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Oratorvm Graecorvm, Qvorvm Princeps Est Demosthenes, Qvae Svpersvnt Monvmenta Ingenii, 7, Isaei et Antiphontis reliqvias tenens

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

Bibliographische Daten: Oratorvm Graecorvm, Qvorvm Princeps Est Demosthenes, Qvae Svpersvnt Monvmenta Ingenii, 7, Isaei et Antiphontis reliqvias tenens

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-714792
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714792
Persistenter Identifier:
BV042277046
Titel:
Jahrbuch für Volkskunde und Kulturgeschichte
Weitere Titel:
Jahrbuch für Volkskunde und Kulturgeschichte
Erscheinungsort:
Berlin
Verlag:
Akad.-Verl., Zentralinstitut für Geschichte, Berlin, Ost
Erscheinungsjahr:
1973
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-709754
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-709754
Persistenter Identifier:
DE-11-001911500
Titel:
Jahrbuch für Volkskunde und Kulturgeschichte, 7=22.1979
Erscheinungsjahr:
1979
Signatur:
LA 2200.1-22
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Farbkeil

Strukturtyp:
Farbkeil
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Allgemeine Länder- und Völkerkunde
    -
  • Vorderer Einband
    -
  • Vorderer Buchspiegel
    -
  • Vorsatzblatt
    -
  • Titelseite
    -
  • Inhaltsverzeichnis: Inhaltsverzeichnis
    -
  • Vorwort: Vorrede
    [I]-[II]
  • Register: Alphabetisches Register. a. Geographischer Teil. b. Geschichtlicher Teil
    [V]-[VI]
  • Kapitel: Der Erdkörper
    [1]-[2]
  • Kapitel: Europa
    [15]-[16]
  • Kapitel: Asien
    [449]-[450]
  • Kapitel: Afrika
    [545]-[546]
  • Einleitung: Afrika
    [545]-[546]
  • Kapitel: Ägypten
    551-552
  • Kapitel: Britisch-Ostafrika
    565-566
  • Kapitel: Sansibar
    567-568
  • Kapitel: Portugiesische Kolonien. I. Angola. II. Mosambik (Mozambique). Madeira
    569-570
  • Kapitel: Französische Kolonien. Französisch-Kongo. Senegal. Madagaskar
    571-572
  • Kapitel: Die italienischen Besitzungen
    573-574
  • Kapitel: Die spanischen Besitzungen. Die Kanarischen Inseln
    573-574
  • Kapitel: Der Sudan
    575-576
  • Kapitel: Marokko
    577-578
  • Kapitel: Die Sahara
    583-584
  • Kapitel: Algerien
    585-586
  • Kapitel: Abessinien
    587-588
  • Kapitel: Tripolis
    589-590
  • Kapitel: Tunis
    591-592
  • Kapitel: Kamerun. Togo. Deutsch-Ostafrika. Deutsch-Südwestafrika
    591-592
  • Kapitel: Das Kapland
    605-606
  • Kapitel: Der Kongostaat
    617-618
  • Kapitel: Liberia
    619-620
  • Abbildung: Central-Afrika: Tänzer mit Kriegsmaske (Kriegstanz). Neger-Götzen (Fetisch)
    619-620
  • Abbildung: Lippen- und Ohrschmuck bei den Negerstämmen Central-Afrikas. Orambo-Frau
    621-622
  • Kapitel: Goldküste
    621-622
  • Kapitel: Amerika
    [625]-[626]
  • Kapitel: Australien. Ozeanien. Das Polargebiet
    [679]-[680]
  • Anhang: [Karten]
    -
  • Nachsatzblatt
    -
  • Hinterer Buchspiegel
    -
  • Hinterer Einband
    -
  • Farbkeil
    -

