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Baessler-Archiv, 22/23.1939/40

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

fullscreen: Baessler-Archiv, 22/23.1939/40

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-714789
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714789
Persistenter Identifier:
BV041701500
Titel:
Anthropos
Untertitel:
internationale Zeitschrift für Völker- u. Sprachenkunde
Weitere Titel:
Anthropos
Erscheinungsort:
Fribourg
Verlag:
Ed. St. Paul, Anthropos-Institut
Erscheinungsjahr:
1906
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-709677
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-709677
Persistenter Identifier:
DE-11-001896208
Titel:
Anthropos, 51.1956
Erscheinungsjahr:
1956
Signatur:
LA 1118-51
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenheft

Strukturtyp:
Zeitschriftenheft
Titel:
Bd. 51, 1956, Heft 3, 4
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenartikel

Strukturtyp:
Zeitschriftenartikel
Titel:
P. W. Schmidts Studien über den Totemismus in Asien und Ozeanien
Sonstige Person:
Bornemann, Fritz
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Baessler-Archiv
    -
  • Baessler-Archiv, 22/23.1939/40
    -
  • Vorderer Einband
    -
  • Vorderer Buchspiegel
    -
  • Vorsatzblatt
    -
  • Titelseite
    -
  • Inhaltsverzeichnis: Inhaltsverzeichnis
    -
  • Zeitschriftenheft: Bd. 22, 1939, Heft 1
    -
  • Zeitschriftenheft: Bd. 22, 1939, Heft 2, 3
    [67]
  • Zeitschriftenheft: Bd. 22, 1939, Heft 4
    [173]
  • Titelseite
    -
  • Inhaltsverzeichnis: Inhaltsverzeichnis
    -
  • Zeitschriftenheft: Bd. 23, 1940, Heft 1
    -
  • Zeitschriftenheft: Bd. 23, 1940, Heft 2, 3
    [45]
  • Zeitschriftenartikel: Kunst und Handwerk in No-Liberai / Donner, E.
    [45]
  • Abbildung: Abb. 1
    47
  • Abbildung: Abb. 2 Abb. 3 Abb. 4
    49
  • Abbildung: Abb. 5
    50
  • Abbildung: Abb. 6 Abb. 7 Abb. 8 Abb. 9 Abb. 9a
    51
  • Abbildung: Abb. 10a Abb. 10b Abb. 11
    53
  • Abbildung: Abb. 12a Abb. 12b
    56
  • Abbildung: Abb. 13
    57
  • Abbildung: Abb. 14
    58
  • Abbildung: Abb. 15 Abb. 16. Abb. 17
    59
  • Abbildung: Abb. 18 Abb. 19
    60
  • Abbildung: Abb. 20 Abb. 21
    61
  • Abbildung: Abb. 22 Abb. 23
    62
  • Abbildung: Abb. 24 Abb. 25 Abb. 26 Abb. 27
    63
  • Abbildung: Abb. 28. Rasiermesser und Futteral aus Leder. Mano und Dan
    64
  • Abbildung: Abb. 29
    66
  • Abbildung: Abb. 30
    67
  • Abbildung: Abb. 31
    68
  • Abbildung: Abb. 32 Abb. 33 Abb. 34
    69
  • Abbildung: Abb. 35
    70
