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Anthropos, 50.1955

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

fullscreen: Anthropos, 50.1955

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-714789
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714789
Persistenter Identifier:
BV041701500
Titel:
Anthropos
Untertitel:
internationale Zeitschrift für Völker- u. Sprachenkunde
Weitere Titel:
Anthropos
Erscheinungsort:
Fribourg
Verlag:
Ed. St. Paul, Anthropos-Institut
Erscheinungsjahr:
1906
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-709676
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-709676
Persistenter Identifier:
DE-11-001896205
Titel:
Anthropos, 50.1955
Erscheinungsjahr:
1955
Signatur:
LA 1118-50
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenheft

Strukturtyp:
Zeitschriftenheft
Titel:
Bd. 50, H. 4./6., 1955
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenartikel

Strukturtyp:
Zeitschriftenartikel
Titel:
Interpretation altsteinzeitlicher Kunstwerke durch völkerkundliche Parallelen
Sonstige Person:
Narr, Karl J.
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Anthropos
    -
  • Anthropos, 50.1955
    -
  • Vorderer Einband
    -
  • Inhaltsverzeichnis: Index Auctorum
    -
  • Vorderer Buchspiegel
    -
  • Vorsatzblatt
    -
  • Titelseite
    [I]
  • Leerseite
    -
  • Zeitschriftenheft: Bd. 50, H. 1./3., 1955
    1
  • Zeitschriftenheft: Bd. 50, H. 4./6., 1955
    [513]
  • Zeitschriftenartikel: Interpretation altsteinzeitlicher Kunstwerke durch völkerkundliche Parallelen / Narr, Karl J.
    [513]
  • Zeitschriftenartikel: Contemporary and Prehistoric Rock Paintings in Central and Northern North Kimberley / Worms, E. A.
    [546]
  • Zeitschriftenartikel: Eine kabardinische Fassung des Motivs "Wer ist stärker?" als Textprobe aus Kizburun (Baksan) / Knobloch, Johann
    [567]
  • Zeitschriftenartikel: Traces of Human Sacrifice in Kanara / Silva, Severine
    [577]
  • Zeitschriftenartikel: Os ritos fúnebres entre as tribos do Uaupés (Amazonas) / Brüzzi Alves da Silva, Alcionilio
    [593]
  • Zeitschriftenartikel: The Economie Life of the Dorobo / Huntingford, G. W. B.
    [602]
  • Zeitschriftenartikel: Textes ethnographiques de la Tamâjeq des Iullemmeden de l'est / Nicolas, Francis
    [635]
  • Zeitschriftenartikel: Mutter und Kind bei den Chinesen in Tsinghai. Zweiter Teil: Schwangerschaft und Geburt / Frick, Johann
    [659]
  • Zeitschriftenartikel: Geschichte der Bahinda des alten Kyamtwara-Reiches am Victoria-Nyanza-See / Mors, Otto
    [702]
  • Zeitschriftenartikel: Funeral Rites of the Mundas on the Ranchi Plateau / Topno, M.
    [715]
  • Zeitschriftenartikel: Ackerdüngung in der Provinz Ch'ing-hai, China / Trippner, Jos.
    [735]
  • Zeitschriftenartikel: Pygmy Personality / Garvan, John M.
    [769]
  • Zeitschriftenartikel: Notes sur les familles patronymiques Thai Noires de So'n-la et de Nghĩa-lộ / Lafont, Pierre-Bernard
    [797]
  • Zeitschriftenartikel: Notes on the Negritos of Northern Negros / Rahmann, Rudolf
    [810]
  • Zeitschriftenartikel: Frauenarbeit bei den tibetischen Nomaden im Kukunor-Gebiet / Eichinger, Franz
    [837]
  • Zeitschriftenartikel: Zur Struktur des Schamanismus (Mit besonderer Berücksichtigung des lamaistischen Gurtum) / Schröder, Dominik
    [848]
  • Zeitschriftenartikel: Hrolf Vaughan Stevens. Rehabilitierung des ersten Semangforschers / Schebesta, Paul
    [882]
  • Zeitschriftenartikel: J. M. Garvans Materialien über die Negrito der Philippinen und P. W. Schmidts Notizen dazu / Bornemann, Fritz
    [899]
  • Zeitschriftenartikel: A. Erdlands Grammatik und Wörterbuch der Marshall-Sprache in Mikronesien (2. Auflage) / Burgmann, Arnold
    [931]
  • Zeitschriftenartikel: Analecta et Additamenta / Gusinde, Martin
    [935]
  • Zeitschriftenartikel: Miscellanea
    [959]
  • Literaturverzeichnis: Bibliographia
    [971]
  • Zeitschriftenartikel: Publicationes recentes
    [1027]
  • Zeitschriftenartikel: Periodica
    [1041]
  • Werbung
    -
  • Nachsatzblatt
    -
  • Hinterer Buchspiegel
    -
  • Hinterer Einband
    -
  • Farbkeil
    -