Volltext

619 
680 
Stanley, der 1879 an der Kongomündung landete, legte ver 
schiedene Stationen an; durch die Association International« du 
Congo wurde der Kongostaat begründet und unter den Schutz des 
Königs der Belgier gestellt. 
Haupthafen des Kongostaates ist Banana, auf einer kleinen 
sandigen Halbinsel zwischen dem Atlantischen Ozean und dem Kongo 
belegen, Hanptort eines Distrikts, Sitz eines Gerichtshofes, eines 
französischen und eines niederländischen Konsuls mit verschiedenen 
Faktoreien. — Der Hauptort des Kongostaates ist Boma am rechten 
Ufer des Kongo, an einer ebenen, von niedrigen Hügeln umrahmten 
Bucht, mit dem Regierungsgebäude, dem Sanatorium, neun Faktoreien, 
Missionen, einem Appellhof, Konsuln und Besatzung. — Matadi ist 
Distriktshauptort, Hafenplatz und Eisenbahnstation. Andere Distrikts 
hauptorte sind Stanley-Pool, Kassai, Äquator, Ubangi-Uelle, Aruwimi- 
Uelle, Stanley-Falls, Lualaba und Gst-Kuango. 
Liberia. 
An der Pfeffer- oder Goldküste von Nordwestafrika liegt die 
Negerrepublik Liberia mit einem Flächeninhalt von 85 350 qkm 
(1548 Öuadratmeilen). Die flache Küste ist ziemlich einförmig. Am 
bemerkenswertesten sind die Kaps Mesurado und Palmas. Hinter 
dem Strand erstrecken sich Sümpfe, mit Mangroven bedeckt; dahinter 
erhebt sich das Land bis zu 1000 
Metern und wird waldig und un 
bewohnt. Zahlreiche Flüsse, darunter 
der St. Paul, Little Bassa, Sinou und 
Cavolly, fließen ins Meer. Das 
Klima ist sehr heiß. Die Pflanzen 
welt besteht in den großen Wäldern 
des Innern aus Rosenholz, Maha 
goni, Hukory, Pappeln, Schwefel 
und Ebenholz, Farbhölzern und dem 
Kopaivabaunr. Die Tierwelt zeigt 
Elefant, n, Leoparden, Flußpferde, 
Krokodile, Affen, Eidechsen, Chamä 
leons und Ameisen. Die Bevölkerung 
zählt ca. zw i Millionen Seelen und 
besteht hauptsächlich aus Krunegern, 
dann aus Golah, Bey, Derz rc., 
ferner aus amerikanischen Negern 
und deren Nachkommen, die sich 
zum Teil zum Christentum bekennen; 
die übrigen Eingeborenen sind 
Mohammedaner oder Heiden. In 
jeder größeren Ortschaft gibt es 
Elementarschulen, in der Hauptstadt 
Monrovia eine höhere Schule mit 
schwarzen Professoren aus Amerika. 
Der Ackerbau beschränkt sich auf den 
Anbau von Maniok, Kartoffeln, 
Zucker und Kaffee, der in den 
Wäldern wild wächst. Fast alle 
Feldarbeit geschieht durch Menschen 
hände. von Mineralien sind Eisen, 
Gold und Kupfer vorhanden. Weiße 
können nur mit Genehmigung Ser 
Regierung Grundbesitz erwerben, 
dagegen befindet sich der Handel 
fast ganz in den Händen der 
Europäer. Haupiausfuhrartikel sind 
Palmöl, Palmkerne, Kautschuk, 
Kaffee, Farbhölzer, Elfenbein rc. 
Münzen, Maße und Gewichte sind 
die der Vereinigten Staaten, wenn 
Centraba: Tänzer mit Kriegsmasfe Abänderungen. 
(«riegLtanz). Eine der größten Einnahmen der 
Republik wird aus den Briefmarken 
erzielt, die von den Markcnsammlern sehr gesucht sind. Damit diese 
Einnahmequelle nicht versiegt, werden die Marken häufig abgeändert. 
Nilpferde, Krokodile oder das Bild eines schwarzen General-Post- 
meisters zieren diese Rkarken. Die Verfassung gleicht jener der 
amerikanischen Union. An der Spitze des Staates steht ein Präsident 
mit seinem Kabinett, ein Senat und ein Repräsentantenhaus. Ein 