  • Abbildung: Abb. 36 Abb. 37 Abb. 38a Abb. 38b
    72
  • Abbildung: Abb. 39a Abb. 39b Abb. 40
    73
  • Abbildung: Abb. 41 Abb. 42
    74
  • Abbildung: Abb. 43 Abb. 44 Abb. 45
    75
  • Abbildung: Abb. 46
    77
  • Abbildung: Abb. 47
    78
  • Abbildung: Abb. 48 Abb. 49
    80
  • Abbildung: Abb. 50 Abb. 51
    81
  • Abbildung: Abb. 52a Abb. 52b Abb. 52c Abb. 53
    84
  • Abbildung: Abb. 54a Abb. 54b
    85
  • Abbildung: Abb. 55 Abb. 56 Abb. 57
    86
  • Abbildung: Abb. 58
    87
  • Abbildung: Abb. 59a Abb. 59b Abb. 60
    89
  • Abbildung: Abb. 61 Abb. 62
    90
  • Abbildung: Abb. 63. Auswahl kleiner Ahnenmasken der Mano und Dan
    92
  • Abbildung: Abb. 64. Kleine Ahnenmaske der Dan. Diese Art Maske wird besonders hochgeschätzt und ist sehr schwer zu erwerben
    94
  • Abbildung: Abb. 65 Abb. 66
    95
  • Abbildung: Abb. 67
    96
  • Abbildung: Abb. 68a Abb. 68b
    97
  • Abbildung: Abb. 69 Abb. 70
    98
  • Abbildung: Abb. 71. Der Chor tanzt und singt und der Buschteufel nimmt die Huldigung mit ein paar grotesken Bewegungen entgegen. Abb. 72. Maskentänzer der Dan aus Bo-plei, schreckhafter Typus, Stielaugen mit Aluminiumplättchen beklebt, Gesicht über und über mit Kola bespien. Bart aus zerschlissenen Federn und Kopfputz aus getrockneten Schilfblättern. Abb. 73. Stelzentänzer im Hofe eines Mano-Häuptlings in Sacripie
    99
  • Abbildung: Abb. 74. glü-ngua-Maske aus d. Duo-Manogebiet von höchstem Rang
    100
  • Abbildung: Abb. 75
    101
  • Abbildung: Abb. 76 Abb. 77 Abb. 78 Abb. 79 Abb. 80 Abb. 81
    103
  • Abbildung: Abb. 82 Abb. 83 Abb. 83a
    104
  • Abbildung: Abb. 84 Abb. 85 Abb. 86
    105
  • Abbildung: Abb. 87
    106
  • Abbildung: Abb. 88 Abb. 89 Abb. 90
    107
  • Abbildung: Abb. 91 Abb. 92 Abb. 93 Abb. 94
    108
  • Abbildung: Abb. 95 Abb. 96 Abb. 97 Abb. 98 Abb. 99 Abb. 100
    109
  • Abbildung: Abb. 101
    110
  • Zeitschriftenrezension: Nawrath, Alfred: Indien und China. Meisterwerke der Baukunst und Plastik / Gelpke
    [111]
  • Zeitschriftenrezension: Schebesta, Paul: Die Bambuti-Pygmäen vom Ituri. Ergebnisse zweier Forschungsreisen zu den zentral-afrikanischen Pygmäen. In drei Bänden. I. Band, Geschichte, Geographie, Umwelt, Demographie und Anthropologie der Ituri-Bambuti (Belgisch-Kongo) / Schwartz, Hans
    [111]
  • Literaturverzeichnis: Büchereingänge
    [113]
  • Leerseite
    [114]
  • Leerseite
    -
  • Zeitschriftenheft: Bd. 23, 1940, Heft 4
    [115]
  • Nachsatzblatt
    -
  • Hinterer Buchspiegel
    -
  • Hinterer Einband
    -
  • Farbkeil
    -

