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Zeitschrift für Volkskunde, N.F.1=39.1929/30

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

fullscreen: Zeitschrift für Volkskunde, N.F.1=39.1929/30

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-714790
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714790
Persistenter Identifier:
BV041717830
Titel:
Zeitschrift für Volkskunde
Weitere Titel:
Zeitschrift für Volkskunde
Erscheinungsort:
Münster [u.a.] ; München ; Berlin
Verlag:
Waxmann, Deutsche Gesellschaft für Volkskunde
Erscheinungsjahr:
1929
Lizenz:
Rechte vorbehalten - Freier Zugang
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-709792
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-709792
Persistenter Identifier:
DE-11-001921210
Titel:
Zeitschrift für Volkskunde, N.F.1=39.1929/30
Erscheinungsjahr:
1929
Signatur:
LA 8001-39
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenheft

Strukturtyp:
Zeitschriftenheft
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenartikel

Strukturtyp:
Zeitschriftenartikel
Titel:
Kleine Mitteilungen
Sonstige Person:
Ulbricht], [Heinrich Jungwirth; Raimund Friedrich Kaindl; Berthold Kohlbach; Emma Prätzel; Karl
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Zeitschrift für Volkskunde
    -
  • Zeitschrift für Volkskunde, N.F.1=39.1929/30
    -
  • Vorderer Einband
    -
  • Vorderer Buchspiegel
    -
  • Vorsatzblatt
    -
  • Titelseite
    -
  • Inhaltsverzeichnis: Inhalt
    -
  • Zeitschriftenheft: Heft 1 / Boehm, Johannes Bolte; Fritz
    -
  • Zeitschriftenheft
    [125]
  • Zeitschriftenheft
    [237]
  • Zeitschriftenartikel: Der Zauber in den Isländersagas / Jarausch, Konrad
    [237]
  • Zeitschriftenartikel: Zu den Jordansegen / Ohrt, Ferdinand
    269
  • Zeitschriftenartikel: Über deutsche Dorfformen in Posen und die deutsch-polnische Sprachgrenze dortselbst. (Mit einer Karte.) / Maas, Walther
    274
  • Zeitschriftenartikel: Kleine Mitteilungen / Ulbricht], [Heinrich Jungwirth; Raimund Friedrich Kaindl; Berthold Kohlbach; Emma Prätzel; Karl
    [278]
  • Zeitschriftenrezension: The Ocean of Story, being C. H. Tawneys translation of Somadevas Katha Sarit Sagara (or Ocean of streams of story), new edited with introduction, fresh explanatory notes and terminal essay by N. M. Penzer / Zachariae, Th.
    [299]
  • Zeitschriftenrezension: Leopold von Wiese, Das Dorf als soziales Gebilde. (Beiträge zur Beziehungslehre, Heft 1.) / Mackensen, Lutz
    306
  • Zeitschriftenrezension: Erich Bischoff, Das Blut in jüdischem Schrifttum und Brauch. Nebst ausführlichen Anmerkungen. Eine Untersuchung / Lewy, Heinrich
    309
  • Zeitschriftenrezension: Neuere Arbeiten zur russischen Volkskunde. 1. Jubiläumssammelwerk zu Ehren des Akademikers M. S. Hrusevsky II, hrsg. von der Ukrainischen Akad. d. Wiss. 2. Etnograficnyj Visnik (Volkskundlicher Bote). Bd. VIII, hrsg. von der ukrainischen Akad. d. Wiss. 3. N. M. Matorin, Die Religion der Völker des Wolga-Kama-Gebietes einst und jetzt. 4. Schriften des Niederwolgaer Heimatkundlichen Museums / Kagarow, E.
    311
  • Zeitschriftenartikel: Notizen / Wolff], [F. B.; Johannes Koepp; J. B.; A. Byhan; Heinrich Banniza von Bazan; Hermann Kügler; Otto Kieser; Robert Mielke; Hans Felix
    [314]
  • Nachruf: Adolf Hauffen / Boehm, Fritz
    [331]
  • Nachruf: Raimund Friedrich Kaindl / Boehm, Fritz
    [331]
  • Register: Register
    [333]
  • Werbung
    -
  • Nachsatzblatt
    -
  • Hinterer Buchspiegel
    -
  • Hinterer Einband
    -
  • Farbkeil
    -

