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Globus, 37.1880

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

fullscreen: Globus, 37.1880

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-714790
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714790
Persistenter Identifier:
BV041717830
Titel:
Zeitschrift für Volkskunde
Weitere Titel:
Zeitschrift für Volkskunde
Erscheinungsort:
Münster [u.a.] ; München ; Berlin
Verlag:
Waxmann, Deutsche Gesellschaft für Volkskunde
Erscheinungsjahr:
1929
Lizenz:
Rechte vorbehalten - Freier Zugang
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-709990
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-709990
Persistenter Identifier:
DE-11-001938327
Titel:
Zeitschrift für Volkskunde, 99.2003
Erscheinungsjahr:
2003
Signatur:
LA 8001-99
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Vorderer Buchspiegel

Strukturtyp:
Vorderer Buchspiegel
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Globus
    -
  • Globus, 37.1880
    [III]
  • Vorderer Einband
    -
  • Vorderer Buchspiegel
    -
  • Vorsatzblatt
    -
  • Vorblatt
    [I]
  • Titelseite
    [III]
  • Inhaltsverzeichnis: Inhaltsverzeichniß
    [V]
  • Zeitschriftenheft: No. 1. 1880 / Kiepert, Richard
    [1]
  • Zeitschriftenheft: No. 2. 1880 / Kiepert, Richard
    [17]
  • Zeitschriftenheft: No. 3. 1880 / Kiepert, Richard
    [33]
  • Zeitschriftenheft: No 4. 1880 / Kiepert, Richard
    [49]
  • Zeitschriftenheft: No. 5. 1880 / Kiepert, Richard
    [65]
  • Zeitschriftenartikel: Jules Crevaux' erste Reise im Innern von Guayana (1876 bis 1877). V.
    [65]
  • Zeitschriftenartikel: Der Kindermord als Volkssitte. Ethnologische Studie. III. / Haberland, Carl
    72
  • Zeitschriftenartikel: Das östliche Oregon und das Territorium Washington als Weizenproducenten für den Weltmarkt / Kirchhoff, Theodor
    76
  • Zeitschriftenartikel: Aus allen Erdtheilen
    [79]
  • Zeitschriftenheft: No. 6. 1880 / Kiepert, Richard
    81
  • Zeitschriftenheft: No. 7. 1880 / Kiepert, Richard
    [97]
  • Zeitschriftenheft: No. 8. 1880 / Kiepert, Richard
    [113]
  • Zeitschriftenheft: No. 9. 1880 / Kiepert, Richard
    [129]
  • Zeitschriftenheft: No. 10. 1880 / Kiepert, Richard
    [145]
  • Zeitschriftenheft: No. 11. 1880 / Kiepert, Richard
    [161]
  • Zeitschriftenheft: No. 12. 1880 / Kiepert, Richard
    [177]
  • Zeitschriftenheft: No. 13. 1880 / Kiepert, Richard
    [193]
  • Zeitschriftenheft: No. 14. 1880 / Kiepert, Richard
    [209]
  • Zeitschriftenheft: No. 15. 1880 / Kiepert, Richard
    [225]
  • Zeitschriftenheft: No. 16. 1880 / Kiepert, Richard
    [241]
  • Zeitschriftenheft: No. 17. 1880 / Kiepert, Richard
    [257]
  • Zeitschriftenheft: No. 18. 1880 / Kiepert, Richard
    [273]
  • Zeitschriftenheft: No. 19. 1880 / Kiepert, Richard
    [289]
  • Zeitschriftenheft: No. 20. 1880 / Kiepert, Richard
    [305]
  • Zeitschriftenheft: No. 21. 1880 / Kiepert, Richard
    [321]
  • Zeitschriftenheft: No. 22. 1880 / Kiepert, Richard
    [337]
  • Zeitschriftenheft: No. 23. 1880 / Kiepert, Richard
    [353]
  • Zeitschriftenheft: No. 24. 1880 / Kiepert, Richard
    [369]
  • Nachsatzblatt
    -
  • Hinterer Buchspiegel
    -
  • Hinterer Einband
    -
  • Farbkeil
    -

