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Globus, 26.1874

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

Objekt: Globus, 26.1874

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-714790
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714790
Persistenter Identifier:
BV041717830
Titel:
Zeitschrift für Volkskunde
Weitere Titel:
Zeitschrift für Volkskunde
Erscheinungsort:
Münster [u.a.] ; München ; Berlin
Verlag:
Waxmann, Deutsche Gesellschaft für Volkskunde
Erscheinungsjahr:
1929
Lizenz:
Rechte vorbehalten - Freier Zugang
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-709979
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-709979
Persistenter Identifier:
DE-11-001938298
Titel:
Zeitschrift für Volkskunde, 88.1992
Erscheinungsjahr:
1992
Signatur:
LA 8001-88
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenheft

Strukturtyp:
Zeitschriftenheft
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenartikel

Strukturtyp:
Zeitschriftenartikel
Titel:
Sitte und Konvention Ferdinand Tönnies Version einer Dichotomie von Überlebenslogik und Herrschaftslogik (Teil I)
Sonstige Person:
Zimmermann, Harm-Peer
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Globus
    -
  • Globus, 26.1874
    [III]
  • Vorderer Einband
    -
  • Vorderer Buchspiegel
    -
  • Vorsatzblatt
    -
  • Vorblatt
    [I]
  • Titelseite
    [III]
  • Literaturverzeichnis: Inhaltsverzeichniß
    [V]
  • Zeitschriftenheft: No. 1. 1874 / Andree, Karl
    [1]
  • Zeitschriftenheft: No. 2. 1874 / Andree, Karl
    [17]
  • Zeitschriftenheft: No. 3. 1874 / Andree, Karl
    [33]
  • Zeitschriftenheft: No. 4. 1874 / Andree, Karl
    [49]
  • Zeitschriftenheft: No. 5. 1874 / Andree, Karl
    [65]
  • Zeitschriftenheft: No. 6. 1874 / Andree, Karl
    [81]
  • Zeitschriftenheft: No. 7. 1874 / Andree, Karl
    [97]
  • Zeitschriftenheft: No. 8. 1874 / Andree, Karl
    [113]
  • Zeitschriftenheft: No. 9. 1874 / Andree, Karl
    [129]
  • Zeitschriftenheft: No. 10. 1874 / Andree, Karl
    [145]
  • Zeitschriftenheft: No. 11. 1874 / Andree, Karl
    [161]
  • Zeitschriftenheft: No. 12. 1874 / Andree, Karl
    [177]
  • Zeitschriftenheft: No. 13. 1874 / Andree, Karl
    [193]
  • Zeitschriftenheft: No. 14. 1874 / Andree, Karl
    [209]
  • Zeitschriftenheft: No. 15. 1874 / Andree, Karl
    [225]
  • Zeitschriftenheft: No. 16. 1874 / Andree, Karl
    [241]
  • Zeitschriftenheft: No. 17. 1874 / Andree, Karl
    [257]
  • Zeitschriftenheft: No. 18. 1874 / Andree, Karl
    [273]
  • Zeitschriftenheft: No. 19. 1874 / Andree, Karl
    [289]
  • Zeitschriftenheft: No. 20. 1874 / Andree, Karl
    [305]
  • Zeitschriftenheft: No. 21. 1874 / Andree, Karl
    [321]
  • Zeitschriftenheft: No. 22. 1874 / Andree, Karl
    [337]
  • Zeitschriftenheft: No. 23. 1874 / Andree, Karl
    [353]
  • Zeitschriftenartikel: An der ligurischen Riviera di Ponente. III.
    [353]
  • Zeitschriftenartikel: In Lakhnau, der Hauptstadt von Andh in Indien
    356
  • Zeitschriftenartikel: Ein Runenstein in Tyrol / Albers, I. H.
    359
  • Zeitschriftenartikel: Zustände der Neger im Süden der Vereinigten Staaten
    360
  • Zeitschriftenartikel: Karl von Neumann's Expedition nach dem Lande der Tschuktschen. IV.
    362
  • Zeitschriftenartikel: Paul Schumacher über Kjökkenmöddings und alte Gräber in Californien
    365
  • Zeitschriftenartikel: Aus allen Erdtheilen
    367
  • Zeitschriftenheft: No. 24. 1874 / Andree, Karl
    [369]
  • Nachsatzblatt
    -
  • Hinterer Buchspiegel
    -
  • Hinterer Einband
    -
  • Farbkeil
    -

