalb der Kainamiindung liegt Kasan, dieser 
Ort früher Hauptstadt eines tatarischen Ghanats. 
Weiter stromab, bei Sysran, kurz vor Samara, heute 
Kuibyschew — wohin Stalin mit der Räteregierung und 
den fremden Diplomaten floh, als Moskau von den 
deutschen Truppen bedroht wurde —-, überschreitet die 
Eisenbahnlinie nach Sibirien auf einer zwei Kilometer 
langen Gitterbrücke die Wolga. 
Bis Nischni-Nowgorod fließt die Wolga durch kern 
russisches Land. Weiter unterhalb mischen sich mit 
den Russen sogenannte „Fremdvölker“: Morwinen 
(nahe Verwandte der Finnen), Kasansche Tataren, Kal 
mücken. Baschkiren. Bei Saratow liegt auf frucht 
barem Schwarzerdeboden die „Wolgadeutsche Sowjet 
republik . die Zwangsorganisation der nach der 
Hungersnot von 1920/21 und nach den Terrormaß 
nahmen der Bolschewisten noch übriggebliebenen deut 
schen Kolonisten, deren Vorfahren von Katharina II. ins 
Land gerufen wurden. V or dem Weltkrieg zählten sie 
nahe an 600 000 Seelen, jetzt vielleicht nur noch die Hälfte. 
Die WOlga hat 132 Nebenflüsse, von denen die beiden 
größten die von rechts einmündende Oka und die von 
Von unvergleichlicher Wichtigkeit für die Sowjetunion 
ist der Mündungshafen Astrachan inmitten des über 
6000 qkm großen Deltas der W^olga. Astrachan 
empfängt die Hauptmenge der von Baku und Grosnyj, 
den beiden Haupterdölgebieten des Kaukasus, kom 
menden und für den innern Verbrauch der Sowjet- 
Das Landschaftsbild an der W r olga hat einen majestäti 
schen Zug durch die gewaltige Breite des Stroms. Auf 
einer Strecke von 1000 km am Mittel- und Unterlauf 
ist das rechte Ufer hoch, bis zu 200, ja 300 m über 
dem Stromspiegel, das linke, das sogenannte Wiesen 
ufer, ist flach. Die grandiose Eintönigkeit des Ostens ist 
auch ein Charakterzug der W olga. Dr. Paul Rohrbach
	        

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