Volltext

80 
Aus allen Erdtheilen . 
bis 15000 männliche Individuen , sind nach Fischer's Ansicht die Urbewohuer des Landes , jetzt aber Unterthanen der von Norden eingedrungenen Galla . Sie sind kräftig , sen , von kaffeebrauner bis tief schwarzer Hautfarbe , friedlie - beud , sehr gutmüthig , phlegmatisch , gleichsam zur Sklaverei geboren . Die in Kau ( nordöstlich an der Mündung des Tana ) ansässigen mohammedanischen Suaheli und Araber sehen denn auch das Wapokomo - Land , namentlich das ter abwärts am Tana gelegene , als ihr Landgut an und rauben es rücksichtslos aus , ohne daß ihnen der geringste Widerstand geleistet würde . Außerdem machen auch die mali Einfälle in das Gebiet der Wapokomo , die wegen ihrer Energie - und Mutlosigkeit zu den geplagtesten Geschöpfen weit und breit gehören . Sie sind Ackerbauer , die ihre Fel - der stets in unmittelbarer Nähe des Flusses anlegen ; dort bauen sie oder richtiger ihre Weiber am untern Tana Reis , weiter stromauf Mais und Erbsen , ferner Bataten , Maniok und Bananen , seltener Zuckerrohr , Melonen - und Mango - bäum , Melonen , Erdnuß und Tabak . Elfenbein , Reis und Tabak sind ihre wesentlichsten Handelsartikel im Verkehr mit den Mohammedanern der Küste , Neben dem Ackerbau be - treiben sie am meisten den Fischfang , dagegen Viehzucht gar nicht . Ihr einziges Hausthier , und auch das nur weiter stromaufwärts , wo die gierigen Mohammedaner nicht hinge - langen , ist das Huhn . Meisterlich verstehen sie die Fluß - pserdjagd , so wenig sie sonst große Jäger sind ; aber von jenen Dickhäutern entgeht selten eines , wenn es einmal be - merkt wurde , ihren Speeren . Dr . Fischer theilt sodann Ein - zelheiten mit über ihre Geräthe , ihre Nahrung ( meist Reis nnd Fische , dann Krokodile , Flußpferde , Affen und Vögel , Honigwein ) , Kleidung ( Baumwollenstoffe ) , Schmuck und Haartracht , über die erlaubte , aber nur wenig ausgeübte Polygamie , die sehr günstige Stellung der Frau , die bräuche bei Geburt , Hochzeit , Tod und Begräbniß und so fort . Die Männer werden bei der Beerdigung mit dem Kopfe nach Sonnenaufgang gelegt , die Weiber nach untergang , was folgende Bedeutung hat : Der Mann geht in der Frühe mit Sonnenaufgang aus , um Beute au Fischen oder Wild zu machen als Nahrung für die Familie — er schaut nach der aufgehenden Sonne ; das Weib , das daheim bleibt nnd den Acker bestellt , sieht ans die sich neigende Sonne , mit der der Gatte zurückkehren muß , den sie sehnsüchtig er - wartet . Dann werden ihre Krankheiten beschrieben , ihre Feste mit Musik und Tanz , die wie bei allen Negervölkern so anch hier eine große Rolle spielen , ihre Spiele und so fort . Ihre Sprache ist der der Suaheli nahe verwandt und gleicht besonders dem auf Lamu gesprochenen Dialekte ; doch ver - stehen alle Wapokomo - Männer und Weiber auch die Galla - Sprache . Politisch herrscht bei ihnen die größte Zersplitte - rnng ; jeder Bezirk , ja fast jedes Dorf bildet eine Republik für sich und hält sich nicht für verpflichtet , den Nachbarn in Kriegsgefahr beizustehen . An der Spitze jeder Ortschaft stehen meist mehrere „ Aelteste " , welche dieselbe nach außen vertreten und die Justiz haudhabeu . Bei Mord und Körper - Verletzungen wird Gleiches mit Gleichem vergolten . - wer einen Andern getödtet hat , wird von den Aeltesten mit derselben Waffe getödtet ; wer im Streite Jemanden verwundet hat , dem bringt man mit derselben Waffe die möglichst gleiche Verletzung bei . Geschlechtliche Vergehen werden mit schweren 