Volltext

360 Zustände der Neger im Sü 
Kann nun dieser Stein als Beweis für den Gebrauch der Runen in deutschen und sächsischen Ländern angesehen werden ? Ich glaube nicht . 
Untersuchen wir zunächst das muthmaßliche Alter . Wie man sieht gehören alle Runen der skandinavischen oder spätem Nunenreihe au . In diesem Alphabet ist Jf ( in mehreren Variationen ) die Rune für A und ^ ( ebenfalls in mehreren Variationen ) das Zeichen für 0 . In dem alt - nordischen oder altern Alphabet steht ^ für A und % für 0 . Da nun die kräftigere EntWickelung des jüngern Alphabets im achten Jahrhundert vor sich ging , so ist nicht gnt anzn - nehmen , daß dieses spätere A und spätere 0 vor dem achten Jahrhundert eingehauen sei . Hier haben wir also die eine Grenze , der Stein kann nicht älter sein . 
Wenden wir uns jetzt der Sprache zu . Wir haben hier die Form UN ; wir wissen aber , daß N in dieser Partikel sehr häufig ausfällt , in den skandinavischen Dialecten , so daß sie in Dänemark zu II und im übrigen Skandinavien zu 0 geworden ist . Diese Veränderung ist sehr alt , und im elften Jahrhundert war IM bereits nahe zu vollständig aus - gestorben . Dies ist also die andere Zeitgrenze ; wenn der Stein skandinavischen Ursprunges ist , kann er kaum jünger sein als aus dem elften Jahrhundert . 
Aber ist derselbe skandinavisch ? Ich halte dies für ziem - lich gewiß . Derselbe ist jedenfalls ein heidnisches Grab« mal und im allerhöchsten Fall aus dem achten Jahrhundert ; gab es nun damals deutsche Heiden in Tyrol ? Davon habe ich nie etwas gehört . Tyrol wurde früh christianisirt , bereits 
Zustände der Neger im Sir 
Als vor nun bald zehn Jahren die radicalrepublikauische Partei es durchsetzte , daß Präsident Lincoln die Emancipa - tion der Neger verkündigte , war großer Jubel weit und breit unter den unzähligen Leuten , welche sich von der Phrase täuschen ließen und in dem Wahne befangen waren , daß man durch Erlaß eines Decretes freie Bürger schaffen könne . Lincoln selber sah wohl ein , welch ein Chaos unausbleiblich sei . Bevor die verhängnißvolle Maßregel in Kraft trat , hatte er einer Deputation von Negern rundweg erklärt , daß sie niemals auf gleiche Linie mit weißen Bürgern gestellt werden könnten ; die beiderseitige Abneigung sei zu tief ge - wurzelt , man betrachte die Schwarzen als einen Gemein - schaden im Lande und sähe es gern , wenn sie dasselbe ganz verlassen würden . Er , Lincoln , rathe ihnen zur Auswaude^ rung , und er werde seinerseits Alles thnn um ihnen bei einer solchen hülfreich beizustehen . Das war damals als er mit dem Plan umgiug , eine Negerauswaudermig nach ragua ins Werk zu setzen ; diese Republik erklärte ihm jedoch , daß sie so unwillkommene Gäste sich verbitte . 
Die Neger wurden nicht nur ohne Weiteres emancipirt , sie erhielten auch alle bürgerlichen uud politische« Rechte der Weißen . Edele und ehrlich philanthropische Beweggründe gaben bei diesen Maßregeln keineswegs den Ausschlag ; es kam der radicalen Partei darauf au , achtmal hundert - tausend Negerstimmen für sich zu gewinnen , während eine halbe Million weißer Leute als „ Rebellen " politisch entrechtet wurden ; nian proscribirte sie ohne Weiteres . Nun wurden die zu Boden getretenen Südstaaten von Schwärmen politischer Abenteurer aus dem Norden heimgesucht , uud diese Carpetbaggers , weißes Raubgesindel der schlimmsten 