Volltext

298 
Ulbricht: Kleine Mitteilungen. 
Wernsdorf B.) gehört Fisch — zumal in polnischer Tunke — auf jede Hochzeitstafel 
(Fischgerichte und Schweinebraten gelten in Weißenspring als Glücksbringer), auch 
in Herzberg B., wo man der Frau Fischschuppen 1 ) in das Geldtäschchen legt, damit 
immer Geld im Hause sei, und dem Manne Brot, Hafer, Gerste u. ä. in den Rock 
steckt, damit er immer gut gewinne. In Wendisch-Buchholz B. war es bis 1900 etwa 
Sitte, eine Brotkante, einen Kuchenrand und Salz auf die Tafel zu legen; die Brot 
kante, die die Braut zeitlebens aufbewahrte, gab Gewähr dafür, daß das Brot nie 
mals ausgehe. Das Beschütten der Braut und der Gäste mit Erbsen (Fruchtbarkeits- 
zauber) — früher ebenso wie am Polterabend weit verbreitet, z. B. in Wendisch- 
Buchholz bis 1900 — findet sich nur noch im Beeskower Kreise als Werfen mit 
Zuckererbsen. Immer mehr in Abnahme kommt die Sitte * 2 ), daß Musikanten, Koch 
frau und Abwaschfrau unter den Gästen eine Tellersammlung veranstalten (Kenn 
zeichnung der Teller durch Trompetenmundstück, ein Häuflein Salz bzw. einen 
Strohwisch; Jakobsdorf, Weißenspring). Folgt Tanz auf das Mahl, muß jeder männ 
liche Gast einmal mit der Braut tanzen, im Sommer meist auf dem freien Hof des 
Hochzeitshauses; dann erst beginnt der allgemeine Tanz 3 ) (Groß-Rietz B.). Nach 
Beendigung des Mahles unternimmt in Jakobsdorf die ganze Hochzeitsgesellschaft 
unter Vorantritt der Musikkapelle einen Umzug durch das Dorf (früher auch in 
Gusow); in Berkenbrück früher bisweilen, zu einer langen Kette zusammengeschlossen, 
am Tage nach dem Fest (in Hoppegarten, indem sie allen Häusern der geladenen 
Gäste einen Besuch abstattete) 4 ). In einigen Orten (Neubrück, Weißenspring, Neuen 
dorf B.) beteiligt sich von Mitternacht ab der Bräutigam in der Zipfelmütze 5 ), die 
Braut in ihrem Häubchen an dem Tanz. In Berkenbrück wurde vor 50 Jahren bei 
Hochzeiten, die sich auf einige Tage ausdehnten, der Brautkranz nicht um Mitter 
nacht im Saale abgetanzt, sondern erst am anderen Vormittag auf dem freien Platze 
vor dem Hochzeitshaus. Beim Scheiden aus dem Elternhause wurde in Gusow 
der Braut eine Tüte mit Reis 6 ) in den Nacken geschüttet (das sollte Glück und Segen 
bringen). Sein Brautbett muß das junge Paar auch heute noch besonders hüten, 
da man allerlei unliebsame und scherzhafte Gegenstände hineinzuschmuggeln sucht 7 ). 
(Schluß folgt.) 
Fürstenwalde (Spree). Karl Ulbricht. 
(Frikassee), Bierfisch, Gemüse mit Beilage, Schweine- und Kalbsbraten, Zitronen 
speise; in Gusow früher unerläßliche Bestandteile des Hochzeitsmahles: „Gelbfleisch“ 
(Frikassee) sowie Hirse mit Rosinen; in Beerfelde wurde vor langer Zeit jedem Gast 
zunächst eine Hirsestulle verabreicht. 
x ) Speisen von Schuppenfischen am Silvesterabend: Wuttke § 632. 
2 ) Im Westfälischen: Sartori, Westfälische Volkskunde S. 95. 
3 ) In Müllrose reichte der Tänzer auf einer Hochzeit seiner Tänzerin einen 
Krug Bier und erhielt dafür von ihr einen Apfel: Brunner a. a. O. S. 176 (diese 
merkwürdige alte Volkssitte ist längst ausgestorben). Apfel schon im Altertum 
Sinnbild der Fruchtbarkeit: Marzell, Die Pflanzen im deutschen Volksleben S. 79. 
4 ) Im Westfälischen allen Häusern der Nachbarn: Aufnahme in die Dorfgemein- 
schaft. Sartori, Westfälische Volkskunde S. 97. 
5 ) Sartori 1, 102. 
®) Reis unentbehrliches Hochzeitsgericht: Brunner a. a. O. S. 185. 
7 ) Abergläubische Vorstellungen betreffend Brautkleid und Tod in Gusow und 
Platkow: Winkelmann a. a. O. S. 164ff. — Den männlichen Hochzeitsgästen 
wurde früher von ihren Damen ein Sträußchen mit langen seidenen weißen Bändern 
angesteckt (Berkenbrück, Beeskow und Umgegend).
	        

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