Volltext

514 
Karl J. Narr 
Ànthropos 50. 1955 
an den zahlreichen einander widersprechenden Auslegungen auch die ganze 
Problematik des Verfahrens. Das kann nicht verwundern, denn es handelt 
sich dabei ja um Analogieschlüsse, bei denen aus der feststellbaren äußeren 
Ähnlichkeit auf die nicht feststellbare äußere und innere Übereinstimmung 
geschlossen wird. Die dabei sich ergebenden Widersprüche liegen fast restlos 
darin begründet, daß für die meisten bildlichen und plastischen Darstellungen 
aus der Altsteinzeit mehrere äußere Anologien von unterschiedlichem inneren 
Gehalt beigebracht werden können. Die methodologische Kernfrage ist also, 
ob es einen Weg gibt, unter den Parallelen die rechte Auswahl zu treffen 
(oder die jeweils vorliegenden überhaupt zu verwerfen). 
Nicht selten wird aber auch die Heranziehung ethnographischer Über 
einstimmungen oder Ähnlichkeiten in Bausch und Bogen abgelehnt, weil die 
einzelnen heutigen Primitivvölker nicht als Repräsentanten einer unverändert 
gebliebenen alten Kultur oder Geisteshaltung angesehen werden können 3 . Sie 
bilden ja aber auch —- was von den Kritikern häufig völlig mißverstanden 
wird 4 — nur das Ausgangsmaterial, aus dem es das Grundgerüst älterer Zu 
stände zu rekonstruieren gilt, und das ist primär Sache der Erscheinungs- 
(und Ursachen-)Analyse, die von der kulturphilosophischen Ausschöpfung zu 
trennen ist und — soweit unvoreingenommenes Denken überhaupt menschen 
möglich sein kann —■ ihr voraufzugehen hat 5 . 
3 So R. Pittioni, Das geistige Menschenbild der Urzeit. 1952 (cf. dazu Anthropos 
49. 1954. p. 727) und M. König, Das Weltbild des eiszeitlichen Menschen. 1954 (cf. dazu 
Anthropos 49. 1954. p. 727). — Die Wurzel der ablehnenden Haltung scheint bei manchen 
Autoren darin zu bestehen, daß sie allzusehr den von den primären Quellen gedeckten 
räumlich-zeitlichen Abschnitt mit dem Forschungsgebiet der beiden Wissenschaftszweige 
gleichsetzen (cf. R. Pittioni, Archaeol. Austr. 14. 1954. p. 78). Forschungsobjekt sind 
die rezenten Primitiven als solche aber nur für ganz bestimmte Aspekte der Völker 
kunde, für deren kulturhistorische Fragestellung sie dagegen im wesentlichen nur das 
Ausgangsmaterial bilden. Dieses gehört allerdings nicht unmittelbar in die kultur 
geschichtlich zu erhellende Periode und ist deshalb eher dem Ausgangsmaterial sprach- 
geschichtlicher Rekonstruktionen zur Seite zu stellen als schriftlichen Zeugnissen oder 
archäologischen Funden (cf. auch unten Anm. 43). Ein Vergleich des Verhältnisses von 
Völkerkunde und prähistorischer Archäologie mit dem von Neuer und Alter Geschichte 
ist deshalb schief und irreführend : Die beiden letzteren Zweige der Geschichtsforschung 
bearbeiten verschiedene Perioden auf Grund einer und derselben Quellengattung ; Prä 
historie und Ethnologie suchen dagegen Zustände einer schriftlosen Ur- und Frühzeit 
von verschiedenem Quellenmaterial ausgehend und mit im Einzelnen verschiedenen 
Methoden zu rekonstruieren. Die von keinem Einsichtigen geleugneten praktischen 
Schwierigkeiten der Einzelforschung wie der Synthese stehen auf einem anderen Blatt ! 
4 Z. B. P. Laviosa-Zambotti, Origini e diffusione della civiltà. 1947. p. 128. — 
Allerdings kann man auch prominente Vertreter der kulturhistorischen Schule von einer 
Mitschuld an solchen Mißverständnissen nicht freisprechen, weil sie (zumal in mehr 
gemeinverständlichen Darstellungen) nicht selten entgegen ihren theoretisch-methodo 
logischen Untersuchungen (wohl zugunsten einer größeren Anschaulichkeit) konkrete 
Einzel-Erscheinungen bei rezenten Primitivvölkern unmittelbar als Äußerungen der Ur 
zeit hinstellen (z. B. heute erzählte Mythen als „Literarische Schöpfungen der Urzeit“ 
u. dergl.). 
5 Cf. O. Menghin, Historia mundi (begr. v. F. Kern, hrsg. v. F. Valjavec) I. 
1952. pp. 237 f. u. 246.
	        

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