Volltext

IOO 
E. DONNER 
und während der ganzen Nacht, nur begleitet von seinen Trommlern, zu tanzen. Die Frauen 
mußten sich für die Zeit seines Auftretens in ihre Hütten zurückziehen. Die praktische Idee, 
die seinem Auftreten zugrundeliegt, ist, das Dorf wachzuhalten. Einerseits schreckt der 
Tanzlärm die Angreifer, die sich nur immer schlafende Dörfer für ihre Kriegskünste aus 
suchen, ab, andererseits liegt selbst, wenn der Angriff doch stattfinden sollte, ein wichtiges 
Moment des Erfolges in der Überraschung, die hier nun fortfallen würde. Wenn der Tänzer 
heute noch auftritt, gilt sein Besuch Leoparden, die das Dorf zu überfallen drohen und die 
auf diese Art abgeschreckt werden. Er trägt eine normale Holzmaske und ein Gewand, das 
ganz aus Bast besteht. 
Eine andere Maske der Mano ist to-gbu-si (Hühner-Nest-nimm). Der Tänzer ist sehr 
klein und bewegt sich unter seinem Bastumhang kriechend fort. Eine seiner Beschäftigung 
ist, Hühnereier aus den Nestern zu stehlen. Er ist von niedrigerem Range. 
In einem größeren Dorfe gibt es fast immer mehrere Maskentänzer, die natürlich ver 
schiedene Ränge einnehmen und verschiedene Ämter zu versehen haben. So soll es in Belle- 
walli, einem Krandorf von heute 60 Hütten, etwa 8 Maskentänzer gegeben haben. Die 
Dörfer waren allgemein in mehrere Teile geteilt, denen je ein alter Mann ordnend Vor 
stand. Jede dieser Dorfgruppen verfügte über einen derartigen Maskentänzer, der, brach 
in einem Dorfviertel Streit aus — was bei den Kran sehr häufig vorkommt — im Dorfe 
erschien. Es war gewöhnlich der Maskentänzer eines anderen, an der Sache unbeteiligten 
Viertels und ihm war es nun überlassen, Ordnung zu machen. War der Streit geschlichtet, 
so wurde ein Festmahl veranstaltet, wobei der Maskentänzer von den streitenden Parteien, 
hauptsächlich von dem Verlierenden, die dazu notwendigen Lebensmittel verlangte. Er 
forderte dabei, daß man ihm das leere Reisstroh des für dieses Fest ausgedroschenen Reises 
vorlege. Dann verlangte er, daß der Reis auch gekocht werden müsse; um sich davon zu 
überzeugen, verlangte er das Waschwasser vom Reis zu sehen. Wenn der Reis kochte, 
verlangte er, daß man ihm ein Huhn dazu schlachte — es müsse aber 20 Köpfe haben. Das 
bedeutet, daß eigentlich 20 Hühner geschlachtet werden müssen. An dem folgenden Fest 
mahl beteiligt sich das ganze Dorf. 
Auch unter den Masken dieser Art gab es noch verschiedene Ränge. Der allerhöchsten 
Ranges schlichtete die Streitigkeiten zwischen den verschiedenen Dörfern und Unter- 
stämmen — da wo der Poro herrscht, eventuell auch zwischen den Stämmen —- und gegen 
sein Urteil gibt es keinerlei Berufung mehr. Er spielt bei allen Stämmen (d. i. Mano, Dan, 
Kran, Kono) noch eine besondere Rolle bei der Jugendweihe der Knaben. Dieser sogenannte 
“Palaver-devil”, im Dan glü-ngua genannt, durfte weder von unbeschnittenen Knaben 
noch von Personen weiblichen Geschlechts gesehen werden (Abb. 74)- 
Dauerte das Versöhnungsfest auch einen ganzen Tag, so durften sich während 
dieser Zeit die Frauen nicht aus ihren Hütten wagen oder sie wurden auf die 
Felder hinaus verbannt. Selbst die Türritzender Hütten mußten verhängt 
werden und es gab schon Strafen, wenn der glü-ngua Feuer durch eine 
Türritze blinken sah. Ebenso mußten Hunde eingesperrt sein (der Hund 
hat durch das Hüten des kleinen Kindes eine nähere Verbindung zum 
Menschen). 
Die Urteilssprüche des glü-ngua werden immer in Form von Sprich 
wörtern und Parabeln von sich gegeben. Der Maskentänzer selbst gibt sie 
mit hoher, verstellter, kaum verständlicher Stimme kund und sein Begleiter 
wiederholt sie dann deutlich für die Menge. 
Viele der auftretenden Maskentänzer sind durch die Unterwerfung der Stämme und 
den daraus hervorgehenden Wandlungen profaniert worden, der “Palaver-devil” und einige 
andere Masken hohen Ranges sind verschwunden. Nach einigen vergeblichen Versuchen, 
Abb. 74. glü-ngua- 
Maske aus d. Duo- 
Manogebiet von 
höchstem Rang
	        

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