weißer kaun das Bürgerrecht nicht erlangen. Jeder waffenfähige 
Bürger von 15—50 Jahren ist militärpflichtig und gehört der Miliz 
an, die der Präsident alljährlich zu den Waffen oder zu Paraden 
einberuft. Uniformen gibt es nicht, nur ein rotes oder blaues 
Lendentuch unterscheidet die einzelnen Regimenter. Jeder legt bei 
der Parade seine eigenen Waffen an, Gewehr, Messer oder Säbel. 
Im Jahre 1816 rrat in Washington eine Gesellschaft für die 
Kolonisation der freien Neger zusammen. Am 25. April 1822 wurde die 
amerikanische Flagge auf Kap Mesurado gehißt, 1824 erhielt die 
Kolonie den Namen Liberia. Am 8. Juli 1847 erklärte sich Liberia 
mit Bewilligung der Gesellschaft für eine freie Republik. 
Hinter dem flachen, mit einigen Ölpalmen bestandenem Strande 
liegt inmitten reicher Waldungen die Hauptstadt Monrovia. An 
der Küste ansteigend, breitet sich die eigentliche liberianische Hauptstadt 
aus. Zunächst liegt die Kruftadt mit viereckigen, schrägbedachten 
Hütten. Im Innern dieser Hütten befinden sich die aus Stangen 
gezimmerten Ruhestätten; vor den Hütten liegt ein kleiner abgegrenzter 
Hofraum. Die Kleidung der Kruneger besteht sowohl bei den Männern 
als bei den Weibern aus einem Lendenschurz und Ringen und Ketten 
als Schmuck. Frauen und Männer zeigen den eigentlichen Negertypus: 
kurzes Nasenbein und breiten Mund mit aufgeworfenen Lippen, 
schwarze Augen und dunkel- 
brauneHautfarbe.DieBewoh- 
ner der Kruftadt (Krutown) 
sind gute Schiffer, auf ihren 
kleinen, aus einem Baum 
stamm hergestellten Kanoes 
fahren sie durch die Brandung 
weit in die See. Nach Durch- 
Wanderung der Kruftadt 
gelangen wir bergansteigend 
in die eigentliche Stadt, in 
der man überall einstöckige 
Häuser in europäischer Bau 
art sieht, meist mit einem 
Balkon versehen. Monrovia 
hat sechs Kirchen, von denen 
nur die der Methodisten einen 
Turm besitzt. DieStraßen sind 
ziemlich breit, jedoch uneben 
und mit Gras bewachsen. 
Schafe, Rinder und Schweine 
weiden auf ihnen ganz gemüt 
lich. Mehrere kaufmännische 
Niederlaffungen bestehen am 
Orte, darunter drei deutsche 
Faktoreien. Jede Faktorei 
hat am Fluß ihr Warenhaus 
und Lager. An den Soni » 
tagen kann man die Toiletten 
der liberianischen Damen 
bewundern, von denen viele 
in rosa, weiß und anderen 
hellen Farben gehen. 
Die Herren sind schwarz 
gekleidet und tragen Zylinder. (Schwarze Gigerln.) Im Hafen von 
Monrovia liegt das einzige liberianische Kriegsschiff fast immer vor 
Anker, da der Regierung der Republik das Geld zur Anschaffung 
von Kohlen fehlt. — Der zweite größere Küstenort ist Kap Palmas, 
dessen Kap ziemlich weit ins Meer hineinragt. Einen schönen Eindruck 
gewährt Kap Palmas mit seinen Faktoreien, die zum Teil an der 
Küste, zum Teil auf den unmittelbar an diese stoßenden Höhen liegen. 
Der ganze Handel in Kap Palmas ist hauptsächlich in den Händen 
von Deutschen, und stehen daher die meisten Schwarzen in deutschen 
Diensten. Immer wieder erweckt dieser Ort die Erinnerung an die 
deutschen Pioniere und Vorkämpfer. In der Nähe von Kap Palmas 
liegt auf englischem Gebiet, öde und zerfallen, die erste deutsche, die 
alte brandenburgische Ansiedelung und das Fort Groß-Friedrichsburg, 
Neger-Götzen (Fetisch).
	        

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