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Globus, 5.1864

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

Volltext: Globus, 5.1864

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-714790
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714790
Persistenter Identifier:
BV041717830
Titel:
Zeitschrift für Volkskunde
Weitere Titel:
Zeitschrift für Volkskunde
Erscheinungsort:
Münster [u.a.] ; München ; Berlin
Verlag:
Waxmann, Deutsche Gesellschaft für Volkskunde
Erscheinungsjahr:
1929
Lizenz:
Rechte vorbehalten - Freier Zugang
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-709851
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-709851
Persistenter Identifier:
DE-11-001929032
Titel:
Zeitschrift für Volkskunde, 57/58.1961/62
Erscheinungsjahr:
1961
Signatur:
LA 8001-57/58
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Vorderer Einband

Strukturtyp:
Vorderer Einband
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Globus
    -
  • Globus, 5.1864
    [I]
  • Vorderer Einband
    -
  • Vorderer Buchspiegel
    -
  • Vorsatzblatt
    -
  • Titelseite
    [I]
  • Inhaltsverzeichnis: Inhaltsverzeichnis
    [III]
  • Abbildungsverzeichnis: Illustrationsverzeichnis
    [VI]
  • Impressum
    -
  • Zeitschriftenheft
    [1]
  • Zeitschriftenheft
    [33]
  • Zeitschriftenheft
    [65]
  • Zeitschriftenheft
    [97]
  • Zeitschriftenheft
    [129]
  • Zeitschriftenheft
    [161]
  • Zeitschriftenheft
    [193]
  • Zeitschriftenheft
    [225]
  • Zeitschriftenheft
    [257]
  • Zeitschriftenheft
    [289]
  • Zeitschriftenheft
    [321]
  • Zeitschriftenheft
    [353]
  • Karte: Afrika, Nordwestl. Blatt.
    -
  • Karte: Schleswig
    -
  • Nachsatzblatt
    -
  • Hinterer Buchspiegel
    -
  • Hinterer Einband
    -
  • Farbkeil
    -