Bnßen an Kleiderstoffen geahndet . Der Pokomo hat weder Fetische noch Tempel , glaubt aber an einen guten Gott , um welchen er sich nicht sonderlich viel kümmert , und besonders an Teufel , deren Bannung den Aeltesten obliegt und deusel - beu hauptsächlich ihre« Einfluß verschafft . Was Dr . Fischer über die Geheimnißthuerei und den Hokuspokus der Aelte - steu mittheilt , ist sehr interessant und zeigt , wie die gleichen Mittel zur Erreichung desselben Zweckes überall in Anwen - dnng kommen . Der Aufsatz schließt mit einer kurzen Be - schreibuug der Entdeckungsfahrt auf dem Tana , die der fasser in Gesellschaft der Brüder Denhardt ausführte . 
Der zweite Artikel : „ Kulturbestrebungen in West - Asrika . Von A . Woermann " , wendet sich gegen den Vorschlag des Dr . Hübbe^Schleideu , Eentral - Asrika durch eine große gesellschaft auszubeuten und zu eivilisiren ( vergl . „ Globus " XXXV , S . 138 ) und sucht nachzuweisen , „ daß alle Kultur - aufgaben in West - Afrika nicht mehr durch den Handel , dern nur durch den Anbau und durch Hebung der Prodnk - tion des Landes zu erfüllen sind . " 
Im dritten Beitrage , „ Kulturfähigkeit der Neger " , bespricht Dr . Hübbe - Schleideu den großen Werth , wel - chen die Kultur - Erziehung der Neger für die Eivilisation haben kann und plaidirt für die Möglichkeit einer solchen . Die Kulturfähigkeit der Neger steht ihm theoretisch außer Frage wegen der unzweifelhaften Lebensfähigkeit und der erforderlichen Entwickelnngskeime , die wir bei der Negerraee voraussetzen dürfen . Die praktische Möglichkeit einer Kultur - Erziehung der Neger dagegen stellt sich vielmehr heraus als eine Frage der Kulturstärke unserer eigenen Raee , ob diese selbst schon eine so hohe Stufe der Entwickelung und Reife erreicht hat , um Afrika und seinen Bewohnern znr Eivili - sation verhelfen zu können . Dabei bleibt immer noch als Hauptsache die Frage der Rentabilität : „ Gelingt es nns nicht , die Kultur Afrikas für uus rentabel zu machen , so wird auch Afrika nie eivilisirt werden ; und so lange die Knlti - vatiou Afrikas noch als ein schlechtes Geschäft erscheint , so lange müffen wir auch die Neger tatsächlich für kulturunfähig erklären . " 
„ Einige Bemerkungen zu Dr . Pfnnd's Reisebriefen " ( aus Dar - For ) besonders botanischer Natur von P . Asch er so n schließen das Heft . 
— Die schöne „ Physikalische Wandkarte von Afrika " von Dr . I . Ehavanne in Wien , welche wir aus S . 272 des 33 . Bandes des „ Globus " besprachen , ist unlängst in französischer Ausgabe , revidirt von dem bekann - ten Afrikareifeuden Henri Duveyrier , erschienen . Sie ge - währt ein vortreffliches Gesammtbild des Welttheiles , auch wenn sie in Einzelheiten schon nicht mehr auf dem Laufen - den ist . ( Dschalo ist z . B . noch als Depression bezeichnet . ) Es ist eben jetzt unmöglich , eine Karte von Afrika heraus - zugebeu , welche den Stand unserer Kenntniß repräsentirt : schon beim Erscheinen wird sie veraltet sein . Auf der liegenden sind schon jetzt eine ganze Reihe von Entdeckungen nachzutragen ; wir erinnern dabei nur an die Reisen von Rohlfs und Stecker , H . von Barth , Lux , Pogge , Schütt und Junker , deren Resultate in den letzten Monaten in größerm oder geringerm Umfange bekannt gemacht wurden . Ein Be - weis für das unermüdliche Streben unseres Zeitalters , Afrika unserer Kenntniß mehr und mehr zu erschließen . 
Inhalt : Jules Erevaux' erste Reise im Innern von Guayana ( 1876 bis 1877 ) . V . ( Mit sieben Abbildungen . ) — Carl Haberland : Der Kindermord als Volkssitte . III . ( Schluß . ) — Theodor Kirchhoff : Das östliche Oregon und das Territorium Washington als Weizenprodneenten für den Weltmarkt . — Aus allen Erdtheilen : Asien . — Afrika . — ( Schluß der Redaction 10 . Januar 1880 . ) 
Redactenr : Dr . N . Kiepert in Berlin , S . W . Lindenstraße 11 , III Tr . Druck nnd Verlag von Friedrich Vieweg nnd Sohn in Vrannschweig . 
Hierzu eine Beilage .
	        

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