n der Vereinigten Staaten . 
im dritten und vierten Jahrhundert . Man hat niemals von dem Gebrauche der Runen in Tyrol gehört , und wenn dieselben möglicherweise dort im Gebrauche gewesen wären , so müssen sie lange vor dem achten Jahrhundert ausgestorben fein , so kräftig war die römische uud christliche Cultur . Ueberdies gehören die Runen dem spätern Alphabet an , uud kein Deutscher hat bis jetzt auf die skandinavischen oder späteren Runen Anspruch erhoben . Die christliche Civili - sation war vom achten bis zum elften Jahrhundert in Tyrol in voller Blüthe uud gehört dieser Zeitraum der Geschichte an . Skandinavien dagegen war zu der Zeit noch heidnisch , und Skandinavier fand man — damals wie jetzt — all , als Vikinger und Krieger , aber auch als Handelstreibende oder Reisende . Es ist daher ebenso möglich als wahrschein - lich , daß ein skandinavischer Heide zu jener Zeit in der Nähe des Brennerpasses seinen Tod gesunden haben kann , und daß seine Mitreisenden ihm Runen auf den Grabstein setzten . Aber es ist ebenso gut möglich , daß , da sich der Stein auf einem selten betretenen Nebenwege , in großer Höhe und in einer öden Gegend findet , der Eine oder Andere seinen eige - nen Namen eingehauen hat , entweder zum bloßen Vergnügen , oder um seinen Gefährten zu melden , daß er vor ihnen da - gewesen . 
Den Namen UNTOTA kenne ich in deutschen und säch - sischen Documenten nicht ; in Skandinavien kommt derselbe vor , aber sehr selten und nur in der spätern Form als OFOTI . " 
Dr . I . H . Albers . 
; n der Vereinigten Staaten . 
Art , wurden von der Bundesregierung unterstützt und geschützt , und als 'die einzigen wahren Freunde der Neger hingestellt . Sie bemächtigten sich aller Aemter und 800 , 000 Neger waren das „ Stimmvieh " , über welches diese politischen Gauner unbedingt bis zum Herbst 1874 verfügt haben . Die Neger haben den Ausschlag bei der zweiten Präsidenten - wähl des Gerbers Grant gegeben . Die Mehrzahl der weißen Wähler war gegen ihn : 132 , 000 Stimmen , und dabei ist wohl zu beobachten , daß Hunderttausende von der demo - kratischen Partei sich der Wahl enthielten , weil sie nicht für Greeley stimmen wollten . 
So ist denn Ulysses Grant Präsident durch der Neger Gnaden geworden in der „ Republik " , deren erster Präsident Georg Washiugtou gewesen ist . So weit ist man bereits gesunken . 
Durch die Führer der radicalen Partei — denn auch bei diesen Weißen ist die große Masse nur „ Stimmvieh " , das sich von Handwerkspolitikern , Stellenjägern , „ Ringen " nud hohlen Freiheits - und Gleichheitssloskeln an der Nase gängeln läßt — ist in den Südstaaten , auf denen ein nes Joch lastete , und zu uicht geringem Theil durch des Präsidenten Grant Schuld , eine politische und gesellschaft - liche Anarchie hervorgerufen worden , in welcher die Verwil - dernng uud die Nichtachtung dessen , was recht , billig , ehrlich und anständig ist , in empörender Weise hervortritt . 
Die geradezu tyrannisch wirthschaftende radicale Partei , die des schwarzen Stimmviehes bedurfte uud die Weißen entrechtete , um die Herrschaft zu behaupten und den Bnnd wie die Einzelstanten des Südens finanziell für sich ausbeuten zu können , schlug alle Lehren der Völkerkunde
	        

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