Volltext

352 Aus allen 
Beimischungen , welche aus den Eisen - , Kupfer - , Kohlen - und Zinnwerken in die Flüsse gelangen , anzusehen . Sie wirken vollkommen als Gift auf die Fische , und von vielen Seiten werden bereits Bittschriften au die Behörden vorbereitet , daß den Hüttenwerksbesitzeru untersagt werden möge , die uureiueu Stoffe iu die Flüsse abzulassen . 
Londons Kohlenverbrauch im J . 1863 stieg auf 5 , 119 , 887 Tous und 4 Centner ( gegen 4 , 967 , 251 Tons im Jahre 1862 ) ; davon wurden 3 , 335 , 174 Tons in 9687 Schiffen angebracht . Wenn übrigens die Kohlenförderung in der bisherigen Weife fortgeht , dauu wird England nach etwa 100 Jahreu seine Kohleulager erschöpft habeu . Das ist weuigsteus von Sachver - ständigen ausgefprocheu worden . 
Frankreichs Bevölkerung . Die unendliche Mehrzahl nicht Mos der Fremden , sondern der Franzosen selbst , mißt bekannt - lich Frankreichs Reichthum , Bildung und Wohlfahrt nach der großen Hauptstadt . Indessen ist ein pariser Blatt offenherzig genug , daran zu erinnern , daß 1 , 160 , 000 Einwohner nur Deutsch , 1 , 070 , 000 nur Bretonisch , 14 Millionen Proven^alisch , 160 , 000 Baskisch , 200 , 000 Italienisch , 100 , 000 Catalanifch , 200 , 000 Vlämifch reden und als ihre Muttersprache betrachten und beinahe jeder Kenntniß des Französischen entbehren . Nur wenig mehr als die Hälfte aller Einwohner Frankreichs spricht Französisch . Es ist richtig , daß die kleinere nicht französische Hälfte der Einwohner dafür auch ge - bührend iguorirt wird ; für ihre Bildung geschieht so gut wie nichts , es gibt keine Staatslehranstalt , welche von der Natio - nalität dieser 17 Millionen Deutscher , Planungen , Italiener , Proven ? alen , Bretouen , Eatalaneu auch uur die mindeste Notiz nähme . 
Das Unterrichtswesen in Frankreich ist sehr mangelhaft uud gab in der Kammer zu wiederholten Beschwerden Anlaß . Jules Simon sprach sich namentlich über die Unzulänglich - keit der aus das Schulwesen verwandten Mittel aus . Es gebe 1018 Gemeinden iu Frankreich , in denen gar keine Schule , uud 19 , 303 Gemeinden , in denen keine Mädchenschule sei . 6200 Schullehrer , 2120 Schulamtskandidaten unter 21 Jahren nicht mit eingerechnet , bezögen einen Gehalt von weniger als 600 Fr . , 11 , 000 von 6 bis '700 Fr . Ja es lebten in Frank - reich 4755 Lehrerinnen mit einem Gehalt von 340 bis 400 Fr . jährlich . Das mache noch keinen Frauken täglich aus ; besser sei es wahrlich , als Magd sich zu verdingen ! 
Der durch sein aufgeklärtes , gemeinnütziges Wirken weit - hin ehrenvoll bekannte Gew erb verein von Mülhausen im Elsaß hat sich kürzlich mit Einstimmigkeit für einen Antrag eiues seiner verdienstvollsten Mitglieder , des Herrn Johann Do llsns , erklärt . Dieser Antrag bezweckt , die Regierung um verschiedene Modifikationen des aus die Fabrikarbeit der Kinder bezüglichen Gesetzes vom Jahre 1841 anzugehen . Nach dem Berichte des Herrn Dollsus reichen alle bis jetzt getroffenen Bestimmuugeu nicht hin , dem in der Fabrik beschäftigten Kinde die nothwendige geistige und körperliche Entwickluug zuzusichern . Noch im Jahre 1858 konnten in Mülhausen sogar , wo mau dem Schulunterricht eine ganz besondere Sorgfalt widmet , von 497 Confirmanden männlichen und weiblichen Geschlechts 188 gar nicht , uud 49 sehr mangelhaft lesen . Im Jahre 1863 waren von 589 etwa 303 beinahe ohne allen Schulunterricht . Da dieses Verhältuiß auch iu früheren Jahren so ziemlich dasselbe war , so zieht Herr Dollsus daraus den traurigen Schluß , daß zumal in deu letzten Jahren von keinem Fortschritt die Rede seiu kann und deshalb durch gründliche Reform des bis jetzt befolgten Systems eine Besserung nothwendig herbeigeführt werden müsse . 
Die türkische Armee , so schreibt ein Beobachter , spricht weder an Zahl noch au Ausbildung deu Ansordernu - geu der Zeit ; daß kaum 100 , 000 Mann regulärer Truppen auf einem so ausgedehnten Gebiete , wie das ottomanische Reich ist , nicht genügen können , wird wohl jedem Menschen einleuchten ; im Falle eines Krieges wird diesem Mangel durch das System der Einberufung irregulärer Mannschaften abgeholfen , diese Mannschaften aber kosten viel und taugen nichts . Die Offiziere der Armee fiud im höchsten Grade uu - 
Erdtheilen . 
wissend , daher unfähig , die jungen Lente , welche ans den Militärschulen , wo sie auch nicht viel lernen , in die Armee treten , weiter auszubilden . Die seit so vielen Jahren in Konstantinopel angestellten Artillerie - Justrukteure aus Preußen thaten ihr Möglichstes , werden aber unter der jetzigen Regierung , die dem christlichen Element viel weniger hold ist , als mau allgemein glaubt , durch den herrschenden Fanatismus gänzlich paralysirt ; die französischen In - strnktenre " der Infanterie beziehen enorme Gehalte , leisten aber wenig oder nichts ; die Führung der Armee ist daher über alle Begriffe schlecht , nur ein Paar neuerrichtete Jägerbataillone , die mau uebstbei als Spielzeug des Sultans gut kleidete , wobei mau aber stark die glorreichen Zeiten des Jauitscharenthums zu vergegenwärtigen trachtete , sind allein gut zu nennen . Die Regimenter in der Provinz find eut - blößt , schlecht genährt und haben 40 Monate Gehalt rück - ständig , sie sind in einem jämmerlichen Zustaude . Die Redis ( Landwehr ) , die im Falle der Roth einberufen werden , müssen Weib , Kind und Wirthschast , für die Niemand sorgt , zurück lassen uud lause» daher schaareuweise davon , uud zwar , wie natürlich , geradezu nach Hause . Was eiue solche Armee zu leisten vermag , ist unnöthi'g zu erörtern , die letzten Feldzüge zeigten es , denn einzelne Fälle wie : Silistria , Kars 2c . können doch unmöglich als Norm gelten ; die Armee wurde doch immer und immer geschlagen , und was geschieht für diese Armee ? Nichts , — denn selbst Fnad Pascha , der doch Einsicht geuug besitzt , macht nichts , denn er weiß recht gut , daß man mit leeren Kassen keine Armee zu reorganisireu , noch viel weniger zu schassen vermag ; nebstbei ist noch der große Uebelstaud , daß der so üppig wie uur möglich wuchernde Fanatismus christ - liche Kräfte beizuziehen nicht erlaubt . 
Kostenaufwand der stehenden Heere . Der verhäuguiß - volle Unfug , welcher iu unseren Tagen mit der beispiellosen Vermehrung der stehenden Heere getrieben wird , muß iu teren Zeiten eine scharfe Benrtheilnng finden . Die kommenden Jahrhunderte werden wenig Achtung vor einem Civilifations - zustande haben , der so viele Kennzeichen der Unkultur an sich trägt , uud sie werden den praktischen Verstand von Völkern gering achten müssen , die sich iu ganz unproduktiver Weise ihr eigenes Mark auspressen . 
So wie die Lage der Dinge sich einmal gestaltet hat , sind diese stehenden Armeen nicht zn entbehren , aber der gesunde Menschenverstand würde sie füglich um zwei Drittel reduciren . Das zu erreichen , wäre eine würdige Aufgabe für einen curo - p ä is ch e ii Kongre ß ; wer aber mochte so leichtgläubig sein , zu wähnen , daß die „ Kriegsherren " an die Lösuug einer solchen Aufgabe auch nur dächten ? 
Das Unwesen ist ins Kolossale aufgegipfelt und fast uner - träglich geworden . Oder wäre dem nicht so ? 
Die statistische Gesellschaft in Paris , also gerade da , wo der wundeste Fleck liegt , hat Ziffern zusammengestellt , die laut ge - nug reden . Diesen zufolge werden in 18 verschiedenen Staaten Enropa's 3 , 815 , 847 Soldaten unter deu Waffen gehalten . Sie kosten alljährlich 3221 , 409 , 545 Francs , auf jeden' Kopf kommen 814 Francs . Von je 76 Seelen wird ein Mann ausgehoben . Die Kosten verschlingen mehr als 32 Procent der gesammten Staats - einnahmen . 
Wenn die „ Mächte " sich dahin verständigten , die Hälfte dieser unproduktiven Soldatenmenge zu entlassen , also 1 , 907 , 024 Mauu weniger auf deu Beiiieu zu halten , so würden sie diese Schaaren in produktive Menschen umwandeln nnd jährlich 1 , 600 , 000 , 000 Francs ersparen . Für diese Summe könnte all - jährlich das europäische Eisenbahnuetz um 1500 deutsche Meilen ausgedehnt oder es könnten Schulden getilgt werden . Diese sind zu nicht geringem Theil eine Folge der stehenden Heere nnd erfordern an Zinsen jährlich 2300 , 000 , 000 Francs , diese Zinsen repräsentiren ein Kapital von 57 , 000 , 000 , 000 Francs . Dasselbe könnte , bei Redncirung der Heere auf die Hälfte , iu 36 Jahreu abbezahlt , öderes könnte der überall hohe Steuerdruck vermin - dert werden . Jene 1 , 907 , 924 Mann , die man ganz nutzlos uu - ter deu Waffen hält , würden , wenn als nützliche Arbeiter beschäs - Ügt , an jedem Arbeitstage ( jeder zu 15 Silbergroschen gerechnet ) etwa 10 , 000 , 000 Francs verdienen . Um dieselbe Summe wird jetzt Europa täglich verkürzt . Die Nachtheile , welche diese unge - heure Steigerung der Heere auch in sittlicher Beziehung im Ge - solge hat , siud nicht minder hoch anzuschlagen , als die wirth - schaftlichen . ' 
Herausgegeben von Karl Andree in Dresden . — Für die Redaktion verantwortlich : Hermann I . Meyer in Hildburghausen . Druck uud Verlag des Bibliographischen Instituts ( M . Meyer ) in Hildburghausen .
	        

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